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Wurfweite

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Wurfweite

Beitragvon FrankHund » 10.01.2012, 11:36

Hey. Um das "Winterloch" zu stopfen eröffne ich nen neuen Thread?

Wie weit werft ihr mit der Fliegengerte?
Als Referemz setze ich Klasse Klasse 5 (+/- 1) mit Überkopfwurf + Zugunterstützung.

Ich für meinen Teil werfe 10 m Backing noch locker mit. Also knappe 45 m. :155:


Ne, denke 25m sind machbar.

Mit freundlichen Grüßen
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Re: Wurfweite

Beitragvon DryFly » 10.01.2012, 11:57

Ganz Ehrlich: ich hab's noch nie gemessen.
Wenn ich von den Aussagen der "Wurfkünstler" in anderen Foren nur einen Teil glauben darf, dann werfen die allerdings ALLE weiter als ich. ;-)
Gruß, DryFly

"Fliegenfischer haben so etwas wie eine ‚Theorie der Neugierde‘ entwickelt. Die Theorie besagt, daß Fische, wie Menschen, manchmal auf Sachen anspringen, nur weil sie gut aussehen, nicht weil sie gut schmecken." (Norman Maclean)
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Re: Wurfweite

Beitragvon doublefish » 10.01.2012, 12:13

.....finally...............die unausweichliche frage wer den längsten hat, ähm, wer am weitesten werfen kann......... :roll:

Muss das wirklich sein? Es wird IMMER jemand geben der weiter wirft als man selbst. Mein persönliches ziel ist es eher möglichst sauber zu werfen anstatt möglichst weit, denn in unseren meisten heimischen fliessenden gewässern wird es nicht nötig sein "bis ins backing" zu werfen. Ich bezweifle auch dass das bei schnellerer strömung überhaupt möglich ist denn dazu müsste man ja unmengen an schnurklängen in der schnurhand haben um zu verhindern dass einem das wasser die schnur verzaht.....


Matt
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Re: Wurfweite

Beitragvon kunifax » 10.01.2012, 12:32

Hallo !

Da will ich Euch mal einen Anhaltspunkt geben, was das Wiesenwerfen betrifft.


Die lebende Legende Joan Wulff hat 1951 die offenen internationalen amerikanischne Meisterschaften gegen alle Männer, Profis und Amateure gewonnen, mit der Weite von 49m ! :up2:
Das Gerät war damals eine Gespließte es gab nichts anderes.

Charles Ritz hat sie daraufhin zu den großen Turnieren nach Paris und London eingeladen, beide hat sie gegen alle Männer gewonnen. :la ola:

p.H.
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PS: Casting auf der Wiese ist ein Sport, der nur bedingt mit Fliegenfischen zu tun hat.
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Re: Wurfweite

Beitragvon gue » 10.01.2012, 12:33

ich denk auch, dass eher das kontrollierte Werfen wichtiger ist als die reine Wurfweite. Vor allem, da ja viele Fische ohnehin vor den eigenen Füßen gefangen werden (zumindest hab ich die Erfahrung gemacht). Ich bin aber allgemein auch nicht so ein größer/höher/schneller/weiter-Fan.


tl,

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Bilder, Berichte und mehr vom Fliegenfischen unter http://gue-flyfishing.blogspot.com und unter https://twitter.com/gueflyfishing
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Re: Wurfweite

Beitragvon FrankHund » 10.01.2012, 13:09

Boah. 49 Meter mit einer gespließten ist allerhand. Klar bevorzuge ich auch Distanzen bis 15 Meter. Und diese so smooth wie möglich zu werfen. Mehr ist in den meisten Fällen auch gar nicht nötig. Ich spreche auch von Ausnahmesituationen am Wasser. Bin nun so oft wie möglich am Feld und übe. Werfe bewusst Fehler, um diese zu verstehen und zu vermeiden. Bogenwürfe, Schlangenwürfe, Parachutes, Swichcasts. Und eben Weite. Versteht mich nicht falsch. Es geht mir nicht um Rekorde. Bin der Meinung dass man sein Limit immer wieder neu definieren muss. Wenn ich 25 Meter erreichen kann, ist es mir möglich 20 Meter sauber zu werfen. Bin ich jedoch schon bei 20 Meter am Limit werde ich nur 15 Meter sauber werfen können usw usf. Lieber Gruß
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Re: Wurfweite

Beitragvon jirgel » 10.01.2012, 16:45

Nahkämpfer 5 bis 6 meter aller höchstens. klar kann ich weiter werfen aber wieso sollte ich kontrollierter in der Luft und länger im Wasser = mehr Bisse mehr Fische. Richtiges menten und driften der Fliege ist mir wichtige als einen fisch auf 10 meter genau anzuwerfen.
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Re: Wurfweite

Beitragvon FrankHund » 10.01.2012, 16:50

So. War grad im Feld. Geworfen wurde (aus Sicherheitsgründen) mit meiner Loop Multi Power. Ne Standard WF Schnur. Bei 28m beginnt das Backing. Extrem windig mit teils fast windstillen Zeiten. Ganz windstill war es leider nie. 25 m wurden als Grenze gesetzt und auch erreicht. Allerdings mehr schlecht als Recht. Bei dieser Distanz und der relativ weichen Rute und dünner Nachschnur extrem schwierig ne gute Schlaufe zu werfen und diese in der Luft zu halten. Bis 20Meter + leichtem Wind würd ich den Wurf als recht geschmeidig bezeichnen. Also setzte ich dort die Marke praxistauglich. 15 Meter ist ohne Zugunterstützung sehr leicht möglich. Bei ca. 16-17 Meter in der Luft + Zugunterstützung arbeitet die Rute am Besten. Lieber Gruß
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Re: Wurfweite

Beitragvon Schloma » 10.01.2012, 18:11

MIt einer guten WF an der 5/6 bekomm ichs bei Windstille so raus, dass die 28m der Flugleine gerade noch in den letzen beiden Ringen sitzt ....

Muss mich aber schon sehr darum bemühen ....

so auf Distanz zu werfen ist aber eher eine Sache neben der Sache und rein aus Spaß am Vergnügen ... um es mal so zu sagen
Petri Heil und fette Beute!!!
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Re: Wurfweite

Beitragvon kunifax » 10.01.2012, 18:16

Hallo Frank !

Es kommt nicht darauf an, wieviel Schnur Du in der Luft halten kannst, sondern wie Deine Schnur im Bezug auf die Keule beschaffen ist. Eine kurze schwere Keule wird mit höchstens 10 m stark abgeschossen ähnlich einem Schusskopf, wohingegen eine Longbelly schon 15 m in der Luft verträgt.

Interessant ist weiterhin, daß bei allen Vorführungen der Gurus auf der EWF bei Weitwürfen über 20m die Schur hinten durchs Gras gezogen wurde, also für die Praxis völig unbrauchbar.

Schnur in der Luft geht am besten mit einer DT, die fällt nämlich im Rückschwung langsamer.

Schaut Euch doch mal im Netz die wirklichen Caster an, also nicht die weitwerfenden Fliegenfischer sondern die Sportler, dann vergesst Ihr sofort diesen Thread. Deren Ruten sind nämlich extrem steife Besenstiele, zum Fliegenfischen völlig ungeeignet, außerdem springen Sie nach vorne wie die Speerwerfer oder Kugelstoßer.

Nur zu Eurer Information, beim Instructor wird 27m mit Doppelzug verlangt und 23m ohne Zug. Der Master Instructor muß 32m und 27m auslegen können. Alles mit 6er Gerät und selbstverständlich ohne Tailing Loop.

P.H.
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Re: Wurfweite

Beitragvon FrankHund » 10.01.2012, 18:59

Hey kunifax. Danke. Dachte schon dass das schießenlassen leichter geht um auf Distanz zu kommen. Wäre meine nächste Frage gewesen. :). Hatte das Gefühl,dass eben Keule + paar Meter die schnellste Schlaufe erzeugt.Eine Standard WF Schnur auf knapp 20Meter in der Luft zu halten, ne Schlaufe generieren und schießen lassen ist fast unmachbar. Aber Bodenkontakt hatte ich keinen.:D Mit meiner Sage + Rio Grand denke ich werden 27m machbar. Also belastest bei Distanzwürfen deine Rute nur mit Keule + max. 1 Meter? Und den Rest lässt du schießen? Lieber Gruß
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Re: Wurfweite

Beitragvon FrankHund » 10.01.2012, 19:48

Aja. Wo wir gerade beim Thema Wurf + Instruktion sind. Wie siehts eig mit dem Forumstreffen aus? Ist es in Planung. Denke der direkte Austausch zwischen rookie class castern könnte lustig sein. Gruppenarbeit halt! :D :) Vielleicht gesellet sich ein geprüfter Werfer zu uns und legt die Latte dort hin, wo unser eins bzw. Meiner Einer in 5,6 Jahren sein will. :D Lieber netter Gruß
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Re: Wurfweite

Beitragvon kunifax » 10.01.2012, 22:32

Hallo Frank!

Joan Wulff gibt an, immer nur einen Rückschwung gemacht zu haben. Es ist im Grunde die gleiche Schußkopftechnik wie mit der Zweihand.

Persönlich halte ich wenig von der Weitenjagd, wie sie bei unseren Lieblingsnachbarn gang und gäbe ist.

Ich kenne Master Instruktoren, die trainieren jeden Tag um ihre Weiten überhaupt halten zu können und reißen alle 3 Wochen eine 6er Rute ab.
Es geht bei einem Weitwurf ausschließlich darum, den Beschleuigungsweg zu verlängern,
die Caster biegen sich dazu nach hinten, wie Boris Becker beim Aufschlag in seiner besten Zeit.
Dazu kommt die Drift nach dem Stopp und so kommen sie auf große Weiten.

Aber bis 20-25m braucht man das alles nicht, es genügt die richtige Gewichtsverteilung und ein ausgewogenes Gerät und das muß nicht mal Schnurklasse 6 sein, das geht mit einer 3er genau so.

P.H.
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PS: 20 Meter auf der Wiese entsprechen ca 15m, wenn man bis zu den Knien im Wasser steht und das kann ganz schön weit sein :mrgreen:
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Re: Wurfweite

Beitragvon FrankHund » 11.01.2012, 07:07

Hey. Ja das mit den Weitenjägern ist wirklich nicht mehr schön anzusehen. Ich meine dass 15meter + Trockenfliege so ziemlich das Limit sind am Wasser. Hab zwar Adleraugen laut Augenarzt, aber ne zarte 16er Adams ist auf diese Distanz schon sehr schwer zu erkennen geschweige denn ein Biss auf ne Nymphe. :) Wie gesagt was die Ufos und Wallerattcken im Zeitungssommer, das sind C&R und Weiten im Forenwinter:D Wenn man diese Distanzen nur durch "Schießenlassen" erreicht sind sie am Wasser e nicht reproduzierbar. Lieber gruß
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Re: Wurfweite

Beitragvon Oldman » 11.01.2012, 12:06

Hallo!
Ich bin zwar kein Fliegenfischer! Dennoch habe ich damit geübt.
Geübt habe ich während der Dienstzeit am Wochenende (Bereitschaftsdienst) auf einer 18 m LKW-Waage.
Mit einer Keulenschnur habe ich nach einigen Übungsstunden diese Weite erreicht.
Sorry wird nicht meine Angelart ist nur eine Notbehelf sollte es wieder einmal nach Österreich in den Urlaub gehen wo es viele nur "Fliegengewässer" gibt.

Gruß Oldman
wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fisch gefangen ist,
wirst du festellen, dass man Geld nicht essen kann
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