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Vorbereitung auf meinen ersten Kapitalen

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Vorbereitung auf meinen ersten Kapitalen

Beitragvon Köfi » 24.01.2006, 09:17

In meinem Revier in Vösendorf bei Wien stehen uns fünf Ziegelteiche (Wienerberger) zur Verfügung. 2005 habe ich recht erfolgreich den Hechten gewidmet. Bei meinen Ansitzen (meistens 2-3 familienfreundliche Stunden) konnte ich zweimal um die Mittagszeit einen kapitalen Wels (ca.1,5 - 2m) beim Rauben beobachten.

Nachtfischen ist bei uns nur einmal im Jahr erlaubt und da konnte ich meinem Sitznachbar einen 1,1m Wels keschern. War eine ca. 1m hohe Böschung und ich wollte vermeiden, dass er den Gaff benutzt. An einen Wallergriff wagte ich damals noch gar nicht zu denken. Jetzt sind die Handschuhe aber schon fix in der Tasche verstaut.

Den Welsen wird bei uns fast nicht nachgestellt und dies möchte ich heuer für mich nutzen.

Der Teich ist ca. 3 ha groß und in der Mitte von einem Plateau durchzogen. Mein Waller dürfte in der tieferen Hälfte (ca.4-6m) "wohnen". Bei meinen Beobachtungen schoss er von unten an der Plateaukante empor und schnappte nach einer Forelle (die werden jährlich besetzt) und tauchte wieder ab. Danach durchquerte er diagonal (riesige Blasenspur) den ganzen Teich. Dieses Schauspiel durfte ich zweimal erleben und seitdem war klar, wem ich als nächstes meine Aufmerksamkeit widme.

Lebender Köfi ist bei uns absolut verboten und ein toter bringt ziemlich sicher eine Hecht. Daher möchte ich mit ca. 10cm großen Teigknödeln (Leber, Blutmehl, Eier, Sardellen, Knoblauch) im Damenstrumpf und Blutegeln oder Tauwürmer am Haken. zu meinem Ziel kommen. Anfüttern möchte ich 10 Tage vor einer Angelsession mit ca. 10 - 20 Knödeln. Möchte durch das Anfüttern die Chancen für ungewöhnlich kurze Ansitze (2-3 Stunden) unter Tags erhöhen.

Meine Ausrüstung besteht aus einer Balzer Matrix Big Fish (2,55m und WG 90-350g), wobei ich dzt. überlege für das Uferfischen doch auf eine 3m lange umzusteigen. Einer Shimano baitrunner 6500 bespult mit Potenza Big Fish 0,50 (47,9kg Tragkraft). Als Vorfach verwende ich 1m Sänger Waller Kalle Super Line XL (Tragkraft ca. 175kg).

Mein hot spot liegt in ca. 60m Entfernung (konnte ich am Eis abgehen). Damit ich einen Bissanzeiger verwenden kann, möchte ich die Hauptschnur mit einem auf 1m Abzug fixiertem 50er - 100er Blei am Boden ablegen und das nötige Wurfgewicht mit dem Teig (ca. 100-200g) erreichen.

Werde aber noch mit vernünftigen Vorstandsmitgliedern klären, ob es ihnen recht ist, wenn ein Kapitaler (>1,5m) wieder ins Wasser zurück flutscht. Denke auch schon an mögliche Übersiedlungen, aber das wird sicher ein sehr aufwendiges Projekt. Ich weiss schon, dass die Chancen nicht extrem groß sind, dass ich mir darüber Gedanken machen muss, aber besser vorher ein best case szenario durchdacht, als dann panisch alles falsch machen.

Damit ich nicht das ganze Jahr schneider bleibe, werde ich mit der zweiten Rute mit Mini - Köfis auf Forellen (ist nach dem Zander der begehrteste Speisefisch für meine Mädels) und Barsche angeln.
LG Fritz
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Beitragvon Jirgel » 24.01.2006, 11:40

Forellen hm

Übrigens schönes Foto !

Hast du schon mal dran gedacht Eine Große Regenbogenforelle als Köder zunehemen die für die Hechte zu groß ist ?
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Beitragvon El Carpo » 24.01.2006, 12:25

Na da wünsche ich dir Viel Erfolg !

Vielleicht hast Glück ! Du nimmst Wallerboilies als Köder ?

Wirst die am Haar anbieten ?
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Beitragvon Barsch89 » 24.01.2006, 12:28

Hey! Ich wünsch dir gutes gelingen bei deinem Vorhaben! Super, dass du schon alles durchdacht hast! :D Hoffentlich sehen wir einen Fangbericht von dir mit einem riesigen Wels!! :lol:
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Beitragvon Sidi » 24.01.2006, 12:32

Also das nenne ich eine Vorbereitung :D

So generalstabsmäßig wie das alles geplant ist kann ich dir nur noch ein Petri Heil und gutes gelingen wünschen.
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Beitragvon Polsi » 24.01.2006, 13:17

Wär es nicht sinnvoller, auch mit der zweiten Rute auf Wels auszulegen, in der Umgebung deines Hotspots? Sollte der Wels den ersten Köder "übersehen" oder aus anderen Gründen nicht nehmen, hast mit der zweiten Montage immer noch eine gute Chance. Würd ich auf jeden Fall so machen.
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Beitragvon El Carpo » 24.01.2006, 13:20

Der Teich schaut jedenfalls nicht schlecht aus !

Wie groß werden die Carps dort ? Gibts da dicke ? :)
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Beitragvon Ferdl » 24.01.2006, 13:30

@Köfi, mir gefällt, wie Dein Plan durchdacht ist! Jetzt könnte ein "Reinfall" nur noch an a) zu wenig Durchhaltevermögen Deinerseits uns b) an den Launen des Welses liegen! Punkt a) kannst selbst beeinflussen, Punkt b) kann kein Fischer dieser Welt lenken! Daher glaub ich schon an Erfolg, auch wenn Welsfischen in unseren Gefilden oft Lotto gleicht!!!

Jedenfalls GUTES GELINGEN!!!!!, würd mich voll mit Dir freuen!!!!!!

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Beitragvon Drohne » 24.01.2006, 13:38

Polsi hat geschrieben:Wär es nicht sinnvoller, auch mit der zweiten Rute auf Wels auszulegen, in der Umgebung deines Hotspots? Sollte der Wels den ersten Köder "übersehen" oder aus anderen Gründen nicht nehmen, hast mit der zweiten Montage immer noch eine gute Chance. Würd ich auf jeden Fall so machen.


Genau daran habe ich im ersten Moment auch gedacht. Mit größter Wahrscheinlihkeit wird nämlich der Waller bei der falschen Rute bessen.

Auch meine Taktik ist stets auf alles oder nichts ausgelegt.

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Beitragvon Köfi » 24.01.2006, 15:55

Besten Dank für die aufmunternden Worte ! Forellen dürfen wir leider nicht als Köder verwenden, da diese bei uns unter Edelfisch fallen. Die zweite Rute wird frühestens nach der Zanderschonzeit mit Köfi (große Karausche) bestückt. Beim einmaligen Nachtfischen sind sicher beide Montagen im Einsatz.

Leider habe ich ja noch viel Zeit an der Theorie zu feilen, aber schön langsam wird´s recht rund. Auf jeden Fall halte ich Euch am Laufenden.
LG Fritz
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Beitragvon Sludge » 24.01.2006, 17:27

Wünsch dir auf jeden Fall viel Glück mit deinem Vorhaben - des wird früher oder später scho funktionieren :D
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Beitragvon MadMaxl » 24.01.2006, 17:39

@Köfi

Halt dir auf jeden Fall auch ganz fest die Daumen und wünsch dir ein fettes Petri Heil.

lg Maxl

PS.: Hab dir 'nen link geschickt.
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Beitragvon Lupus » 24.01.2006, 17:41

Ich würde auch mit einer zweiten Rute auf andere Fischarten angeln, denn sonst wird das Ganze ja todlangweilig.
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Beitragvon MadMaxl » 24.01.2006, 17:48

Jirgel hat geschrieben:Forellen hm

Übrigens schönes Foto !

Hast du schon mal dran gedacht Eine Große Regenbogenforelle als Köder zunehemen die für die Hechte zu groß ist ?


@Jirgel

1. Sind Edelfische (zumindest an den meisten Gewässern) verboten

2. Mir wäre eine so grosse Forelle zu schade.


lg Maxl
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Beitragvon Köfi » 24.01.2006, 17:54

@Lupus, Hast mich mal wieder durchschaut. Obwohl ich mich heuer auf ein ganz großes Ziel konzentrieren möchte, bleibe ich trotzdem ein alround Fischer. Und obwohl ich ein sehr geduldiger Mensch bin, könnte es schon nach 5-10 Schneidertagen passieren, dass ich vielleicht doch den Hut draufhau. Daher sekkiere ich mit der zweiten Rute die Barsche (konnte 2005 einen mit 31cm landen) und wenn die nicht wollen, gehen noch immer die eingesetzten Zuchtforellen, die mir das Nachhausekommen doch angenehmer gestalten: "Hast was gfangen Schatzi ? ... Na Logo ! 8) Super, Forellen haben wir eh am Liebsten". :lol:
Zuletzt geändert von Köfi am 24.01.2006, 17:55, insgesamt 1-mal geändert.
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