Naja was tun wenn alle Arbeiten? Richtig!!! Fischen...
Die Sachen waren schnell gepackt und im Auto verstaut und um 10:30 Uhr gings richtung Wasser. Um 11:00 Uhr war alles was an Zeug mit muss im Boot verstaut und es ging bei doch recht kräftigem Wind hinaus auf den Teich. Am anderen Ufer angekommen band ich mich wegen dem Wind an einem Steg fest. Ich legte eine Rute auf Karpfen aus, während ich mit meiner Match und Wurf versuchte ein paar Barsche zu überlisten.
Naja das Wetter war nicht Ideal für Barsche, desshalb beschloss ich nach 2 Stunden mit ein paar zaghaften Bissen, aber ohne gelandeten Barsch etwas mit der Spinrute zu fischen. Ich war meien Platz so gut es ging ab, ich hatte zwei "Schwanzbeisser" aber konnte keinen der Fische landen.
Plötzlich bekam ich einen heftigen Biss auf den ausgelegten Pellet. Nach kurzem Drill setzte sich der Fisch im Unterholz fest, und ich konnte nur noch die Montage bergen... Naja weiter im Text...
Ich legte die Karpfenrute wieder an die Stelle ganz nah am Schilf, und began wieder den 12er River Kopyto durchs Wasser zu faulenzen. Ich bekam kurz darauf einen Biss auf den Kopyto in Motoroil, der Fisch (schätze in auf 50-55 cm) schüttelte den Haken während der Handlandung ab un verschwand wieder in den Tiefen des Teiches... Naja egal gesehen hab ich ihn...
Kurz darauf Vollabfahrer auf der Karpfenrute, Anschlag und der saß...
Nach etwa 10 minütigem Drill zwischen den Stegen konnte ich einen wunder schönen Wildkarpfen über meien Balzer Metallica Kescher ziehen!!!
Ich war begeistert, so einen schönen Wilden habe ich schon seit Zwei Jahren nicht mehr gefangen, dies zeigte mir wieder das der Bestand an Wildkarpfen noch da ist!!!Nach dem Fotos durfte die Schönheit natürlich wieder schwimmen, denn diese Fische gibts nicht mehr so oft!!!
Als ich keine Lust mehr auf Karpfenangeln hatte, da ich noch 2 weitere Fehlbisse hatte, beschloss ich mit dem Wind über den Teich zu driften und das Vertikalangeln (so gut das halt mit einer 2,70er Spinrute geht) zu betreiben...
Bei der zweiten Drift bekam ich einen heftigen Biss auf den Kopyto, und ein kurzer aber harter Drill begann... Nach etwa 2 min. konnte ich einen 50er Zander mit einem beherztem Kiemendeckelgriff landen. Nach dem lösen des sehr spitz hängendem Kunstköders und dem Fotos durfte der kleine auch wieder schwimmen.
Erschöpft vom vielen rudern kam ich am Steg meines Vereins an, und dann wartete schon Geri der geradewegs von der Arbeit ans Wasser kam auf mich. Er hatte das Futterboot schon vorbereitet, und wir brachten die Ruten gleich an unsere Stelle. Nach einem Fehlbiss, konnte Geri kurz vorm dunkel werden noch einen kleinen aber wunder schönen Schuppi landen. Nach dem Foto wurde der Fisch vorsichtig in sein Element zurück gesetz...
Im Großen und ganzen wars wieder mal ein super Angeltag, obwohl es mit dem eigentlichem Ziehlfisch dem Barsch nicht geklappt hat!!!
Jetzt werde ich bis Anfang Oktober nicht mehr zum fischen kommen, ich hoffe ich kann euch wenn kälter wird ein paar schöne Räuber aus meinem Vereinswasserl zeigen!!!
Petri Heil
Lepidorfer





