Classic-Reviere als Ansteckungsfaktor?

Infos über Fliege, Streamer etc.

Classic-Reviere als Ansteckungsfaktor?

Beitragvon Lupus » 06.03.2010, 08:02

Hallo Freunde!
Mir ist da wieder so ein Thema durch den Kopf gegangen:
Als ich mit der Fliegenfischerei anfing, war es meistens so, dass einem jedes Mittel recht ist, um möglichst leicht einen Fisch zu fangen und einfach mit ein bisschen "schummeln" zum Erfolg zu kommen. Hauptsache, der Fisch war mit der Fliegenrute gefangen.
Liebend gerne nahm ich das auf, was seitens der Geräteindustrie da so angeboten wird: Bissanzeiger für´s Nymphenfischen, und schnell sinkende Polycoat-Vorfächer, damit man schneller in die Tiefe der Gumpen kommt. Große Goldkopfnymphen herumplumpsen, und Streamer (auch wenn man sie nicht g´scheit werfen konnte), wurscht: Feine Sache. Dass Forellen gerne Koppen und Elritzen fressen, wussten wir ja noch von früher vom Elritzerl am Tirolerhaken. Und dabei muss man ja nicht viel denken. Wozu lange Insektenkunde "studieren", wenn sich eine gierige Forelle schnell auf einen kleinen Streamer stürzte.
Trockenfliegen verwendete ich damals überhaupt eher nur an Sommerabenden "wenn ´halt Ringe da waren" und da wurde ohne lang zu überlegen eine braune Rehhaarsedge genommen, die sinkt nicht dauernd und das was herumfliegt sieht eh so ähnlich aus....
Dann kamen die ersten Tageskarten an Gewässer, wo eben vieles von dem oben Geschilderten verboten ist. Hakengröße nach oben limitiert, keine Schummelbissanzeiger, keine verbleiten Vorfächer und so weiter.
Als ich solche Gewässer befischen durfte, fing ich erst an, zu "denken" und nachdem sich sehr bald die Erfolge einstellten, ging ich dran, auch an den "liberaleren preiswerten stadtnahen Hausgewässern" nach und nach Plumpsnymphen und beschwerte Vorfächer, Controller etc. aus meinem Gerätevorrat zu verbannen.
Sicher: Es gibt vor allem zu Beginn der Saison Tage, wo man mit strictly classical eher das nachsehen hat, und wo ich ganz gerne eine schwerere Nymphe nehme (inzwischen ohne Controller), oder wo ein kleiner Streamer in tiefer Rinne Wunder wirkt.
Aber das Ziel meiner Sehnsüchte ist auch dort, den Fisch der vielleicht nicht steigt, zum steigen zu bringen, oder möglichst fein mit diskreteren Nymphen oder Nassfliegen zu arbeiten, wo nicht gleich der Verdacht aufkommt, dass es sich um ein verkapptes Spinn- oder Grundfischen handelt.
Insoferne haben die oft sehr strengen Bestimmungen an Classic Revieren vielleicht sogar bewirkt, dass ich ein besserer Fischer geworden bin oder besser gesagt werden kann, wer weiß es?
Wie ergeht es / erging es Euch zu diesem Thema?
Gruss. Lupus
Lupus
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Re: Classic-Reviere als Ansteckungsfaktor?

Beitragvon Ragman » 06.03.2010, 09:36

Lupus hat geschrieben:dass ich ein besserer Fischer geworden bin oder besser gesagt werden kann, wer weiß es?


Du bist ein besserer Fischer, weil du auf technische Weiterentwicklung verzichtest?

Besserer im Sinne von "moralisch höherstehend"? Elitärer?

Muß ich nicht verstehen :roll:

Der Großteil der Angler (außer die Exemplare die sich durch Sturheit auszeichnen "des homma schon imma so gmocht" und jene faulen, die sich am Wasser eigentlich nur die Zeit vertreiben wollen) freut sich über Neuentwicklungen, was nicht heißt, daß man jedem Trend nachlaufen muß. Ich jerke und ziehe manchmal auch einfach nur einen Löffelblinker durchs Wasser ... fange auf beides ... aber ein besserer Fischer, wenn einer auf den Blinker beißt? Nein. Glück gehabt, fertig. (Das Beispiel mit dem Raubfischangeln war durchaus Absicht - ist ja wie das Fliegenfischen eher zum Pirschangeln zu zählen).

Ich sehe da eher einen Retrotrend ... es werden ja auch wieder vermehrt gespließte Ruten angeboten, passendes Zubehör dafür und und und. Gefällt mir durchaus und diesen Trend gibt es ja in vielen Bereichen. Nur ist man dadurch kein besserer Mensch, man sehnt sich einfach nach einfacheren, überschaubererern Zeiten zurück, das ist alles. Kompensation des Gefühls der Langeweile/Leere in einer übertechnisierten Welt.

Meine Beiwagenmaschine ist ja auch so etwas ... nur bin ich deswegen kein besserer Motorradfahrer ... mehr Schrauber, Winterfahrer, Gelände usw.... aber besser im Sinne von höherstehend? Nein.
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Re: Classic-Reviere als Ansteckungsfaktor?

Beitragvon SUR-fishing » 06.03.2010, 12:38

Insoferne haben die oft sehr strengen Bestimmungen an Classic Revieren vielleicht sogar bewirkt, dass ich ein besserer Fischer geworden bin oder besser gesagt werden kann, wer weiß es?


Ich kann deinen Gedankengang eigenltich sehr gut nachvollziehen. Oft kommt man an neue Gewässer wo man sich von den, bisher beschrittenen Pfaden weg, auf anglerisches Neuland begeben muss. Wenn man sich gut auf die neuen Gegebenheiten einstellen kann, das neu zu lernende auch gerne erlernen möchte, ja dann wird man ein besserer Angler. Vorrausgesetzt man bezieht den Terminus des "guten/besseren Anglers" rein auf die technischen Fertigkeiten des Anglers und nicht auf seinen Umgang mit Fisch und Gewässer,........dass sind nämlich oft 2 paar Schuhe!
Lg

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Re: Classic-Reviere als Ansteckungsfaktor?

Beitragvon hesi » 06.03.2010, 12:47

Glaube nicht dass Lupus das eiltär gemeint hat, wenn dem so wäre gäbe ich Ragman sicher recht.
Ein, ich sag mal "feinmaschigeres" Regelwerk, wie es in genannten Classic Revieren meistens vorkommt, würde ich auf jeden Fall als inspirierend bezeichnen.
Jede Kompliziertheit fordert doch automatisch differenzierteres Denken oder zumindest einen Lernprozess, eine Weiterbildung.
Ob ein Dieb mit verbesserten Sicherheitsmaßnahmen umgehen lernen muss oder eine Snowboarder mit schwierigeren Pistenverhältnissen oder ein Kfz-Lerhrling der das erste mal auf eine komplizierte Reparatur losgelassen wird - es bewirkt immer dass man sich mit etwas auseinandersetzen muss.
In welche Richtung man sich dann entwickelt sei dahingestellt - ich kann mir auch gut vorstellen dass es genügend Fischer gibt die ein solches Regelwerk als dämlich empfinden und diesen Revieren für immer den Rücken kehren.
Ich für meinen Teil finde erschwerte Bedingungen (Regeln) beim Angeln als anregend, was aber nicht heißt dass jede Regel sinnvoll eingesetzt wird oder Spaß machen muss.
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Re: Classic-Reviere als Ansteckungsfaktor?

Beitragvon Elmike » 06.03.2010, 14:37

Ich glaub das für viele Angler die schon lange fischen irgendwann der Moment kommt wo man bestimmte Fische mit bestimmten Methoden fangen will. Ich kenn das vom leichten Spinnfischen auf Barsch und Aitel, aber durchaus auch auf Hechte. In manchen Momenten wärs wohl einfacher einen Tauwurm zu zupfen oder ein Fischl auszulegen, nur reizt mich das eigentlich nie so richtig. Dabei ists mir völlig wurscht wenn andere mit klassischeren Methoden besser fangen und mich deshalb mittleidig belächeln - ich weiß ja auch aus Erfahrung das es Tage gibt wo meine Methoden deutlich besser funktionieren. Im Endeffekt bleibt das eine individuelle Angelegenheit, es muß einfach Spaß und Freude machen - und ich freu mich über einen fetten Barsch den ich irgendwie gefinkelt aus einem Baum gezupft hab sicher mehr als auf drei Dicke die ich wahrscheinlich in der selben Zeit gemütlich vom Steg mit Schwimmer und Tauwurm gefangen hätte. Wie der Ragman allerdings schon gesagt hat, hat das nichts mit besser oder schlechter zu tun.

Ich nehme an das die Fiegengeschichte ähnlich ist. Man liest ja auch öfters extra hervorgehoben 'mit der Trockenen überlistet'. Der Fänger hat also große Freude daran den Fisch mit einer bestimmten Methode gefangen zu haben, wo anderes vermutlich leichter gewesen wäre. Zum Beispiel ein mit Schrotblei beschwertes treibendes Würmerl :twisted: :wink:
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Re: Classic-Reviere als Ansteckungsfaktor?

Beitragvon Lupus » 06.03.2010, 17:05

Hallo Freunde!
Ich bin nicht so ganz sicher, ob Ragman richtig verstanden hatte, auf was ich hinaus wollte. Das hat nichts mit elitär oder mit Festhalten an Althergebrachtem zu tun, sondern mit etwas ganz anderem:
Es geht hier darum, dass es bestimmte Geräteteile gibt unter der Kategorie Fliegenfischen, die in vielen Gewässern nicht erlaubt sind (in sogenannten "Classic-Strecken". Das heißt nicht, dass Classic einfach "alter Hut" ist, sondern dass beispielsweise beschwerte nicht sehr fischschonende "Fliegen" wie "Jigs", oder verbleite Vorfächer einfach dort nicht erlaubt sind. Auch Schonhaken ist dann obligatorisch.
Viele von diesen jetzt demonstrativ aufgezählten Sachen sind übrigens kurzfristig fängig, also für leichtgläubige hungrige Fische, die es nicht stört, wenn da etwas gewässeruntypisch unnatürlich Grobes hineinplumpst.
Mit diesen Sachen wird man oft an sehr klaren klassisch schönen Strecken, an denen die Fische durch vermehrtes C&R sehr vorsichtig sind und wo vielleicht auch keine Besatzfische eingebracht werden sondern der Bestand auf andere Weise (Cocooning zum Beispiel) gefördert wird, "kein Leiberl reissen" sondern sind sehr feines Fischen, sehr präzise Würfe und genaues Beobachten dessen, was gerade saison- und witterungsmäßig an Insektennahrung aufgenommen wird.
Ich wollte eigentlich mit dem Thema gewisse Etappen des Werdeganges als Fliegenfischer dokumentieren. Da gibt es nämlich diese Phase, wo man als Anfänger an einem vielleicht mit Besatzhilfe gestützten stressgeplagten stadtnahen Hausgewässer bald ein bissl mitnaschen kann. Und dann nimmst Du Dir noch als Greenhorn um eine Stange Geld an einem klassischen Revier eine Tageskarte und fängst erst einmal gar nichts, weil Du vor lauter Mogel-Schnickschnack gar nicht gelernt hast, in die Materie einzutauchen und auf vorsichtige Wildfische zu reagieren.
Hat man dann einmal gewisse Grundregeln ein wenig intus, und wendet das dann am Hausgewässer an, kann es sein, dass sogar bislang "unfangbare Fische", die sich den Versuchen der breiten Masse mit knallgelbem Nymphenkontroller, schnell durch den Gumpen gezogenen Standardstreamer usw. widersetzt haben, sich gnädig zeigen, wenn man sie eine Zeitlang beobachtet, ihr Fress- und Steigeverhalten lernt und sie dann eben überlistet.
So ist es mir eben gegangen, dass ich strenge Standards von in jeder Hinsicht anspruchsvollen Gewässern dann auch an solchen Gewässern verwerten konnte, wo "viel mehr erlaubt ist", was man dann aber gar nicht mehr braucht.
Gruss. Lupus
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Re: Classic-Reviere als Ansteckungsfaktor?

Beitragvon zwi » 07.03.2010, 13:43

Classic Reviere???
Der Titel stammt ja von einem grossen Fischereiverein in Ostösterreich und solange an solchen Revieren der Schonhaken nicht Pflicht ist, halte ich das Ganze für Schwachsinn.
fg
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Re: Classic-Reviere als Ansteckungsfaktor?

Beitragvon Lupus » 07.03.2010, 15:01

zwi hat geschrieben:Classic Reviere???
Der Titel stammt ja von einem grossen Fischereiverein in Ostösterreich und solange an solchen Revieren der Schonhaken nicht Pflicht ist, halte ich das Ganze für Schwachsinn.
fg
zwi

Hallo zwi:
Ich wußte nicht genau, von welcher Organisation diese Bezeichnung "gepachtet" ist, und ok: Ich finde auch, dass Schonhakenpflicht da dazu gehört.
Nur geht Deine Bemerkung doch am Grundgehalte meines Themas etwas vorbei. Ich denke schon, dass erkenntlich ist, was ich damit meinte und da glaube ich, würde Dir doch etwas mehr dazu einfallen als die etwas übergenaue Korrektur...
Gruss. Lupus
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Re: Classic-Reviere als Ansteckungsfaktor?

Beitragvon red tag » 07.03.2010, 17:10

hallo leute!
@lupus. ging mir genau so . am anfang zählte nur der gefangene fisch. hauptsache mit der fliege gefangen. ich hatte da auch div sinkspitzen, bleivorfächer unsw. aber mit der zeit ändert sich das bei vielen. obwohl ich noch immer gerne mit den streamer fische habe ich auch zwei classic reviere und kann mit den regeln gut leben.
@ zwi auch ich finde das etwas eigenartig aber es wird nicht mehr lange dauern bis der widerhaken gänzlich verboten ist. heuer sollte bei den regeln schon stehen: wiederhaken unerwünscht. auch sind die aufseher dazu angehalten die lizenznehmer aufzuklären und die ewigen widerhakenfischer sollten dann probleme bekommen. es gibt dort anscheinend noch einge alte herren die es nicht verkraften einmal einen fisch zu verlieren. :D
fg red tag
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Re: Classic-Reviere als Ansteckungsfaktor?

Beitragvon Lupus » 07.03.2010, 18:42

Hallo red tag!
Ja, also dann decken sich Deine Erfahrungen mit den meinigen.
Und was das Thema Schonhaken betrifft: Also, ich habe das Glück, dass das allererste Revier, für das ich eine Jahreskarte bekam und das ich natürlich immer noch befische, von vorne herein die Schonhakenpflicht beinhaltete. Das zweite Jahreskartenrevier hatte sich da nicht so explizit deklariert, weil es eher ein "Mischwasser" ist. Dennoch war für mich, bevor ich überhaupt den ersten Wurf tat eines klar: Die Widerhaken werden gleich von vorneherein aus den Fliegenschachteln verbannt. Denn erstens: Wenn ich ohne sie an einem Revier auskomme, brauche ich sie auch dort nicht, wo sie "geduldet" werden. Und abgesehen davon will ich nicht erst am Wasser dreimal schauen müssen ob eh kein Widerhaken dran ist, wenn keiner erlaubt ist. Also gleich runter damit, bevor eine Fliege überhaupt von mir für die Fischereiausübung in Erwägung gezogen wird.
Gruss. Lupus
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Re: Classic-Reviere als Ansteckungsfaktor?

Beitragvon zwi » 07.03.2010, 19:58

Hallo Jungs!

Ich könnte natürlich mit Euch auch ein Loblied auf das klassische Fliegenfischen singen und ja ich liebe es, es gibt ja wohl nichts schöneres als mit der Trockenen einen Fisch zu überlisten und wieder zurückzusetzen. Viele meiner Reviere bieten aber kaum die Möglichkeit dieser Fischerei und daher bin ich kein Freund davon dass man diese Art der Fischerei als die einzige wahre From des Fliegenfischens darstellt.
Im letzten Jahr hat es mir besonders die Warme Fischa angetan, ein kanalartiger Fluss im Süden von Wien, sehr Nährstoffreich und ein grosses Aufkommen an Forellen. Hier verwende ich all dies Dinge die man so verteufelt: Schwere Nymphen, veilleicht noch eine Tungsten-Beschwerung, Bissanzeiger(eher Schwimmkörper bei den schweren Montagen). Bei der starken Strömung ist das auch eine sehr aktive Fischerei, da die Nymphe nur sehr kurz auf Tiefe bleibt - zu meinem Stolz fange ich damit um einiges besser als meine "Spinnenden" Kollegen und habe damit regelmässig Erfolg auf Äschen (von denen es ja angeblich in dem Wasser keine mehr gibt).

However, leider sind all diese Regeln da, weil es anscheinend genügend Kollegen gibt die es übertreiben müssen
Ausserdem, was macht nun den Unterschied wenn man das Vorfach nicht beschweren darf ausser dass sich die Gerätehändler auf einen höhren Absatz an von Tungstenperlen erfreuen.

Naja ich bin einfach kein Freund der Bevormundung der Fischer, aber leider ist das anscheinend erforderlich.

PS.: Anbei noch Fotos von einer meiner Liebeingsstellen an der Warmen - ganz selten steigen dort auch Fische und für mich noch immer das aufregenste dort mit der Trockenen erfolgreich zu sein

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Re: Classic-Reviere als Ansteckungsfaktor?

Beitragvon red tag » 07.03.2010, 20:35

hallo zwi!
an der warmen fischa die ja auch gut kenne gehören solche montagen und köder ja auch hin. dort will sie ja auch niemand verbieten. jeder der dort mit der fliege, ob streamer, tungsten oder jig fischt ist sowieso ein mensch der die herausvorderung sucht. es geht doch eher um so kleine, klare reviere wie die obere schwarza oder fischa, pielach unsw. dort braucht man keine schweren geräte um zu fangen. an großen flüßen zb steyr haben sie ja auch einmal ein classic revier probiert. das hat aber nicht geklappt. jezt ist wieder alles beim alten. bei so großen und sehr teuren revieren wird es anscheinend schwierig mit classic fliegenfischen.
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Re: Classic-Reviere als Ansteckungsfaktor?

Beitragvon red tag » 07.03.2010, 20:38

hi zwi!
super pics! die warme fischa von ihrer schönsten seite. kaum verbaut , glasklares wasser, trockenfliege stromauf... :D :D :D
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Re: Classic-Reviere als Ansteckungsfaktor?

Beitragvon zwi » 08.03.2010, 00:06

Hallo Willi!

Aber wo ist nun der Unterschied ob ich ein Bleikügelchen bei einer Fasanenschwanznymphe vorschalte oder einen Tungstenschädel oben habe? Abgeshen davon dass die Herum"plimpserei" die Fische vertreibt? Wer an Schwarza od. Fischa mit Sinkvorfächern fischt - ist doch ganz gleich, weil man dort kaum damit zum Erfolg kommt weil man Hänger über Hänger hat. Tja und der Bissanzeiger ist Philosophie - für meinen Teil halte ich diese Form der Fischerei auch für eine "Kunst" die, die wenigsten beherrschen. Was ist überhaupt ein Bissanzeiger? Beginnts schon beim roten Fixierschlauch eines Loops? Wollen wir uns auch die Farbe der Flugschnur vorschreiben lassen, damit man einen Biss schlechter erkennt?

Und ich betone es nochmal, solange solche Bestimmungen ohne ein Widerhakenverbot einhergehen sind sie nichtmal einer Diskussion würdig.
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Re: Classic-Reviere als Ansteckungsfaktor?

Beitragvon zwi » 08.03.2010, 00:11

super pics! die warme fischa von ihrer schönsten seite. kaum verbaut , glasklares wasser, trockenfliege stromauf...


Ich habe dort sicher um die 30 Fische mit der Trockenen gefangen!!! Auch die urbane Fischrei hat einen gewissen Reiz solange keine Steine von der Brücke geworfen werden.
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