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Schlauchboot woher - kein Millionär

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Re: Schlauchboot woher - kein Millionär

Beitragvon Pedro » 15.04.2010, 08:53

Hallo Bootsexperten!

In der neuen Ausgabe der VÖAFV-Vereinszeitschrift ist ein kurzer Artikel über Angelboote. Darin steht unter anderem, dass Aluboote jedes Geräusch stark ins Wasser übertragen. Mich würde interessieren, ob das Problem wirklich so gravierend ist. Zanderheli, Du scheinst Dich bei dem Thema ja ein bisschen auszukennen.

lgP
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Re: Schlauchboot woher - kein Millionär

Beitragvon Ragman » 15.04.2010, 09:04

Klar, Metall auf Metall macht Geräusche ... Dämmatten oder Anti-Rutschmatten oder Isomatten zurechtschneiden und hineinlegen/-kleben.
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Re: Schlauchboot woher - kein Millionär

Beitragvon Ragman » 15.04.2010, 09:05

Achja, hat zufällig jemand einen Alucanadier herumliegen?
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Re: Schlauchboot woher - kein Millionär

Beitragvon Zanderheli » 15.04.2010, 09:08

Alu Boote wirken als Resonanzkörper viel besser als jedes andere Material . Nicht ganz geeignet als Welsboot. Sonst hat ein (sauteures) Aluboot jedoch viele Vorteile:
Geringes Gewicht, unverwüstlich gegen Alterung und besonders Boden und Uferkontakt. Alle anderen Boote, besonders GFK Boote, sind ziemlich ungeignet bei häufigem Boden und Steinkontakt. Sind dafür billiger.

Man spaziert jedoch im Alu Boot nicht herum und auch in einem GFK Boot darf ich nicht gegen die Bordwand klopfen ohne die Fische zu verschrecken.

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Re: Schlauchboot woher - kein Millionär

Beitragvon rob gone fishing » 15.04.2010, 09:09

wie ragman sagt, teppich verlegen !
was noch dazu kommt, dass das boot im sommer heiss wie ein backofen wird und im winter arschkalt abstrahlt.
dann sind umbauten oder montagen schwieriger als bei gfk, da muss man schon alu schweissen können.
aus diesen gründen habe ich mich gegen ein aluboot entschieden, auch wenn sie mir noch so gut gefallen.
lg rob
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Re: Schlauchboot woher - kein Millionär

Beitragvon Zanderheli » 15.04.2010, 09:38

Das mit den Umbauten seh ich genauso wie Rob. Ist bei GFK möglich, bei Alu schwierig.

Es gibt jedoch noch eine Kategorie von Booten: Vollplastikboote aus PVA oder ähnlichem. Sind doppelwandig aus dickem, zähem Kunststoff und sehr leicht. Sind nicht allzugroße Boote möglich, für ein 3 m Boot ein Super Material bei Null Pflege und praktisch unbegrenzter Lebensdauer. Kosten aber auch a bisserl.

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Re: Schlauchboot woher - kein Millionär

Beitragvon Köfi » 15.04.2010, 09:50

Zanderheli hat geschrieben:Alu Boote wirken als Resonanzkörper viel besser als jedes andere Material . Nicht ganz geeignet als Welsboot.


Ich bin der Meinung, dass sich Klopfgeräusche beim Welsfischen eher positiv auswirken. Hatte auch am PO die besten Bisse direkt beim Boot.
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Re: Schlauchboot woher - kein Millionär

Beitragvon Zanderheli » 15.04.2010, 10:13

Bin auch kein Welsprofi. Boote sollen die Klopfgeräusche verstärken. Holzboote machen das am besten. Aluboote angeblich am schlechtesten.
Habs aber nicht selbst geprüft. ich weiß das Klopfen bei GFK und Holzbooten gut geht.

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Re: Schlauchboot woher - kein Millionär

Beitragvon Köfi » 15.04.2010, 10:50

@Heli; Bin ja auch kein Wallerspezi, aber ich bin der Meinung, dass der Wels, aufgrund von keinen natürlichen Feinden, eher neugierig als verschreckt ist, wenn er unbekannte Geräusche (Schwingungen) wahrnimmt. Und besonders zur Zeit der Nestbewachung wird ziemlich alles attakiert.
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Re: Schlauchboot woher - kein Millionär

Beitragvon Ragman » 15.04.2010, 18:36

rob gone fishing hat geschrieben:wie ragman sagt, teppich verlegen !
was noch dazu kommt, dass das boot im sommer heiss wie ein backofen wird und im winter arschkalt abstrahlt.
dann sind umbauten oder montagen schwieriger als bei gfk, da muss man schon alu schweissen können.
aus diesen gründen habe ich mich gegen ein aluboot entschieden, auch wenn sie mir noch so gut gefallen.
lg rob


Umbauten sehe ich als nicht so problematisch an ... Nieten/Schrauben geht immer, evtl. mit einem Stück Gummi hinterlegt (statt bzw. zusätzlich zu einer Beilagscheibe), zwecks Wasserdichtigkeit. Wobei ich den Süllrand da sowieso nicht als besonders wichtig in Richtung Wasserdichtigkeit sehe.

Das mit der Kälte/Hitze glaube ich so nicht ... Alu leitet Wärme sehr gut ... also wird das Boot immer in Richtung Wassertemperatur liegen.
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Re: Schlauchboot woher - kein Millionär

Beitragvon Ragman » 15.04.2010, 18:38

Zanderheli hat geschrieben:Das mit den Umbauten seh ich genauso wie Rob. Ist bei GFK möglich, bei Alu schwierig.

Es gibt jedoch noch eine Kategorie von Booten: Vollplastikboote aus PVA oder ähnlichem. Sind doppelwandig aus dickem, zähem Kunststoff und sehr leicht. Sind nicht allzugroße Boote möglich, für ein 3 m Boot ein Super Material bei Null Pflege und praktisch unbegrenzter Lebensdauer. Kosten aber auch a bisserl.

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Das Material ist PE ... Vorteil: relativ unempfindlich bei Berührungen ... Nachteil: schwer, altert unter Sonnenlicht und wird dann spröde, Reparaturen nicht ganz einfach (Kleben geht nicht)
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Re: Schlauchboot woher - kein Millionär

Beitragvon Zanderheli » 16.04.2010, 06:30

@ Ragman

Also, ich hab ein PE Boot, ist ca. 320 cm lang, 50 kg leicht!!! Es war 15 Jahre permanent ganzjährig im Freien und oft im Einsatz, wobei niemand aufgepasst hat.
Das Boot ist in sehr gutem Zustand, sowohl was Beschädigung durch tausende Steinkontakte, oder Sprödheit betrifft. Ich glaub so ein Boot braucht man nie kleben, und wenn doch dann, nimmt man die neuen Polymerklebstoffe oder Kleber für Windschutzscheiben. Der hat noch jedes Klebeproblem gelöst.

Drum lautete meine obige Aussage so.

Es gibt auch Kajaks in der Ausführung.

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Re: Schlauchboot woher - kein Millionär

Beitragvon Ragman » 16.04.2010, 06:33

Zanderheli hat geschrieben:Es gibt auch Kajaks in der Ausführung.

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Ja eben, daher kenne ich das ja. Dort ist PE schwer und die Kontakte zu Felsen im Wildwasser sind auch etwas heftiger.

Stimmt schon, bei Angelbooten hat man andere Prioritäten.
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