Stahljigs

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Erich
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Re: Stahljigs

Beitrag von Erich » 09.02.2020, 16:47

Doppelposting. Bitte ignorieren.
Zuletzt geändert von Erich am 17.02.2020, 21:42, insgesamt 1-mal geändert.

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welsnoobie
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Re: Stahljigs

Beitrag von welsnoobie » 17.02.2020, 11:43

Erich hat geschrieben:
09.02.2020, 11:48
welsnoobie hat geschrieben:
06.02.2020, 22:45
Eisenkugeln mit Loch zu finden ist quasi unmöglich. Hab auch schon bei mehreren Firmen angefragt. Hätte gerne welche für Cheburashka Montagen. Ist prinzipiell schon möglich, aber müsste man in sehr großen Mengen kaufen, da die CNC-Maschinen sonst keiner einstellt drauf. 10.000 Kugeln aufwärts etc. definitiv keine Haushalts- od. Endconsumermengen.
Hallo,
wie hast du das bei der Chebu-Montage genau geplant, weil ein einfaches Rundloch genügt ja da nicht.
Das ist genau die Frage, glaubst du nicht, dass ein einfaches Rundloch hier genügt?
Natürlich sollte das keine 4-5 mm haben aber 2-3 sollte eigentlich ja kein Problem sein!?
Erich hat geschrieben:
09.02.2020, 11:48
2. Einen Streifen, zB aus Federstahl, in den Schlitz einlegen. Der muss die selbe Breite wie die später verwendete Cheburashka-Klammer haben. Klammern und Streifen gibt es zB hier: https://www.bleigussformen-shop.de/Gies ... heburashka

Image

3. Den restlichen Schlitz mit (Montage-)Kleber auffüllen. Alternativ ev. mit einem anderen Material ausreichend verschließen. Oder man kann den Schlitz zulöten.
4. Kleber trocknen lassen und danach den Streifen herausziehen
5. Cheburashka-Klammer einsetzen.
H, bin etwas skeptisch, ob das dann wirklich so hält. Da fehlt mir die Vorstellungskraft, wie stark der Kleber od. das Löten dann wirklich hält und wie es sich über mehrere Monate vielleicht mit unterschiedlichen Temperatureinflüssen umgehen kann.
Auf der sichereren Seite ist man hier sicher, wenn man die Kugeln entsprechend bohren lässt und dann auch in sehr großen Mengen einkauft.
Wenn wir uns hier zusammentun, kann man sicher etwas vernünftiges organisieren.

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Erich
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Re: Stahljigs

Beitrag von Erich » 17.02.2020, 21:39

welsnoobie hat geschrieben:
17.02.2020, 11:43
Erich hat geschrieben:
09.02.2020, 11:48
...wie hast du das bei der Chebu-Montage genau geplant, weil ein einfaches Rundloch genügt ja da nicht.
Das ist genau die Frage, glaubst du nicht, dass ein einfaches Rundloch hier genügt?
Natürlich sollte das keine 4-5 mm haben aber 2-3 sollte eigentlich ja kein Problem sein!?
Hallo,
nein ich habe nicht wegen des großen Durchmessers gemeint, dass ein einfaches Rundloch nicht genügt. Das kommt erschwerend (oder hier eher erleichternd :)) dazu. Sondern, weil man dabei eine wesentliche Chebu-Eigenschaft verliert, nämlich, dass das Drehen des Köders um die eigene Achse verhindert wird.

Soweit mir bekannt, ist die Klammer in Chebu-Bleien nicht mittig, sondern nach oben versetzt angeordnet. Damit ist der Schwerpunkt unterhalb der Klammer. Und da diese starr mit dem Blei verbunden ist, wird dadurch verhindert, dass sich der Köder drehen kann, zumindest bei moderater Einholgeschwindigkeit.

Ich nehme an, du hast geplant, dass das Rundloch mittig in der Stahlkugel angebracht ist. Dann können sich das Gewicht und der Köder beliebig drehen. Aber auch wenn das Rundloch nicht mittig in die Kugel gebohrt wird, was ich mir fertigungstechnisch schwieriger und damit teuer vorstelle, ist das Problem nicht gelöst. Weil dann wird sich zwar die Kugel nicht mehr drehen, aber dadurch, dass die Klammer im Rundloch nicht starr fixiert ist, besteht immer noch die Gefahr, dass sich die Klammer in der Kugel dreht und damit auch der Köder. Sind aber eher theoretische Überlegungen, vielleicht sieht die Sache in der Praxis anders aus.

Wie siehst du das? Oder ist für dich das Verdrehen des Köders ev. gar kein Problem? Aber dann ist es kein vollwertiges Chebu-Gewicht.

Zu den von dir angesprochenen möglichen Problemen bei meinem Chebu-Vorschlag möchte ich in einem späteren Posting eingehen.

Grüße
Erich

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Re: Stahljigs

Beitrag von welsnoobie » 18.02.2020, 00:02

Das war mir bisher gar nicht mal bekannt, für mich hat es bisher immer so ausgehängten, dass das Loch (Schlitz) bei den Chebu Bleien immer mittig ist. Klingt aber logisch, spielt für mich jetzt allerdings keine Rolle - zumindest ich könnte damit leben, sollte es so sein.

Hatte heute endlich mal Zeit und auch Lust zu basteln. Hatte ein paar verschiedene Größen, erst mit dem Dremel und dann mit der Flex geschnitten. Mit dem Dremel habe ich nach den ersten 2 mm aufgehört, das macht keinen Sinn :?

Mit der Flex ging’s dann ganz gut. Die Kinder hatten auch ihren Spaß. Ein paar Kugeln sind daher nicht sehr mittig ausgefallen :lol:

Hab jetzt mal die ersten geklebt und werden morgen gleich mal getestet. Muss mir eine Spritze besorgen, ohne kann das nix.
Sollte ich damit zufrieden sein, werd ich auch anderes Werkzeug kaufen müssen, flexen taugt mir auf Dauer sicher nicht.

Nach dem Blei habe ich den Haken ebenfalls mit Kleber beschmiert, damit der (Haken -> der war nicht gemeint :lol: ) Gummifisch besser hält. Schaut pfuschhaft aus, mir aber egal. Eine bessere Lösung habe ich schon, muss mir dazu aber erst noch was besorgen.
3164DB17-3C9B-4616-847A-3E8CB08632E5.jpeg
Ein Vorteil hat das selber machen allerdings, ich kann mir selbst aussuchen, wo das Öhr des Hakens ist und somit den Steigwinkel beim anjiggen aktiv damit beeinflussen. Hab ich bei ein paar gleich mal getestet.
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Re: Stahljigs

Beitrag von welsnoobie » 18.02.2020, 10:30

Hat wer eine Ahnung, wo man eco-friendly Schrumpfschläuche mit 1-2 mm ca. bekommen kann? Würde die gerne über den Haken, im Bereich nach der Kugel, geben. Soll den Gummifisch dann halten.

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Re: Stahljigs

Beitrag von D4vE » 18.02.2020, 12:29

Ich nehme dafür ganz normalen Schrumpfschlauch aus dem Baumarkt. "Eco-friendly" ist bei den ganzen Kunststoffsachen (Kleber, Baitholder) meiner Meinung in Relation zur verbauten Menge zu sehen. Und wenn ich es hier schaffe das bioakkumulative Blei zu entfernen, nehme ich dafür ein paar mg Kleber oder PVC in Kauf. Und funktionieren muss es am Ende vom Tag ja auch.

Zu den Baitholdern:

Schrumpfschlauch funktioniert für mich am Besten bei leichten/weichen Ködern bis 9 cm ca. Die Enden 1-2 mm einschneiden, damit sie sich umstülpen können, dann hält der Gufi noch besser. Kann man am Wasser auch "nachjustieren" mit einem Feuerzeug.

Bei schweren/festen Köder funktioniert die zweckentfremdete Büroklammer ganz gut wie auf Erichs homepage beschrieben. Weiche Köder zerschneidest du dir aber damit relativ schnell.

Was ich heuer auch ausprobieren möchte sind 2-3 Stopperknoten aus alter, dickerer monofiler, die man dann mit kleber fixiert, ähnlich wie auf deinen Bildern =)
Da hat man dann fürs Gewissen zumindest "recyclet".

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Re: Stahljigs

Beitrag von caWALLERo » 18.02.2020, 12:56

welsnoobie hat geschrieben:
18.02.2020, 10:30
Hat wer eine Ahnung, wo man eco-friendly Schrumpfschläuche mit 1-2 mm ca. bekommen kann? Würde die gerne über den Haken, im Bereich nach der Kugel, geben. Soll den Gummifisch dann halten.
Hellodri,

Spontan fielen mir dazu Kork oder Naturkautschuk ein, würde das für eine Halterung funktionieren für dich?

LG,
Fabio

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Re: Stahljigs

Beitrag von welsnoobie » 18.02.2020, 13:12

Wenn ich mich schon mit dem Thema auseinandersetze, dann möchte ich auch alle Aspekte betrachten. Das betrifft dann auch den Schrumpfschlauch und der Kleber. Vielleicht gibts auch hier sinnvolle Alternativen !? Bin schon espannt, ob der harte krustige Kleber dann den Gummifisch besser hält, wir werden sehen.

Der Tipp mit dem Einschneiden des Schrumpfschlauchs ist super, probiere ich sich auch aus. Aktuell habe ich aber noch keinen passenden Schrumpfschlauch gefunden..

Ebenso beim Kleber konnte ich nichts sinnvolles finden. Wieviel hält löten eigentlich aus? Kann mir nicht vorstellen, dass das eine praktikable Lösung wird!? Bei einer ca. 30g Kugel, wenn man voll durchzieht, wird schon etliches an Druck auf den Jig kommen!?
Was natürlich ein absolutes Nogo ist, dass die Kugel dann davon fliegt und wen trifft oder einen sonstigen Schaden anrichtet.

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