von kunifax » 23.10.2011, 18:33
Hallo Sharper!
Deine Frage zielt am Thema vorbei, es geht nicht darum, daß Fische aus Teichen oder teichähnlichen Gewässern weniger wert sind, sondern daß der Fänger sich mit einem Fisch produziert, der in anderen Gewässern in der Größe zwar vorkommt aber kaum zu fangen ist.
Da ich an einem See 10 km lang 2-4 km breit) aufgewachsen bin, weiß ich wie wir das früher gehandhabt haben um (vielleicht) einen Karpfen hzu fangen.
1. über längere Zeit anfüttern und das mindestens 10 Tage aber unauffällig, denn die Angelkonkurrenz beobachtet
2. irgendwann noch in der Dunkelheit am Angelplatz sein und nach Auslegen der Geräte äußerste Ruhe
und wenn der Brachsenschwarm vorbeikommt kannste einpacken.
Der Erfolg hilt sich in Grenzen, ein exzellenter Karpfenangler fing allerhöchstens 2 oder 3 Fische pro Fischsaison!
An einem großen See ohne Anfüttern auf Karpfen zu fischen ist eine Lotterie.
Außerdem, schau Dir doch mal die meisten (Avatar)Bilder an: aufgefütterte Karpfen, bei denen man den Eindruck hat, sie platzen gleich, ein Wildkarpfen in einem großen See sieht halt einfach anders aus.
Es ist aber bei den Salmoniden genau so, da werden Riesen in die Kamera gehalten, meist aufgefüttert mit keinen oder zumindest verformten Flossen in Ausnahmegrößen und vielleicht noch mehrere gleichzeitig.
Wer soll da dem Fänger noch zujubeln, wenn derjenige genau weiß, daß sich in seinem Gewässer wenn überhaupt, vielleicht ein oder zwei solcher Fische aufhalten, die sich aber ausschließlich in der Laichzeit zeigen?
Aus diesem Grunde sind auch keine negativen Posts bei Fangmeldungen erlaubt und das finde ich ganz vernünftig.
P.H.
Kunifax