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Wunden versorgen

Alles übers Karpfenfischen

Wunden versorgen

Beitragvon Karpfinger » 24.07.2006, 14:59

Hi Leute

verwendet von euch jemand was, um die eventuellen Wunden, die durch den Hacken im Maul der Carps beim drillen entstehen, zu versorgen zb. Kryston Klin-ik ? Ist es überhaupt ratsam ?
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Beitragvon Fritz France » 24.07.2006, 18:38

Hallo

Da an und fuer sich die Carps sehr robuste Fishe sind ,man braucht sich nur die Verletzungen anschauen die sie nach der Laichzeit haben .
Halte ich es für mich so das die Wunde nach dem Abhaken behandelt wird .
Wie heisst es so schön, vorbeugen ist besser als Bohren!
Ich verwende eine gelbe Petatin Flüssigkeit die hier in jeder Apotheke zu bekommen ist.
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Beitragvon HerbertHecht » 24.07.2006, 19:53

Ich verwende manchmal - kommt auf die Wunde an, meistens sind sie aber doch schön gehakt und ausserdem fische ich ausnahmslos mit Schonhaken. Aber sollte es nötig sein, habe ich immer ein Klinik-Spray dabei. Die Sachen aus der Apotheke sind nicht so wasserresisdent wie die eigens für Fische konzipierten Mittelchen.
Mitgehangen, Mitgefangen - sagte der Wurm zum Fisch..ein kräftiges Petri heil- HerbertHecht
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Beitragvon Lupus » 25.07.2006, 05:24

Ich muß ehrlich gestehen, so etwas noch nicht verwendet zu haben. Aber was ich nicht ganz verstehe: Wenn es so etwas gibt und es gut und vorbeugend sein soll...warum liest man dann immer nur, dass es für Karpfen verwendet wird? Ich sehe zwar ein, dass Raubfische und Salmoniden bei ihren harten Mäulern ohne so etwas auskommen, aber wenn man seinen Fisch (falls man ihn nicht aneignet) verarzten will, warum liest man dann so wenig von verarzteten Schleien, Brassen etc. :roll: ? Die haben doch auch weiche Mäuler, wo es Wunden zu versorgen gäbe.
Aber wie Herbert schon gesagt hat: Auch ich fische vorwiegend mit Schonhaken.
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Beitragvon HEF » 25.07.2006, 08:17

Ich verwende Klin-ik als Fläschchen für den Maulbereich und Frist Aid als Spray für den Aussenbereich, sollte es Verletzungen geben.

warum liest man dann so wenig von verarzteten Schleien, Brassen etc.


Die meisten die auf diese Fischarten - gezielt - fischen, brauchen nichts verarzten, da sie ohnehin entnommen werden.

Klin-ik und First Aid dient ja nur einen eventuellen Pilzbefall vorzubeugen und sind ja keine Heilmittel im herkömmlichen Sinn.
Gruss Hans

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Beitragvon Enzi » 25.07.2006, 08:29

Da bin ich wie der Lupus !
Ich habe so etwas auch noch nie verwendet.
Ich habe aber auch noch nie einen Fischer gesehn der so etwas anwendet :roll:
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Beitragvon Pikehunter001 » 25.07.2006, 08:40

Ich versuche den Fisch möglichst sorgsam an Land oder schon im Wasser zu versorgen, auf sowas wie Klinik oder was auch immer verzichte ich!
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Beitragvon Carpusdelikti » 25.07.2006, 09:14

Mir ist es wichtig, dass sie alt und damit groß und schwer werden. Und gelegentlich, meist nach einem besonders harten Kampf ist etwas Klin Ik Pflege angesagt. Wahrscheinlich tu ich mir zu viel an und es braucht vielleicht einer von 1.000, aber sicher ist sicher :roll:
Gruß an alle
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Beitragvon Karpfinger » 25.07.2006, 11:35

Also denk ich mal das es sicher nicht schadet.
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Beitragvon Lupus » 25.07.2006, 11:38

HEF hat geschrieben:
warum liest man dann so wenig von verarzteten Schleien, Brassen etc.


Die meisten die auf diese Fischarten - gezielt - fischen, brauchen nichts verarzten, da sie ohnehin entnommen werden.

Naja, verstehe ich jetzt nicht ganz. Glaubst Du, dass Schleien oder Brassen mehr entnommen werden als Karpfen?
Gerade in England, wo das No-Kill jahrzehntelange Tradition hat, gibt es sicher viele Schleien- und Brassenspezis (ich glaube die nennen sich Spezimen-Hunter oder so) und die setzen ihre Fänge sicher zurück. Da wäre es doch naheliegend, ähnlich zu verfahren. Schleien haben weiche Mäuler wie Karpfen auch, und beim Brassen ist es sowieso klar, dass dieser Fisch extrem empfindlich gegen Verpilzungen ist. Auch wenn ich diese vorbeugenden Maßnahmen (noch) nicht ausprobiert habe, behandle ich beispielsweise einen Brassen mit größter Ehrfurcht.
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Beitragvon HEF » 25.07.2006, 15:39

Naja, verstehe ich jetzt nicht ganz. Glaubst Du, dass Schleien oder Brassen mehr entnommen werden als Karpfen?


Mein post war natürlich nur auf österreich bezogen und aus meiner sicht…. eines karpfenfischers.

Fische die entnommen werden, wird auch keiner mit diversen mittelchen verarzten. Nicht einmal ich, der fallweise einen gelben mitnimmt. Ich bin kein radikaler C&R fanatiker :wink:

Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass specimen hunter ihre fänge, die sie releasen, ebenso versorgen. Da ich aber in keinem engl. forum lese, ist meine aussage rein auf wunschdenken aufgebaut :)

In den meisten foren ( auch hier) wo ich mitlese, werden brassen, schleien, rotaugen ect. gezielt - zur entnahme- befischt.

Aber um es abzukürzen, als mittlerweile reiner karpfenfischer bin ich bestrebt meinen zielfisch die bestmöglichste versorgung zukommen zu lassen, bei einer brasse, barbe, rotauge ect. ???......Ich gestehe…. die wären mir ein keschern nicht wert.

Abgehakt im wasser.........das sollte reichen.
Gruss Hans

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Beitragvon Lupus » 26.07.2006, 06:41

HEF: Ich weiß, dass Du ein sehr waidgerechter und behutsamer Fischer bist und wenn Du eben jetzt nur mehr mit Karpfen "deine Freud´" hast, so ist das sicher wunderbar für Dich.
Ich bezweifle auch nicht, dass Du "unerwünschte Beifänge" schonungsvoll behandelst.
Auch Deine Einstellung, zwar dem Zurücksetzen von Fischen sehr positiv gegenüberzustehen, aber trotzdem kein militanter (ich verwende nicht gerne Abkürzungen oder englische Ausdrücke, aber momentan fällt mir kein anderer ein:) C&R-ler zu sein, taugt mir.
Aber ich weiß nicht wo Du fischst in Österreich, wo zum Beispiel Brassen und Rotäugeln überwiegend entnommen werden. Gerade wir Österreicher sind ja schon immer eher als Leckermäuler verschrien gewesen. Da hatten Nachbarländer schon herrliche Rezepte für Weißfische, hieß es bei uns doch "naa,mit so vüi Grat´n, dös tua i ma ned aun" :lol: .
Naja, ist ja egal.
Ich stimme mit Dir auch überein, dass bei vielen Fischen ein Keschern mehr schadet als nützt. Denn meistens ist nichts ist sinnloser, als einen nicht anzueignenden Fisch mit dem Kescher erst ans Trockene zu befördern, wenn man die Möglichkeit hat, ihn im Wasser zu lösen.
Aber wenn ein Keschern notwendig ist, sollte es einem jeder Fisch "wert" sein, nicht nur Karpfen.
Ich weiß schon wie DU es meinst, aber den Satz "B a r b e ist mir ein Keschern nicht w e r t " könnte man missverstehen.
B a r b e nicht w e r t ??? Ich glaube, Barben kann man wertmäßig gar nicht hoch genug beziffern, diesen traumhaften und so selten gewordenen Fisch, der sich nicht so einfach züchten lässt wie Karpfen und auch nicht in jedem Gewässer gedeiht.
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Beitragvon Carpusdelikti » 26.07.2006, 08:46

Hallo Lupus
Mit den Barben magst du teilweise Recht haben aber in einigen Gewässern brauchst du nicht nur gute Nerven sondern auch einen gefestigten Charakter um diese Fische waidgerecht wieder zurückzusetzen. :cry:
Gruß an alle
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Beitragvon Lupus » 26.07.2006, 09:57

Ich will mich jetzt nicht als Moralapostel aufspielen, aber sind "gute Nerven und ein gefestigter Charakter" nicht Grundvorraussetzung zum Fischen :?:
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Beitragvon HEF » 26.07.2006, 10:15

Lupus hat geschrieben:Ich will mich jetzt nicht als Moralapostel aufspielen, aber sind "gute Nerven und ein gefestigter Charakter" nicht Grundvorraussetzung zum Fischen :?:


:lol: :lol: Sollten, lieber Lupus, sollten

Ich habe mir ja heuer, nach längerer abstinenz, wieder die donau genommen und was man da so über die "Barbenplage" hört, setzt schon starke nerven vorraus. :? :D

Irgendwie, schweifen wir aber vom eigentlichen thema ab 8)
Gruss Hans

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