hallo leute!
endlich wieder einmal ein halbwegs vernünftiges thema!
ich unterschreibe die reihenfolge, die @kainlau gelistet hat, zu 100% - der mann kennt sich aus!!!
es ist wie alles in der ökologie immer multifaktoriell, d. h. es spielen immer mehrere faktoren zusammen und es dauert immer eine längere zeit, bis die probleme sichtbar werden. so hat man in den 70er und 80er jahren noch geglaubt, dass der kraftwerksausbau kein großes problem ist, weil unmittelbar nach errichtung der staustufen noch etliche jahre gleich viele fische da waren wie vorher. die folgen der unterbindung der wanderrouten und der verlust ehemaliger fließstrecken wurden erst in den 90er jahren offensichtlich und mittlerweile bemerkt auch der unfähigste naturbeobachter, dass da etwas nicht stimmt.
fressfeinde wie kormoran, kesslergrundel etc. sind auch erst seit der lebensraumzerstörung zum problem geworden und sind als kulturfolger ein neues problem, das aber nicht das eigentliche problem ist......diesen tieren die "schuld" in die schuhe zu schieben, ist simpel, aber falsch.....
nebenbei bin ich zu 100% überzeugt, dass die entnahme durch die angelfischerei keinerlei einfluss hat, eventuel lokal, im einen oder anderen augewässer oder in einem abschnitt, aber generell ist die natürliche sterblichkeit bei fischen weitaus höher, als es die entnahme durch fischer je sein kann!
l.g.,
der frauennerfling






