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Sollbruchstelle bei Spinnmontage mit Stahlvorfach

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Sollbruchstelle bei Spinnmontage mit Stahlvorfach

Beitragvon ubik » 18.10.2010, 13:29

Hallo Leute

Da ich mich seit kurzem auch im Spinnanglen versuche,
hat sich mir nach kürzerer Zeit folgende Frage gestellt.
Wo ist bei einer Spinnmontage mit Stahlvorfach die Sollbruchstelle.
Beim Spinnen, vorallem mit GuFi und Jigköpfen hat man ja einige Hänger.
Ich denk mir, dass dies ziemlich teuer ist mit der Zeit,
da eine gute gute Spinnschnur nicht wenig kostet.

Wo sollte bei so einer Montage die Sollbruchstelle sein.
Ich hab öfters gelesen, dass das Stahlvorfach ein bisschen unter der geflochtenen dimensioniert sein soll,
sodass dann das Vorfach reisst und man so keine teure geflochtene verliert.
Nur will ich ja auch nicht bei jedem Hänger das Stahlvorfach verlieren.
Das kanns ja auch nicht sein.

Gibt es da irgendwelche Tricks..?
Wie zum Beispiel einen kleinen Karabiner zwischen Stahlvorfach und Gufi,
der weniger kg aushält als Stahlvorfach/Geflochtene Hauptschnur.

So würde man nur den Karabiner und GuFi tauschen.
Das Stahlvorfach wäre gerettet.

Wie mach ihr das..?

greez ubik
Zuletzt geändert von ubik am 18.10.2010, 13:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Lahnfischer » 18.10.2010, 13:43

Die ganze Kombo ist nur so stark, wie das schwächste Glied, deswegen wäre ein solch stark beanspruchtes Teil wie der Karabiner sicherlich die schlechteste Sollbruchstelle.
Bei mir ist meistens das Vorfach etwas schwächer wie die Hauptschnur und damit die Sollbruchstelle, ist das Vorfach stärker, reißt i.d.R. die Montage am Knoten der Hauptschnur. Das Vorfach bist du in jedem Fall los, deswegen sollte man das an die Gegebenheiten anpassen. Beim Jiggen z.B., wo mit vielen Hängern zu rechnen ist, verwende ich ausschließlich das günstige 7Strand, die Vorfächer bastele ich mir immer selbst auf Vorat.
Ist nicht oder nur selten mit Hängern zu rechnen, verwende ich meist Titanvorfächer, die zwar deutlich teurer in der Anschaffung sind, aber das durch eine wesentlich längere Lebendauer wieder locker wettmachen. Gerade auch bei den Kleinteilen wie Wirbel und Karabiner lege ich extremen Wert auf Markenware. Ich kaufe das Zeugs immer in größeren Mengen ein, dann ist es richtig günstig :wink:
Gruß Thomas

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Re: Sollbruchstelle bei Spinnmontage mit Stahlvorfach

Beitragvon thomasfischt » 18.10.2010, 14:07

Hallo

Aber was spricht dagegen das Vorfach zu retten und als schwächstes Glied den Karabiner zu nehmen. Ich finde die Idde nicht so schlecht. Dann verliert man nur den Köder und den Karabiner und rettet das Stahlvorfach. Ist sicher auch für das Gewässer besser wenn nicht auch noch das Vorfach drin bleibt.
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Re: Sollbruchstelle bei Spinnmontage mit Stahlvorfach

Beitragvon Zanderheli » 18.10.2010, 14:40

Man sollte bedenken daß die vorderen Meter der Geflochtenen immer extrem leiden und relativ schnell verschlissen ist, auch bei Verwendung eines Mono Vorfaches.
Das macht solche theoretischen Gedankenspiele über Sollbruchstellen schnell zunichte, da es vorkommen kann das die Tragkraft nur mehr die Hälfte ist. Das ganze System sollte so stark sein wie möglich, jedoch immer so schwach wie möglich um noch fischbar zu bleiben.
Man soll nicht unterschätzen mit welcher Wucht ein Meterhecht ins Zeug fahren kann. Der macht mit 10 Kg Stahlvorfächer kurzen Prozess. Ich könnte mich wiederholt selbst in den A... beißen deswegen.

Man reißt in der Regel nur bei Hänger ab. Da ist das Stahlvorfach samt Köder verloren. Idealerweise reisst dann das Mono-Vorfach, das theoretische schwache Glied des Systems.

Solltest du aus "Sparsamkeit" das Stahlvorfach retten wollen, vergiß das Spinnfischen. Es fischt nur der gut der keine Bedenken hat seinen Köder in einer Staude zu versenken. Oft ist es fangentscheidend ganz nah zum Unterstand zu werfen. Das ist der Grund warum ich nur Gummis fische, die sind leistbar und wahnsinnig universell.

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Re: Sollbruchstelle bei Spinnmontage mit Stahlvorfach

Beitragvon ubik » 18.10.2010, 15:17

Mir gehts jetzt nicht so um das Geld.
Das Stahlvorfach kostet ja nicht die Welt.
Hab am Samstag einen neuen Jigwobbler(14€) samt Stahlvorfach,
beim ersten Wurf, auf das gegenüber liegende Ufer befördert und verloren.
Der Wobbler hat nie das Wasser berührt. :D
Das ist dann schon ein bissl ärgerlich.
Dacht nur, dass es vielleicht einen Trick gibt und man nicht immer das Stahlvorfach neu anknoten muss.
Ich weiß es gibt noknotverbinder, aber ich wills einmal simpel halten.

Danke auf jeden Fall für eure Antworten.

Dann lass ichs so und hab Stahlvorfächer die etwa gleichviel aushalten
und so reisst die Schnur beim Knoten.

lg Jan
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Re: Sollbruchstelle bei Spinnmontage mit Stahlvorfach

Beitragvon Zanderheli » 18.10.2010, 15:22

ubik hat geschrieben:Mir gehts jetzt nicht so um das Geld.

Hab am Samstag einen neuen Jigwobbler(14€) samt Stahlvorfach,
beim ersten Wurf, auf das gegenüber liegende Ufer befördert und verloren.
Der Wobbler hat nie das Wasser berührt. :D


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Re: Sollbruchstelle bei Spinnmontage mit Stahlvorfach

Beitragvon Oldman » 18.10.2010, 16:28

Hallo!
Hier wurde schon alles geschrieben.
Bei mir ist die Sollbruchstelle - die Verbindung Hauptschnur -Stahlvorfach.
Aber wenn du unbedingt das Stahlvorfach retten willst - da gibt es Sprengringe in rund und oval.( sorry ich komme nicht auf denoriginal Namen ) die biegen sich unter Last/Zug auf und gibt es in verschiedenen Zugbelastungen.
So ein Ding einfach zwischen Gufi und Karabiner - fertig.

Gruß Oldman
wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fisch gefangen ist,
wirst du festellen, dass man Geld nicht essen kann
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Re: Sollbruchstelle bei Spinnmontage mit Stahlvorfach

Beitragvon predatorfishing.at » 07.11.2010, 11:02

also ich hab mein Zeugs so stark ausgelegt, dass es entweder den Haken aufbiegt, den Stinger abreisst oder der Sprengring am Kunstköder aufgebogen wird... je nach dem geht mehr oder weniger verloren... meistens sind bei Hängern aber die Haken aufgebogen... Angle also eher grob ;-)

cu -stone-
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