Oluja hat geschrieben:Hallo Lupus,
danke für die rasche Antwort.
Also Felchen fischt man, so weit ich weiss, hauptsächlich vom Boot aus.
Da ich kein Boot habe und auch niemanden kenne der eines hat, bleibt mir nur noch das Ufer übrig.
Aber klar, auch Karpfen, Schleien oder Brassen fischen macht Spaß. Ich wußte nur nicht ob man diese Fische schon im April so nahe vom Ufer aus fängt in so einem großen See.
Dann werde ich mein Glück demnächst mal mit Mais, Maden und Würmern versuchen.
Gruß, Oluja!
Hallo Oluija:
Nah am Ufer ist natürlich relativ. Wenn es relativ seichte Uferbereiche gibt, die aber weiter in den See hinausgehen, und dann erst dort irgendwo eine tiefe Kante kommt, dann sollte man natürlich schon variieren, denn die Fische können zwar noch im relativ seichten Wasser (2-3m), aber weiter draussen eben sein.
Im April ist das oft sehr witterungsbedingt, wo die Karpfen und andere Friedfische beissen. Ist es noch kalt, dann tiefer, wird es wärmer, ziehen sie weiter ins Flache.
Vergiss nicht die typischen Hotspots von solchen Seen: Stellen, wo Leute Wasservögel füttern: Uferpromenaden, Schiffsanlegestellen, Häfen, alles absolute Hotspots. Vielleicht findest Du einen solchen und fütterst bei Bedarf ein wenig an.
Viel Spass.
P.S.: Aber versuche, die Technik auf Friedfische zu perfektionieren. Wenn Du eine lange Pause gemacht hast, vielleicht hat sich inzwischen die eine oder andere Neuigkeit entwickelt, die Du verwerten könntest. Viele, die eigentlich nie Friedfischangler waren, machen dann, wenn sie es einmal probieren sollten folgenden Fehler: Nehmen eine ausrangierte viel zu kurze Spinnrute, einen viel zu dicken Korkstoppel als Schwimmer und stellen noch nicht einmal die richtige Tiefe ein. Versuche es mit sensiblen schlanken Wagglerposen, aber solchen die vorgebleit sind, damit sie sich nicht bei jedem Wind flachlegen, tariere gut aus, oder fische ohne Schwimmer mit Feedermontage etc.