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Schönes Erlebnis am Kaltengang

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Schönes Erlebnis am Kaltengang

Beitragvon Rudolft » 27.07.2008, 21:50

Heute (27.07.08) paßt das Wetter, so dachte ich mir,wirst ein bisserl am Abend mit der Trockenfliege auf Bachforellen gehen.Was ich auch machte, um halb sieben Uhr Abends fuhr ich raus und versuchte mein Glück mit der Rehhaarsedge übrigens Emanuel ein erproptes Muster am Kaltengang.Es war auch ein guter Abend innerhalb einer guten Stunde konnte ich
6 Stk. Bachforellen und 2 Stk.Regenbogene und noch 4Stk.Untermassige Fische fangen.Zwei Stücke wurden für das morgige Mittagessen entnommen.Das schönste Erlebnis allerdings war eine ca.10 Menütige Beobachtung eines Bibers auf 2-5m ich konnte ihn sogar mit dem Handy fotografieren sind zwar nicht weltmeisterlich die Fotos, ich möchte sie Euch aber trotzdem zeigen.Alles in Allem ein schöner Sonntagabend .

Hg Rudolf
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Re: Schönes Erlebnis am Kaltengang

Beitragvon Lupus » 28.07.2008, 05:23

Hallo Rudolft
Petri Heil zu dem schönen Tag an Deinem Hausgewässer. Ja, solche Kleingewässer können es in sich haben. Ich fische übrigens auch sehr sehr gerne mit der Rehhaarsedge an sehr heißen Tagen.
Beim Biber ist es ja so, dass ich hier inzwischen gemischte Gefühle habe. Als ich vor (ich glaube 20 Jahren) die ersten Biberspuren (damals noch ausschließlich in der Lobau) sah, freute ich mich. Das hielt auch lange so an. Inzwischen dürfte aber dort und in den NÖ Donauauen der Bestand sehr aus dem Gleichgewicht geraten zu sein, denn ob es so ganz ok ist, dass man bei einem Spaziergang in Hainburg über viele Strom-km keinen einzigen intakten Baum mehr sieht, da stelle ich nur vorsichtige Vermutungen an. Ebenso, ob einst idyllische Baumbestände in stehenden Au-Gewässern wohl bald eine Ausnahme sein werden, wenn manche Gewässer dort schon eher einem Schlachtfeld ähneln. Ich bin da aber sehr vorsichtig mit dem Formulieren, sonst wird das zu subjektiv ausgelegt vom Fischer, der schimpft "bald können wir nur mehr von der Leiter aus fischen.....".
In den Fließgewässern wie Fischa etc. habe ich mir ja sagen lassen, dass es nicht so arg ist und sogar gut sein soll für die naturnahe Strukturierung der Gewässer.
Gruss. Lupus
P.S.: Na, wenn dieser kleine Bericht (fisch-bezogen) nicht eine Inspiration für Emanuel ist.....
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Re: Schönes Erlebnis am Kaltengang

Beitragvon Centurio24 » 09.01.2009, 22:54

Das sieht mir ja extrem bewachsen und beengt aus, wie wirft man hier mit der Fliegenrute? Kenne bisher nur die Grundwurfarten, und dafür braucht man Platz :)
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Re: Schönes Erlebnis am Kaltengang

Beitragvon red tag » 10.01.2009, 11:40

hi centurio!
ja so schaut es an sehr vielen revieren im flachland aus. dort geht max. der rollwur. überkopf würfe sind nur an wenigen stellen möglich. manchmal geht überhaupt nur die fliege abtreiben lassen und durch umlegen der leine in die nähe des vermuteten oder gesichteten fisch zu bringen. die wurfweiten sind gering. viel wichtiger ist deckung und vorsichtiges agieren. diese kleinen,dichtverwachsenen reviere verfügen oft über gute salmonidenbestände sind aber eben nicht immer leicht zu befischen. ein vergrämter fisch kann gleich eine panikreaktion auf zig meter auslößen. da flüchtet gleich alles was flossen hat nur weil der schatten der schnur kurz überm wasser war . also vorsichtiges annähern,genaues beobachten und wenige aber genaue würfe bringen einen ans ziel.
fg red tag
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Re: Schönes Erlebnis am Kaltengang

Beitragvon Lupus » 10.01.2009, 18:04

Ich kann mich den Ausführungen von red tag nur anschließen.
Oft haben solche Kleingewässer der tieferen Lagen auch beträchtliche Bestände an Aiteln, die natürlich besonders scheu sind und Massenfluchten veranstalten. Die sind natürlich auch ein Warnsignal für die oft bestandsmäßig geringer vertretenen Salmoniden. Also doppelt Vorsicht walten lassen. Verschreckt man die Aiteln nicht, hat man schon "halb gewonnen". Und auch das mit den weniger Würfen kann ich nur vollstens unterschreiben. Im Extremfall bedeutet es "ein Wurf, eine Chance". Ist es mir gelungen, mich unauffällig anzuschleichen, so versuche ich erst einmal das Verhalten eines ausgemachten Zielfisches (Forelle) zu studieren. Ist sie eher zum steigen geneigt, und wenn sie steigt, dann nach was. Oder nympht sie. Gerade dieses Studium des einzelnen Fisches hat mir im letzen Jahr oft an schwierigen Gewässern den ausgemachten Fisch an die Fliege gebracht.
Gruss. Lupus
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