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was bin ich?

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was bin ich?

Beitragvon zanderl » 20.06.2008, 22:02

Grüß euch Burschen hab eine Frage an euch.

Ich fing letzte Woche diese Forelle ungefähr 50 Meter oberhalb des Wienerwaldstausees auf eine Rehhaarmaifliege.
Normalerweise haben die Bafos in der Wien eine sehr Dunkle Färbung mit vielen roten Punkten, diese Bafo hingegen hatte keinen einzigen.

Handelt es sich um eine Seeforelle oder um eine normale Bafo?


mfg Peter :wink:
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Re: was bin ich?

Beitragvon Anonymer Thomas » 20.06.2008, 23:53

Das sieht jeder Amateur

Das ist eindeutig ein WELS!
Er hat sich gestreubt und gewehrt, aber schliesslich hatte ich ihn doch am Haken. Das war vielleicht ein Teufelswurm! Ich hätte schwören können dass ich damit was fange --- Hal aus Malcolm mittendrin ---
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Re: was bin ich?

Beitragvon Fish(k)ing » 21.06.2008, 06:39

hallo peter,

also das ist eine ganz normale bf (ich meine ich seh sogar ein paar punkte aber sehr blass).
wie auch immer, es ist früh ich und ich muss jetzt zum fischen fahren *hahaha*

hast du da eine orvis tls rute ???
übrigens schöner fisch :)
Der Fluß wurde bei der großen Überschwemmung der Welt begraben und fließt aus dem Keller der Zeit über Steine. Auf einigen der Steine befinden sich zeitlose Regentropfen, unter den Steinen sind die Wörter. Doch einige Worte wird man nie verstehen.
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Re: was bin ich?

Beitragvon zanderl » 21.06.2008, 07:52

Die Farbenvielfalt der Bafos verblüfft mich schon sehr!


Ja ist eine 5# TLS mit einer Battenkill mid arbor.



mfg Peter
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Re: was bin ich?

Beitragvon red tag » 21.06.2008, 10:11

hallo peter!
gratuliere dir einmal zu der schönen forelle. das hat man immer wieder bei den bafos. es gibt aber auch genetisch keine unterschiede zwischen bafo und seeforelle. nur dürften meiner meinung nach keine seeforellen im wienerwaldsee vorkommen da der sicher zu warm wird. wie bist du zufrieden mit deiner neuen rute/rolle. mit was für einer fliege konntest du denn die forelle fangen?
fg red tag
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Re: was bin ich?

Beitragvon Kärntner Wassertier » 21.06.2008, 11:43

Ich erkenn auch ein paar blasse Rote Punkte.

Wunderschöne Bachforelle. Herzlichen Glückwunsch.

Petri Markus
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Re: was bin ich?

Beitragvon Ragman » 21.06.2008, 18:56

Ist eine Bachforelle aus einer Zucht halt ... wurden so in der Drau auch schon besetzt ... haben kaum oder gar keine roten Punkte.
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Re: was bin ich?

Beitragvon Fish(k)ing » 21.06.2008, 19:50

ich hoffe du bist mit der rute zufrieden (fisch sie selbst).

lg
Der Fluß wurde bei der großen Überschwemmung der Welt begraben und fließt aus dem Keller der Zeit über Steine. Auf einigen der Steine befinden sich zeitlose Regentropfen, unter den Steinen sind die Wörter. Doch einige Worte wird man nie verstehen.
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Re: was bin ich?

Beitragvon Royal Coachman » 21.06.2008, 20:33

Hallo Peter !

Das ist eine Besatzforelle, wobei der Züchter einen engl. Brown Trout Stamm eingekreuzt hat.
Eigentlich ein Nonsens wird aber immer wieder gemacht,da diese Forellen sehr schnell wachsen. Es wäre interessant, ob Laich oder Rogenansatz vorhanden war?

freundlichst
RC
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Re: was bin ich?

Beitragvon zanderl » 21.06.2008, 21:21

Royal Coachman hat geschrieben:Hallo Peter !

Das ist eine Besatzforelle, wobei der Züchter einen engl. Brown Trout Stamm eingekreuzt hat.
Eigentlich ein Nonsens wird aber immer wieder gemacht,da diese Forellen sehr schnell wachsen. Es wäre interessant, ob Laich oder Rogenansatz vorhanden war?

freundlichst
RC



Hab sie wieder schwimmen lassen, daher kann ich dir leider nicht sagen ob sie Laichansatz hatte!


@Fishking

Bin sehr zufrieden damit, ist eine super Universalrute.


@RedTag

Rute super, Rolle super und auch was fürs Auge!

Köder war Rehhaarmaifliege in oliv.
Werde ein Foto reinstellen wenn ich Zeit hab!


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Re: was bin ich?

Beitragvon BrownTroutFan » 22.06.2008, 07:50

Sehr schöne Bachforelle - Petri Heil!
Ich kann die Ansicht von Royal Coachman nur bestätigen. Die Farbgebung erinnert stark an die irischen Brown Trouts.
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Re: was bin ich?

Beitragvon red tag » 22.06.2008, 09:21

hallo leute!
habe ich nicht gewußt, dass man bafos aus england/irland bei uns besezt / einzüchtet da sie schneller wachsen. finde ich nicht besonderst toll. da wundert es eigentlich nicht, wenn es in österreich kaum noch ürsprüngliche bafos aus den donaustamm gibt. was denken sich da die bewirtschafter wenn sie solche fische besetzen? oder können die nicht anderst da sie sonst die karten nicht verkaufen. auch wenn es jezt komisch klingt finde ich es dann besser man besezt regenbogenforellen und fördert oder schützt die heimischen bafostämme.
fg red tag
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Re: was bin ich?

Beitragvon Kärntner Wassertier » 22.06.2008, 13:10

habe auch nicht gewusst das man solche kreuzungen besetzt.

@red tag

da stimme ich dir voll und ganz zu!

lg
Markus
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Re: was bin ich?

Beitragvon Siluris » 22.06.2008, 17:28

Zum Thema Bachforelle:

Vor ungefähr 30 Jahren haben findige Züchter damit begonnen, antlantikstämmige
Bachforellen in unsere Donaustämmige einzuzüchten.
Für den Züchter eine klare Sache: Schnelleres Wachstum, höherer Ertrag.
Diese domestizierten Bachforellen sind eigentlich ausschließlich für ein geschlossenes Biotop geeignet,
leider wurden diese Fische, oftmals bereits in Fanggröße, in die Fließgewässer eingebracht.
Obwohl diese Forellen für unsere Gegebenheiten nicht geeignet sind, haben sie doch die
donaustämmige Bachforelle weitestgehend verdrängt.
Gemeinsam mit der Biologie der UNI Graz, sowie der BOKU Wien haben wir die Gewässer der Korlam beprobt.
Es zeigte sich das gleiche Bild, wie in beinahe allen Voralpenflüssen:
Es wurden kaum autochthone Fische gefangen. Die genetische Vermischung beträgt ca. 60:40 zu Gunsten
der Atlantikstämmigen. Einen detaillierten Bericht findet Ihr unter:
http://www.bachforelle-austria.at
Wir als Verein versuchen, die donaustämmige Bachforelle im Koralmgebiet wieder heimisch zu machen.
Wir besetzen ausschließlich mit genetisch reinen Bachforelleneiern im Augenpunktstadium.
Die Larven schlüpfen also in dem Gewässer, in dem sie später leben werden.
Diese Fische sind bestens an ihr Heimatgewässer angepasst, es gibt keinen Überbesatz und es wird der
Effekt des Homings ausgenutzt ( Fische kehren zum Laichen an den Ort des Schlupfes zurück ).
Auch konnten wir feststellen, dass der Fluchtinstinkt wesentlich stärker ausgeprägt ist, als bei den Besatzfischen.
Der Besatz in Brutboxen garantiert eine sehr hohe Schlupfrate und kaum Ausfälle.
Obwohl der Fang einer derartig gezogenen Forellen wesentlich schwieriger ist, und wir einige Jahre mit einem Rückgang
der Fangquote und -größe rechnen müssen, glauben wir, dass es sich auszahlt ein derartigen Projekt zu unterstützen.

LG, Bernd
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Re: was bin ich?

Beitragvon red tag » 23.06.2008, 05:44

hallo siluris!
super sache wie ihr das machts! kenne die arbeit schon teilweise von den bewirtschafter der piesting revierde die bei der untersuchung auch vorkommt. interesant finde ich auch,dass ja ev in nö doaueinzugsgebiet eine natürliche mischung mit den atlantikstamm geben soll.
auf jeden fall eine wichtige sache, wünsche euch viel erfolg dabei.
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