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Schwechat und Sattelbach

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Schwechat und Sattelbach

Beitragvon markus82 » 17.04.2009, 14:31

Hallo Leute!

Ich möcht hier einen thread von meinem diesjährigen Revier der Schwechat inkl. Sattelbach eröffnen. Ich hoff es werden über das Jahr ein paar schöne Beiträge zusammen kommen.
Bei der Gelegenheit möcht ich den Kollegen "Gädda" einladen hier auch seine Fänge zu posten. Ich hab dich ja am Wasser noch nicht getroffen, aber das ergibt sich sicher auch noch.

Ich war jetzt schon 5-6 mal am neuen Revier und hab bis jetzt keine grossartigen Fänge vorzuweisen. 3 schöne Bachforellen, 1 Regenbogen die entnommen wurde, ein paar Aitel und zahlreiche Nachwuchsforellen (die sehen interessant aus, eigentlich Refos aber mit schwarzen Punkten,muss mal ein Foto machen). 2 schöne Forellen hab ich im Drill leider verloren.

Heute packte ich mich am Vormittag zusammen und fuhr wieder ans Wasser um an einer viel versprechenden Stelle ein paar Würfe zu machen. Ich knüpfte also eine selbst gebundene Nymphe ans Vorfach und warf munter drauf los. Nach 2 kleinen Forellen warf ich in die Hauptströmung, liess die Nymphe abtreiben, und dann ein Biss! Schnur gespannt und sie hängt, und was für eine. Es wurde ein spannender Drill da die Refo immer wieder unter Steine und einen grossen Ast flüchtete. Ich kämpfte mich dann ein paar Schritte stromauf um sie besser vom Gehölz fern zu halten und langsam bekam ich die Oberhand.Ich zog die schöne Refo an mich heran und da ich gestern 2 schöne Fische kurz vorm Zupacken verlor, griff ich heute zum Kescher um auf Nummer sicher zu gehen. Ergebnis: Regenbogen mit 39cm.

Schwechat (1)F.jpg
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Als ich die Forelle versorgt hatte fischte ich weiter und nach zahlreichen Würfen biss stromab wieder ein kräftiger Fisch. Der Drill war rasant mit einigen Sprüngen, doch zum Schluss war ich wieder der Sieger. Regenbogen mit 42cm.

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Weil die Gier ein Hund is, hab ich natürlich weiter gefischt, und was soll ich sagen, ich hab noch eine schöne Refo erwischt. Weil der liebe "Gädda" aber auch seinen Spass haben soll, hab ich den schönen Fisch wieder ins Nass entlassen.

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Ich verspeiste dann genüsslich mein Apferl, das ich mitgebracht hatte und spazierte dann gemütlich zum Auto. Als ich meinem Onkel von dem wahnsinns Glück erzählte war er natürlich sofort heiss und ich werd ihm heut am Abend das Platzerl zeigen.Vielleicht geht ja nochmal eine Schöne.

mfg Markus
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Re: Schwechat und Sattelbach

Beitragvon Oldboy » 17.04.2009, 15:29

Servus Markus,

sehr stimmungsvolle Bilder und ein schöner Bericht - ich hoffe wir sehen einander mal wieder beim irgendwann zu reanimierenden Stammtisch !

Beste Grüße, Oldboy
All the romance of fishing exists in the mind of the angler and is in no way shared by the fish ...
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Re: Schwechat und Sattelbach

Beitragvon Lupus » 17.04.2009, 18:08

Herrliche Bilder und wunderschöner Bericht.
Ich kann die Freude über ein herrliches Fliegengewässer mitempfinden und es ist schön, dass Du jetzt diese Möglichkeit hast. Die Fänge sind ja auch entsprechend!
Weiterhin viel Petri Heil. Lupus
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Re: Schwechat und Sattelbach

Beitragvon Franz » 17.04.2009, 19:24

Herrlicher Bericht und ebensolche Fotos.....mach weiter so :wink:
Gruß
Franz
Wen du nicht mit Können beeindrucken kannst, den verwirre mit Schwachsinn!!!
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Re: Schwechat und Sattelbach

Beitragvon red tag » 17.04.2009, 20:13

hallo markus!
super sache! freue mich,dass sich die ersten guten fänge bei dir einstellen. die erste zeit als fliegenfischer ist ja nicht umbedingt einfach aber es tut sich ja schon was bei dir. wenn du weiter so dran bleibst wird der verbrauch an fliegen auch etwas niedriger. :D ich bin gerade dabei meinen fang aufzuessen. habe die forelle filetiert , zerteilt, gebraten dann creme fraiche darüber und das ganze über bandnudeln.
sehr lecker! hoffe wir sehen uns bald eimal an der dagnitz.
fg willi
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Re: Schwechat und Sattelbach

Beitragvon markus82 » 17.04.2009, 20:41

Danke für die Petris!

Ja der Anfang ist nicht leicht, und der Fliegen-Verbrauch ist auch ganz anständig. :D Aber ich versuch die Ausfälle durch ständiges Nachbinden wieder auszugleichen. Ausserdem hab ich ja noch einige vom red tag in der Dose.

Ich freu mich schon auf den Kurs beim Klejch und dann auf den 3 Tages-Intensiv Lehrgang von der ÖFG. Danach erhoff ich mir die Basics intus zu haben und am Wasser sicher zurecht zu kommen. Alles weitere sollte dann nur noch Übungssache sein.

mfg Markus
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Re: Schwechat und Sattelbach

Beitragvon Gädda » 17.04.2009, 21:01

Hallo Freunde und insbesondere Markus,

da schließe ich mich natürlich gleich an :D Super Idee von dir Markus den Thread hier zu eröffnen. Schwechat und Sattelbach sind ja auch meine Premiere in Sachen Saisonkarte an einem Salmonidenrevier...

Dass wir uns noch nicht gesehen haben wundert mich nicht - es sind insgesamt doch einige Kilometer Flußlauf die wir befischen dürfen und ich bin noch nie einem zweiten Fischer begegnet (war aber auch noch nicht so oft).

Bis heute war meine Karriere an dem Revier ja nicht so besonders gelaufen: ich denke da an die Hochwasser zu Beginn der Saison, an die neue und gleich beim ersten mal fischen wieder verlorene Polbrille, an unzählige Hänger im Wasser (Tungsten Nymphen tauchen doch sehr schnell ab) und in den Büschen, an die zu kurzen Watstiefel und damit verbunden ein unfreiwilliges Wasserfassen :roll:

Abgesehen davon lief es auch fischereilich nicht so toll: gleich am ersten Tag der Saison habe ich zwar im Sattelbach gleich zwei maßige Forellen gefangen - beim Ausnehmen merkte ich allerdings dann dass der Rogner noch voller Laich war und habe das Fischen dann eingestellt. Aber zu dieser zeit hatte ich mich schon in den Sattelbach verliebt und bin dann die nächste Zeit ausschließlich an den Sattelbach gefahren. Diese kleine Gewässer hat es mir angetan - liegt landschaftlich wunderschon, ist aufgrund des dichten Bewuchses eine Herausforderung beim Werfen, nur die großen Forellen habe ich dort noch nicht gefunden. Bis jetzt habe ich - mit Ausnahme der beiden Premiere-Forellen nur untermaßige Fische dort gefangen (und eine Elritze :lol: ). Aber ich bin sicher dass es in den Gumpen des Sattelbaches auch einige größere Forellen gibt...

Diese Woche war ich dann das erste Mal an der Schwechat. Am Mittwoch kam ich erst relativ spät ans Wasser und beschloss den mir vielversprechend erscheinenden Gumpen unter der Fußgängerbrücke visavis der Cholerakapelle zu befischen. Da ist mir dann gleich die neue Polbrille abhanden gekommen und ab dann war dieser Trip leider gelaufen - nach zwei Miniforellen und unzähligen Hängern habe ich dann - auch aufgrund der bereits einsetzenden Dunkelheit - das Fischen doch etwas frustriert aufgegeben.

Aber noch Regen folgt immer Sonnenschein - so geschehen heute: ich befischte heute den untersten Revierteil von der Reviergrenze aufwärts und konnte in den knapp 3 Stunden zwei sehr schöne Regenbogner von 43 und 46cm entnehmen :D , fing noch 3 untermaßige Fische und verlor eine weiter sehr schöne Forelle. Also heute ein voller Erfolg und die Pfeife die ich gerade beim Schreiben rauche schmeckt heute besonders gut :wink:

Fototechnisch muss ich mir echt was überlegen um mit deinen tollen Bildern mithalten zu können. Heute hatte ich leider keine Cam mit und mein Handy macht leider nur miese Fotos. Die digicam die ich habe ist eine der ersten Generation und entsprechend klobig und schwer mitzunehmen. Und ein Foto von zwei ausgenommenen Forellen auf dem Schneidbrett in der Küche ist nun nicht das Wahre...

Wie lang ist eigentlich deine superfine? Meine 8,6' Rute ist für die Schwechat gerade recht - aber am Sattelbach um einiges zu lang. Deshalb entsteht in meiner Werkstatt gerade eine 5'6" #4 Bachfliegenrute mit der ich dann auch am Sattelbach mein Fluchrepertoire nicht mehr so oft verwenden sollte....

markus82 hat geschrieben:Weil der liebe "Gädda" aber auch seinen Spass haben soll, hab ich den schönen Fisch wieder ins Nass entlassen.
Sehr nobel von dir - das zeugt von wahrer Kameradschaft - ich werde mich erkenntlich zeigen... aber ich denke es ist genug Fisch in diesem feinen Revier für uns beide :D

Echt super Schritt von dir diesen Fred zu eröffnen und ich hoffe dass hier weiter so stimmungsvolle Berichte anschließen wie du begonnen hast!

Ein herzliches Petri,
gerhard

PS: @ zwi: recht so? :mrgreen: :mrgreen: (sorry- offtopic insiderjoke)
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Re: Schwechat und Sattelbach

Beitragvon Lupus » 18.04.2009, 15:45

Hallo Gädda!
Auch zu Deinen Fängen nach anfänglichem Pech ein herzliches Petri. Und ich würde mir unbedingt für den Sattelbach eine Bachfliegenrute anschaffen. Du hast ähnliche Verhältnisse wie ich: Ein kleiner Fluss und ein Bach. Ich fische dann auch immer im Wienfluss mit der 2,60er 5er Fliegenrute und im Bach mit der 2,13er 4er, beide von Orvis.
LG. Lupus
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Re: Schwechat und Sattelbach

Beitragvon markus82 » 19.04.2009, 18:39

Hallo Gädda!

Na dann lass uns den Thread schön am Leben halten!

Gratuliere zu deinen fetten Forellen. Sind schon ordentliche Geräte drinnen.
Ich war leider noch nicht am Sattelbach unterwegs, werd ich aber demnächst nachholen. Dort erwart ich mir auch nicht die grossen Fische, aber eine schöne Bachforelle mit guten 30cm wäre in dem Bacherl schon ein toller Erfolg.
Ich weiss jetzt gar nicht wo die Cholerakapelle ist, ich hab noch nie weiter unten, als bei der Krainerhütte gefischt. Die Saison is aber bekanntlich noch jung und ich muss ja meine Kombilizenz von der ÖFG auch ausnützen. Werd mich aber mal in die unteren Gefilde unseres Reviers wagen.

Ich werd wahrscheinlich am Mittwoch Nachmittag wieder an der Schwechat sein und bis zum Schluss fischen. Vielleicht hast du auch Zeit. Ich schick dir eine Pn mit meiner Telefonnummer, dann kannst dich ja bei mir melden.

Zu meiner Rute: Ich fisch die Orvis Superfine Trout Bum #4 2,1m lang. Ich bin vollstens zufrieden damit. Die Länge passt ganz gut,speziell für den Sattelbach wird sie perfekt sein. Die Rute ist so fein, das ist echt ein geiles Gefühl, allerdings hab ich bei den grösseren Forellen auch keine Probleme gehabt im Drill. Ich bin zwar nicht der Geräte-Spezialist, aber ist deine Bachrute nicht vielleicht ein bissi kurz. Ich glaub 2,1 m ist eine ganz brauchbare Länge, auch für den Drill noch ausreichend. Aber wie gesagt, kommt mir jetzt nur so vor, lieg vielleicht auch ganz falsch.
Finds aber super, dass du dir die Rute selber baust, Respekt.

Also bis dann am Wasser, mfg Markus
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Re: Schwechat und Sattelbach

Beitragvon Gädda » 19.04.2009, 19:49

hallo Markus,

ja gratuliere auch zu deinen Fängen - habe ich ganz vergessen :? - Freitag war anscheinend der Tag der großen Regenbogner :)
Cholerakapelle liegt wie du richtig vermutest unterhalb der Krainerhütte.

Wegen meiner Bachrute - da dachte ich mir je kürzer desto besser. Der Sattelbach - vor allem am oberen Revierteil vor der Ortschaft Grub ist ziemlich klein und total verwachsen. Deshalb wollte ich eine kurze Rute. Andererseits wollte ich aber nicht unter #4 gehen da ich trotz des kleinen Gewässers eine kräftige Rute haben wollte um den Fisch zu halten. Die etwas längeren Blanks (6'6" oder 7') die ich fand waren alle #2 oder #3. In #4 hab ich dann nur den gefunden.

Als ich den Blank dann das erste mal in den Händen hielt war ich schon etwas - sagen wir erstaunt - über das bisschen Rute das ich da in der Hand hielt :shock: - es ist doch ein ziemlich delikates Ding das gerade einmal so lang ist wie ich groß bin. Ich Lauf der kommenden Woche wird sie fertig und ich freu mich schon auf die Premiere und meinen ersten Fisch auf der Eigenbaurute.

Ein schnuckeliges Vosseler Röllchen ist schon besorgt und mit einer 4er WF Schwimmschnur mit kurzer Keule bestückt - damit das Werfen auf die kurzen Distanzen und mit der kurzen Rute leichter fällt. Wird aber denke ich eine ziemliche Umgewöhnung sein...

Grüße,
Gerhard

PS: danke für PN - hab dir geantwortet wg Termin usw
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Re: Schwechat und Sattelbach

Beitragvon markus82 » 19.04.2009, 19:56

Hallo Gerhard!

Dann leuchtet mir deine Rutenwahl jetzt auch ein. :) Ich komm mit meiner Rute an der Fischa Dagnitz auch ganz gut zurecht, ist schon praktisch.

Ich werd am Mittwoch mal unter der Krainerhütte fischen. Bis jetzt war ich halt meistens erst so um 6 am Wasser und da vergehen die 2 Stunden bis es dunkel wird ziemlich schnell. Da komm ich nicht so weit.
Also bis demnächst,mfg Markus
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Re: Schwechat und Sattelbach

Beitragvon Gädda » 21.04.2009, 21:57

Hallo Freunde,
war heute abend wieder für etwas über zwei Stunden an der Schwechat. Bis jetzt hat meine Fischerei fast immer so ausgesehen dass ich mir einen erfolgversprechenden Tumpf gesucht habe und den mit einer Nymphe abgefischt habe. Nachdem ich letztes Mal damit recht erfolgreich war wollte ich mich heute freiwillig einer für mich besonderen Herausforderung stellen und habe mir eine Rieselstrecke unterhalb der Ortschaft Sattelbach dazu ausgesucht.

Ich habe eine derartige Strecke noch nie befischt und wusste daher zu Anfang nicht recht wie ich es angehen soll. Entschied mich dann für die Trockenfliege und habe stromauf bzw schräg stromauf geworfen und die Fliege abtreiben lassen. Darauf achten dass sie nicht furcht und ab und zu die Schnur menden. Blöd nur dass die schon tiefstehende Abendsonne ebenfalls stromauf stand und ich daher große Schwierigkeiten hatte die Fliege nicht aus den Augen zu verlieren bzw überhaupt zu sehen wo sie gelandet ist . Habe dann auch nur eine gerade maßige Regenbogenforelle gefangen. Aber es war trotzdem ein schöner und vor allem sehr lehrreicher Ausflug für mich.

Würde mich freuen wenn die erfahrenen Forumskollegen hier den einen oder anderen Tipp hätten wie sie so eine Rieselstrecke befischen.

Petri, Gädda

PS: wie sind eure Erfahrungen mit Nanocatch? Ich habe das zeugs in meine Schachtel mit den Trockenen gesprüht und habe evtl etwas falsch gemacht - oder das Zeug is ein Glumpert: Meine Fliegen sind nach wenigen Driften wieder untergeganen und mussten nachgefettet werden.
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Re: Schwechat und Sattelbach

Beitragvon red tag » 22.04.2009, 06:13

hallo gädda!
ich schreibe eimal meine persönlichen erfahrungen mit rieselstrecken. grunsätzlich werden solche stellen oft gar nicht befischt und man geht nur zu den gumpen unsw. es ist aber glaube ich vor allen im sommer wenn weniger sauerstoff im wasser ist eine gute wahl die rieselstrecken zu befischen. im herbst/frühjahr dürften sich die fische eher im tieferen wasser aufhalten oder schon an ihre laichplätze ziehen. wenn ich in einer rieselstrecke keine fische sehe und anwerfen kann verwende ich nicht zu kleine stimulator oder div. sedge. die fische ich schräg zur strömung und ziehe sie immer wieder für kurze strecken. die fliege soll ruhig ordentlich furchen. es ist oft sehr spannend zu sehen welche schönen fische da der fliege nachjagen. in den unruhigen wasser ist ein stärkeres vorfach auch kein problem.
bei äschen funktioniert das in der regel nicht aber die befische ich in rieselstecken erst wenn ich sie gesehen habe. es ist zwar nicht immer was los in den rieselstrecken aber wenn dann ist es sehr toll dort zu fischen.
kenne nanocatch nicht wirklich. aber sollte man das nicht schon einge zeit /tage vorm fischen auf die fliegen sprühen?
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Re: Schwechat und Sattelbach

Beitragvon Lupus » 22.04.2009, 07:05

Hallo Gädda!
Ich kenne auch kein Nanocatch und aber auch unabhängig davon "gefällt" mir die Idee, irgendein Glump einfach pauschal in die Fliegenschachtel einizusprühen nicht sehr gut.
Jede Fliege ist ein individuelles Kunstwerk, welches ich auch individuell mit Schwimmfett behandle oder gerade n i c h t behandle. Oft reicht es mir, nur die Hecheln ein wenig andeutungsweise zu behandeln (deshalb nehme ich auch keine Sprays sondern normales Gel, wo ich einen kleinen Tupfer auf den Finger gebe und eben dann ganz vorsichtig vorgehe. Und bei CDC Fliegen ist eh klar, dass da kein Fliegenfett draufkommt. Wenn sie sinken, habe ich dafür ja den Amadou.
Was Rieselstrecken betrifft, so habe ich sie meistens eher von oben befischt. Oft treibt einem sonst die Fliege zu schnell entgegen oder dreggt eben. Schräg stromab und mit Abstoppen beim Vorschwung, damit genug Schnur für eine freie Drift vorhanden ist. Ich denke bei so Rieselstrecken insbesondere an sommerliche Äschen, deshalb wohl instinktiv "aus dem (nichtvorhandenen) Bauch" heraus diese Antwort.
Gruss. Lupus
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Re: Schwechat und Sattelbach

Beitragvon Gädda » 22.04.2009, 11:04

Hallo redtag und Lupus,

danke für euren geschätzten input. Vor allem die persönlichen Erfahrungen die ihr hier bereitwillig mitteilt sind toll und werden nicht nur mir sondern sicher auch vielen anderen Mitlesern helfen frustrierende Erlebnisse zumindest teilweise zu vermeiden. Ich hätte sonst zB nicht gewußt dass um diese Jahreszeit kaum Fische in diesen Abschnitten sein werden - bzw hätte es nach mehreren Versuchen evtl geahnt. Das sind halt Dinge die man als Neuling in dieser schönen Angelsparte einfach nicht weiß.

Ja das Nanocatch: habe ich schon vor einigen Tagen angewendet, es hätte also genug Zeit zum Einwirken gehabt. Vielleicht hab ich auch zu wenig genommen - ich will das Produkt nicht gleich verteufeln.

Bin schon gespannt was markus von seinem heutigen Ausflug berichten wird 8)

Gruß, Gädda
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