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Schnurbruch, Haken im Fisch

sind auch sehr wichtig

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Schnurbruch, Haken im Fisch

Beitragvon Ingobert » 15.06.2005, 07:48

hey an alle!

also am we war ich mal wieder kurz fischen, aber nix wertvolles gefangen.
als eine dezente duftwolke mich einhüllte ging ich der sache nach.

zwischen den steinen am ufer der donau lag ein karpfenkadaver von rund10-15kg, schon etwas von ratten zerfressen.
neugierig wie ich bin, schaute ich mir den kadaver etwas näher an und
mußte zu meinem entsetzen feststellen, dass aus dem schlund ein vorfach ragte.

jetzt meine frage, hat wer erfahrungen was mit fischen passiert die durch schnurbruch mit "piercing" rumschwimmen??
verenden diese, eitert/ rostet der haken raus? wächst der haken ins gewebe ein????


Ingobert


Das foto vom kadaver werde ich heute noch ins netz stellen.
Zuletzt geändert von Ingobert am 15.06.2005, 10:51, insgesamt 3-mal geändert.
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Beitragvon Sidi » 15.06.2005, 07:55

Als ich das letzte mal eine Brachse fing, und in ihrem Maul einen zweiten Haken vorgefunden habe staunte ich auch nicht schlecht. Schnur war zwar keine mehr dran aber der Schonhaken steckte ihr in der Lippe. Ich entfernte meinen und den von der Brachse mitgebrachten Haken und setzt sie wieder zurück ins Wasser wo sie gleich wieder abtauchte. Ist mir immer noch ein Rätsel wie so etwas passieren kann - dürfte wohl der Hakenknoten nicht gehalten haben... aber bei einer kleinen Brachse :?:
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Beitragvon Ingobert » 15.06.2005, 07:55

so dass foto


Ingobert
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Beitragvon HEF » 15.06.2005, 08:04

dere

Also ich hab schon einige mit "Fremdhaken" gefangen. Meines wissens machts dem Fisch nicht viel aus. Ausnahme Zander. Hab schon Hechte geöffnet die den Haken im Beutesack hatten. Waren meist eingewachsen und teilweise zerfressen.
Früher als ich noch auf Hecht ging und der Kerl den Haken zu tief hatte,hab ichs für besser gefunden, das Vorfach - beim Haken - abzuschneiden als da lang herumzuwurschteln und ihn noch mehr zu verletzen

Ich kann mir also nicht vorstellen, dass das der Grund war, warum der Karpfen verendet ist

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Beitragvon Franz » 15.06.2005, 08:10

Hallo!

Ich denke mal, wenn sie den Haken NICHT zu tief im Maul haben, das der Fisch gute Chancen hat um damit "Leben" zu können, obwohl er sicher bei der Nahrungsaufnahme ein Handicap damit hat......

Gefährlich für den Fisch wird es, wenn er den Haken ziemlich im Schlund hat..... :roll:

Gruß
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Beitragvon Lupus » 15.06.2005, 08:25

Ich habe schon mehrmals Raubfische (Hechte und Zander) gefangen, die bereits schon stark angerostete Haken im Schlund oder Magen hatten. Ja...Zander! Dieser zweifelsohne empfindliche Fisch k a n n auch mit "Piercing" überleben (Betonung liegt natürlich auf k a n n ...denn ich möchte nicht wissen, wieviele Zander schon aus solchen Gründen verendet sind). Der krasseste Fall war in den 70er Jahren, ausgerechnet bei meinem ersten Zander. Ich fand beim Auswaiden im Magensack auf den ersten Blick 2 sehr stark angerostete Einzelhaken, beim näheren Hinsehen wunderte ich mich jedoch, dass diese Haken weder ein Öhr noch eine Platte hatten und kam dann drauf, dass es ein Doppelhaken mit offenem Schenkel war, der einfach im Öhrbereich durchgerostet und somit auseinandergebrochen war. Zu jener Zeit fischten viele (leider) noch mit Doppelhaken (Köderfisch gefädelt) nach der Schluckangelmethode. Auch wenn es tunlichst zu vermeiden ist, so lange zu warten, bis ein Raubfisch völlig verschluckt hat, ist es natürlich nicht immer zu vermeiden ("Platzschlucker"). Trifft so etwas zu und der Fisch ist untermassig, dann bitte nicht versuchen, nach langer Puhlerei den Haken "herauszudoktern", sondern abschneiden. Die einzige, natürlich auch zweifelhafte Überlebenschance. Als letzte krasse Variante bleibt bei einem untermassigen nicht überlebensfähigem Fisch sowieso nur das vorgeschriebene "futtergerechte Zerstückeln". Klar sollte sein, dass ein massiger v erl e t z t e r Fisch, soferne er sich nicht in der Schonzeit befindet, angeeignet werden muss.
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Beitragvon Gast » 15.06.2005, 08:29

Über dieses Thema lässt sich natürlich trefflich spekulieren. Tatsache ist aber, dass immer wieder Fische mit tiefsitzenden Haken, oder sonstigen, teilweise sehr schweren Verletzungen gefangen werden. Oft sogar unmittelbar nach einem Abriss.

Das lässt zumindestens die begründete Vermutung zu, dass sie sich nicht großartig davon beindruckt zeigen. Wobei man sagen kann, dass besonders die Barschartigen hier sehr empfindlich sind und schneller einen Schaden davontragen, als beispielsweise die sensibel beschriebenen Salmoniden. Karpfenartige scheinen besonders robust zu sein. Vom Aal ganz zu schweigen, der sich von verschluckten Haken nicht im mindesten beindruckt zeigt und sich in kürzester Zeit davon befreit. Wie auch immer er das macht!?

Bei einem unlösbar tief sitzenden Haken muss man halt auch mal über seinen Schatten springen und einen Fisch abschlagen, vorausgesetzt er unterliegt keiner Schutzbestimmung, den man sonst nicht entnommen hätte.
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Beitragvon Gast » 15.06.2005, 08:46

Auch wenn man in diesem Forum als Karpfenfischer auch als "boa eyyy" Fischer angemacht wird kann ich nur sagen:

Mit einem halbwegs vernünftigen Vorfach und Boiliemontage (Festhakmontage) wird der Karpfen sich immer nur im vorderen Maulbereich haken!!!

Was "Plastiksacklfischer" machen, weiß ich ja nicht! (Drillingshaken usw. usw. man hört ja so einiges...Hauptsache er landet in der Pfanne)
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Beitragvon Gast » 15.06.2005, 09:03

Raskolnikov hat geschrieben:Auch wenn man in diesem Forum als Karpfenfischer auch als "boa eyyy" Fischer angemacht wird...


Jeder zieht sich den Schuh an, der ihm passt.

BTW. Es gibt außer Karpfen ja auch noch andere Fische, die man wohl gezielt befischen kann, man trotzdem aber nie vor zufälligen Beifängen gefeit ist. Zum Beispiel der nachts sehr arglos auf den für Aal geadchten Wurm beissende Karpfen, oder der Karpfen, der sich an die Schleienmontage verirrt.
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Beitragvon Ingobert » 15.06.2005, 09:05

hey raskolnokov!

"mit der festhakmethode" kannst das verschlucken des köders schon minimieren, aber es gibt
auch andere methoden der angelei... es gibt auch andere fischarten ausser den karpfen.

selbst ""profis"" kann es passieren, dass sich die hauptschnur, das vorfach unbefreibar zwischen zwei steinen verfängt
und nur durch abriss, die angel eingeholt werden kann.

deshalb reduzierte ich diese frage auf "was passiert mit den fischen, wenn sie mit
haken weiter schwimmen/ leben müssen"

ich glaube das es weniger an C&R und "Plastiksackerlfischern" liegt, sondern
an den umständen des wassers.


Aber zurück zur disskusion.

Ingobert

P.S. du hast noch nicht geschrieben wie es mit den multirollen geht.
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Beitragvon Gast » 15.06.2005, 09:26

Es ging aber um diesen Karpfen - egal...
Abrisse kann ich auch bei Steinen, Geäst oder Pflanzen minimieren (wenn auch nicht ausschliessen)
Für jeden Fall die am besten geeignete Schlagschnur verwenden!

@ingobert
pn!
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Beitragvon Emanuel » 15.06.2005, 09:36

Mir persönlich ist noch nie ein Karpfen untergekommen der den Haken tief verschluckt hatte und ich ihn nicht innerhalb von kürzerster Zeit enthaken konnte und das auch ohne Festbleimontage oder ähnlichem sondern einfach auf einem 10g Blei und selber anschlagen.

Das Problem von Verschlucken hab ich viel öfter bei Zander, Wels und Hecht wobei bei Hecht meistens die Drillinge das Problem sind.
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Beitragvon HEF » 15.06.2005, 10:31

@ emanuel

Das ist genau der grund, warum ich auch auf räuber nur mit einfachhaken geh.
Wenn so ein drilling tief sitz (und das ist beim grundfischen oft der fall) bekommst das ding fast nimma raus.
Das stresst den fisch und verletzt wird er auch dabei.

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Beitragvon Emanuel » 15.06.2005, 10:37

ich vewende Drillinge nur noch beim Spinnfischen
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Beitragvon Ingobert » 15.06.2005, 10:39

und beim großen KöFi, sagen wir mal ~15- 20cm rotauge/ brxen etc...
auch nur ein haken???

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