Hallo Faps, das mit der Wolke durch SEmmel ist sicher interessant.
Aber: Deckt sich nicht das Prinzip eigentlich mit dem, was ich als Antwort bereits gepostet habe?
Nämlich
"Hallo Katzi!
Es gibt schon eine Methode, gezielt auf Tolstolob zu fischen, und zwar kommt sie aus Südungarn in der Theiss-Gegend bei Szeged, wo es diesen Fisch häufig gibt.
Dazu muss man bedenken, dass Tolstolobs praktisch nur Plankton fressen, was die Hakenköder erschwert.
Dadurch dass ständig ein Futter mit starker Wolkenbildung eingeworfen wird, werden die Tolstolobs angelockt und kreuzen diese Wolken mit stark geöffnetem Maul, um „vermeintliches“ Plankton einzusieben. Gleichzeitig bietet der Angler an sehr flach gestellter Schwimmerangel (also jedenfalls genau in der Höhe, in der die Tolstolobs durch die Futterwolke kreuzen) einen kleinen Haken, womöglich alibihalber mit einer einzigen Made beködert an. Irgendwann wird von den Tolstolobs dann der Haken bei ihrer Fressaktion eingesaugt, der kleine Schwimmer setzt sich in Bewegung, und schon schlägt man an. Der Vorteil liegt darin, dass der Haken dann wirklich im Fischmaul ist und der Fisch nicht unsportlich gerissen wird.
Starkes Zeug muss man auch bei großen Tolstolobs nicht verwenden, weil sie im Freien kämpfen. Allerdings muss gerätemäßig und mit Bremseinstellung wirklich alles passen.
Was das Futter betrifft, muss man aufpassen: Kein grobkörniges schnellsinkendes Grundfutter wie es etwa für Karpfen verwendet wird, sondern etwas ganz feines, was große Wolken an der Oberfläche bildet und am besten auch Planktonzusatz hat. Im Handel wird oft „Laubenfutter“ angeboten, das könnte geeignet sein.
Gruss und Petri. Lupus"
Man könnte aber natürlich , wie Du sagst statt des von mir angeführten Futters eine Semmel für die Wolke bilden. Allerdings auch nur dort, wo nicht zuviele Wasservögel sind.






