Ja, kann ich: Das "Schwam" funktionierte so, dass man den Köder im fließenden Wasser insoferne treibend anbot, als der Angler "seine" zu befischende Strecke abging. Das heißt man wählte eine bestimmte erfolgversprechende Fließstrecke, warf die Montage schräg stromab und wanderte gleichtzeitig mit. Dann zog man wieder ein, ging das Stückl Weg wieder hinauf und liess es wieder hinuntertreiben. Das Gerät bestand aus einer leichten, 4-5m langen Teleskoprute, Schnur nahmen wir meistens 0,18mm an kleiner Stationärrolle, und die Pose war ein eher bauchiges Korkmodell. Wichtig auch die richtige Bebleiung, denn der Köder soll dabei langsam am Grund stromabwärts trudeln, und logischerweise v o r der übrigen Montage. Daher ist es sehr wichtig bei dieser Art fischen, dass nie Überschnur am Wasser ist. Die Schnur soll von der Pose bis zur Rutenspitze ausserhalb des Wassers sein.
Diese Methode ist vor allem auf Nasen und Alande (Weisse und Gangln sagen wir Wiener) erfolgreich. Man verwendet entweder Maden als Köder oder Brotflocke, welche zwar leicht abfällt, aber unglaublich fängig ist.
Ich muß dazusagen, dass diese Art Fischen hauptsächlich im Donaukanal und sonst im Strom dort wo Spundwände sind oder ähnlich befestigtes Kaimauernufer. Denn über Stock und Stein auf diese Weise turnen wäre wohl schlecht, denn Du schaust ja nicht wo Du hintrittst, sondern auf die Pose

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Abschließend möchte ich aber doch erwähnen, dass speziell an der Donau die inzwischen besseren Geräte (darunter die sehr teuren aber ungemein effektiven Achsenrollen) vieles ausgleichen, was früher nicht möglich war. Du hast mit diesen Rollen schließlich jetzt den kontrollierten Schnurablauf beim Abtreibenlassen und mit der Stationärrolle mit offenem Bügel ist das hingegen nicht sehr effektiv.
Ich hatte das Schwemmfischen sehr erfolgreich im Donaukanal betrieben meistens im Winter, wenn stehende Gewässer zugefroren waren.