von Lupus » 02.03.2009, 07:28
Hallo!
Natürlich soll der Köder, zumindest wenn man einfach nur einmal "seinen ersten Karpfen des Jahres" fangen will, klein sein und keine großangelegten Anfütterungsaktionen vorgenommen werden. Wobei es manchmal gar keinen großen Unterschied macht, ob man mit Wurm oder Dosenmais angelt. Ist man sich nicht sicher, ob vegetarisch oder fleischlich bevorzugt wird, ist für mich immer die Ideal Wahl Dosenmais mit Made kombiniert. Allerdings halte ich in stehenden GEwässern "ein Stück Blei (30 Gramm) für zu schweres Geschütz. Diese Gewichtskategorie ist meistens falsch. Für Selbsthakmethode (also wenn es gezielt auf Großkarpfen gehen soll) ist sie zu leicht und für herkömmliches Angeln mit Bissanzeiger meistens zu schwer. Für leichtes Frühjahrsfischen ist mir sowieso lieber eine gut austarierte sensible Schwimmerfischerei, wenn es weiter rausgehen soll und stärkerer Seitenwind geht, nehme ich gerne die ca. 10g schweren Stangenbleie am kleinen Antitangleröhrchen. Die sind schön unauffällig und machen keinen lauten Platschger.
Viel wichtiger noch ist es, die Karpfen um diese Jahreszeit zu finden, wo sie fressen. Schon wenige Temperaturunterschiede können bewirken, dass sie von tieferem Wasser ins seichtere ziehen. So ist es mir gestern gegangen. Erst versuchte ich es an einer tieferen Stelle, und als ich in einer um fast einen Meter seichteren Bucht einen Karpfen "rollen" sah, wechselte ich sofort den Platz und fing dort dann auch meine ersten "Vor-Frühjahrskarpfen".
Gruß. Lupus