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welcher Köder im Winter?!

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welcher Köder im Winter?!

Beitragvon marco-fischer » 28.02.2009, 19:01

Hi

Ich habe beschlossen morgen zum ersten Mal meine neue Karpfenrute (Mission Carp) in meinem neuen Revier zu testen.
es ist ein stehendes Gewässer mit gutem Karpfenbestand, doch nun kommt meine Frage: Welche Köder bei dieser Kälte?!

hoffe auf viele Antworten :)
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Re: welcher Köder im Winter?!

Beitragvon Morpheus » 28.02.2009, 23:03

hallo marco-fischer!

ich hab vor 2 jahren das gleiche problem gehabt! ich will dir hier keine tipps geben ( es gibt sicher andere profis hier) aber nach meiner erfahrung ist ein kleiner wurm schon oft fängiger als das ganze super teure futter!
ich fische im winter auch auf grund, mit keinem futterkorb sondern mit einem stück blei (ca 30gramm) und einen kleinen scharfen haken mit einem stück wurm drauf! nach meinem kenntnisstand ist WENIGER OFT MEHR! gerade im winter/herbst wenn die karpfen stehn und recht ,,faul''sind!

ich hoffe dir hiermit einen kleinen fang erfolg gegeben zu haben!
ach ja............auch probieren geht über studieren..... also wenn auf wurm nix geht, dann ein stück mais !so mach ich das halt!

mfg
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Re: welcher Köder im Winter?!

Beitragvon Lupus » 02.03.2009, 07:28

Hallo!
Natürlich soll der Köder, zumindest wenn man einfach nur einmal "seinen ersten Karpfen des Jahres" fangen will, klein sein und keine großangelegten Anfütterungsaktionen vorgenommen werden. Wobei es manchmal gar keinen großen Unterschied macht, ob man mit Wurm oder Dosenmais angelt. Ist man sich nicht sicher, ob vegetarisch oder fleischlich bevorzugt wird, ist für mich immer die Ideal Wahl Dosenmais mit Made kombiniert. Allerdings halte ich in stehenden GEwässern "ein Stück Blei (30 Gramm) für zu schweres Geschütz. Diese Gewichtskategorie ist meistens falsch. Für Selbsthakmethode (also wenn es gezielt auf Großkarpfen gehen soll) ist sie zu leicht und für herkömmliches Angeln mit Bissanzeiger meistens zu schwer. Für leichtes Frühjahrsfischen ist mir sowieso lieber eine gut austarierte sensible Schwimmerfischerei, wenn es weiter rausgehen soll und stärkerer Seitenwind geht, nehme ich gerne die ca. 10g schweren Stangenbleie am kleinen Antitangleröhrchen. Die sind schön unauffällig und machen keinen lauten Platschger.
Viel wichtiger noch ist es, die Karpfen um diese Jahreszeit zu finden, wo sie fressen. Schon wenige Temperaturunterschiede können bewirken, dass sie von tieferem Wasser ins seichtere ziehen. So ist es mir gestern gegangen. Erst versuchte ich es an einer tieferen Stelle, und als ich in einer um fast einen Meter seichteren Bucht einen Karpfen "rollen" sah, wechselte ich sofort den Platz und fing dort dann auch meine ersten "Vor-Frühjahrskarpfen".
Gruß. Lupus
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