von Ingobert » 18.12.2004, 22:52
nun, die karpfen erkennen in ihrem beissverhalten keinen unterschied zwischen birnen- sarg- weitwurf- kugel oder stabblei.
meistens versinkt das blei innerhalb kürzester zeit im schlamm oder wird
von sand und anderen sedimenten überspült.
viel wichtiger ist es, das gewicht des bleis und die form desselbigen an die angel-
tchnik anzupassen. Also selbhakmontage mit 5gramm ist ebenso fehl am platz wie ein 150g blei beim pirschen (fischen auf augenkontakt)
unsinnig, ausser wenn gewollt, sind birnen oder kugelblei beim fischen in stark strömenden gewässern.
Da die strömung das blei und damit den köder von der futterstelle abtreibt.
also fazit: die angelindustrie will uns alles verkaufen, auch neues.
aber wenn man die situation am wasser analysiert trifft man meist
von selbst die richtige bleiwahl.
Vorschlag: im strom ein sargblei oder ein abgeflachtes (schaut aus wie ein diskuss) wenn man stationär fischen will, ansonsten birnen oder kugelblei,
um den köder über einen futterteppich zu führen.
am see, was immer du willst, probiers mal mit stehauf bleien wie tiroler hölzl.
ingobert