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Sind Fische lernfähig?

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Sind Fische lernfähig?

Beitragvon korsikaphil » 27.01.2012, 19:28

Am Wasser lauert ein Angler, konzentriert bis in die Haarwurzeln: Bisher ist noch nichts passiert, aber langsam schiebt sich ein Schatten aus den Seerosen hervor, und nähert sich dem einzelnen Stück Schwimmbrot. Der Fisch verharrt regungslos unter dem Köder, und lässt ihn nicht aus den Augen. Schließlich nimmt er das Brotstück kurz in den Rüssel, spuckt es aber sogleich wieder aus, und betrachtet es weiter.

Der Angler, nennen wir Fritz, kauert angespannt hinter einem Busch, wartet auf den alles entscheidenden Moment, der ihn jedes mal aufs Neue zusammenzucken lässt: Wenn der Karpfen das Brot nimmt, und geräuschvoll abdreht.
Ein weiterer Fisch schiebt sich ins Bild, und das ist der Moment, in dem der erste das Brotstück von der Oberfläche pflückt. Fritz setzt einen wohldosierten Anhieb, und wieder einmal geht die Post ab! Das Wasser spritzt, die Rolle kreischt, aber alles geht gut, und Fritz kann einen ansehnlichen Karpfen landen. Nachdem der Fisch vermessen, fotografiert und zurückgesetzt ist, setzt sich Fritz auf einen Stein, sucht nach der Zigarettenschachtel, und durchlebt das eben Erlebte noch einmal.

Er denkt: "Karpfen müssen unglaublich schlaue Tiere sein. Dieser kleine Privatsee wird nur selten befischt, kein Wunder bei dem Kartenpreis. Angeldruck kennen die Fische hier nicht, und trotzdem war dieser Karpfen so vorsichtig. Meine Montage kann er eigentlich nicht bemerkt haben, schließlich habe ich auf die kurze Distanz mit freier Leine gefischt. Und dennoch, so ein kritischer Biss! Als ob er etwas geahnt hätte."

Ich denke:
Fritz sitzt einem Irrtum auf, er vermenschlicht das Verhalten des Karpfens. Der Karpfen ist ein Gewohnheitstier, und obendrein ein Feinschmecker. "Was der Bauer nicht kennt, frißt er nicht" gilt nicht für den Karpfen. Aber der Karpfen schlingt nicht alles, was ihm über den Weg schwimmt, wahllos herunter, sondern prüft es eingehend auf Fressbarkeit, er will sich schließlich keine Magenverstimmung holen.
An Fritzen's See wird nur wenig geangelt, gefüttert wird wahrscheinlich gar nicht. Möglicherweise ist der Karpfen noch nie mit Brot in Kontakt gekommen, daher seine Zurückhaltung vor dem Biss. Von der ihm gestellten Falle hatte er wahrscheinlich keine Ahnung.

Das nur als Eingangsüberlegung. Mich würde interessieren, welche Erfahrungen habt ihr gemacht, ins Besondere an stärker befischten Gewässern:
Sind Fische tatsächlich lernfähig? Sind sie in der Lage, eins und eins zusammenzuzählen, und zB einen oft eingesetzten Köder zu meiden? Habt ihr den Eindruck, dass die Fische unsere Anwesenheit als Angler, und die Fallen, die wir ihnen stellen, tatsächlich durchschauen?
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Re: Sind Fische lernfähig?

Beitragvon doublefish » 27.01.2012, 19:33

Hi!

Fische sind auf jeden fall lernfähig. In reinen catch&release gewässern, wo die fische schon alle arten von fliegen und nymphen und streamern gesehen haben, ist das fischen mitunter ein hartes brot. Das habe ich schon öfters erlebt..... :(

LG,
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Re: Sind Fische lernfähig?

Beitragvon sharper carper » 27.01.2012, 19:43

gutes Bsp. Semmelfischen an einem kleine C&R teich vor rund 5 Jahren Top!Ich fing mich zum Idioten!
Heute gar keine bis wenige Fische,meist Besatz!
Ob die was gelernt haben?! :D
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Re: Sind Fische lernfähig?

Beitragvon korsikaphil » 27.01.2012, 19:44

Klar, sie stellen sich auf eine latente Gefährdung ein.
Aber hast du den Eindruck, daß sie ganz bewusst ihnen bereits bekannte Köder verweigern, aber sich mit welchen, die sie noch nie gesehen haben, noch fangen lassen?
Ich glaube nämlich eher, dass sich die Fische, und zwar alle Fische eines Gewässers, auf den Befischungsdruck als solches einstellen, weil einfach mehr Stress am und im Wasser entsteht. Dass sie zB ein Fliegenmuster nicht mehr nehmen, weil 90 % der Angler damit fischen, aber ein anderes, das noch nie einegsetzt wurde, weiterhin attackieren, halte ich für zu komplex für das Gehirn eines Fisches.

Analog denke ich, dass es wenig Sinn macht, die Boiliesorte oder die Farbe des Jerkbaits zu ändern.
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Re: Sind Fische lernfähig?

Beitragvon sharper carper » 27.01.2012, 19:54

Also bitte korrigiere mich wenn ich dich falls verstehe! Für mich hört sich das an als ob du mal ganz hart gesagt,der Meinung bist,Fische sind dumm und beissen auf alles wenn sie Hunger haben.Dann würden all die Boiliehersteller die sich den Kopf über Rezepte,Köderhersteller von Wobblern mit verschieden Farben usw ja komplett falsch liegen denn jeder Fisch würde auf immer den gleichen Boilie oder Wobbler beissen und man brauchte nicht 20 oder weiß ich wieviele verschiedene.
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Re: Sind Fische lernfähig?

Beitragvon Floppy_Wolfsberg » 27.01.2012, 20:04

sharper carper hat geschrieben:Also bitte korrigiere mich wenn ich dich falls verstehe! Für mich hört sich das an als ob du mal ganz hart gesagt,der Meinung bist,Fische sind dumm und beissen auf alles wenn sie Hunger haben.Dann würden all die Boiliehersteller die sich den Kopf über Rezepte,Köderhersteller von Wobblern mit verschieden Farben usw ja komplett falsch liegen denn jeder Fisch würde auf immer den gleichen Boilie oder Wobbler beissen und man brauchte nicht 20 oder weiß ich wieviele verschiedene.



meiner meinung nach ist die komplette boilieindustrie fürn hugo
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Re: Sind Fische lernfähig?

Beitragvon Slengteng » 27.01.2012, 20:10

Hab etwas sehr interessantes zu dem Thema entdeckt!

Lernfähigkeit von Fischen und Anglern

In der letzten Ausgabe der „Bassmasters“ wurde die Lernfähigkeit von Fischen thematisiert. In einem Gewässer wurde eine Barschpopulation angesiedelt und beangelt. Die gefangenen Fische wurden markiert und anschließend zurück gesetzt.

Ergebnis war, dass 90 % der Barsche gefangen wurden! Innerhalb dieser Gruppe sind einige Tiere bis zu einem Duzend mal auf den Köder hereingefallen. Die Präsentation und der Köder an sich wurde wohl gleichbleibend eingesetzt.

Anschließend wurde das Gewässer abgefischt und die Stämme wurden nach Markierung getrennt. Die Unmarkierten kamen in ein eigenes Gewässer. Hiernach wurden die Fische wieder gezielt beangelt.

Die Erkenntnisse, die die Wissenschaftler hierbei machten, sind schon beeindruckend! Die fangbaren Barsche, ff. Dummies, blieben das auch weiterhin. Die Unfangbaren blieben diesem Aggregatzustand ebenfalls treu. Viel wichtiger aber ist, dass dies auch für deren Brut gilt. Offensichtlich haben diese Fische ein negatives Erlebnis gespeichert und konnten dieses sogar an ihre Brut weiter vererben. Ich nenne diese Gruppe ff. Smarties!

Das bedeutet aber auf unsere Gewässer bezogen, dass immer mehr Angler den 90%-igen Bestand der fangbaren Fische beangelt. Somit wird dieser durch eine steigende Anzahl von Anglern, durch Entnahmen und Hakmortalität immer weiter dezimiert. Die Fänge gehen deutlich zurück. Parallel entwickelt sich der Bestand der Smarties gut.

Ich beziehe den Zander als barschartigen in die vorgenannten Erkenntnisse der Wissenschaft mit ein. Bezogen auf eigene Erlebnisse konnte ich feststellen, das Vertikalköder nach einer gewissen Einsatzzeit verbraucht sind. Offensichtlich assoziieren die Fische mit dem Köder Gefahr. Wenn man den Köder dann zwei Jahre nicht einsetzt, ist er anschließend wieder voll aufgeladen/fängig.

Daher frage ich mich, ob der Dummie im Verhältnis zum Smartie lediglich ein Kurzzeitgedächtnis hat? Eine andere Interpretation lässt die vorgenannte Tatsache eigentlich nicht zu.

Im aktuellen Raubfisch wird das Thema ebenfalls aufgegriffen. Hierbei wurden in einem Interview mit Herrn Dr. Brämick, Direktor im Institut für Binnenfischerei e. V., herausgearbeitet, das die Wissenschaftler in Versuchen mit anderen Raubfischen (Forellen, Hechten) ähnliche Erfahrungen gemacht haben. In einem unbeangelten Gewässer nahmen die Hechte Natur- und Kunstköder gleichmäßig an. Nach sehr kurzer Zeit schrumpften die Kunstköderfänge deutlich zusammen. Nur der Naturköder wurde weiterhin bedenkenlos von den Raubfischen angenommen.

Es ist ja auch auffällig, das zumeist die größeren Zanderexemplare auf Naturköder gefangen werden. Das ist wahrscheinlich ebenfalls Ausfluss von Erfahrungswerten der Fische.

Wie kann man dem als Angler begegnen? Durch Variation in Technik und Köder! Ich glaube, das ein gut ausgebildeter Angler mit einer breiten Auswahl an Techniken und Ködern in Zukunft weiterhin gut fängt. Dieser Anglertyp wird auch den schwer fangbaren Smartie in seinen Fangbüchern führen können. Mir ist aufgefallen, dass die Fische auf unbekannte Köder gut reagieren. Somit konnte ich an einem schwierigen Tag in einem überangelten Gewässer 40 Zanderkontakte auf eine pinke, japanische Aalimitation verzeichnen. Gregor, der mich vorher wegen dieser Köderwahl mitleidig belächelte, konnte parallel dazu auf seine konventionell geführten Köder kaum eine Reaktion registrieren.

Der Mensch ist prozyklisch veranlagt. Er ist ein Gewohnheitstier und der Angler kausal somit auch. Der Erkenntnis der Wissenschaft folgend, kann man wohl nur durch Flexibilität, antizyklischem Verhalten, Aufgeschlossenheit Neuem gegenüber und Fortbildungsbereitschaft den Fangerfolg potenzieren oder zumindest konsolidieren.

Conclusio: Der Fisch ist lernfähig, der Angler nur bedingt. Meine Reaktion ist, dass ich entweder so natürlich oder andersartig wie möglich anbiete. Auch die Haken sollten so unauffällig wie möglich sein. Lineare Geräuschszenarien (Rasseln) versuche ich zu vermeiden. Ich variere die Köder und dessen Präsentation laufend. Dieser Prozess ist fließend und sicherlich noch nicht abgeschlossen!

Quelle:http://www.vertikalangeln.com/?p=264
Falls das nicht erlaubt ist es hier einzustellen bitte wieder löschen!
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Re: Sind Fische lernfähig?

Beitragvon korsikaphil » 27.01.2012, 20:14

sharper carper hat geschrieben:Also bitte korrigiere mich wenn ich dich falls verstehe! Für mich hört sich das an als ob du mal ganz hart gesagt,der Meinung bist,Fische sind dumm und beissen auf alles wenn sie Hunger haben.Dann würden all die Boiliehersteller die sich den Kopf über Rezepte,Köderhersteller von Wobblern mit verschieden Farben usw ja komplett falsch liegen denn jeder Fisch würde auf immer den gleichen Boilie oder Wobbler beissen und man brauchte nicht 20 oder weiß ich wieviele verschiedene.


Darauf läufts hinaus.
Slengteng hat in seinem Post eigentlich alles untergebracht, was mir im Kopf herumgeistert. Gerade beim Forellenangeln ist es jedes Jahr das gleiche: Anfangs beißen sie noch auf alles, weil aber alle mit aktiven Methoden fischen, klappts bald nicht mehr mit Spinner, und es geht nur mehr auf Naturköder. Warum der noch? Naja, irgendwas muss der Fisch ja fressen.

Echtes Lernen ist das aber nicht! Denn kaum ist die Schonzeit vorüber, klappts wieder auf so althergebrachte Köder wie den guten alten Effzett!
Fazit: Metodenverfeinerung braucht kein Mensch. Einfach einen Ködertyp fischen, wenns nimmer geht, für 2 Monate in den Schrank legen, und dann wieder hervorholen. DIe Fische stellen sich kurzfristig darauf ein, vergessen ihre Zahnschmerzen aber sehr schnell wieder.
Wer sichs ganz einfach machen will, der bleibt bei Ködern, die in natürlicher Form im Gewässer ganzjährig vorhanden sind, und zur Nahrung der Fische zählen, sprich Köderfisch.

Dabei habe ich die Erfahrung gemacht, dass es Zeiten und Gewässer gibt, an denen ein KöderTYP gut fängt, ein anderer nicht, zB Spinner ist out, Gufi geht. Aber durchaus auch andersrum! Welches Modell es genau war, war eher Nebensache.
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Re: Sind Fische lernfähig?

Beitragvon korsikaphil » 27.01.2012, 20:34

Slengteng hat geschrieben:Meine Reaktion ist, dass ich entweder so natürlich oder andersartig wie möglich anbiete.


Das ist die augenscheinlich einfachste Taktik, und wenn die Studien stimmen, die mit der höchsten Kapitalenwahrscheinlichkeit. Einfach von den Extremwerten her aufrollen.

Es passt aber auch so nicht ganz: Das Gros der Hechte wird auch in Angler-Fernreisezielen, wie etwa den Norddeutschen Bodden, immer und immer wieder mit bewährten, sprich, Alltagsködern bombardiert, und sie beißen auch drauf. Und zwar ganzjährig. Obwohl sich das Zurücksetzen dort schon vor langem eingebürgert hat.
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Re: Sind Fische lernfähig?

Beitragvon kunifax » 27.01.2012, 20:43

Hallo !

Selbstveständlich sind Fische lernfähig, siehe Forellenzirkus.

P.H.
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Re: Sind Fische lernfähig?

Beitragvon Karambesi » 27.01.2012, 21:47

Natürlich sind auch Fische lernfähig - no na net .
In den Fließgewässern ist`s halt so , das es in den öffentlich zugänglichen kaum mehr eine große Anzahl v. Wildfischen gibt ( Autochton ) .
Das Besatzmaterial geht natürlcih gleich mal auf fast alles z.B. Glo Bug kugeln , welche ja von " einigen" und gar nicht einmal so wenig Fliegenfischern verwendet wird.
Wenn " frisch" besetzt wird - tummeln sich die Leute dort und fangen .
Später wirds dann schwieriger , natürlich sind schon viele davon abgemakselt worden , doch der rest davon ist eben selektiver.
Auch bei großen befischungsdruck in den Seen spiegelt sich ähnliches szenario .
Wildfische gibts halt immer weniger , Fischer werden immer mehr , die Industrie produziert High-Tech Geräte - die leute lernen schneller , und kennen kaum noch
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Re: Sind Fische lernfähig?

Beitragvon sharper carper » 28.01.2012, 01:07

Vor kurzem hab ich ein Buch gelesen,Hecht und Zander in schwierigen Gewässern.
Der Autor beschrieb darin wie er als Bsp. Hechte in einem kleinen Teich zu fangen versuchte.Kollegen rieten ihm vergiss das,da ist nichts drinnen!
Und ich muss zugeben auch ich habe das in der Praxis gedacht!Alle herkömmlichen Versuche,Kunstköder-Köderfisch an der Pose,alles schlug fehl.Bis er Unkonventionelle Methoden versuchte (Jerken mit totem Köfi usw) die garantiert vor ihm noch keiner versuchte.Und siehe da plötzlich wurden Hechte über der magischen Meter Marke gefangen!Glück oder Zufall?!
An meinem kleinen (1ha) Hausteich,wurde immer nur Matchgefischt bzw. Old school mit Schwimmer und Teig.
Wurde immer gut gefangen bis max. 14kg...eines Tages wir wurden älter und hörten bzw probierten das Boiliefischen und siehe da ein Karpfen mit unglaublichen 23.5kg wurde gefangen!Glück oder Zufall?!
Ich denke schon das Fische schlechte Erfahrungen ''speichern'',vor allem Raubfische!
Aber auch Karpfen sind nicht so dumm wie manche denken.(intelligent sind sie keineswegs,sie handeln nur instinktiv)
Wer zufällig die Korda underwater videos kennt weiß wie oft die carps den Köder wieder ausspucken bevor der lang ersehnte RUN kommt.
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Re: Sind Fische lernfähig?

Beitragvon michigeyer » 28.01.2012, 06:57

Guten Morgen!

Habe vor Jahren im Fernsehen einen Versuch mit Karpfen gesehen:

Da waren mehre markierte Futterstationen (Kreis, Kreuz .....Aufkleber), aber nur eine war mit Futter.
Haben eigentlich rasch immer wieder den Richtigen am Zeichen erkannt - die Plätze der Stationen sind dann aber auch noch vertauscht worden und trotzdem richtig.
Nach ca. 1 Jahr dieselben Fische, dieselben Markierungen - sofort zu dem mit dem Futter !!!!!!


Das bedeutet für mich, daß sie ein "Gedächtnis" haben müssen, also auch lernfähig sind.

Oder die Tintenfische, die einen Deckel einer Glasdose aufschrauben !!! um zum Futter zu kommen, das kann nicht nur der Instinkt sein.

Nachdenklichen Gruß
Michi
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Re: Sind Fische lernfähig?

Beitragvon Elmike » 28.01.2012, 09:09

michigeyer hat geschrieben:Oder die Tintenfische, die einen Deckel einer Glasdose aufschrauben !!! um zum Futter zu kommen, das kann nicht nur der Instinkt sein.


Servus, bitte versteh das nicht als Schlaumeierei aber jeder Fisch (Wirbeltier) ist mit uns Primaten näher verwandt als ein Tintenfisch. Tintenfische, Kraken sind im Prinzip hochentwickelte, schlaue Schnecken. Sie teilen sich mit Fischen lediglich den Lebensraum und gelten als Beispiel das die Ausbildung einer gewissen Intelligenz eine mehrmals 'erfundene' Antwort der Evolution auf die Probleme des Alltags darstellt.
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Re: Sind Fische lernfähig?

Beitragvon michigeyer » 28.01.2012, 09:17

Elmike hat geschrieben:
michigeyer hat geschrieben:Oder die Tintenfische, die einen Deckel einer Glasdose aufschrauben !!! um zum Futter zu kommen, das kann nicht nur der Instinkt sein.


Servus, bitte versteh das nicht als Schlaumeierei aber jeder Fisch (Wirbeltier) ist mit uns Primaten näher verwandt als ein Tintenfisch. Tintenfische, Kraken sind im Prinzip hochentwickelte, schlaue Schnecken. Sie teilen sich mit Fischen lediglich den Lebensraum und gelten als Beispiel das die Ausbildung einer gewissen Intelligenz eine mehrmals 'erfundene' Antwort der Evolution auf die Probleme des Alltags darstellt.


Hallo@Elmike

Ist mir klar, daß ein Tintenfisch kein Fisch ist, sondern ein Kopffüßer - ist mir im Zusammenhalt mit den Fischen eingefallen.

lg
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