Hallo Freunde,
auch bei mir war es soweit - ich habe meinen lang erwarteten und herbeigesehnten Kurs bei Roman Moser gemacht. Um es kurz vorwegzunehmen: ein voller Erfolg und Spitzensache
Aber der Reihe nach: mein liebendes Weiblein war so großzügig mir zu meinem letzten Geburtstag einen FliFi Kurs zu schenken
Die übrigen Teilnehmer trafen sich schon am Mittwoch abend, ich bin erst am Donnerstag früh dazugestoßen. Es waren 9 Leute beim Kurs (5 Austrianer, 2 Deutsche und 2 Eidgenossen - die auch den jünsten mit 13 und den ältesten mit über 70 stellten). Alles in allem eine sehr nette Partie, wir haben uns bestens verstanden und jede Menge Gaudi gehabt. Kontakte wurden ausgetauscht mit dem Wunsch sich wieder einmal zu sehen. Auch 2 Frauen waren erfreulicherweise dabei (erfreulich aus fischereigesellschaftlicher Sicht
Das Programm im Zeitraffer:
1. Tag: Erlernen des Grundwurfes: angefangen mit der im Fred vom Markus von Posti schon erwähnten Matte auf der man die Leine möglichst gerade hin und herrutschen lassen sollte - gar nicht so einfach. Aber eine sehr gute Übung, dann gings in die Luft den Gebetsroither Wurfstil zu erlernen. Am Nachmittag dann Üben und Vertiefen und auch schon so Gschichten wie Verlängern der Leine...Und siehe da am Ende des ersten Tages konnten alle brav die Leine schwingen
Nach einem Vortrag über die Entomologie gings in den verdienten Feierabend mit ein paar gepflegten Bierlis...
2. Tag: Wieder Üben und Vertiefen und dann gings an den (von mir so gefürchteten - da bisher autodidakt daran gescheitert) Doppelzug: und siehe da, mit der richtigen didaktischen Methode habs sogar ich innerhalb kürzester Zeit begriffen. Und auch alle anderen konnten am Ende des Tages schon beachtliche Wurfweiten vorweisen. Danach Vortrag über Geräte und Knoten und dann wieder müde in den Abend mit ein paar Getränken..
3. Tag: vormittag erstmals am Wasser: jetzt gings an den Rollwurf - allerdings noch ohne Fliege (die Diskussion darüber wann der Rollwurf gelernt werden soll wurde an anderer Stelle schon geführt und braucht hier nicht wiederholt zu werden
4. Tag: endlich Fischen - und zwar an der Hausstrecke vom Roman, der Ager: ein wunderschönes Revier mit gutem Fischbestand. Nach einer kurzen praktischen Einführung in diverse Methoden bei denen auch gleich ein Fisch von Roman gefangen wurde (böse Zungen haben behauptet es handle sich dabei um die Forelle namens Hansi
Mein Resumé: unbedingt empfehlenswert! Wir wurden von Roman bestens betreut, er ging immer wieder von Einem zum Anderen und stand mit Rat und auch praktischer Hilfe jederzeit zur Verfügung. Und über die Qualitäten vom Roman als Werfer braucht man ja keine Worte verlieren (mir wird der Trickwurf wo am Ende des Wurfes die Leine auf den letzten 2 Metern plötzlich um 90 Grad um die Kurve biegt
Natürlich gibt es auch Kollegen die ohne Kurs auch das Werfen gelernt haben und auch ihre Fische fangen. Ich aber für meinen Teil habe einfach gemerkt dass ich in einem gewissen Stadium stecken geblieben bin und kann allen die in einer ähnlichen Situation stehen oder überhaupt mit dem Fliegenfischen anfangen wollen so einen Kurs nur wärmstens empfehlen!
Mit einem kräftigen Petri Heil,
euer Gädda






