Sehr schöner Fisch.
Obwohl die alten Stämme bei uns in der Steiermark schauen anders aus....
Bei Euch sind das halt wahrscheinlich eher donaustämmige Arten.......
Bei uns oft sehr dunkler bis schwarzer Rücken,olive Flanken,gelb bis selten dottergelber Bauch.
Purpurrote Punkterln von kleinen hellen Ringerln umgeben.
So große schwarze Punkte reichen bei unseren Bachforellen meist nicht so weit zum Bauch und zur Flanke herunter.
Ich meine jetzt unsere Farios in den Bächen,die ich schon als Bub mit Händen schwarzgefischt habe.....nicht die dänischen Kunstprodukte...........
Aber wie gesagt,das Ga´nze ist eine Wissenschaft,es gibt mehrere "trout-ckecker"in Österreich,einige von der Boku und Uni Graz.
Die kennen sich am besten aus-ich bin ein Laie,ich kann nur das Aussehen beschreiben und was ich wo ungefähr schon gesehen habe...
Alleine in Oberösterreich soll es 22 genetische Unterarten von Bachforellen geben.
Anbei eine auch sicher wilde Regenbogenforelle von mir aus der Salza Gußwerk,gefangen an der 3er Rute und 12er Spitze(Äschenmontage).
53 cm.
Typisch die starke Schwanzwurzel,die mächtige Schwanzflosse und der weiße Fleck an der Afterflosse(sieht man bei diesem Fisch nicht ganz so gut)
An der Salza Gußwerk gibt es überhaupt keine besetzten Fische,lediglich autochthone Bachforellen werden in zwei Seitenbächen herangezogen und zweijährig in den Hauptfluß entlassen.
Ein tolles Konzept,wir angeln dort zu hundert Prozent auf Wildfische.Die Äschen sind zahlreich und groß,seit Jahren geschützt..........
Diesen Fisch haben wir uns ausnahmsweise schmecken lassen(herrlich!)

Zusätzlich noch ein Unterwasserbild einer sehr schön gezeichneten Bachforelle aus der Enns bei Pruggern vor einigen Tagen:War schwierig den Fisch im Drill vor die Linse zu bekommen,ich bin so gut wie immer alleine.
Die orangen Tupfen entsprechen allerdings meiner Meinung nach nicht einem autochthonen Stamm.......

Bernhard