Angeln in Thailand

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fuschlsee0
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Re: Angeln in Thailand

Beitrag von fuschlsee0 » 04.02.2011, 09:18

alligatorhecht hat geschrieben: Also sie nicht so unflexibel und probiers einfach mal aus, ich kann dir sagen das ist besser als am Fuschlsee zu angeln, denn ich habe das auch schon probiert. Und ganz wichtig ist es ist immer warm und das Bier ist billig.
MFG Harald Klein

Du wirst jetzt vielleicht riesige Augen machen vor Staunen, aber die Qualität eines Angeltages hängt für manche Menschen nicht vom Preis eines Bieres oder von der Lufttemperatur ab. Und für manche Menschen hängt sie auch überhaupt nicht davon ab, wie groß die beangelten Fische sind und wie fest sie an der Rute zerren.
Manche Menschen stehen beispielsweise darauf in Gewässern zu fischen, wo es ein (annähernd) intaktes Ökosystem gibt, wo man beispielswiese Zusammenhänge zwischen Gewässertemperatur, Schichtungen des Wassers, Planktonaufstieg, Kleinfischschwärmen und Raubfischverhalten herzstellen versucht. Manche Menschen freuen sich riesig, wenn sie einen kleinen Seesaibling fangen. Weil es schöne Fische sind, weil sie inzwischen selten sind und weil das Fisch sind, die seit wasweißichwievielen Jahrtausenden als eiszeitliche Relikte in unseren Alpenseen zurückgeblieben sind. Man kann sich darüber freuen, wenn man in Gwässern mit Trikwasserqualität Speisefische von erstklassiger Qualität (und zwar aus selbstreproduzierendem Bestand) fangen kann, usw.

Es gibt sooooo viele Gründe warum jemand gerne was macht. Bei manchen ist es auch krampfhaftes Hinterherrennen von möglichst riesigen Fischen, egal unter welchen Umständen die wo und wie vorkommen. Es sei Dir vergönnt, wenn Du Dich von sowas angezogen fühlst. Versuche aber zu verstehen, dass Fischerei weit mehr sein kann als nur Fische rausziehen. Genauso wie Sex auch mehr sein kann als rein und raus.

Auf Wiedersehen aligatorhecht. Mögest Du weiterhin viel Spaß mit dem billigen Bier und den Riesenfischen in warmer Luft haben udn nie allzuviel darüber nachdenken müssen!

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Re: Angeln in Thailand

Beitrag von Oldman » 04.02.2011, 11:15

Hallo!
Ich denke zu diesem Thema ist eigentlich alles gesagt.
alligatorhecht hat ausgeführt warumund wiso er gern in Thailand angelt und ihr habt kund getan
warum es für euch nicht in Frage kommt.
Bevor es eskaliert werde ich morgen diesen Thread schließen.
Noch habt ihr die Chance was zu sagen.

Gruß Oldman
wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fisch gefangen ist,
wirst du festellen, dass man Geld nicht essen kann

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Re: Angeln in Thailand

Beitrag von alligatorhecht » 04.02.2011, 18:52

Oldman hat geschrieben:Hallo!
Ich denke zu diesem Thema ist eigentlich alles gesagt.
alligatorhecht hat ausgeführt warumund wiso er gern in Thailand angelt und ihr habt kund getan
warum es für euch nicht in Frage kommt.
Bevor es eskaliert werde ich morgen diesen Thread schließen.
Noch habt ihr die Chance was zu sagen.

Gruß Oldman
Hallo Oldman
Das ist mein letzter Kommentar zu dem Thema. Als erstes zu dem Bier ich trinke natürlich in Thailand kein Thaibier sonderner ein schönes Heineken, und essen tu ich auch lieber ein Schnitzel als einen gebratenen Hund. Eben so wenig möchte ich in Thailand nur einheimische Fische fangen. Auf der anderen Seite bin ich natürlich auch lieber mit einer jungen Thailänderin als mit einer alten deutschen verhairatet. Es ist also wie im normalen Leben, jeder sollte das tun was ihm am besten gefällt.Jedoch sollte man den anderen ihren Spass gönnen und vielleicht auch mal ohne Vorurteile versuchen daran teil zu haben. Hier noch mal die letzte Möglichkeit umsonst an einer Angeltour nach Thailand teil zu nehmen.
Vom 05.05.2011 bis 19.05.2011 oder vom 29.07.2011 bis 09.09.2011 bin ich in Thailand. Wer Interesse hat melde sich unter Tel. Deutschland 0982994144 oder Handy 01728640038. Dann treffen wie uns in Bangkok und dann gehts zum Fischen.
Was mir noch einfällt, ich warte immer noch auf eine Antwort wo die Regenbogenforellen,Störe, usw,wsw,usw her sind auf die die perwersen Angler in Europa mit vorliebe angeln. Das sind alles einheimische Fische(grins)
MFG Harald Klein

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Re: Angeln in Thailand

Beitrag von Lupus » 04.02.2011, 19:06

alligatorhecht hat geschrieben:Was mir noch einfällt, ich warte immer noch auf eine Antwort wo die Regenbogenforellen,Störe, usw,wsw,usw her sind auf die die perwersen Angler in Europa mit vorliebe angeln. Das sind alles einheimische Fische(grins)
MFG Harald Klein
Hallo Harald Klein!
Da hast Du recht! Diese Antwort ist Dir schuldig geblieben. Nun, ich darf wertfrei sagen, dass viele (inklusive meine Wenigkeit) das auch nicht gutheißen. Und ich fische auch in Österreich nicht in Paylakes mit Stören etc. oder Megaforellen auf Glitzerteig oder so.....egal!
Meine Ambitionen gehen eher in die Richtung, was @Fuschlsee schrieb, aber das ist ein anderes Kapitel und gehört nicht hierher.
Ich wünsche Dir für all Deine Vorhaben viel Erfolg und wie ich bereits sagte, viel Spass bei Deinen anglerischen Ambitionen, die ich Dir von Herzen gönne.
Freundlichst. Lupus

posti
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Re: Angeln in Thailand

Beitrag von posti » 04.02.2011, 20:52

Servus,
alligatorhecht hat geschrieben:...Das ist mein letzter Kommentar zu dem Thema. Als erstes zu dem Bier ich trinke natürlich in Thailand kein Thaibier sonderner ein schönes Heineken, und essen tu ich auch lieber ein Schnitzel als einen gebratenen Hund. Eben so wenig möchte ich in Thailand nur einheimische Fische fangen. Auf der anderen Seite bin ich natürlich auch lieber mit einer jungen Thailänderin als mit einer alten deutschen verhairatet. Es ist also wie im normalen Leben, jeder sollte das tun was ihm am besten gefällt.Jedoch sollte man den anderen ihren Spass gönnen und vielleicht auch mal ohne Vorurteile versuchen daran teil zu haben. Hier noch mal die letzte Möglichkeit umsonst an einer Angeltour nach Thailand teil zu nehmen.
Vom 05.05.2011 bis 19.05.2011 oder vom 29.07.2011 bis 09.09.2011 bin ich in Thailand. Wer Interesse hat melde sich unter Tel. Deutschland 0982994144 oder Handy 01728640038. Dann treffen wie uns in Bangkok und dann gehts zum Fischen.
Was mir noch einfällt, ich warte immer noch auf eine Antwort wo die Regenbogenforellen,Störe, usw,wsw,usw her sind auf die die perwersen Angler in Europa mit vorliebe angeln. Das sind alles einheimische Fische(grins)
MFG Harald Klein
dem Gebot der Höflichkeit gehorchend - immerhin ist noch eine Frage offen -, antworte ich in diesem Thread ein letztes Mal
Wo die Fische der sogenannten Paylakes, Forellen- Karpfen- oder sonstwasPuffs her sind, kann ich nicht sagen, da ich diese Gewässer nicht beangle - egal, wo auf der Welt sich diese befinden. Dass ich das Angeln an diesen Gewässern ablehne, hat aber nix mit den Anglern zu tun, die dies für sich anders entschieden haben. Das hat mit mir nix zu tun.
Ich weiß bloß, wo die Fische großteils her sind, die in den von mir beangelten Gewässern schwimmen: die sind entweder dort geboren, oder sind von den Seitenbächen abgefischt, und im Hauptwasser wieder in die Freiheit entlassen worden.
Man kann natürlich sagen, die Regenbogenforelle ist keine einheimische Art, allerdings gibt es sie in Europa bereits seit (ich glaube 1882 habe ich gelesen), sie gilt bereits als eingebürgert. In den von mir beangelten Gewässern gibt es mittlerweile eigenständige Stämme, die sich dort auch fortplanzen.
Die Saiblinge (Bach- und Seesaibling)sind eindeutig heimische Fische. Ebenso die Äsche und die Bachforelle.

Zum Stör: zugegeben, die Störe in den Angelteichs sind keine einheimischen Fische - sie gehören auch nicht hierher. Da stimme ich dir voll und ganz zu.
Allerdings kannst du den Stör nicht allgemein als fremd bezeichnen, denn mindestens im Österreichischen Donauraum war der Stör ein heimischer Fisch. Eine kleinere Unterart - nämlich der Sterlet - ist es noch heute.
Nochmal zur Klarstellung: Was für dich das Schönste und Beste ist, muss es nicht für andere sein. Mach kein Diktat daraus, und gut ist es.

Woher deine Ehefrau stammt, hat mit dem Angeln nix zu tun - ich verstehe nicht, warum du sie in diese Diskussion einbringst.
Alligatorhecht hat geschrieben:...bin ich natürlich auch lieber mit einer jungen Thailänderin als mit einer alten deutschen verhairatet....
Mit dieser Aussage disqualifizierst du dich allerdings. Da gehst du meiner Meinung nach etwas zu weit, dies ist schlicht geschmacklos!
Ich hab mich bei einige Posts vorher bei dir für die Anschuldigung der kommerziellen Werbung entschuldigt. Aber dass du dich einer geschmacklosen Argumentation bedienst ist eine andere Sache!

Ich kann natürlich verstehen, dass dich das hart trifft: Du kommst mit DER BESTEN ANGELEI DER WELT daher, und niemand betet dich als Angelgott, der schon überall auf der Welt war, an. Und dann - kann es eigentlich noch schlimmer kommen? - gibt dir kaum wer Recht, was die BESTE ANGELEI DER WELT betrifft. Warum sollte das wer tun? Du hast ein Dogma daraus gemacht, und dich damit selbst ins Eck gestellt. C’est la vie - das musst du aushalten.

BTW: Du bist hier nicht der einzige Vielgereiste - auch andere haben schon ein wenig von der Welt gesehen.

Ich wünsch dir mit deiner Angelei in Thailand (das übrigens ein wunderschönes Land ist (auch abseits von Puket) ) viel Erfolg und auch viel Spaß, aber nimm's etwas lockerer. Und versteh endlich, dass Schönheit immer im Auge des Betrachters liegt.

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Re: Angeln in Thailand

Beitrag von koppenkitzler » 04.02.2011, 21:27

Lieber Posti !

Ich glaube Du wirst nicht verstanden werden,wie einige andere zuvor auch!!!!!

P.S:Bachsaibling ist auch Nordamerikaner

L.G.Bernhard,bevorzuge auch kalte heimische Flüsse mit Seitenbächen und Naturaufkommen(trotz Angelerfahrung auf 4 Kontinenten)

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Re: Angeln in Thailand

Beitrag von Sixpack » 04.02.2011, 22:38

Nun, ich befische am liebsten die Donau....Teichstöre, Regenbogenforellen, Bachsaiblinge, etc. sind dort kein Thema.
Im übrigen finde ich österreichische Paylakes um keinen Deut besser als thailändische, da es bei diesem Thema einfach ums Prinzip, bzw. eine gewisse Moral geht...eben um die Achtung des Individuums Fisch, welches nicht zwangsweise ein Konsumgut der Spaßgesellschaft sein sollte, welches man, entsprechende finanzielle Mitteln vorausgesetzt, wahllos aus dem Wasser ziehen kann, ob man nun Ahnung vom Fischen hat oder nicht!
Diese extreme Kommerzialisierung, die in den letzten Jahren stattfindet ist es, die mir sauer aufstößt - ganz unabhängig vom Land.
"Ist mir egal wer dein Vater ist - so lange ich hier fische, geht niemand übers Wasser!"

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Re: Angeln in Thailand

Beitrag von Kaindlau » 04.02.2011, 23:34

posti hat geschrieben:Servus,
alligatorhecht hat geschrieben:...Das ist mein letzter Kommentar zu dem Thema. Als erstes zu dem Bier ich trinke natürlich in Thailand kein Thaibier sonderner ein schönes Heineken, und essen tu ich auch lieber ein Schnitzel als einen gebratenen Hund. Eben so wenig möchte ich in Thailand nur einheimische Fische fangen. Auf der anderen Seite bin ich natürlich auch lieber mit einer jungen Thailänderin als mit einer alten deutschen verhairatet. Es ist also wie im normalen Leben, jeder sollte das tun was ihm am besten gefällt.Jedoch sollte man den anderen ihren Spass gönnen und vielleicht auch mal ohne Vorurteile versuchen daran teil zu haben. Hier noch mal die letzte Möglichkeit umsonst an einer Angeltour nach Thailand teil zu nehmen.
Vom 05.05.2011 bis 19.05.2011 oder vom 29.07.2011 bis 09.09.2011 bin ich in Thailand. Wer Interesse hat melde sich unter Tel. Deutschland 0982994144 oder Handy 01728640038. Dann treffen wie uns in Bangkok und dann gehts zum Fischen.
Was mir noch einfällt, ich warte immer noch auf eine Antwort wo die Regenbogenforellen,Störe, usw,wsw,usw her sind auf die die perwersen Angler in Europa mit vorliebe angeln. Das sind alles einheimische Fische(grins)
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dem Gebot der Höflichkeit gehorchend - immerhin ist noch eine Frage offen -, antworte ich in diesem Thread ein letztes Mal
Wo die Fische der sogenannten Paylakes, Forellen- Karpfen- oder sonstwasPuffs her sind, kann ich nicht sagen, da ich diese Gewässer nicht beangle - egal, wo auf der Welt sich diese befinden. Dass ich das Angeln an diesen Gewässern ablehne, hat aber nix mit den Anglern zu tun, die dies für sich anders entschieden haben. Das hat mit mir nix zu tun.
Ich weiß bloß, wo die Fische großteils her sind, die in den von mir beangelten Gewässern schwimmen: die sind entweder dort geboren, oder sind von den Seitenbächen abgefischt, und im Hauptwasser wieder in die Freiheit entlassen worden.
Man kann natürlich sagen, die Regenbogenforelle ist keine einheimische Art, allerdings gibt es sie in Europa bereits seit (ich glaube 1882 habe ich gelesen), sie gilt bereits als eingebürgert. In den von mir beangelten Gewässern gibt es mittlerweile eigenständige Stämme, die sich dort auch fortplanzen.
Die Saiblinge (Bach- und Seesaibling)sind eindeutig heimische Fische. Ebenso die Äsche und die Bachforelle.

Zum Stör: zugegeben, die Störe in den Angelteichs sind keine einheimischen Fische - sie gehören auch nicht hierher. Da stimme ich dir voll und ganz zu.
Allerdings kannst du den Stör nicht allgemein als fremd bezeichnen, denn mindestens im Österreichischen Donauraum war der Stör ein heimischer Fisch. Eine kleinere Unterart - nämlich der Sterlet - ist es noch heute.
Nochmal zur Klarstellung: Was für dich das Schönste und Beste ist, muss es nicht für andere sein. Mach kein Diktat daraus, und gut ist es.

Woher deine Ehefrau stammt, hat mit dem Angeln nix zu tun - ich verstehe nicht, warum du sie in diese Diskussion einbringst.
Alligatorhecht hat geschrieben:...bin ich natürlich auch lieber mit einer jungen Thailänderin als mit einer alten deutschen verhairatet....
Mit dieser Aussage disqualifizierst du dich allerdings. Da gehst du meiner Meinung nach etwas zu weit, dies ist schlicht geschmacklos!
Ich hab mich bei einige Posts vorher bei dir für die Anschuldigung der kommerziellen Werbung entschuldigt. Aber dass du dich einer geschmacklosen Argumentation bedienst ist eine andere Sache!

Ich kann natürlich verstehen, dass dich das hart trifft: Du kommst mit DER BESTEN ANGELEI DER WELT daher, und niemand betet dich als Angelgott, der schon überall auf der Welt war, an. Und dann - kann es eigentlich noch schlimmer kommen? - gibt dir kaum wer Recht, was die BESTE ANGELEI DER WELT betrifft. Warum sollte das wer tun? Du hast ein Dogma daraus gemacht, und dich damit selbst ins Eck gestellt. C’est la vie - das musst du aushalten.

BTW: Du bist hier nicht der einzige Vielgereiste - auch andere haben schon ein wenig von der Welt gesehen.

Ich wünsch dir mit deiner Angelei in Thailand (das übrigens ein wunderschönes Land ist (auch abseits von Puket) ) viel Erfolg und auch viel Spaß, aber nimm's etwas lockerer. Und versteh endlich, dass Schönheit immer im Auge des Betrachters liegt.
Servus

Danke Posti damit ist alles gesagt :good post:
die ganzen Ausführungen des Hr.Harald Klein sind zum (hier fehlt das Kotz Smilie)

Meine Einstellung zu diesen Thema
An dem Tag, da das Fischen nur mehr in "Puffs" und "Paylakes" im In oder Ausland möglich ist, werde ich mein Fischerzeug vernichten, mich in eine Ecke setzen und mit "Thai Bier" ins Nirwana gleiten. :prost:

Petri aus Enns
Der vielleicht letzte klassische Ansitzangler Österreich`s
http://spazio3.com

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Re: Angeln in Thailand

Beitrag von Rene_F » 05.02.2011, 06:36

hiho

ich würde sagen das man dieses gut begonnene aber leider in richtung spielwiese für die selbstdarstelung einiger user abgedriftete unrühmliche stück forenkultur ins daten nirvanna verschwinden lassen kann...


harry, fahr schonmal den wagen vor :mrgreen:

salem aleikum

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Re: Angeln in Thailand

Beitrag von Hellvis » 05.02.2011, 12:26

Ich möchte zur Abrundung dieses Themas noch auf zwei Punkte hinweisen.
1. da hat mir Sixpack die Vorlage gemacht - gibt es überhaupt noch naturbelassene Gewässer?
Sixpack hat geschrieben:Nun, ich befische am liebsten die Donau....Teichstöre, Regenbogenforellen, Bachsaiblinge, etc. sind dort kein Thema.
Dort wo ich in der Donau (kenne ich aber noch nicht allzu gut) fische, habe ich immer wieder von Hechtfängen gehört. Mir ist das immer etwas "komisch" vorgekommen, weil ich den Teil eigentlich nicht als typisches Hechtgewässer angesehen habe. Vor einigen Wochen habe ich das Rätsel gelöst: die werden einfach eingesetzt!
Auch Saiblinge wurden schon einmal in meinem Beisein in einem Donaurevier gefangen. Das ist Jahre (bzw Jahrzehnte) aus. Vermutlich wurden sie mit einem Hochwasser bis in die Donau mitgenommen.
Und wer gerne auf Renken (die genaue Unterart weiß ich jetzt nicht) fischen möchte, muss nicht unbedingt Voralpenseen aufsuchen. Praktischerweise werden die auch schon in die Donau "gekippt".
Und woher die Karpfen in der Donau herkommen, kann man sich auch relativ leicht zusammenreimen (oder?!?).

Als Zwischenergebnis kann man einmal mitnehmen, dass auch bei der Artenvielfalt in der Donau etwas nachgeholfen wird.
Sixpack hat geschrieben:Im übrigen finde ich österreichische Paylakes um keinen Deut besser als thailändische, da es bei diesem Thema einfach ums Prinzip, bzw. eine gewisse Moral geht...eben um die Achtung des Individuums Fisch, welches nicht zwangsweise ein Konsumgut der Spaßgesellschaft sein sollte, welches man, entsprechende finanzielle Mitteln vorausgesetzt, wahllos aus dem Wasser ziehen kann, ob man nun Ahnung vom Fischen hat oder nicht!
Diese extreme Kommerzialisierung, die in den letzten Jahren stattfindet ist es, die mir sauer aufstößt - ganz unabhängig vom Land.
Das Ergebnis für mich ist doch, dass jeder von uns in Gewässern fischt, die ohne die regelnde Hand von uns nicht befischbar sein würden. Ich angle zB gerne in einem kleineren Fluss (reines FliFi), in dem ich bislang als Anfänger nur große Fische fangen konnte. Warum das so ist, darauf habe ich noch keine Antwort. Vom sehr professionellen Bewirtschafter wird aber immer hervorgehoben, dass auf einen "naturnahen Besatz (zB Besatz von Laichfischne im Herbst - vielleicht klingelt es bei so manchen) Wert gelegt wird. Ich möchte auch heuer wieder ein paar schöne Tage an diesem Gewässer verbringen, weil es für den Fliegenfischer einiges zu bieten hat. Eben oder leider auch einen Fischbestand, der natürlich wahrscheinlich nicht so vorkommen würde. Ich kenne aber auch Kollegen, die aus diesem Grund dem Gewässer schon den Rücken gekehrt haben.

Heuer möchte ich gerne an der Gmundner Traun auf Hecht fischen. Diese sind nämlich im Gegensatz zu den ganzen Forellen, Huchen,... nicht eingesetzt. Aber sind sie deswegen naturbelassen? Wahrscheinlich würden sie verhungern, wenn die guten Vereinsmenschen keine Forellen besetzen würden.
Die für die GT anscheinend so typischen und von den Meistern an der Fliegenrute geliebten Forellen,... würde es aber ohne Besatz wahrscheinlich nicht mehr geben.


2. Gibt es keine Leute, die in Thailand fischen möchte
Es macht hier im Thread den Eindruck, als ob kein Mensch in Thailand fischen würde - außer der Thread-Ersteller. Ich glaube, dass hier die Mitglieder im AF keinen repräsentativen Querschnitt über die Angelschaft darstellen. Ich - und vermutlich die meisten von hier - kenne genug Leute, bei denen "der große Fang" schon mit sehr hohem Geld- und Zeiteinsatz erzwungen werden soll. Warum sonst fahren viele - auch einige von hier - Welsfischen an den Po, Ebro,.. Wenn man aber mit Guide,.. unterwegs ist, braucht man vielleicht keinen Wissensaustausch mehr in Foren,... (so meine Vermutung).
Am Traunsee kam ich einmal mit einem Kollegen ins Reden. Er gab mir viele Tipps,... zu Weißfischen, Aalen, Hecht bis er mir irgendwann erzählte, dass er schon jahrelang nicht mehr am Traunsee fischt. Weil "wenn man einmal die Fänge in Spanien erlebt hat, tut man sich so etwas nicht mehr an".

Und die klassischen "Karpfenanlagen" - auch ich wurde einmal zu einer solchen entführt. Man sollte glauben, niemand will so angeln und solche Anlagen sind menschenleer... leider getäuscht.

Bitte nicht falsch verstehen, ich nehme hier keine Wertung vor. Ich will lediglich aufzeigen, dass es genug Leute gibt, die auf diese Art und Weise gerne fischen. Und der Schritt von der "Karpfenanlage" oder "Ebro" oder "WalleKalle" nach Thailand ist vielleicht gar nicht sooo groß.

Und wo jetzt der riesen Unterschied zwischen dem unnatürlichen Hecht- und Renkenbesatz in der Donau bzw Forellenbesatz in diversen heimischen Gewässern (in ein paar Tagen findet ja zum Saisonauftakt wieder das RB-Massaker am Traunsee statt) und der klarerweise auch völlig unnatürliche Besatz in Thailand liegt, bleibt für mich noch verborgen. Anders gesagt für mich: wenn ich den Thailand-See als absolutes ethisches NoGo ansehen würde, dann müsste ich auch die Angelei hier in Österreich zu einem guten Teil stark hinterfragen.

Ich für meinen Teil belasse es aber dabei, dass jeder auf seine Art glücklich wird.
Zuletzt geändert von Hellvis am 05.02.2011, 14:59, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Angeln in Thailand

Beitrag von Oldman » 05.02.2011, 13:25

Hallo!
Ich wollte diesen Thread schließen -doch auf die Bitte einiger User mache hin ich es nicht-ausserdem fängt es an
wieder vernünftig zu laufen :up2: :up2:

Wie schon einmal gesagt Fischpu... hin oder her, mich interesseiert einfach wie und wo man in anderen Ländern angelt.
Doch mal ehrlich ist nicht fast jedes Gewässer ein Fipu - wieviel Gewässer gibt es noch die nicht besetzt werden,der Bestand
künstlich hoch gehalten wird ???
Was würde denn sein wenn es diese Fischpu... nicht geben würde.?? Wo würden dann die Unzahl von Angler welche keine Lizens haben ihr Unwesen treiben?
Zu guter Letzt -wieviele Angler -heute mit Lizens - sind erst an so einem Fipu vn dem Angelvirus infiziert worden.

Vielleicht hat alligatorhecht einweing zu viel Werbung betrieben-aber muß man -auch bei berechtigter Kritik- immer
gleich die Keule rausholen -wo doch ein einfaches - nein Danke ist nichts für mich - reichen würde.

Gruß Oldman
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Re: Angeln in Thailand

Beitrag von Hellvis » 05.02.2011, 14:55

Sixpack hat geschrieben:[...]
Diese extreme Kommerzialisierung, die in den letzten Jahren stattfindet ist es, die mir sauer aufstößt - ganz unabhängig vom Land.
Auf diesen Punkt wollte ich auch noch kurz replizieren
Wer ist denn schuld an dieser Entwicklung. Du solltest weniger "die Kommerzialisierung" ins Visier nehmen, sondern die Leute die das nachfragen. Ohne Nachfrage würde es bald keine solchen Angebote mehr gebe.

Ich habe es ja in meinem obigen Post schon angedeutet (Po, Ebro, ...), dass der Kommerz bei Angeln immer stärker wird. Es gab übrigens schon lange Guides und ähnliches - der große Gebetsroither war ja auch nix anderes. Daran stößt sich aber - soweit ersichtlich - niemand.
Der Punkt ist aber, ob das ein grundsätzlicher Fehler ist oder ob jeder machen soll, wozu er Lust hat. Ich möchte mir bei meiner - oft etwas brotlosen Angelei - nicht gerne dreinreden lassen. Umgekehrt halte ich mich aber auch lieber etwas zurück, wenn jemand in fernen Ländern mit Guide und allem Pipapo zum Erfolg kommt. Auch wenn ich mich dabei frage, wer jezt mehr zum Fisch beigetragen hat: der glückliche Fänger oder der Guide?
Und sollte ich einmal einen "Angelurlaub" planen, dann werde ich auch vermutlich ein Angebot eines Profis in Anspruch nehmen - vor allem für den Kram rundherum. In der Köderfrage würde ich mir aber nicht dreinreden lassen. Aber das ist bei mir derzeit sowieso in weiter Ferne ist: ich bin eher ein Feierabend-Angler. Eine ganze Woche Angeln wäre mir wahrscheinlich schon am zweiten Tag langweilig.

Also -die Frage in die Runde: wer von Euch hat mit der "Kommerzialisierung" ein Problem bzw wer nutzt vielleicht schon Guides,... aus?

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Re: Angeln in Thailand

Beitrag von Oldman » 05.02.2011, 15:46

Hallo!
Wer hat mit der Kommerzialisierung ein Problem!

ich :up2: :up2: :up2: Ich spreche nicht von den privaten Angelteichen (Fipu) sondern von den öffentlichen gewässern.
Was da einige Länder für die Fischereilizens verlangen ist einfach unverschämt, denn sie tun nichts oder nur wenig
für das Geld.Zusätzlich zur Staatlichenlizens kommt ja noch die Kosten für die Tages-/Wochenkarten und auch da haben
einige Vereine und andere das Augenmaß verloren.
Angeln künftig nur noch für Reiche?????
Zum Guiding kann ich nur sagen -kommt für mich nicht in Frage. Bei den Preisen fange ich lieber nichts oder mache davon 1 Woche Urlaub all inklusiv auf Mallorca.

Gruß Oldman
wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fisch gefangen ist,
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Re: Angeln in Thailand

Beitrag von Thomas69 » 05.02.2011, 16:32

Hallo,

irgendwie schweift das Thema doch weit ab. Denke, wenn es um Kommerzialisierung geht, sollte hierfür ein eigenes Thema angelegt werden. :wink:

Zum Thema "Angeln in Thailand" wie es aligatorhecht verfasst hat, sag ich... nix für mich! Gründe sind von andere bereits beschrieben worden an die ich mich anschliesse.

Gruß Thomas

@Oldman, denke es ist doch vernünftiger dieses Thema zu schliessen. (ist nur meine Meinung, falls es missverstanden wird)

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Re: Angeln in Thailand

Beitrag von fuschlsee0 » 06.02.2011, 00:34

Hellvis hat geschrieben:Anders gesagt für mich: wenn ich den Thailand-See als absolutes ethisches NoGo ansehen würde, dann müsste ich auch die Angelei hier in Österreich zu einem guten Teil stark hinterfragen.
Ich für meinen Teil belasse es aber dabei, dass jeder auf seine Art glücklich wird.

Und ich für meinen Teil möchte festhalten, dass Du mit diesem einen Satz vollkommen recht hast! Auch die Angelei in Österreich sollte zu einem guten Teil stark hinterfragt werden!







Aber darum ging es in diesem thread (leider) nicht!

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