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Spinnrute in der Donau

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Spinnrute in der Donau

Beitragvon Smithi » 27.07.2011, 20:56

Hi

Also ich bin seit 2 Tagen auf Spinnrutentrip ;)
Hab mir eine Spinnrute gekauft und damit auch schon ein paar kleine Barsche aus nem Teich gezogen, aber wie packe ich das am besten in der Donau an?
Fürs erste mal egal ob Barsch, Zander Aitel Hecht oder was auch immer, nur mal testen üben und ein Gefühl dafür bekommen.
Was verwede ich am besten für die Donau, der befischte Bereich ist meist nur so alle 50-100m zugänglich und meist gerade mir relativ starker Strömung, mit ein paar kleinen ausnahmen.
Blinker, Wobbler, Twister oder wie das auch noch alles heissen mögen (wie gesagt noch neu auf dem Gebiet ;) ), was ist das einfachste und erfolgversprechendeste in meinem Fall?
Frage Nr2. geht jetzt zwar ned nur auf Raubfisch sondern alles was auf Tauwurm beisst ;)
Was mache ich am besten gegen die Grundeln wenn ich die Rute auf Grund lege, alle 5 Minuten hängt so ein Mistvieh drauf, 2 fette Würmer und 1er oder 2er Haken. Kaufe langsam nur noch Tauwürmer um da in der Donau die Grundeln zu füttern :x
Hat da vielleicht jemand einen Tip für mich?

Gruß
Alex
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Re: Spinnrute in der Donau

Beitragvon morgenthau » 28.07.2011, 00:53

Wenn Du uns ein bisschen was über Deine Rute (möglichst auch Rolle und Schnur) sagst - v.a. Länge und Wurfgewicht -, kann Dir vermutlich ein wenig geholfen werden. Derzeit ist Deine Spinn-Frage unbeantwortbar.
<°))))))><
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Re: Spinnrute in der Donau

Beitragvon Smithi » 28.07.2011, 03:54

Hi
Rute ist eine Balzer MX3 Bulldog, Wg 10-45g und 2,7m.
Rolle eine Schimano 4000RB.
Schnüre habe ich 2Monos, 1x eine 30er und eine Spule mit einer 20er für Barsch und Co.
Marke der Schnüre weis ich nicht hab sie beim Angeldealer aufspulen lassen.
Gruß
Alex
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Re: Spinnrute in der Donau

Beitragvon korsikaphil » 28.07.2011, 14:48

bevor dir ein wohlmeinender schlaukopf jetzt vorschlägt, in besseres gerät zu investieren
(mindestens gamakatsu-rute mit twinpower-rolle :155: ),
rate ich dir: besorg dir 2 mepps-spinner gr. 3 und 4, des weiteren je einen flachlaufenden bzw. tieftauchenden schwimmwobbler (zb von salmo, die sind gut und günstig), einmal in döbeltauglicher größe (so um die 5 cm), sowie dasselbe nochmal eine nummer größer (um die 10cm). dazu noch einen schlanken kupferblinker mit ca. 15 g.
damit hast du ein einfach zu fischendes grundsortiment, das kein spezielles gerät erfordert, und für eine vielzahl an gewässern und situationen passt.
und dann leg einfach los!
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Re: Spinnrute in der Donau

Beitragvon morgenthau » 28.07.2011, 16:38

Denke auch, dass die Dinge für den Anfang völlig ausreichen (zu wachsen beginnt Deine Sammlung dann ohnehin bald von selbst).
Was Du Dir auch noch unbedingt zulegen solltest, bevor Du an der Donau loslegst: ein Stahlvorfach.
Und Blinker kannst Du ruhig einen schwereren nehmen, vor allem angesichts der von Dir geschilderten Strömungsverhältnisse.
<°))))))><
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Re: Spinnrute in der Donau

Beitragvon Pedro » 29.07.2011, 08:40

Wenn Du überall starke Strömung hast und kaum zugängliche Plätze, muss man schon feststellen, dass das Revier zum Spinnfischen nicht unbedingt geeignet ist. Trotzdem: Raubfische gibt es überall, die Strömung ist eher für den Fischer ein Problem als für den Fisch. Allzu weit hinaus musst Du nicht, auch die Raubfische sind zuweilen ganz nahe am Ufer. Wenn Du es schaffst, den Spinnköder ungefähr in den Bereich zu bringen, wo der Blockwurf in den schottrigen Gewässergrund übergeht, bist Du schon am richtigen Platz. Wie Du den Köder da hinbringst ist eine Sache des Experimentierens (Gewicht, Wurfwinkel, etc.) Gummiköder sind gut, produzieren aber die meisten Hänger. Gut sind auch Wobbler mit der richtigen Tauchtiefe. Wenn es ein Schwimmwobbler ist, ist die Hängergefahr auch nicht ganz so groß, weil er aufsteigt, wenn Du locker lässt.
Die Donau hat momentan einen recht "satten" Wasserstand. Schau Dir das Revier mal an, wenn richtiges Niederwasser ist (kommt üblicherweise spätestens im Herbst.) Da findest Du dann eventuell potentielle Standplätze und außerdem ist das Ufer eventuell besser zugänglich. Den Wasserstand kannst Du hier genau verfolgen: http://www.noel.gv.at/Externeseiten/wasserstand/wiskiwebpublic/maps_Q_0.htm Ob der Wasserstand bei Niederwasser auch wirklich sinkt, hängt natürlich davon ab, ob Du im Stauraum oder in der Fließstrecke fischst. Im Stauraum schwankt er kaum, in der Fließstrecke liegen zwischen Niederwasser und Hochwasser einige Meter.
Deine Ausrüstung passt schon. Wie Morgenthau schreibt: Wenn Du beim Spinnfischen bleibst, wird sich die Ausrüstung ganz von alleine "aufblasen" :lol:
Ich persönlich bevorzuge an der Donau 3 metrige Spinnruten, weil man den Köder etwas besser kontrollieren und über die Steine führen kann, aber das ist Geschmackssache.
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Re: Spinnrute in der Donau

Beitragvon korsikaphil » 29.07.2011, 10:41

wertvoll gerade für den anfang, egal in welcher disziplin, ist immer ein kumpel, der sich idealerweise mit dem thema und dem revier schon ein bisserl auskennt. darf natürlich auch kein besserwisser sein!. mit ihm/ihr kann man sich die wobblerschachtel teilen, beim keschern helfen, entdeckt gute stellen schneller, kann misserfolge besser bejammern und erfolge lauter bejubeln.

schalte doch mal eine "kontaktanzeige" hier im forum!
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Re: Spinnrute in der Donau

Beitragvon Smithi » 29.07.2011, 15:39

Hi

Ich danke euch erst mal für eure Antworten.
Also ein paar Dinge hab ich schon dafür daheim, unten mal ein Pic davon und das ganze mit Nummerrierung für eventuelle Tips. ;)
Um die grösse besser abschätzen zu können Nr. 17 ist 8,5cm, nur der Löffel.
Ja das mit der Strömung und spinnen hab ich schon bemerkt, ist ned so einfach und direkter Bodenkontakt ist zu 99% ein Hänger, dürften fast überall große Steine am Boden liegen.
Hm das mit nem Kumpel oder so ist ja ne feine Sache, nur kenn ich ned mal jemanden ausser mir der fischt (naja zumindst tu ich so als ob ich fische, fang eh kaum was ;) ), nicht mal in der Verwandschaft ein Fischer.
Wenn sich jemand finden würde, dem ich mal ein wenig über die Schulter schauen könnte (wenns nur ein paar Stunden wäre) wüsste ich um 100% mehr als jetzt. ;)


Gruß
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Re: Spinnrute in der Donau

Beitragvon korsikaphil » 29.07.2011, 17:05

da hast du eh in etwa das, was ich so nehmen würde. wennst die gummis auch verwenden willst, brauchst du eine geflochtene schnur auf der rolle, ohne die machts keinen spass. aber lass die ruhig zu hause, und nimm die blinker! die lassen sich super in der strömung, auch quer zur strömung, führen, und sind seit der gummirevolution an den meisten gewässern sehr selten benützte köder. klappt schon!

wollte ich an deiner stelle noch aufrüsten, würde ich mir angesichts deines sortiments noch ein paar wobbler holen.
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Re: Spinnrute in der Donau

Beitragvon Andreas » 31.07.2011, 17:38

korsikaphil hat geschrieben:bevor dir ein wohlmeinender schlaukopf jetzt vorschlägt, in besseres gerät zu investieren
(mindestens gamakatsu-rute mit twinpower-rolle :155: ),
rate ich dir: besorg dir 2 mepps-spinner gr. 3 und 4, des weiteren je einen flachlaufenden bzw. tieftauchenden schwimmwobbler (zb von salmo, die sind gut und günstig), einmal in döbeltauglicher größe (so um die 5 cm), sowie dasselbe nochmal eine nummer größer (um die 10cm). dazu noch einen schlanken kupferblinker mit ca. 15 g.
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Es muss ja nicht gleich eine Gamakatsu Rute sein, aber einen Jungangler mit Mepps und Effzett an die Donau zu schicken, kann auch ein frustrierendes Ende nehmen. Vielleicht sollte man sich doch auch überlegen, mit modernen Gummiködern zu angeln, um wenigsten den Hauch einer Chance zu haben, in den meist überfischten Gewässern einen Zander zu überlisten.
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Re: Spinnrute in der Donau

Beitragvon Rene_F » 31.07.2011, 18:23

.
Zuletzt geändert von Rene_F am 22.10.2011, 12:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Spinnrute in der Donau

Beitragvon Nixon » 01.08.2011, 09:20

korsikaphil hat geschrieben:wollte ich an deiner stelle noch aufrüsten, würde ich mir angesichts deines sortiments noch ein paar wobbler holen.


schau mal in den Marktplatz da verkauf ich zufällig grad welche ;)
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