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Welchen Wurfstil verwendet Ihr hauptsächlich

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Welchen Wurfstil verwendet Ihr (hauptsächlich)

Gebetsroither
4
22%
Amerikanisch
1
6%
klassisch Englisch
1
6%
ein Gemisch von Allem
4
22%
keine Ahnung, es funktioniert trotzdem irgendwie
8
44%
 
Abstimmungen insgesamt : 18

Welchen Wurfstil verwendet Ihr hauptsächlich

Beitragvon posti » 23.01.2008, 15:42

Hallo Leute, mich würde einmal interessieren, welche Wurfstile so verwendet werden.
Ich zum Beispiel verwende hauptsächlich (wo's auch möglich ist) den Gebetsroither, mit Zeigefinger oben.
posti
 

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Re: Welchen Wurfstil verwendet Ihr hauptsächlich

Beitragvon red tag » 23.01.2008, 16:15

hallo posti!
habe am anfag gebetsroiter gelernt. dann aber leider zu selten geübt. auch durch die von mir befischten gewässer wo man max. rol
lieren kann haben das seinige getan. ich komme aber eigentlich an allen wassern zurecht. nur war ich vorige saison an der gmundner traun und merkte halt ,dass ich noch defizite bei großen weiten (doppelzug) habe. werde daher heuer einen kurs bei loidl oder moser machen um mich noch zu verbessern. an kleineren revieren ist mein wurfstil allerdings ausgereift und mehr als legendär :D
mfg red tag
Zuletzt geändert von red tag am 23.01.2008, 21:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Welchen Wurfstil verwendet Ihr hauptsächlich

Beitragvon Lupus » 23.01.2008, 17:11

Ich habe die letzte Option gewählt. Meister bin ich keiner, aber zum Fisch statt in die Bäume schaffe ich es doch erfreulich oft :wink: Liegt bei mir irgendwie in der Natur des Wesens, dass ich kein großer Perfektionist bin, sondern vieles beim Fischen, somit auch Fliegenfischen aus dem (nichtvorhandenen) Bauch entscheide und nicht falsch liege damit :D
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Re: Welchen Wurfstil verwendet Ihr hauptsächlich

Beitragvon die Fliege » 23.01.2008, 17:15

Hallo.
Ich mach es Amerikanisch.
Da es mir in Kanda gezeigt wurde mach ich es zur Zeit so. Ob es allerdings anders besser währ weiss ich nicht da ich es anders einfach noch nicht kann. :cry: Werd um einen vernünftigen Kurs nicht herum kommen. Will mal alles versuchen und dann seh ich eh was mir am besten gefällt. Denke einmal es ist nur ne Gefühlssache.
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Re: Welchen Wurfstil verwendet Ihr hauptsächlich

Beitragvon Royal Coachman » 23.01.2008, 20:07

Hallo Freunde !

Das hängt vom den Gegebenheiten am Wasser, sowie von der geführten Rute ab.

Mit einer Gespließten muß ich ganz anders Werfen als mit einer Kohlefaser, weiters hängt es von der Fliegenart ab, eine Trockenfliege muß ich "weich" präsentieren, sodaß diese am Ende des Wurfes heruntertaumelt und von äußeren Einflüssen wie Wind usw ebenfalls .

Man sollte also sich nicht auf einen Stil festlegen rät Euch der Meister des "Tailing Loops" :D

freundlichst
Royal Coachman
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Re: Welchen Wurfstil verwendet Ihr hauptsächlich

Beitragvon die Fliege » 23.01.2008, 20:24

Ja gut. Aber bedenke das man dafür die entsprechende Erfahrung braucht. :D
Womit ich nicht sagen will das du unrecht hast! Stimmt schon was du sagst.
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Re: Welchen Wurfstil verwendet Ihr hauptsächlich

Beitragvon Lupus » 24.01.2008, 06:29

Royal Coachman hat geschrieben:Man sollte also sich nicht auf einen Stil festlegen rät Euch der Meister des "Tailing Loops" :D


Hallo Gebhard!
Ist das "Tailing Loop" diese Knöpfe im Vorfach, wenn man den Vorschwung zu zeitig ansetzt, sodass es sich nicht vollständig streckt und dann sich ein Knopf bilden kann?
Gruss. Gerhard
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Re: Welchen Wurfstil verwendet Ihr hauptsächlich

Beitragvon Royal Coachman » 24.01.2008, 08:01

Hallo Gerhard !

Dieser Wurffehler entsteht, wenn im Vorschwung die Beschleunigung nicht ansteigt sondern abnimmt.

Bei einen brauchbaren Vorschwung muß die Leine gleichmäßig beschleunigt werden, bis zum Stopp, bei ca 10 Uhr 30 bis 10 Uhr.

Wenn nun der Werfer, wie leider sehr oft vorkommt am Beginn des Wurfes "anreißt", so gibt er durch die Rutenstellung einen Impuls nach oben, er schießt praktisch die Leine "in den Himmel". Es entsteht eine "Birne"(birnenförmige Schlaufe), die Fliege bewegt sich aber weiter auf der horizontalen Ebene, irgendwann ist sie dadurch unterhalb der Flugschnur, das Vorfach überschlägt sich am Ende des Wurfes und die Fliege hakt an der Flugschnur ein, daher "tailing loop. Man könnte es auch als "kreuzende Schlaufe" bezeichnen.

Besonders oft sieht man diesen Fehler, wenn etwas mehr Weite benötigt wird; da werden unnötige Leerwürfe gemacht und dann, um möglichst weit zu kommen, ein starker Impuls zum falschen Zeitpunkt gesetzt.

freundlichst
Gebhard

PS: keiner wirft so einen perfekten "Tailing Loop" wie ich ! :mrgreen:
Royal Coachman
 

Re: Welchen Wurfstil verwendet Ihr hauptsächlich

Beitragvon red tag » 24.01.2008, 08:24

hallo rc!
ganz schön eingebildet auf deinen tailing loop. tief im osten giebt es aber auch meister.die können es auch sehr gut. also nicht zu sicher sein sonst gibt es ein duell. :D
der mit der flugschnur tanzt !
red tag
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Re: Welchen Wurfstil verwendet Ihr hauptsächlich

Beitragvon temolo » 24.01.2008, 08:36

Also das ist mal was Neues, dass sich die Experten darum rittern, wer besser ist im Wurffehler machen ... ?!?! :lol:
Gefällt mir aber besser als die ewige Diskussion um "richtig" oder "falsch".
lg/ temolo
Technically, you can't fly to the end of the earth -
the last 60 feet or so require a cast ....
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Re: Welchen Wurfstil verwendet Ihr hauptsächlich

Beitragvon Royal Coachman » 24.01.2008, 09:06

Ergänzung !

Es gibt noch eine Ursache für einen "Tailing Loop", die sehr oft übersehen wird.

Jeder Werfer setzt zusätzlich zur Armbewegung das Handgelenk ein, nun gilt es also aus beiden Beschleunigungen (Arm und Handgelenk) eine einzige, gleichmäßige zu machen und hier liegt der Unterschied zu den großen Könnern. Bei denen sieht das alles so geschmeidig und leicht aus, es gelingt ihnen also aus den beiden Beschleunigungskräften eine Resultierende zu machen.

Wenn dies aber nicht gelingt, so entsteht eine unregelmäßige bzw. ungleichmäßige Kraftentfaltung und somit eine Störung der Schlaufenentwicklung, also u.U. ein "Tailing Loop".

Hallo Red Tag, das ist eine Idee, für die ich immer zu haben bin, Gerhard macht den Schiedsrichter, es wird die Weite und technische Ausführung bewertet :mrgreen:

freundlichst
Gebhard

PS: ich bevorzuge daher als Wetterlage leichten Wind von links :mrgreen:
Royal Coachman
 

Re: Welchen Wurfstil verwendet Ihr hauptsächlich

Beitragvon posti » 24.01.2008, 10:25

Royal Coachman hat geschrieben:Ergänzung !

Es gibt noch eine Ursache für einen "Tailing Loop", die sehr oft übersehen wird.

zusätzlich zu den von Gebhard bereits sehr gut erklärten Gründen gibt es noch einen:
Wenn nämlich der Vorschwung (viel) zu früh einsetzt. Wenn das Vorfach bzw. ein Teil der Flugschnur noch auf dem Weg nach hinten ist, und die Wurfbewegung geht bereits nach vorne, so bekommt die Fliege am Ende auch einen zusätzlichen Bewegungsimpuls, und sie schlägt häufig über die Flugschnur. So entstehen die schönsten Luftknoten, bis rein in die Flugschnur ;-)
Hallo Red Tag, das ist eine Idee, für die ich immer zu haben bin, Gerhard macht den Schiedsrichter, es wird die Weite und technische Ausführung bewertet :mrgreen:
freundlichst
Gebhard
PS: ich bevorzuge daher als Wetterlage leichten Wind von links :mrgreen:

Das schaue ich mir an, ich ersuche um Terminbekanntgabe ;-)
posti
 

Re: Welchen Wurfstil verwendet Ihr hauptsächlich

Beitragvon Wolfgang » 24.01.2008, 11:45

Als völliger Autodidakt muß ich zwangsläufig den untersten Punkt anklicken.
So ist bei mir in den letzten 35 Jahren ein Wurfstil entstanden, der an meine persönlichen Gegebenheiten angepasst ist und mit dem ich gut zurecht komme, wie der Stil nun heißen könnte ist mir dabei völlig schnuppe.
Nun kommt hinzu, daß der Wurfstil sehr stark an die hier oben bei uns oft vorkommende "Holzerei" auf größere Wurfweiten mit Geräteklasse 7/8, teilweise 8/9 an Stillwasser und Küste angepasst ist, also recht derb ist.
Für mich ist ein Klasse 5 - Gerät schon etwas feines, leichtes, darunter besitze ich auch nichts, da es hier auch wenig Sinn macht.

Bei einem Fliegenfischer-Treffen hatte ich mal die Gelegenheit eine 2er gespließte von Gebhard zu werfen..............
ich hatte so ein graziles Ding noch nie in der Hand.........ich höre noch heute Gebhards etwas ängstlich geprägte Zwischenrufe.........."langsamer - noch langsamer!"

Unter bestimmten Bedingungen, das heißt da wo größere Wurfweiten nötig sind, aber der Rückraum etwas begrenzt ist hatte ich mir völlig intuitiv einen etwas eigenartigen Wurfstil angewöhnt, bei dem der Rückschwung in einer großen Schlaufe verlief und vor der Streckung abgebrochen wurde, sah wohl eigenartig aus aber es funktioniert erwiesenermaßen.
So eine Art in einen Luftwurf hinein verlagerter Switchcast....................
Ein mir bekannter Fliegenfischer sah das und dachte sich sein Teil.......

Einige Wochen später organisierte eben jener Fliegenfischerkollege so eine Art kostenlosen Fliegenfischer-Schnupperkurs in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule, der eigentlich nur den Sinn haben sollte das Interesse am Fliegenfischen zu wecken.
Nun entwickelte sich die Sache aber so, daß er sich vor Interessenten kaum retten konnte, der Zuspruch war enorm.
Jedenfalls war er allein damit völlig überfordert und bat nun die ihm bekannten Fliegenfischer aus der Region um Hilfe.
Darunter auch mich..............
Die Wurfübungen fanden in einer Turnhalle statt, als ich dort ankam waren die Jungs schon voll zu gange.
Ich packte mein Gerät aus, tüdelte mir eine hakenlose Fliege ans Vorfach und wollte gerade mal eben so einen Wurf vor mich hin machen.
Nun hatte der Kollege voher versucht den Leuten das genaue Timing bei zu biegen, was ihm wohl auch schon zu Teil gelungen war.
Plötzlich rief er "Haaaalt!, bitte jetzt nicht hingucken, wenn der Kollege(ich) wirft!"...............
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