"Das Boilie-Einmaleins" - Kapitel 7 (die Produktion)

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doubleH
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"Das Boilie-Einmaleins" - Kapitel 7 (die Produktion)

Beitrag von doubleH » 22.03.2017, 06:52

„Das Boilie-Einmaleins“ – Kapitel 7


Die Produktion

Nachdem wir uns jetzt einen Mix zusammengestellt haben, geht’s endlich ans Eingemachte.
Um aus dem Mix einen Boilieteig herzustellen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:


1. Eier
Klassischerweise werden Hühnereier aufgeschlagen, verrührt und der Mix nach und nach mit den
aufgeschlagenen Eiern verknetet, bis der Teig eine Konsistenz erreicht, wo er nicht mehr an den
Händen klebt. Danach lässt man den Teig nachtrocknen („ziehen“).
Es gibt verschiedene Zutaten, die dem Teig noch Flüssigkeit entziehen (z.B. Grieß oder Maismehl)
und wenn man den Teig nicht entsprechend ziehen lässt, kann es Probleme beim Rollen geben,
da der Teig in dieser Zeit zu trocken wird.
Ich gebe den Teig immer in eine Plastiktüte und lasse ihn ca. 15-30 Minuten ziehen, bevor ich mit der
Gun die Teigwürste presse.

Flavour, Flüssigkonservierer oder Buttersäure werden i.d.R. direkt mit den aufgeschlagenen
Eiern verrührt, bevor der Mix hinzugegeben wird. Boiliefarben werden im Gegensatz dazu dem
trockenen Mix beigegeben. Auf jeden Fall gilt, vor Anwendung die Beschreibung lesen.

Wichtig ist weiters, dass die Eier gut verrührt werden, allerdings rate ich hierbei von einem Mixer
ab, da sich Luftbläschen bilden können.



2. Volleipulver
Alternativ zu der Verarbeitung von Hühnereiern eignet sich auch Volleipulver. Dieses Pulver wird entweder
dem Mix in einem bestimmten Verhältnis beigemischt und dann mit Wasser zu einem Teig verarbeitet.
Mit der Verwendung von Volleipulver fällt z.B. das lästige Aufschlagen und Verrühren der Eier weg und
außerdem benötigt man keinen Konservierer mehr.
Leichtere Mixe sollten nicht mit Volleipulver verarbeitet werden, da die Boilies sonst zu leicht werden,
ohne allerdings zu Pop-Ups zu mutieren. Um einen richtigen Pop-Up mit entsprechender Auftriebskraft
herzustellen, reicht die Verwendung von Volleipulver bei weitem nicht aus.
Ich selber verwende Volleipulver allerdings nicht, daher kann ich auch nicht mehr zu diesem Thema
beitragen. :roll:


3. "Boilie Fix"
In diesem Fall muss ich ausnahmsweise mal eine Produkt einer Firma direkt zitieren.... :roll:
Die Firma "Progressive Baiting" vertreibt ein Produkt mit dem Namen "Boilie Fix", das alternativ
zu Eier oder Volleipulver verwendet werden kann. Man fügt einem Kilo Boiliemix einfach 80-100gr
dieses Pulvers bei, gibt noch 500-600ml warmes Wasser dazu und knetet den Teig, fertig.
Beim Kochen steigen diese Boilies allerdings nicht an die Oberfläche, daher unbedingt rechtzeitig
aus dem Wasser, damit die Kugeln nicht "überkocht" und die wichtigen Proteine und Vitamine in
den Zutaten zerstört werden.
Seitens Progressive Baiting wurde mir schriftlich bestätigt, dass das Pulver kein Eipulver oder
sonstige aus Eiern gewonnen Substanzen enthält.
Meine Vermutung geht in Richtung Proteinbinder, wie sie auch in der Lebensmittelindustrie
eingesetzt werden? Der Proteingehalt dieses Produkts liegt lt. Auskunft bei 88%.
Ähnliche Produkte bieten auch andere Firmen an, aber nachdem ich dieses Produkt schon
verwendet habe, habe ich es namentlich angeführt.

Funktionieren tut das Pulver, aber so lange ich nicht weiß, was sich alles dahinter verbirgt,
sind Eier für mich nach wie vor alternativlos.



Sobald der Teig die gewünschte Konsistenz erreicht hat, kommt er in die Boiliegun, um den für das Rollen
notwendigen Durchmesser zu bekommen.
Der Durchmesser der Düse muss auf jeden Fall kleiner gewählt werden als der Durchmesser des Boilietables.
Ich nehme als Faustregel für meine Düse immer 85% des gewünschten Boiliedurchmessers, d.h. bei einem
20mm Table hat die Düse dann einen Durchmesser von 17mm.
Achtung: jeder Teig verhält sich aufgrund der Mixzusammenstellung, Feuchtigkeit und Druck anders, d.h. man
erhält nicht immer 100% runde Boilies. Grundsätzlich ist das kein Problem, aber jedem Fetischisten rate ich,
für jeden Boiliedurchmesser mehrere – marginal unterschiedliche – Düsen im Petto zu haben, damit das gewünschte
Ergebnis erzielt wird.
IMG_0748.JPG

Bevor ich die Teigwurst auf den Boilietable gebe, sprühe ich beide Teile mit Backtrennspray ein und verhindere
dadurch ein eventuelles Festkleben am Table.
IMG_0749.JPG

Als nächstes kommt die Teigwurst auf den Table, der obere Teil wird draufgepresst und nach mehrmaligen,
gleichmäßigen Auf-und Abbewegungen des oberen Teils entstehen die gewünschten „Kugeln“.
Tipp: den unteren Teil des Boilietables am besten auf eine Holzplatte schrauben und diese dann mit Schraubzwingen
an der Unterlage fixieren.
IMG_0750.JPG
IMG_0751.JPG

Kochen
Sobald der Teig verarbeitet wird, kann mit dem Kochen begonnen werden. Nehmt ein Kochgefäß (Topf, Fritteuse)
und erhitzt das Wasser, bis es zu kochen beginnt.
Jetzt bringt ihr eine nicht zu große Menge der noch ungekochten Boilies in das kochende Wasser ein und lasst sie
kochen, bis die ersten zur Oberfläche aufsteigen. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, alle Boilies abzuschöpfen
und die nächste Portion kommt ins Kochwasser. Die Kochzeit hängt vom Durchmesser der Boilies ab; je größer
der Durchmesser, umso länger dauert der Kochvorgang.
IMG_0754.JPG
IMG_0755.JPG

Achtung: gebt ihr zu viele Boilies auf einmal in das Kochwasser, sinkt die Temperatur und das Wasser muss erst
wieder auf Kochtemperatur gebracht werden. Es ist essentiell, eine relativ konstante Kochtemperatur zu halten,
um das koagulieren der Eiweiße zu erreichen. :!:

Tipp: wenn ihr besonders schwere Mixe verarbeitet kann es durchaus sein, dass die Boilies nicht im Kochwasser auftreiben.
Sollte z.B. ein 20mm Boilie nach 3 Minuten noch immer nicht auftreiben, dann raus damit, denn die Proteine im Boilie sind
nicht hitzebeständig und werden durch zu langes Kochen zerstört. :!:

Bitte auch bedenken, dass lösliche Zutaten beim Kochen teilweise ausgewaschen werden; dies ist bei der
Mixzusammenstellung zu beachten. :!:



Die gekochten Boilies lagert ihr am besten auf einem Trockengitter (kann man selber ganz einfach herstellen 
Holz, Schrauben und Hasengitter reichen hier völlig aus) in einem trockenen Raum (z.B. Heizkeller).
Keinesfalls in die Sonne stellen!!!
IMG_0756.JPG
Meine Boilies verbleiben ca. 48h am Trockengitter, bevor ich sie dann für mind. 1 Woche in einem Eimer
gebe und reichlich Salz drüberstreue. Das Salz entzieht den Boilies die noch vorhandenen Kochwasserreste und
wirkt gleichzeitig als Attraktor.
IMG_0767.JPG
Nach einer 1 Woche siebe ich sie aus dem Salz und wiederhole den gesamten Vorgang inkl. Lagerung am
Trockengitter. Das Salz trockne ich in der Sonne oder am Heizkörper und kann es somit beliebig oft wieder
verwenden. Nach in Summe 96h am Trockengitter und 2 Wochen im Salz sind die Boilies komplett etrocknet und
schimmeln in der Regel nicht mehr.

Die weitere Lagerung ist abhängig davon, ob es sich um konservierte Boilies handelt, oder ob kein Konservierer
eingesetzt wurde.
Konservierte Boilies sind nach erfolgter Trocknung über Jahre hinaus haltbar und werden je nach Menge in
entsprechend dimensionierten Gefäßen (Tupperdosen, Kübel, Tonnen) gelagert. Wichtig ist, dass die
Gefäße verschlossen werden können und sie am besten in dunklen Räumen/Kästen gelagert werden.
Boilies, die ohne Konservierer gerollt wurden, lagert man am besten direkt im Salz, d.h. die Kugeln werden
wie ihre konservierten Pendants in ein entspreched dimensioniertes und verschließbares Teil gegeben (nicht ganz
anfüllen) und dann mit reichlich Salz bedeckt. Dann schimmelt garantiert nichts mehr und sobald die Kugeln
zum Einsatz kommen, werden sie einfach aus dem Salz besiebt und sind einsatzbereit.
Eine weitere Möglichkeit ist, die Boilies einzufrieren oder zu vakumieren. Persönlich halte ich vom Einfrieren
gar nichts, denn vor dem Angeln müssen die Kugeln wieder aufgetaut werden (zumind. die, die aufs Haar
kommen). Vakumieren wäre da eher eine Option, wobei man hierfür ein entsprechendes Vakumiergerät
benötigt --> extra anschaffen würde ich so ein Teil nicht.


Alternativen zum Kochen:

Dampfgaren
Die fertig gerollten Boilies können anstatt gekocht auch mit einem Dampfgarer zubereitet werden.
Der Vorteil bei dieser Methode liegt darin, dass lösliche Stoffe kaum ausgewaschen werden und der
Boilie weniger Feuchtigkeit aufnimmt, was die Trocknungsphase verkürzt.
Es ist darauf zu achten, dass die Boilies nicht übereinander oder direkt nebeneinander liegen, da
sie sonst miteinander verkleben.
Der Garvorgang dauert länger als das Kochen und um größere Mengen verarbeiten zu können, muss ein
entsprechend dimensioniertes Gerät angeschafft werden.


Waven
Boilies können auch in der Mikrowelle „gewaved“ werden. Der Vorteil dieser Methode liegt sicher darin,
dass die Boilies keine Flüssigkeit aufnehmen. Es sei allerdings angemerkt, dass diese Art der Zubereitung
relativ aufwendig ist.
Die Boilies werden gerollt, kommen in für Mikrowellengeräte geeignete Gefrierbeutel (max.2 Schichten
übereinander, eher weniger), die überschüssige Luft wird entzogen und der Beutel verschweißt.
Dann geht’s für ca. 2 ½ bis 3 Min bei 800 Watt in die Mikrowelle.
Der Beutel danach rausnehmen, umdrehen, schütteln und abkühlen lassen.
Nach 10-20 Min kommt der Beutel erneut für ca. 2 Min bei 800 Watt in die Mikrowelle.
Abschließend entsprechend lange abkühlen lassen und fertig sind die Boilies.



Für mich kam in der Vergangenheit weder das Garen noch das Waven in Frage, da ich die
gewünschten Ergebnisse mit dem Kochen erreiche und es am einfachsten und schnellsten
funktioniert; egal ob für Sinker oder für Pop-Ups. Eine große Fritteuse leistet hier gute
Dienste, denn damit lassen sich größere Mengen relativ flott kochen und außerdem verpestet
man nicht die Küche, sondern kann das Kochen bequem im Freien verrichten.
Ich denke aber, dass das Garen besonders bei Boilies mit einem hohen Anteil an löslichen
Zutaten die bessere Methode ist, daher habe ich mir zwischenzeitlich einen Dampfgarer
angeschafft und meine Einschätzung wurde bestätigt.
Wer gerne das Milchprotein Lactalbumin in seinen Mixen einsetzt, sollte ebenfalls auf einen
Dampfgarer zurückgreifen, da mit diesem Gerät eine gleichmäßige Temperatur während
des Garvorgangs erreicht wird, was die Kuagulation der Proteine erst ermöglicht.

Waven ist eventuell für Pop-Ups eine Alternative, vor allem wenn man das gewünschte Ergebnis beim Kochen
nicht erzielt. Wie schon vorhin erwähnt, habe ich in der Vergangenheit perfekte Pop-Ups im Kochtopf produziert,
die es locker mit den Pop-Ups der großen Boiliefirmen aufnehmen können. Für die Herstellung von Pop-Ups,
die diesen Namen auch verdienen :mrgreen: , ist ein entsprechendes Wissen über das Verhalten und Wirken der
Zutaten unumgänglich. :wink:


Am Ende des Tages ist es auch eine Glaubensfrage, welche Art der Zubereitung man anwendet; selbst die großen
Schmieden fertigen ihre Boilies unterschiedlich.
IMG_1092.JPG
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Re: "Das Boilie-Einmaleins" - Kapitel 7 (die Produktion)

Beitrag von Eastpark » 22.03.2017, 09:44

echt ein wahnsinn was du dir für arbeit machst.. vielen vielen dank dafür!
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Re: "Das Boilie-Einmaleins" - Kapitel 7 (die Produktion)

Beitrag von doubleH » 22.03.2017, 10:31

Danke dir :prost: :prost: :prost:
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Re: "Das Boilie-Einmaleins" - Kapitel 7 (die Produktion)

Beitrag von Moosruecken66 » 22.03.2017, 11:59

Was für ein Thema... ich bin fasziniert .

Deine Ausführungen erhärten aber meinen Verdacht immer mehr, das mir hier derzeit die nötige "Zeit" fehlen wird um so etwas selbst umzusetzen.

Chapeau für Deinen Einsatz! :up2:

Tl

Mossruecken
Ein Schiff liegt sicher im Hafen, aber dafür wurde es nicht gebaut. (Chin. Sprichwort)

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Re: "Das Boilie-Einmaleins" - Kapitel 7 (die Produktion)

Beitrag von doubleH » 22.03.2017, 12:29

Moosruecken66 hat geschrieben:Was für ein Thema... ich bin fasziniert .

Deine Ausführungen erhärten aber meinen Verdacht immer mehr, das mir hier derzeit die nötige "Zeit" fehlen wird um so etwas selbst umzusetzen.

Chapeau für Deinen Einsatz! :up2:

Tl

Mossruecken

Danke dir :prost:

Zeit ist ein gutes Stichwort!
Klar, da ist in den letzten Jahren so einiges an Zeit angefallen; viel weniger in der Produktion als in der Theorie. Zu Beginn
war auch der eine oder andere Rückschlag zu verkraften, aber wenn man weiß, wie und ob sich die verschiedenen Zutaten
miteinander "vertragen" - und vor allem, wie sie wirken -, ist's eine relativ leichte Übung. Wie beim Tackle wächst auch
hier das Equipment mit den Jahren, genauso wie die Erfahrung.

Beispiel "Nasty Shrimp" (habe ich schon in einem anderen Kapitel kurz erwähnt). Der dritte Mix brachte letztlich das
gewünschte Resultat, der erste Versuch war ein Fall für die Tonne :roll: und auch der zweite Mix mündete in einem
Misserfolg. In Summe hat mich das ca. 8-9h gekostet, wobei ich dazu sagen muss, dass ich jeweils am Freitag Abend
eine Probe gerollt habe und die Woche drauf getestet habe. Ich führe auch sehr genaue Aufzeichnungen über meine
Mixe, da ich diese im Laufe der Zeit immer wieder ein wenig verändere/modifiziere; die reichen zurück bis 2012.
Nicht jede Modifikation bringt das gewünschte Ergebnis; kein Problem - dann gehe ich auf das ursprüngliche Rezept
zurück :lol:

Die Zeit, von einem vorhandenen Mix sagen wir 5kg zu rollen, ist überschaubar. Wenn ich noch mehr in diverse Geräte
investieren würde, ginge das alles noch wesentlich flotter von der Hand; ist für mich aber nicht notwendig, da ich keine
wirklich großen Mengen benötige.

Viele Kollegen "pfeiffen" sich auch nicht um Nährwerte von Kugeln, sondern mixen einfach was zusammen. Funktioniert
auch, Fische fangen sie ebenfalls, aber ob das gut für Gewässer samt ihrer Bewohner ist, dass lass ich mal so stehen.
(Thema: fette Kugeln im Winter).

Am meisten Zeit habe ich definitiv in die Entwicklung der eigenen Pop-Ups gesteckt, vor allem unter den mir
selbst auferlegten Kriterien (u.a. kein Einsatz von Korkmehl, keine künstlichen Zusätze außer Farbe, mind. 36h
Auftrieb, usw..).
Das war schon eine Spielerei, dass muss ich zugeben, aber auch hier war der theoretische Aufwand um ein
Vielfaches höher als die praktische Umsetzung.

Ich bin auch in der glücklichen Situation, die entsprechende Infrastruktur (Haus, ausreichend Platz, einen eigenen
Raum im Keller = unterkellerte Terrasse; somit wenig Geruchs- und Lärmbelästigung) zu besitzen. Außerdem ist
mir im Winter an den Freitag Abenden so und so meist fad :mrgreen:

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Re: "Das Boilie-Einmaleins" - Kapitel 7 (die Produktion)

Beitrag von berger0109 » 22.03.2017, 20:31

Servus Helmut,

mittlerweilen ringe ich mit mir, ob ich mich auch auf das Abenteuer Boilieproduktion einlassen soll.
Eine anständige Anleitung habe ich mittlerweilen :lol:
TL Thomas

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Re: "Das Boilie-Einmaleins" - Kapitel 7 (die Produktion)

Beitrag von doubleH » 23.03.2017, 06:36

berger0109 hat geschrieben:Servus Helmut,

mittlerweilen ringe ich mit mir, ob ich mich auch auf das Abenteuer Boilieproduktion einlassen soll.
Eine anständige Anleitung habe ich mittlerweilen :lol:
Servus Thomas,

Nicht dagegen ankämpfen; einen Fisch mit einer selbstgerollten Kugel zu fangen ist definitiv geiler
als mit einer gekauften :mrgreen:

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Re: "Das Boilie-Einmaleins" - Kapitel 7 (die Produktion)

Beitrag von Romario » 27.03.2017, 13:10

Hello Helmuth
wollte auch mal Danke sagen für diesen faszinierenden Einblick in die Welt der kleinen Kugeln. Und grad für mich als vorrangigen Naturköder-Angler war jede Menge Neues und Spannendes dabei. Und ja - a irre Hackn die du dir da gemacht hast - i glaub du hast wirklich zuviel Zeit :)
Danke und Greets
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Re: "Das Boilie-Einmaleins" - Kapitel 7 (die Produktion)

Beitrag von Roli_Angelt » 04.10.2017, 18:43

Helmut,

vielen Dank auch von mir, für deine Hammermässige
Beschreibung und Erläuterungen.

Danke :danke:
Gruß Roland

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Re: "Das Boilie-Einmaleins" - Kapitel 7 (die Produktion)

Beitrag von LEW » 05.10.2017, 01:37

So lieber Helmut - jetzt geb ich auch meinen Senf dazu. :up2:
Und da is es schon, das Stichwort SENF :?: Das wär doch auch mal was :lol:

Kann mich aber nur allen anderen hier anschließen. Großes Lob für diese Berichte und ich ziehe meine Kappe :D vor deinem dir angeeigneten Wissen diesbezüglich.
Erstaunt mich immer wieder, wie du dir die jeweiligen Eigenschaften der einzelnen Zutaten reinpfeifst um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen.

Kann dir da auch nur vollkommen zustimmen, dass einfach der größte Patzn an Zeit in der grauen Theorie liegt, gefolgt von vielen vielen Versuchsreihen mit neuen Rezepten.

Und ja - mit selbst kreierten und gerollten Boilies Erfolge zu feiern ist ein sehr befriedigendes Gefühl :prost: :prost:

Aber jetzt kommen ja eh wieder die langen Winternächte - da geht dann wieder einiges beim Tüfteln. :| :mrgreen:

Somit vielen Dank für diese zahlreichen und sehr ausführlichen Berichte. :up2: :up2:

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Re: "Das Boilie-Einmaleins" - Kapitel 7 (die Produktion)

Beitrag von doubleH » 05.10.2017, 06:48

LEW hat geschrieben: Aber jetzt kommen ja eh wieder die langen Winternächte - da geht dann wieder einiges beim Tüfteln. :| :mrgreen:

Servus Wolfgang,

Vielen Dank für die Blumen; freut mich natürlich sehr, wenn die Berichte gefallen :prost:

Tjo, du sagst es. Der Winter naht in Riesenschritten und das Tackle wird bald den wohlverdienten Urlaub antreten. ABER dafür
beginnt jetzt "die andere schöne Zeit" --> die Tüfftel- und Rollsaison.

Mein Boilieprojekt für diesen Winter steht schon: so Gott will und das mit dem neuen Gewässer für 2018 klappt bekommt mein
Sohn seine eigene Lizenz und er möchte auch mit Boilies angreifen; sprich --> er bekommt seinen eigenen Boilie. Bin schon neugierig,
in welche Richtung die neue Kugel gehen wird, so richtig festgelegt hat er sich ja noch nicht. :)

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Re: "Das Boilie-Einmaleins" - Kapitel 7 (die Produktion)

Beitrag von LEW » 05.10.2017, 12:56

Prima - des Meisters Sohn beginnt mit dem Rollen!

LIEBE MURMELPRODUZENTEN - zieht euch warm an! :up2:

Bin auch wieder dabei etwas tiefer in die Materie einzutauchen und mir schwebt auch eine neue Kreation vor!
Leider bin ich da momentan ein wenig ratlos wie das in der Umsetzung klappen soll! :roll:

Und das Internet gibt da leider auch nicht viel preis! :(

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Re: "Das Boilie-Einmaleins" - Kapitel 7 (die Produktion)

Beitrag von twiceb » 14.12.2017, 23:47

Wirklich ein super Beiträge von doubleH, wirklich alles sehr detailliert beschrieben und er hat eigentlich die wichtigsten Faktoren genannt. Toller Beitrag :)

Ich habe erst vor 2 Jahren angefangen meine ersten Boilies selbst zu machen. Ich war immer sofort abgeschreckt durch den Gedanken daran, wieviel Aufwand und Zeit man da wohl intensivieren muss. Glücklicherweise wurde ich aber überredet und ich muss echt sagen, dass es die Mühen (halten sich eigentlich auch in Grenzen wenn man nicht unfassbare Unmengen benötigt) auf jeden Fall wert sind! Es gibt kein besseres Gefühl als Karpfen mit den eigenen Boilies zu überlisten und auch das tüfteln an neuen Variationen macht wirklich spaß.

Ich kann es wirklich jedem nur empfehlen, da sich der Aufwand wirklich in Grenzen hält und die Freude über den Erfolg grenzenlos ist :)

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Re: "Das Boilie-Einmaleins" - Kapitel 7 (die Produktion)

Beitrag von doubleH » 15.12.2017, 08:56

twiceb hat geschrieben:Es gibt kein besseres Gefühl als Karpfen mit den eigenen Boilies zu überlisten und auch das tüfteln an neuen Variationen macht wirklich spaß.

Ich kann es wirklich jedem nur empfehlen, da sich der Aufwand wirklich in Grenzen hält und die Freude über den Erfolg grenzenlos ist :)
Servus,

Genau so is es :prost:

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Re: "Das Boilie-Einmaleins" - Kapitel 7 (die Produktion)

Beitrag von konfuzius6699 » 15.12.2017, 17:14

Muß auch Lob aussprechen dass du in den Berichten dein Fachwissen so gut rüberbringst.
Rolle zwar kaum mehr aber hab einiges Interessantes in den Berichten erfahren, was ich künftig verbessern oder ändern könnte. Danke für die Mühe.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor konfuzius6699 für den Beitrag:
doubleH

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