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Weiß und Kleinfischrückgang wegen Waller oder doch die Umwel

Fluss und Bach

Re: Weiß und Kleinfischrückgang wegen Waller oder doch die Umwel

Beitragvon frauennerfling » 06.08.2010, 08:34

hallo leute!

endlich wieder einmal ein halbwegs vernünftiges thema!
ich unterschreibe die reihenfolge, die @kainlau gelistet hat, zu 100% - der mann kennt sich aus!!!
es ist wie alles in der ökologie immer multifaktoriell, d. h. es spielen immer mehrere faktoren zusammen und es dauert immer eine längere zeit, bis die probleme sichtbar werden. so hat man in den 70er und 80er jahren noch geglaubt, dass der kraftwerksausbau kein großes problem ist, weil unmittelbar nach errichtung der staustufen noch etliche jahre gleich viele fische da waren wie vorher. die folgen der unterbindung der wanderrouten und der verlust ehemaliger fließstrecken wurden erst in den 90er jahren offensichtlich und mittlerweile bemerkt auch der unfähigste naturbeobachter, dass da etwas nicht stimmt.
fressfeinde wie kormoran, kesslergrundel etc. sind auch erst seit der lebensraumzerstörung zum problem geworden und sind als kulturfolger ein neues problem, das aber nicht das eigentliche problem ist......diesen tieren die "schuld" in die schuhe zu schieben, ist simpel, aber falsch.....
nebenbei bin ich zu 100% überzeugt, dass die entnahme durch die angelfischerei keinerlei einfluss hat, eventuel lokal, im einen oder anderen augewässer oder in einem abschnitt, aber generell ist die natürliche sterblichkeit bei fischen weitaus höher, als es die entnahme durch fischer je sein kann!

l.g.,
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Re: Weiß und Kleinfischrückgang wegen Waller oder doch die Umwel

Beitragvon frauennerfling » 06.08.2010, 08:47

und noch was zu @kaindlau:

das mit den barben kann ich dir wohl erklären - die barbe ist ein so genannter rheophiler kieslaicher, also eine fischart, die überströmten schotter zum laichen braucht. früher sind die barben die donau flussauf gewandert und meist in irgendwelche zubringer eingewandert, um dort zu laichen. heute sind die wanderrouten unterbunden und die tiere erreichen viele ihrer angestammten laichgewässer nicht mehr, sie stehen unter dem kraftwerk an.
barben werden alt, an die 20 jahre. wenn also eine barbe die letzten 20 jahre am wehr angestanden ist, konntest du diese auch unter dem kraftwerk fangen; mittlerweile sind aber die meisten dieser "ansteher" verstorben und neue kommen nicht mehr nach, weil eben die laichmöglichkeiten nicht mehr existieren.......
die fische, die jetzt häufig sind (brachsen, rotaugen....) sind "allerweltsarten" die eben nicht so anspruchsvoll sind und nicht unbedingt fließende bereiche mit schotter zum laichen brauchen....die laichen vielfach auf pflanzen, in altarmen, im stausee.....und kommen auch in der gestauten donau gut zurecht. außerdem profitieren sie vom fehlen von natürlichen konkurrenten, die eben in der staukette nicht mehr können........
und noch eines - die barbe ist stark zurückgegangen aber die nase, der eigentliche massenfisch der donau, ist noch viel schwerer betroffen und die nase ist, im gegensatz zur bare, wirklich höchstgradig gefährdet!!

grüße, der frauennerfling
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Re: Weiß und Kleinfischrückgang wegen Waller oder doch die Umwel

Beitragvon Zanderheli » 06.08.2010, 09:17

Mir fehlt in dieser Aufzählung der Ursachen ein ganz wichtiges Fakt:

Die "schnellen" Hochwässer

Sind schnell da aber auch rasch wieder weg. Die Fische haben sich tausende Jahre mit Hochwässer vertraut gemacht. Sie nutzten sie zum laichen. Wasserflöhe haben sich explosionsartig vermehrt, diese nährten die geschlüpfte Brut. Der Fluss zog sich dann langsam wieder in sein Bett zurück, mit ihm eine neue Generation von Fischen.

DAS GIBTS NICHT MEHR! Die Hochwässer sinken zu schnell. Manchmal stinkt die ganze Au nach Fischen wenn der Laich dort vertrocknet. Drum ist der Laicherfolg von allen Krautlaichern fast null.



zu den Barben und Nasen:

in der Wachau ist der wichtigste Zubringer die Pielach. Zu jeder Zeit konnten die reophilen Fischarten dort aufsteigen und laichen. Sie taten es auch und wenn jetzt nur mehr einige Handvoll aufsteigen dann weil die adulten Tiere GEFRESSEN wurden. Vom Kormoran. Der seit 3 Jahren NICHT mehr im Oberlauf der Wachau raubt sondern AUSFLIEGT, weil er vor Ort bereits zuwenig Nahrung mehr vorfindet. Wir besetzen Huchen die dann der Kormoran frisst.

Rotaugen und Brachsen vermehren sich????
Seit 3 Jahren gehen die Brachsen Bestände massiv zurück, Rotaugen und Güstern sind seit 7-10 Jahren fast nicht mehr fangbar!!

DIE WACHAU VERARMT und das selbe Schicksal wird über kurz oder lang alle Donaureviere ereilen.

Im Rhein gibt es Abschnitte wo nur mehr 5 Fischarten vorkommen.


Allen die denken ich übertreibe sollen sich in 5 - 10 Jahren dies nochmal durchlesen.

zu den Meeresgrundeln: natürlich frisst die jegliche Brut und ist somit einer der Hauptverantwortlichen. Sie gehört mit Fressfeinden intensiv bekämpft (Zander, Aal, Aalrutte). Natürlich konnte sie sich nur durchsetzten weil Nahrungs Ressourcen freigeworden sind und der Lebensraum der Donau aufs schwerste verändert worden ist. Aber sollen wir darauf warten bis jemand den Blockwurf entfernt, die Kraftwerke abbaut, die Schiffe verbannt und alle Zuflüsse renaturiert ???

Wir können jammern oder was tun. Alle Donaureviere müssten sich über gezielte Besatzmaßnahmen klarwerden und Gesetzesänderungen anregen.

Das Ziel muß sein wieder Laicherfolge sicherzustellen. Erst dann kann es aufwärts gehen.

alles liebe
heli
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Re: Weiß und Kleinfischrückgang wegen Waller oder doch die Umwel

Beitragvon Oldman » 06.08.2010, 09:19

Hallo!

ich geh nun schon 25 jahre angeln,

Ich seit 40 Jahre

es war mir förmlich ne freude nen dicken fisch zu landen und ihn dann vor den augen der ganzen anwesenden fleischfischer wieder behutsam zurückzusetzen!


Ich denke das bei dem Begriff Fleischfischer ein Mißverständnis vorliegt. Du meinst bestimmt die Angler welche
ales aber auch wirklich alles mitnehmen um daraus eine Suppe zu kochen. ich aber nehme nur soviel mit wie, wieviel und was erlaubt ist und ich und meine Regierung in kürzester Zeit verzehren kann.
C+R
Über den Sinn u.s.w will ich hier gar nicht diskutieren.
Fakt ist, das es das Gesetz gibt. mit Ausnahmen wie du richtig geschrieben hast -Hegefischen, nicht erreichtes Schonmaß - Fang in der Schonzeit) und man hat sich daran zu halten . Wer es nicht tut, hat, wenn es zu einer Anzeige kommt,
mit einer Strafe zu rechnen hat.
Manche Geschwindigkeitsbegrenzungen stehen auch da, wo ich meine es hat dort nicht zu suchen -Fakt ist dennoch ,wenn ich es missachte muss ich mit einer Strafe rechnen.

angeln ist weit mehr als fische verzehren

Fische fangen zum Verzehr ist für mich der einzige Grund überhaupt einen Fisch zu zu fangen- ein Fisch ist eine Kreatur
und kein Sportgerät.
angeln heisst die natur zu geniessen

richtig
Die Natur genießen, Hegen und Pflegen gehört ebenfalls zum Angeln - bei mir z.Z. 16 Std freiwillige Arbeitsstunden am Gewässer- aber das kann man auch ohne angeln -wenn man doch keinen Fisch essen will.

der nen fisch zu überlisten
oder einfach seine angeltechnik zu verfeinern

Das kann man auch, wenn man einen Fisch zu Verzehr angeln will.

Fische aus dem Supermarkt
sind für mich auch nur eine Notlösung.
Die Fische kommen zu 90% direkt aus einer Fischzucht - diese Fische haben vorher kein "sauberes" Wasser gesehen, sind nie in einem Fluß oder See geschwommen. Wenn ich nur an Zuchtlachs oder den z.Z. überall angebotenen
Pangasius denke kommt mir das Kot.... Da werden ganze Fjorde-Flussabschnitte durch Futter und Kot der Fische versaut ganz zu schweigen von den Antibiotikas welche in großen Mengen ins Wasser geschüttet werden ,damit die F sche nicht
von Parasiten befallen werden. Besonders schlimm in Asien.


Aber wie gesagt ich will hier keinen angreifen - das hier ist nur meine Meinung. Jeder soll nach seiner Faccon glücklich
werden - muss aber den daraus evtl.entstehenden Konsequenzen Rechnung tragen.

Gruß Oldman
wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fisch gefangen ist,
wirst du festellen, dass man Geld nicht essen kann
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Re: Weiß und Kleinfischrückgang wegen Waller oder doch die Umwel

Beitragvon faps » 06.08.2010, 10:11

hallo,

ein grund warum sich der fischbstand verringert, kann durch die schifffahrt und die verlandung(verschlammung) der fall sein. die wellen die die schiffe bei der fahrt erzeugen spülen die jungbrut weg.dadurch stirbt diese ab.-dies ist vorallem im donaukanal der fall. der naße macht die verschlammung zu schaffen da sie ein kieslaicher ist.

das gleiche problem haben wir auch in der drau durch die vielen staustufen. in der mur ist diese "noch" nicht ganzu so schlimm.

die raubfische alleine sind direkt nicht schuld für den rückgang der fischbestände. inderkt liegt das hauptproblem darin, das die raubfische durch den rückgang ihrer hauptnahrungsquelle und auf andere arten zurückgreifen muss die auch schon selten in ihrer anzahl vorkommen. ein bsp.: Die Hauptnahrungsquelle der Huchen ist die Nase. Die Nasenbestände gehen zurück, besser gesagt sie verschwienden, so muss er auf andere fischarten zurückgreifen die auch schon in ihrem bestand schwer dezimiert sind. schlussfolgerung: es gibt keinen ausgeglichen natürlichen fischbestand mehr so muss der raubfisch arten als nahrung heranziehen welche nicht in sein neuteschema passen.

meiner meinung kann das nurch besatzmaßnahmen auch nicht verbessert werden da das natürliche selbstaufkommen der fisch nicht gegeben ist!!!

mfg

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Re: Weiß und Kleinfischrückgang wegen Waller oder doch die Umwel

Beitragvon Lahnfischer » 06.08.2010, 10:20

Wir haben hier an der Lahn ähnliche Probleme. Vor 15-20 Jahren war die Lahn noch recht schmutzig (Wassergüteklasse 3), es gab massenhaft Fisch. Mittlerweile ist jedes noch so kleine Dörfchen an eine Kläranlage angeschlossen, es darf nicht mehr wie früher gedüngt werden.
Durch den sinkenden Schadstoffeintrag ist das Wasser deutlich klarer geworden (Wassergüteklasse2), aber eben auch nährstoffärmer. Die früher riesigen Lauben-, Rotaugen- und Brassenbestände sind deutlich zurückgegangen, mit diesen Futterfischen sind auch `die Hecht- und Zanderbestände stark rückläufig. Dafür haben wir nun einen riesen Döbelbestand (ist zur Zeit wohl der Leitfisch), es gibt viele und auch kapitale Barben, der Rapfen vermehrt sich explosionsartig und Waller sind überall auch in kapitalen Größen anzutreffen.
Insgesamt ist der Fischbestand nicht so stark zurückgegangen, dafür hat er aber eine völlig andere Zusammensetzung bekommen. Dazu kommen noch große Fraßschäden durch den Kormoran, der hier niemals heimisch war, hier aber Winter für Winter ungefähr 18-20 Tonnen Fisch in unserer Vereinsstrecke (42 Kilometer) vernichtet :twisted:
Gruß Thomas

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Re: Weiß und Kleinfischrückgang wegen Waller oder doch die Umwel

Beitragvon Zanderheli » 06.08.2010, 10:56

Ich weiß nicht ob der Link funkt, ich verweise nochmal auf das Forum vom ÖKF wo ALLES drinsteht was dem "Fluß" Donau und Österreichs anderen gewässern angetan wird und wurde:

http://www.oekf.at/Forum/viewforum.php?f=6

alles liebe
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Re: Weiß und Kleinfischrückgang wegen Waller oder doch die Umwel

Beitragvon Royal Coachman » 07.08.2010, 09:09

Hallo !

Der Wels braucht ein entsprechend großes Gewässer, er wird nur zum Problem, wenn er in zu kleine Seen eingesetzt wird.

In Bayern konnte ich beobachten, daß der Wels in einem 4 1/2 ha großen Waldsee (strengstes Naturschutzgebiet keine Zufahrtsmöglichkeit, Badeverbot!) ausgesetzt wurde. Nach ca 3 Jahren zeigte sich ein starker Rückgang der allerdings stark verbutteten Kleinfischbestände, weiteres ein Rückgang des Schleien- Karpfen- und Brachsenbestandes im Bereich der Größen bis zu einem kg. Nach weiteren 3 Jahren konnte man schon von einem Zusammenbruch der Bestände sprechen.

Der See soll nun abgelassen und die Welse entnommen werden, diese Aktion hätte man sich sparen können.

Der Wels gehört in entsprechend große Gewässer, die Rückgänge in diesem Bereich sind sicher ein Sammelsurium von Einflüssen, wobei ich eines noch hinzufügen möchte.

Vor ca 25 -30 Jahren wurde in der gesamten Waschmittelproduktion von Phosphaten auf Tenside umgestellt, Langzeitstudien wurden meines Wissens nicht gemacht. Binnen 20 Jahren sind Tenside im gesamten Wasserkreislauf der Welt nachweisbar, wollen wir hoffen, daß sie nicht Schuld sind an den Problemen, die wir haben.

freundlichst
RC
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Re: Weiß und Kleinfischrückgang wegen Waller oder doch die Umwel

Beitragvon Ragman » 07.08.2010, 15:26

Hmm ... einerseits ist von Überdüngung die Rede, andererseits von Mangel an Biomasse ... das widerspricht sich doch.

Und Fakten werden anders dargebracht als ein "wahrscheinlich" davorzusetzen.

Und solange keine Fakten bekannt sind, ist das reine Spekulation, also nichts brauchbares.

Zu den Besatzfischen: ich verstehe sowieso nicht, warum eine Regenbogenforelle "böse" ist (teilt sich zwar denselben Lebensraum und die Nahrung, sofern ausreichend vorhanden) und der Karpfen "gut" ... ich meine Karpfen hats es früher zwar auch schon gegeben, aber halt den fortpflanzungsfähigen Wildkarpfen.

Dem Wels die Schuld zu geben erscheint mir sehr kurzsichtig - Raubfischbestände regulieren sich sowieso von selbst, und ein Dauerbesatz ála Karpfen ist imho eh zu teuer.

Mal schauen, was in zwanzig, dreißig Jahren Sache ist, und wem dafür die Schuld gegeben wird.
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Re: Weiß und Kleinfischrückgang wegen Waller oder doch die Umwel

Beitragvon Techtrancer » 08.08.2010, 21:20

@ Zanderheli

bin mir nichtr sicher ob Zander, Aal, Aalrutte eine gute idee ist. daß sind ja auch alles laichräuber


@ Oldman

lass mal gut sein


@ Royal Coachman

dies hab ich schon beim mehreren größeren teichen miterlebt

aber is schon mal fein, wenn mann ihn überhaupt ablassen kann.
ob es was bringt wird sich ja zeigen, denn ich weis nicht ob ihr die kleinen welse im schlamm erwischt!
oder wird er ganz trocken gelegt?

halt mich auf den laufenden. würd mich echt interessieren.
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Re: Weiß und Kleinfischrückgang wegen Waller oder doch die Umwel

Beitragvon Zanderheli » 09.08.2010, 08:41

Techtrancer hat geschrieben:@ Zanderheli

bin mir nichtr sicher ob Zander, Aal, Aalrutte eine gute idee ist. daß sind ja auch alles laichräuber




Es gibt Erfahrungen mit Aalruttenbesatz, die sind sehr POSITIV!!!!

"Laich" wird von fast jedem Fisch gefressen, wie du sicher weißt.
"Brut" auch von manchen, aber eben GANZ BESONDERS von den Meeresgrundeln. Die fressen blitzschnell im Aquarium solange alle Kleinfische weg solange es welche gibt. Ein Wurm !!! wird erst genommen wenn alle Brutfische weg sind.

Ich halte die Grundeln für DIE GRÖßTE Gefahr unserer Fischgewässer !!!
Eigentlich ist es ganz einfach: Wenn die Grundeln nicht reduziert werden gibt es keinen Fischnachwuchs mehr. Spätestens nach 10-12 jahren ist das Gewässer verarmt. Es gibt keine Lizenznehmer und keine Pachterträge mehr.

So, und somit sieht man das es vollkommen wurscht ist ob der Aal mal wieder Laich vertilgt wenn es sonst tausende Grundeln frisst.
Aus Untersuchungen weiß man das die Aalrutte ist viel weniger Laichräuber ist als angenommen. Der Zander ist sowieso keiner.

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Re: Weiß und Kleinfischrückgang wegen Waller oder doch die Umwel

Beitragvon Oldman » 09.08.2010, 08:57

HI!
@ Techtrancer
@ Oldman

lass mal gut sein


Laß ich doch :wink:

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Re: Weiß und Kleinfischrückgang wegen Waller oder doch die Umwel

Beitragvon Techtrancer » 10.08.2010, 00:35

na dann sag ich mal den Meeresgrundeln den kampf an

bringen wird es zwar nicht viel aber besser als nix

denk 1 oder 2kg könnt ich pro tag schon zusammenbringen wenns wetter und futter passt :)

kormorane bekommen sowiso gleich ein mit der futterschleuder auf den deckel sobald sie in reichweite sind ^^

DOK 1 bei der neuen donau hab ich letztens 2 gesehen die dort scheinbar tag täglich beim einlauf in dne hafen fressen falls wer ne pistole oder gewehr mit schalldämpfer bei der hand hat :D

sollte mal den waffenschein machen, damit ich sowas mitführen darf *fg*
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Re: Weiß und Kleinfischrückgang wegen Waller oder doch die Umwel

Beitragvon Sixpack » 11.08.2010, 19:25

Ich denke auch, dass der Artenrückgang eine Vielzahl an Ursachen hat...die Pillenproblematik ist auch erst mit den Kläranlagen aufgekommen, die diese Hormone angeblich reaktivieren...(mittlerweile muss lt EU-Richtlinie ja jede Gemeinde an eine angeschlossen sein....von ein paar Ausnahmen abgesehen)
Tatsache ist, dass die Gewässer früher zwar dreckiger waren, aber wesentlich mehr Fische produzierten!
Die üblichen verdächtigen: Kraftwerke& Vernichtung des Lebensraums, Kormorane, Fischotter, Schiffsverkehr
Nicht zu vernachlässigen: landwirtschaftliche Einträge und eingewanderte Arten wie die Schwarzmeergrundeln
Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass es an der Entnahme durch Fischer liegt, denn früher wurde tendenziell wesentlich mehr entnommen, C&R war den meisten ein Fremdwort und es gab trotzdem mehr Fische....
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Re: Weiß und Kleinfischrückgang wegen Waller oder doch die Umwel

Beitragvon Polsi » 11.08.2010, 20:03

Sixpack: Ich denke, dass sich die Entnahme durch Angler gar nicht geändert hat. Es gab damals schätze ich wesentlich weniger Angler als heute, der Großteil jedoch reine Sacklfischer. Die jungen, die nachkommen, sind zumindest hier zu 90 % C&R. Auffallend ist, dass die Gewässer immer voller werden!

Und: Ich gehe angeln mit dem Vorsatz, einen Fisch zu fangen und ihn wieder frei zu lassen, und das kann mir kein Gesetz verbieten! Bin da ganz bei Techtrancer..
May you build a ladder to the stars and climb on every rung, may you stay forever young.

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