von red tag » 19.12.2011, 14:06
Hallo
Reiner Wildfischbestand wird schwierig. Der Großteil unserer wilden Bafos haben ja schon Gene zb des Atlantischen Stamms in sich. Es gibt aber einge wenige Reviere die zumindest nicht besezt werden. Reviere die gar nicht besezt werden kenne ich: Piesting Gutenstein 1 und 2, Pielach 1,2 und 3, Ybbs von den Bewirtschaftern. Koppenkitzler dürfte ja auch in sein Salza Revier nichts besetzen. Es gibt sicher einge mehr die ich aber nicht kenne. Reviere ohne Bachforellenbeatz (nur Regenbogen werden besezt) kenne ich die Mürz Reviere der Öfg, Piesting Felixdorf, Wöllersdorf, Warme Fischa.
Ich fische gerne in Revieren ohne Besatz. Bin immer ganz ergriffen wilde Fische zu fangen , die einfach ohne Menschliches zutun abwachsen,laichen und manchmal auch zur Kapitalen werden. Ob die Fische schwerer zu fangen sind kann man so nicht sagen. Grundsätzlich eher Ja. Wenn aber Besatzfische oft befischt werden lernen sie ja auch recht schnell und es wird immer schwieriger sie zu fangen. Bei den 0 Besatzrevieren merkt man sofort, dass es sehr viele Jungfische gibt. Ein und Zweijährige Fische sind am häufigsten. Fangfähig besezte Fische erkennt man in der Regel eh sofort an den Flossen. Fangfähige Besatzfische sind mir ein Greul. Ich habe absolut keine freude solche Fische zu fangen. Sie sind oft nicht schön, sie kämpfen nicht, sie zu überlisten ist einfachst, bei Bafos ist die Gefahr groß, dass sie sich mit Wildfischen kreuzen. Kulinarisch können sie sicher auch nicht mit ihren wilden Kollegen mithalten.
Wenn schon Besatz notwenig ist, dann Eier oder Brut aus heimischen Stämmen. Leider werden von vielen Bewirtschaftern oft nur Fangfähige hineingekübelt und das war es dann mit der Bwirtschaftung.
Ist auf jeden Fall ein sehr interessantes Thema.
fg Red Tag