hallo jungs,
erstmal auch von mir ein petri für den saisonstart.
wie ich zwi schon per telefon berichtet habe, sind derGraf und meine wenigkeit am sonntag um kurz vor 7 ebenfalls auf ein paar würfe an die dagnitz gefahren.
als wir aus dem auto ausgestiegen sind haben wir bereits die ersten ringe an der wasseroberfläche gesehen und montierten sogleich trockenfliegen. haben dann ca. 1h gefischt mit durchaus gutem erfolg!
dannach haben wir uns dann nach lunz an die ybbs stiegengraben begeben, auf dem weg hinauf sind wir einen kleinen abstecher über das pielachtal gefahren um uns von einem absoluten spezialist die top stellen zeigen zu lassen

zwischenzeitlich setzte leider regen ein welcher bis auf minutenweise pausen den ganzen fischtag andauerte. doch wer uns kennt weiß das uns schlechtwetter nicht vom fischen abhalten kann. die fischerei in der ybbs stellte sich als sehr kompliziert dar, wie anzunehmen keinerlei oberflächenaktivität und ein sehr großes gewässer welches zwecks mangelnder erfahrung die sache nicht wirklich einfacher machte. unser "privater guide" gab sich jedoch größte mühe uns doch ein paar tipps und tricks des revieres zu zeigen, fangen muss man dann aber schon noch selbst
die ersten 2h hab ich zwar ein paar fische gehakt, hab es jedoch nicht geschaft die fische auch zu landen (dürfte wohl noch ein bisschen geschlafen haben).
besonders frustrierend für mich war eine kleine gruppe von ca. 4 bachforellen welche ich von einer brücke ausfindig machen konnte (alle deutlich übermaßig mit 40cm aufwärts). alle versuche diese erfolgreich anzufischen vielen im wahrsten sinne ins wasser, die wenigen male wo die fliege annehmbar präsentiert wurde ließen die rotgetupften völlig kalt. nachdem wir uns wieder zusammengefunden hatte beschlossen wir weitere revierteile zu erkunden und verließen uns dabei auf den bereits genannten spezialist. als dieser erstmals zur fliegenrute griff wurde gleich einmal eine wunderschöne äsche mit etwas über 40 gefangen (wir, die beinden statisten - fassunglos

). schliesslich konnten wir dann doch noch eine hand voll fische fangen...leicht war es jedoch mit sicherheit nicht (was jedoch mit hoher sicherheit vom wasserstand ausgegangen ist).
da ich heute beruflich in der gegend gewesen bin beschloss ich am frühen abend nochmals die rute in der ybbs zu schwingen (kann doch sowas nicht so einfach auf mir sitzen lassen

). erster wurf, und es hat geknallt ...40cm bachforelle, das muntere fangen ging dann in der nächsten stunde weiter mit durchaus positiver ausbeute.
die nächsten tage werd ich bestimmt auch wieder an meine geliebte fischa fahren und freue mich schon auf weitere berichte..
lg
Der Fluß wurde bei der großen Überschwemmung der Welt begraben und fließt aus dem Keller der Zeit über Steine. Auf einigen der Steine befinden sich zeitlose Regentropfen, unter den Steinen sind die Wörter. Doch einige Worte wird man nie verstehen.