Wie man ihn waidgerecht tötet und sinnvoll verwertet (wenn es stimmt, dass sie in dieser Größe nicht mehr schmecken) weiß ich nicht.
Aber ich weiß auch nicht, warum in den letzten Jahrzehnten so oft Welse in relativ kleine Teiche eingesetzt wurden. Denn mir kann niemand erzählen, dass Welse immer auf natürliche Art vorkamen in den diversen geschlossenen relativ kleinen Gewässern, ohne dass sie je Verbindung zu anderen Gewässern gehabt hätten.
Das ist eben der "Preis" von solchen Besatzaktionen, dass sich wahrscheinlich vor Jahren die Bewirtschafter oder wer sonst dachten, jöh setzten wir als Attraktion ein paar Meterwelse rein, damit wir die auch drin haben und die Haberer was fangen, und irgendwann dann kommt der Katzenjammer "jessas maa, der frisst uns die ganzen Besatzfische....". Oder glaubt Ihr, dass der letzte "Rekordwels" vor ein zwei Jahren aus dem Steinsee in 1120 Wien (ein total verhüttelter Badeteich) anders zustande gekommen ist?
Heute liest man eben viel von großen Welsen aus Gewässern, die kaum auf Landkarten eingezeichnet sind. Ich kann mich noch gut erinnern, als große Welse in Österreich nur in einigen wenigen Gewässern wo sie immer vorhanden waren, gefangen wurden.
Bitte nicht falsch verstehen: Ich will damit solche Fänge niemandem madig machen und weiß sehr wohl, dass großes anglerisches Geschick zu deren Fang notwendig ist. Nur....ich kann beim Erlegen eines zu groß gewordenen, durch Menschhand eingesetzten Teichwels nicht das große Heulen anfangen......
Hoffentlich erschlagen mich jetzt nicht alle militanten Wels-Zurücksetzer (deren Vorgangsweise an ganz anderen Gewässern ich natürlich verstehe).





