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Stärkeres Fluchtverhalten durch dickere Haken ?

sind auch sehr wichtig

Moderator: faps

Stärkeres Fluchtverhalten durch dickere Haken ?

Beitragvon Köfi » 09.08.2007, 15:34

Biggeron hat geschrieben:
Soxl hat geschrieben:Imho löst immer erst der Zug des Gewichtes (idR das Blei) die Fluchtreaktion aus, und nicht die ins Maul vielleicht schon zuvor eindringende Hakenspitze.


Stimmt!
So ist es!
Sieht man gut auf Korda Underwater Carpfshing :D :D


Hat zwar nichts mit dem C.H. zu tun, aber beim Forumsfischen saß ich zwischen meinen Kumpels Gera und Franz. Da ich aber immer die Möglichkeit eines Welsbisses in Betracht ziehe, fische ich meine Selbsthakmontage mit 1/0 und 2/0er Haken von Leitner. Diese dickdrähtigeren Haken führten ausnahmslos dazu, dass meine Karpfen sofort nach dem Biss aus dem Wasser sprangen. Vermute daher schon, dass dieses extreme Fluchtverhalten auf den Einstich zurückzuführen ist. Kann allerdings keine Unterwasseraufnahmen dazu liefern :?
Zuletzt geändert von Köfi am 09.08.2007, 17:39, insgesamt 1-mal geändert.
LG Fritz
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Beitragvon Soxl » 09.08.2007, 17:29

Sers Fritz,

es spielen sehr viele Parameter eine Rolle. Ich gebe allerdings zu bedenken, dass Karpfen im Maulbereich fast "gefühlstaub" sind, bzw. ziemlich schmerzunempfindlich (Muffmolche knacken auch Muscheln, und kommen mit den rasiermesserscharfen Splittern auch klar). Ist aber mit Sicherheit von Gewässer zu Gewässer und auch von Fisch zu Fisch ein wenig unterschiedlich.... der eine wühlt sein Leben lang im Schlamm, der andere weidet spitze Steine ab oder gräbt im Schotter rum...

Selbst wenn diese erwähnten Karpfen den Einstich gespürt haben sollten, ist die Theorie gewagt, dass sie deshalb aus dem Wasser gesprungen sind. btw: Im seichteren Wasser kommt sowas schon mal vor, auch wenn nicht mit 2/0ern auf Karpfen geangelt wird...

Ich gebe hier auch nur wieder, was ich mit eigenen Augen mehrfach beobachtet habe (nicht nur am Bildschirm).

Gruß, Chris
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Beitragvon Köfi » 09.08.2007, 17:33

Hi Chris;

habe ja auch keine Begründung dafür. Uns ist es halt aufgefallen, weil es ausschließlich bei meinen (mehreren) runs war.
LG Fritz
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Beitragvon Gera » 10.08.2007, 16:46

Sers Fritz,

nur mal so gefragt, hattest du eine geflochtene drauf?
Kann mich nicht mehr erinnern.
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Beitragvon Köfi » 10.08.2007, 17:06

Servus Gera; Bist ja vielleicht doch ein schlaues Kerlchen ..... Meinst, dass die fehlende Dehnung bereits beim Abzug (Flucht) das Springen ausmacht ?

Ja, ich hatte auf beiden Ruten Geflochtene und 100g Fix - Blei im Einsatz.
LG Fritz
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Beitragvon Gera » 10.08.2007, 17:13

Fritz,

nur eine Vermutung, die relativ „kurze“ Entfernung und dazu die Wassertiefe von max. 1,5m.
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Beitragvon MadMaxl » 14.08.2007, 06:28

Also dass es am Haken liegt, halte ich für Blödsinn.
Würd auch eher sagen, dass es an der Wassertiefe (falls man in diesem Fall von Tiefe sprechen kann) lag.

lg Maxl
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Beitragvon Köfi » 14.08.2007, 06:34

@Maxl; Hoffe ja auch, dass es nichts mit der Hakengröße zu tun hat. Darum gefällt mir Geras Ansatz mit der dehnungslosen Schnur ganz gut. Auffallend war halt nur, dass alle "meine" Karpfen dieses Verhalten aufzeigten und die links und rechts von mir gefangen nicht.
LG Fritz
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Beitragvon Franz » 14.08.2007, 07:50

@Köfi

Denke auch das dieses Verhalten auf die fehlende Dehnung der geflochtenen zurückzuführen ist, plus der Wassertiefe von nur 1,5 Metern :wink:
Gruß
Franz
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Beitragvon RäuberFloh » 16.08.2007, 14:26

Hallo Köfi!
Hatte gestern einen schönen Tag an der March 3* 6-Kilo Karpfen.
Ein Karpfen ist auch gesprungen und die zwei anderen waren kurz davor.
Ich denke, dass es eher auf das harte Drillen zurückzuführen ist. Wir fischten mit 35er Mono und hatten die Bremse sehr hart eingestellt, da das Drillen in der Strömung mit Hindernissen sonst sehr schwierig wäre.
Also ich denke, dass du als Großfischangler die Karpfen einfach sehr hart drillst! :lol:
Ist halt nur eine Theorie, denn ich hatte noch nicht das Vergnügen Dich beim Drillen zu beobachten.
Aber wie gesagt ich denke, dass es nicht so viel mit der geflochtenen zu tun hat.
lG RäuberFloh
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Beitragvon Fritz France » 16.08.2007, 15:49

Also so wie der Soxl geschrieben hat kommen drei Sachen zusammen der Übergrosse Haken ,Wassertiefe plus die fehlnde Schnurdehnug.
Und wie man einen Carp drillt schafft der Köfi immer noch auch wenn er dickere Brüder gewohnt ist! :wink:
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Re: Stärkeres Fluchtverhalten durch dickere Haken ?

Beitragvon Störfischer » 16.06.2008, 17:56

naja ich persönlich fische mit 1/0 Haken 40er mono und wassertiefe ca 2 m,ich bin sehr harte drills vom stör fischen gewohnt ich hatte den fall das ein karpfen gesprungen ist...nur die störe springen ab und zu...
petri heil!! mfg Störfischer
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Re: Stärkeres Fluchtverhalten durch dickere Haken ?

Beitragvon Scorpio » 21.06.2008, 17:24

Ich fische auf Karpfen grundsätzlich mit geflochtenen Schnüren und relativ fest eingestellter Bremse. Da mein Hausgewässer sehr hindernisreich und dicht mit Seerosen bewachsen ist, drille ich oft relativ hart. Das Gewässer ist an meiner bevorzugten Stelle bestenfalls 3 m tief. Ich halte beim ersten run immer die Rute hoch und pumpe, wenn er stehen bleibt. Da passiert es mir auch öfters, dass ein Karpfen im Drill relativ früh an die Wasseroberfläche kommt und springt. Bisher habe ich aber durch einen solchen Sprung noch keinen Karpfen verloren, und so mache ich mir nichts draus. Ich habe bei Hechten oft erlebt, dass sie, drillt man sie mit hoch stehender Rute, aus dem Wasser springen und den Kopf schütteln, ein kleines Senken der Rutenspitze lässt den Fisch aber sofort tiefer gehen.

Ich denke auch, dass vor allem die geringe Dehnung der Schnur und ein härterer Drill, nicht aber die Hakengröße für dieses Verhalten verantwortlich ist.
Nur wer angeln geht, kann Fische fangen.
Scorpio
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