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Taktik auf Waller

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Beitragvon Lupus » 19.05.2005, 16:48

Polsi: Du kannst es ruhig mit einer gröberen Schwimmermontage probieren. Wenn so ein richtig stimmungsvoller Abend ist, der in die Dunkelheit übergeht, also Wallerzeit, bläst normalerweise kein Wind und sind auch keine Wellen. Ich halte die normale Pose immer noch am angebrachtesten in so einer Situation und nehme bei Dunkelheit auch Leuchtposen, egal auf was ich jetzt angle....
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Beitragvon Elmike » 19.05.2005, 19:41

Ich meine einmal gelesen zu haben man könne in kleineren Gewässern bzw. in Ufernähe seine Fangaussichten steigern wenn man ein Wallerholz einsetzt. Könnte mir aber auch vorstellen dass das völliger Mumpitz ist.
Falls nicht würde mich interessieren wie man dieses einsetzt. Kann dazu jemand was sagen :?: :?: :?:
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Beitragvon Wolfgang » 19.05.2005, 20:44

Also am meisten wird das Tauwurmbündel dort auftreibend an einer Laufbleimontage angeboten, meist an Haken der Größe 6/0, als Autriebskörper dient in vielen Fällen eine Korkkugel(knapp 2cm Ø, aufs Vorfach gezogen bis zur Hakenöse).
Ich habe das auch mal getestet, und die Sache gefiel mir nicht.
Ich habe dann an die Hakenöse eine dünne Monoschnur(50cm) angebracht und an dieser dann eine kleine transparente Wasserkugel(oval 2x3cm), aber wie schon gesagt bisher auch glücklos.
Unterwasserposenmontagen wie man sie manchmal sieht sind im Stillwasser nicht so optimal, sondern eher was für die Strömung denke ich mal.
Ein paar Fänge konnte ich allerdings beobachten, die aber ehrlich gesagt alle auf große lebende Köderfische(500g), meist Giebel oder Schleien auch lebende Regenbogenforellen und Aale wurden da schon verwendet.
Meist mit einer Art Bojenmontage, das geht da ganz gut da es sich um ein kanalartiges Gewässer handelt, daß max.50m breit ist, sind allerdings 2 Leute nötig(je einer pro Gewässerseite), an der Posenmontage mit dem Fisch wird mittels einer dünnen Reißleine eine zuvor vom anderen Angler mit einer Spinnrute rübergeworfene Angelschnur befestigt, der Angler mit der Spinnrute zieht dann die Montage dahin wo sie hin soll, Beide Ruten werden dann arretiert, die Rute mit der Montage mittels Runclip, der Bügel und die Bremse der Hilfsspinnrute bleiben zu, beim Biß reißt dann die Reißleine von der Hilfsrute ab. Die Köfis wurden meist sehr oberflächennah angeboten, man sah sie durch die Gegend gurken.
Mir ist das Anködern von lebenden Köfis, insbesondere Schleien zuwieder, außerdem ist es verboten, auch wenn es dort toleriert wird.

(Seit ich mal einige Jahre einige Schleien im Aquarium hatte, genießt diese Fischart bei mir lebenslange Schonung! :D Auch wenn es sentimentaler Blödsinn ist...)
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Beitragvon Lupus » 25.02.2006, 18:49

Wenn man mit Wurmbündel auf Waller fischen will, denke ich immer in erster Linie an Tauwürmer, weil ich die leicht mit der Taschenlampe im Garten suchen kann.
Jetzt frage ich mich aber, ob nicht lebhaftere Würmer besser wären. Da gibt es doch diese gezüchteten Riesenrotwürmer (Dendroden oder irgendwie so ähnlich). Sind die für Waller geeignet?
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Beitragvon Captain » 25.02.2006, 19:10

Servus die Runde !
Klingt zwar etwas seltsam, aber ich habe gute Erfahrungen mit " Anfüttern" auf Raubfische gemacht. Warum also nicht einmal auf Wels anfüttern ? Diese Taktik ist vor allem im Stillwasser schon öfter bei mir aufgegangen.
Würmer sind denkbar ungeeignet, einige zerteilte Brassen und größere Rotaugen etc. und auch Leber ( Huhn, Rind, Schwein) und nicht zu vergessen, Wallerboilies wären sicher einen Versuch wert !
Lg, Captain
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Beitragvon Köfi » 27.02.2006, 19:37

@Lupus; Habe ein bißchen im Netz herumgesucht und konnte feststellen, dass Dendrobenas zwar für das Welsfischen verwendet werden, aber die meisten Welshunter doch eher dem Tauwurm vertrauen.
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Beitragvon Lupus » 28.02.2006, 06:45

@Köfi: Maaa, da bin ich Dir jetzt dankbar :) . Erstens, weil ich Tauwürmer ja jede Menge zur Verfügung hab, und zweitens weil es mir vor den Dendrobenas irgendwie graust :shock: . Ich werde mir also, sobald der erste richtige Frühlingsregen kommt, im Garten einen Vorrat Tauwürmer zusammensuchen und dann vielleicht die Sache so angehen, dass ich an bestimmten Tagen meinen Angelhunger erst mal mit einem Karpfen oder Schlei stille und dann vielleicht so ein Riesenwurmbündel rausschleudere und mir denke "was ich will hab ich eh schon, und wenn nichts beisst ist es mir auch egal".....
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Beitragvon Köfi » 28.02.2006, 07:31

@ Lupus

Ich denke auch, dass Tauwürmer gut zu uns passen :lol: , da wir sowieso nicht stundenlang ansitzen. Die Geschmacksrichtung ist ja beim Wels als Allesfresser sekundär. Viel wichtiger sind die Druckwellen, die durch die Würmer erzeugt werden. Beim Waller sind ja die Ohrknöchelchen mit der Schwimmblase (bei großen Welsen ca 1Liter) gekoppelt und diese dient als Verstärker. Also möglichst zappelig !
LG Fritz
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