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Sardinen etc aus dem tiefkühlregal als Köderfisch

Gesetze, Vorschriften und Gebote die das Angeln betreffen

Sardinen etc aus dem tiefkühlregal als Köderfisch

Beitragvon Martinz » 25.11.2007, 19:39

Da es im Winter ja schwer ist, sich Köderfische zu fangen, will ich einmal mit Meeresfischen mein Glück versuchen. Nur steht in meinen gewässerbestimmungen (VÖAFV Revier Mühlwasser Lobau), das ich keine gewässerfremden Köderfische verwenden darf. Gilt das nun auch für Meeresfische? MFG, martin
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Beitragvon Oldboy » 25.11.2007, 21:31

Würdest Du sagen, dass Meeresfische im Süsswasserrevier Mühlwasser gewässerfremd sind ? Ich schon. Aber ich kann mich natürlich auch irren ... und ich bin dafür, in den Lizenzen angeführte Beschränkungen einzuhalten.

Beste Grüße, Oldboy

PS: wir haben Sardinen mal an einem Privatteich getestet, halten nur gefroren Würfe aus, ebenso wie "Russen".
Zuletzt geändert von Oldboy am 25.11.2007, 21:58, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Tiroler » 25.11.2007, 21:54

Hallo :D

Es geht ja sicherlich nur darum zu verhindern dass Krankheiten eingeschleppt werden.
Bei tiefgekühlten Köderfischen besteht diesbezüglich keine Gefahr.

Ich selbst habe mit Sardine und Co. bei uns noch keinen Erfolg gehabt.


Grüße aus
Innsbruck
Herbert :D
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Beitragvon Kärntner Wassertier » 25.11.2007, 23:53

Selbst bei Tiefgekühlten Fischen können gewisse Erreger überleben.

diese Bestimmungen gibt es nicht umsonnst. Notfals beim Verein nachfragen ob Meeresfische Erlaubt sind.

Ich selbst schwöre seit Jahren auf Makrelenhälften. Fangen besser als Rotaugen da sie noch mehr geruch entwickeln.

Wenn sich der Fisch bei Aufgetautem Zustand nicht werfen lässt, zieh das Vorfach vorher ein und gib den Fisch dann wieder in die Kühltruhe! Gefroren Funktioniert es dann einwandfrei, der Fisch taut in Kürze wieder auf.
Je besser man Welt und Menschen versteht, je mehr man in ihr ist, desto mehr draussen. Denn sie versteht sich selber nicht und hasst und tötet den der ihr sagt was sie ist.
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Beitragvon Lupus » 26.11.2007, 06:44

Hallo Freunde!
Zwei Kollegen von mir, von denen ich fischereilich wirklich immens viel halte, hatten es vor einiger Zeit probiert.
Und wenn ich bei denen "probieren" sage, ist das nicht so wie bei mir einmal kurz und falls erfolglos wird´s abgehakt :lol:
Also die haben es so, wie es auch in den Lehrbüchern beschrieben wird, als "Kampagne" betrieben über einige Wochen und auch wie es gehört, mit Sardinenstückchen angefüttert. So gesehen kann eigentlich nichts mehr falsch gelaufen sein, aber der Erfolg war niederschmetternd.
Ich lese auch immer wieder von Meeresfischen als Köder, dass sie entweder an einem Wasser wirklich gut funktionieren oder eben nicht. Es scheint also nach dem Prinzip "hopp oder tropp" zu laufen. Wobei ich etwas schmunzelnd vernommen habe, dass in Gewässern wo das Meer nicht allzu weit ist (Britische Inseln, Schleswig Holstein, Boddengebiete....die ja eigentlich schon stark eingesüßtes Meer sind) der Erfolg fast garantiert ist, während in unseren Breitengraden dies weniger der Fall sein sollte. Logisch erscheint es mir nicht ganz, denn sollten die Hechte tatsächlich jetzt in einem Süsswasser in Küstennähe unter Wasser "Meeresbrise" riechen und Gusto auf Heringsschmaus bekommen? Aber was immer es sein mag...ich hatte schon oft gehört, dass hoffnungsfrohe Angler dann mit Salzwasserfisch im Gegensatz zu den "britischen Lehrmeistern" keinen Erfolg hatten.
Sicher ist jedoch, dass Salzwasserfische überwiegend in der kalten Jahreszeit, also jetzt Erfolg bringen würden.
Was die Bestimmungen auf der Fischereiordnung betrifft, so sind solche oft ziemlich ....mit Verlaub gesagt ....*/+/$~* und nicht nachvollziehbar. Soweit ich weiß, ist aber der Sinn bei den Köderfischen der, dass nicht irgendwelche Exoten in das Gewässer eingeschleppt werden sollen. In Gewässern des Nationalparkes (und ich glaube das Mühlwasser Lobau gehört dazu) sind die Arten, die man als Köderfisch verwenden darf , taxativ aufgezählt (Laube, Rotäugel, Güster, Aitel etc.) und streng nach dem Wortlaut dürfte man dann wohl keinen Meeresfisch verwenden. Der Sinn der Bestimmung könnte aber eigentlich nach etwas freizügiger Willensinterpretation des Verordnungserlassers der sein, dass ganzjährig geschonte Arten oder "Edelfische" nicht als Köderfisch verwendet werden dürfen. I s t jetzt eine Sardine eigentlich dann überhaupt ein "Köderfisch" oder (nachdem sie ja kein "Fisch" ist, der in diesem Wasser überhaupt schwimmen k ö n n t e ) ist sie einfach nur ein "nicht lebender animalischer Köder" wie im Grunde ein Hundsfutterringerl oder ein Stückerl Hühnerleber auch?
Ich lasse die Antwort offen.....
Gruss. Lupus
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Beitragvon temolo » 27.12.2007, 12:07

Ich denke das mit den gewässerfremden Köfi's ist ein Anachronismus aus der Zeit, wo man noch mit Lebendköder fischen durfte. Nachdem den Räubern alles mögliche (lebend ?) vorgeführt wurde, wurden die übrigen Köfis aus der Köfi-Wanne wohl sicher auch einfach ins Wasser gekippt und so sind vermutlich auch Sonnenbarsch, Goldfisch und Co. in unsere Gewässer gelangt.

Aufklärungswürdig scheint mir die Frage, ob man mit gefrohrenem Fisch Krankheiten und Keime ins Wasser bringen kann (@Tiroler: ich würde das nicht so kategorisch ausschließen !). Das gleiche gilt für Köder die mit Fischmehl-Produkten erzeugt werden.

Bin schon neugierig ob da jemand was Konkretes dazu weiß ....

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Beitragvon Lupus » 27.12.2007, 12:23

Hallo temolo!
Danke, dass Du dieses Thema wieder aufgegriffen hast!
Da ich beflissentlich und ausführlich (erschöpfend im wahrsten Sinne des Wortes, wogegen diesen Begriff hier einmal nicht im übertragenen Sinn für meinen Beitrag in Anspruch nehme :wink: ) vor einem Monat dazu Stellung genommen hatte und offensichtlich das Thema danach vergessen habe, kann ich nur Mutmaßungen darüber anstellen, in welchem Grade es mich wohl verstimmt hätte, dass zu meiner doch relativ ausführlichen Antwort zu dem Thema nach so viel Geschreibsel meinerseits nichts mehr nachgekommen ist.
Gruss und Petri. Lupus
P.S.: Sicher sind die Fragen nach Krankheiten und Keimen beim Einbringen von gefrorenen Meeresfischen in heimischen Gewässern nicht ganz geklärt und diskussionswürdig. Aber jetzt behaupte ich einmal ganz frech, dass in dem genannten Lobaugewässer dieser geringe Grad von "Verstimmung" durch eine tote Sardine am Haken "aaa scho´wurscht" wäre :lol: , wenn man bedenkt, was da in der Sommersaison von den Horden, die dieses Gebiet für sich beanspruchen noch so alles an "starkem Tobak" für die Fische in´s Wasser hineinkommt (Sonnenöle, Menschen- und Hundelulu....einmal sah ich eine....wie nennt man es politisch korrekt jetzt (Mit-Bürgerin) sich im Lobauwasser sogar seelenruhig mit Shampoo die fettigen Haare waschen) ...... :lol:
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Beitragvon Aeroplan » 27.12.2007, 21:06

Kärntner Wassertier hat geschrieben:Selbst bei Tiefgekühlten Fischen können gewisse Erreger überleben.........


zb: WELCHE Erreger überleben FRost?????

K
@ karntner


Schön langsam denke ich , du postest nur solch einen Unsinn , um irgendwie

deinen bis jetzt gelieferten Schwachsinn zu rechtfertigen!!!!!!! Es ist dir

keiner Böse , das du halt noch relativ unbedarft an sie Sache "Fischen"

herangehst, allerdings ist es jetzt schon Peinlich welchen Schwachsinn du

hier zum besten gibst!!!!!!

Du bist einer der WENIGEN , die ich gerne absolut NICHT am Wasser

treffen möchte
:roll: :roll: :roll:

aeroplan
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Beitragvon markus82 » 27.12.2007, 21:18

Aeroplan hat geschrieben:
zb: WELCHE Erreger überleben FRost???


Grüss dich!

Entschuldige Aeroplan,aber so unrecht hat unser Kärntner nicht.

Leider können Bakterien und Keime sehr wohl Frost überstehen.
Darum soll man ja Gefriergut so schonend wie möglich auftauen.Also am besten im Kühlschrank, denn bei Zimmertemperatur vermehren sich die Bakterien rasant.

mfg markus
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Beitragvon Aeroplan » 28.12.2007, 00:26

markus82 hat geschrieben:
Aeroplan hat geschrieben:
zb: WELCHE Erreger überleben FRost???


Grüss dich!

Entschuldige Aeroplan,aber so unrecht hat unser Kärntner nicht.

Leider können Bakterien und Keime sehr wohl Frost überstehen.
Darum soll man ja Gefriergut so schonend wie möglich auftauen.Also am besten im Kühlschrank, denn bei Zimmertemperatur vermehren sich die Bakterien rasant.

mfg markus



@ markus

Brauchst dich ja nicht entschuldigen :wink: , aber bei unserem Kärntner

will ich immer genau wissen , woher er sein "Wissen " nimmt.

Und die meisten Fischkrankheiten stammen ja aus Umwelteinflüssen ,

oder Schwachsinnigen Besatzmaßnahmen (Koi-Karpfenpest!!)

Zum Thema : wie Lupus schon festgestellt hat, an manchen Gewässern

funtzt der Salzwasserköder , an vielen NICHT. Alternative: Den Fisch mal

einfärben +in Lebertran einlegen!

Somit wären wir wieder bei der Debatte wegen des farbsehens, oder

findet er Hecht den Toten Köfi doch wegen des GeruchsH :?: :? :D

(Was übrigens in ALLEN englischen "Pikehunter" Zeitschriften publiziert

wird?)

gruss aeroplan

8)
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Beitragvon Polsi » 28.12.2007, 01:08

Aeroplan hat geschrieben: Somit wären wir wieder bei der Debatte wegen des farbsehens, oder

findet er Hecht den Toten Köfi doch wegen des GeruchsH :?: :? :D

(Was übrigens in ALLEN englischen "Pikehunter" Zeitschriften publiziert

wird?)

gruss aeroplan

8)


Allerdings, das hab ich auch schon öfter gelesen. Angeblich kann er eine Beute nur fokussieren, wenn sie sich bewegt. Der Hecht kann sehr wohl zwischen toten und lebenden Fischen unterscheiden, während er letztere fast ausschließlich mit dem Geruchssinn findet und er weiß laut einigen Artikeln zufolge, dass er die toten am Grund suchen muss.
May you build a ladder to the stars and climb on every rung, may you stay forever young.

http://fishing-addict.blogspot.com
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Beitragvon Kärntner Wassertier » 28.12.2007, 04:00

Aeroplan hat geschrieben:
zb: WELCHE Erreger überleben FRost?????

K
@ karntner


Schön langsam denke ich , du postest nur solch einen Unsinn , um irgendwie

deinen bis jetzt gelieferten Schwachsinn zu rechtfertigen!!!!!!! Es ist dir

keiner Böse , das du halt noch relativ unbedarft an sie Sache "Fischen"

herangehst, allerdings ist es jetzt schon Peinlich welchen Schwachsinn du

hier zum besten gibst!!!!!!

Du bist einer der WENIGEN , die ich gerne absolut NICHT am Wasser

treffen möchte
:roll: :roll: :roll:

aeroplan



Hallo Aeroplan

wenn du dich damit nicht auskennst dan muss ich doch annehmen das du in der Welt der Fische und der Biologie keine Erfahrung und auch kein Wissen hast.

Ich würde dich jedoch sehr gerne am Wasser treffen und vielleicht fangst ja wieder mal zu lernen an, denn man Lernt ja nie aus.

auch ich nicht ;)

schöne grüsse
markus
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Beitragvon Kärntner Wassertier » 28.12.2007, 04:38

Polsi hat geschrieben:Allerdings, das hab ich auch schon öfter gelesen. Angeblich kann er eine Beute nur fokussieren, wenn sie sich bewegt. Der Hecht kann sehr wohl zwischen toten und lebenden Fischen unterscheiden, während er letztere fast ausschließlich mit dem Geruchssinn findet und er weiß laut einigen Artikeln zufolge, dass er die toten am Grund suchen muss.


Laut neuestem Wissen können Hechte weitaus besser unter Wasser sehen als wir Menschen. Zur suche benutzt er zwar bevorzugt seinen Geruchssinn, aber wenns ums zupacken geht dann bevorzugt seine Augen, vorallem in Klaren Seen.

Ein Hecht muss auch nicht auf dem Rücken Schwimmen um seine Nahrung vom Boden aufzunehmen, nein er sucht mit dem geruchssinn, und zu guter letzt dreht er seinen Körper schräg mit dem Kopf nach unten und kann seine Bäute so erblicken! anderer Ansicht müssten wir auch auf Pellets massenhaft Bisse haben!

in Nicht so klaren Gewässern sieht die sache allerdings schon wieder anders aus. dort wird dem Hecht nichts anders Übrig bleiben als sich auf seinen geruchs und Geschmackssinn zu verlassen, denn auch ein Hecht prüft seine Bäute meisst im Maul bevor er sie runterschlingt.
Je besser man Welt und Menschen versteht, je mehr man in ihr ist, desto mehr draussen. Denn sie versteht sich selber nicht und hasst und tötet den der ihr sagt was sie ist.
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Beitragvon Oldboy » 28.12.2007, 09:28

Vielleicht sollte man ergänzend erwähnen, daß zum Beispiel die "Deutsche Sammlung für Mikroorganismen und Zellkulturen" lebende Organismen in alle Welt verschickt und auch mehrere Methoden kennt, intakte Bakterien langfristig zu lagern - zwei davon sind Gefriertrocknen und Einfrieren.
Aber es kann natürlich auch sein, daß nur Bakterien deutscher Staatsangehörigkeit Minusgrade überleben ...

Beste Grüße, Oldboy
Zuletzt geändert von Oldboy am 28.12.2007, 11:56, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Rigo » 28.12.2007, 10:14

hallo!
da muss ich oldboy recht geben:
wenn wir in der weinerzeugung hefen zur vergärung oder bakterien zum säureabbau verwenden, dann werden diese gefriergetrocknet und vakkuumverpackt angewendet.
wenn man eine angebrochene verpackung hat, dann soll man diese in die gefriertruhe geben und kann diese nach einem jahr (mit ein paar prozent aktivitätsreduktion) wieder verwenden.
Wenn man dann die Anwendungsdosis erhöht ist die volle wirkung wieder vorhanden.
die kälte konserviert, tötet aber nicht ab
lg
richi
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