soooo, nach langjährigen Hin und Her war ich nun über Pfingsten am Bernsteinsee und dachte mir, ich schreib mal meine Eindrücke kurz nieder.
Wir waren zu dritt, wobei meine beiden Kollegen eher nicht "Angelfanatiker" sind, sondern gern 1 x im Jahr gemütlich ein paar Tage am Wasser verbringen. Dafür ist der Bernsteinsee ideal, ein netter Campingplatz, von einfachsten Unterkünften bis hin zu tollen Blockhäusern mit Grillmöglichkeit ist alles vorhanden. Die steirischen Bewirtschafter bemühen sich, möglichst alles für einen angenehmen Aufenthalt zu tun, es gibt u.a. ein Frühstücksbuffet für 4,-- nach Voranmeldung, das auch von Fischern konsumiert werden kann, die direkt am Wasser campieren. Die Entfernung der Mobilehomes und Blockhäuser zum See beträgt in etwa 70 m, leicht erhöht mit schöner Aussicht auf den See, wenn man abends vor seiner Unterkunft grillt.
Fischereitechnisch war der See am Pfingswochenende sehr stark befischt, wobei sehr wenig gefangen wurde. Die Zwergwelsplage ist offenbar vorbei, lt. Erklärung einiger "Auskenner" sind die Fische vor einiger Zeit quasi verschwunden. Wir hatten nur einen Karpfen (Boilie), wobei wir in der Angelzeit sehr eingeschränkt waren und vorab nicht anfüttern konnten. Grund dafür, und das ist die Hauptschwierigkeit an diesem See, ist, dass die Campbesitzer keinen Einfluss auf die Lizenzen haben bzw. auf den See, da dieser öffentlich verwaltet wird. So fiel uns der erste Tag komplett ins Wasser bzw. nicht ins Wasser, da wir trotz mehrmaliger Versuche und Interventionen des Campbesitzers nicht an die Karten gekommen sind

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Der Besitzer des Camps hat aus diesem Grund ca. 10 km entfernt einen See gepachtet. Alle Fischer aus dem Camp, die dort angelten, haben wirklich toll gefangen. Karpfen mit 10+, Zander und Hecht -> scheint wirklich ein schöner See zu sein, guter Bestand (wurde davor viele Jahre nicht befischt) und guter Besatz mitten in einem Naturschutzgebiet. Karten werden limitiert vergeben. Beim nächsten Mal werden wir es dort probieren - diesmal Stand das Relaxen im Vordergrund und der Gedanke: 0,0 Promill in Ungarn und 10 km täglich hin und zurück. Sind zwar keine Säufer, aber auf sein Bierchen wollte doch keiner verzichten.