Willkommen im größten österreichischen Forum rund ums Angeln und Fischen

Richard Walker

Hier findet ihr Buchtipps und Informationen über diverse Fachliteratur oder Magazine!

Richard Walker

Beitragvon Polsi » 30.08.2011, 23:25

Hallo!

Ich habe gerade einen beeindruckenden Artikel über Richard Walker gelesen.

"Er bewies eindrucksvoll, dass man gezielt große Fische fangen kann. Zuvor hielt man den Fang eines Kapitalen für reines Glück oder göttliche Fügung. Walker machte aus der irrationalen Kunst des Angelns die rationale Wissenschaft des Fangens! "

Überaus interessant und für jeden empfehlenswert. Einfach unglaublich, was der Mann - auch abseits der Fischerei - alles geleistet hat:

http://www.fischundfang.de/Service/Ruec ... -auf-Erden

„Sehr viele Angler sind schlecht informiert und träge; sie angeln zur falschen Zeit an der falschen Stelle, mit dem falschen Gerät und dem falschen Köder. Sie tragen die falsche Kleidung und fischen mit den falschen Methoden. Als komplette Versager und ohne Fisch meinen sie dann: ‚Oh, da sind aber kaum noch Fische im Fluss, es braucht dringend Neubesatz!"
May you build a ladder to the stars and climb on every rung, may you stay forever young.

http://fishing-addict.blogspot.com
DER Blog für alle wahren Addicts!
Benutzeravatar
Polsi
Wels
 
Beiträge: 5420
Bilder: 3
Registriert: 17.12.2004, 11:43
Wohnort: Wolfsberg / Kärnten

Werbung

Re: Richard Walker

Beitragvon Jan Age » 31.08.2011, 08:44

Ist Richard Walker der Vater von Chuck Norris??
The fish doesn't think
The fish is mute, expressionless
The fish doesn't think because the fish knows everything
Jan Age
Rotfeder
 
Beiträge: 100
Registriert: 05.01.2011, 19:29

Re: Richard Walker

Beitragvon Polsi » 31.08.2011, 09:13

Jan Age hat geschrieben:Ist Richard Walker der Vater von Chuck Norris??


Hm, wäre naheliegend. Aber über seine Roundhousekick-Fähigkeiten steht in dem Bericht nichts, weshalb es wohl für immer ein Geheimnis bleiben wird.
May you build a ladder to the stars and climb on every rung, may you stay forever young.

http://fishing-addict.blogspot.com
DER Blog für alle wahren Addicts!
Benutzeravatar
Polsi
Wels
 
Beiträge: 5420
Bilder: 3
Registriert: 17.12.2004, 11:43
Wohnort: Wolfsberg / Kärnten

Re: Richard Walker

Beitragvon doublefish » 31.08.2011, 09:28

Ist Richard Walker der Vater von Chuck Norris??


:up2: :good post:

...mir war der artikel in fisch&fang auch ehrlichgesagt etwas zu beweihräuchernd um ihn bis zum ende durchzuhalten. Der gute insulaner wird da als gottgleiche lichtgestalt dargestellt ohne den das angeln nach wie vor nur bloßes würmerbaden sein würde... :155:

Es gibt da aber noch eine ganze menge an anderen personen, die auch viel für diesen "sport" bzw. dessen weiterentwicklung getan haben (und die nicht von der insel kommen :wink: ).

Matt
"To him, all good things, trout as well as eternal salvation, come by grace and grace comes by art and art does not come easy." -Norman Maclean, A River Runs Through It, 1976
Benutzeravatar
doublefish
Karpfen
 
Beiträge: 431
Registriert: 18.07.2011, 15:09
Wohnort: St. Pölten

Re: Richard Walker

Beitragvon Romario » 31.08.2011, 09:35

hi du
sehr geiler artikel danke
hab mir grad sein buch walkers pitch bestellt :)
am besten gefällt mir der abschluss-satz aus dem artikel:

„Ein guter Angler muss keine Geduld haben, was er braucht, ist kontrollierte Ungeduld.“

greets
Flow river flow, flow to the sea - where ever that river goes - thats were i want to be - flow river flow
Benutzeravatar
Romario
Zander
 
Beiträge: 289
Bilder: 1
Registriert: 11.09.2008, 10:00
Wohnort: WienNÖ

Re: Richard Walker

Beitragvon Polsi » 31.08.2011, 09:36

doublefish hat geschrieben:...mir war der artikel in fisch&fang auch ehrlichgesagt etwas zu beweihräuchernd um ihn bis zum ende durchzuhalten. Der gute insulaner wird da als gottgleiche lichtgestalt dargestellt ohne den das angeln nach wie vor nur bloßes würmerbaden sein würde... :155:


Bin ich anderer Meinung. Es werden später noch deutlich seine negativen Züge, seine Arroganz und seine Ablehnung bestimmter Angelmethoden herausgearbeitet, also hättest ihn doch bis zum Ende durchlesen sollen.

Mich würd interessieren, wie wir hierzulande ohne die bahnbrechenden Erfindungen der Engländer fischen würden. Nix Haarmontage, nix Feederrute, nix Matchrute, nix Bissanzeiger, nix Winklepicker, nix Futterkorb, ja nicht einmal Birnenblei mit Wirbel.
Da bleibt net viel übrig...
May you build a ladder to the stars and climb on every rung, may you stay forever young.

http://fishing-addict.blogspot.com
DER Blog für alle wahren Addicts!
Benutzeravatar
Polsi
Wels
 
Beiträge: 5420
Bilder: 3
Registriert: 17.12.2004, 11:43
Wohnort: Wolfsberg / Kärnten

Re: Richard Walker

Beitragvon doublefish » 31.08.2011, 09:44

Hi!

Das kann ich nicht beurteilen da ich ausschließlich fliegenfische. Und da liegen meine "vorbilder" eindeutig nicht auf der insel sondern in den USA.

Matt
"To him, all good things, trout as well as eternal salvation, come by grace and grace comes by art and art does not come easy." -Norman Maclean, A River Runs Through It, 1976
Benutzeravatar
doublefish
Karpfen
 
Beiträge: 431
Registriert: 18.07.2011, 15:09
Wohnort: St. Pölten

Re: Richard Walker

Beitragvon Polsi » 31.08.2011, 09:46

doublefish hat geschrieben:Hi!

Das kann ich nicht beurteilen da ich ausschließlich fliegenfische. Und da liegen meine "vorbilder" eindeutig nicht auf der insel sondern in den USA.

Matt


Ja, davon hab ich null Ahnung. Wird aber wohl auch beim Spinnfischen so sein.
May you build a ladder to the stars and climb on every rung, may you stay forever young.

http://fishing-addict.blogspot.com
DER Blog für alle wahren Addicts!
Benutzeravatar
Polsi
Wels
 
Beiträge: 5420
Bilder: 3
Registriert: 17.12.2004, 11:43
Wohnort: Wolfsberg / Kärnten

Re: Richard Walker

Beitragvon Hellvis » 31.08.2011, 09:51

Hallo Polsi,

danke für diesen Beitrag. Könnte ja interessante Einblicke in das Herz des Fischers eröffnen.
Ich habe auch in meiner Anglerjugend Bücher von "Gruppen" gelesen, die Specimen Hunting betrieben und R. Walker eines ihrer Vorbilder gewesen war. Aufgrund äußerer Umstände konnte ich leider nie den Pfad eines Specimen Hunters betreten :-)

ad1) Bei aller Hochachtung vor einem Fischer wie Walker: eine Wissenschaft ist Angeln dennoch nicht, auch nicht bei ihm! Das will ich aber nicht überbewerten, da dürfte der Autor des Artikels mit den Begrifflichkeiten etwas schlampig umgehen.

ad2) Eines muss man schon feststellen: das Zitat von Walker über andere Angler ist per se sicher nicht widerlegbar. Allerdings sieht er diese Angler - mit ihrer Schlussfolgerung, dass das Gewässer nicht besetzt ist - aus seinem Blickwinkel und meint, mit den richtigen Methoden... wären sehr wohl Fische zu fangen.
Was Walker dabei völlig übersieht ist, dass der Zugang zum Angeln sehr unterschiedlich sein kann. Aus dem Artikel kommt ja auch klar heraus, dass er ziemlich viel Zeit und auch Geld zum Angeln hatte. Insbesondere der Zeitfaktor ist aber wohl "die Voraussetzung", um auch die schwierigen Fische zu fangen. Natürlich gemeint in Form von Angelzeit, natürlich auch Zeit zum Tüfteln an Methoden.

Ich glaube auch, dass dieser Satz (bzw die Einstellung dahinter) zu einer Entwicklung führt, die Polsi zB in letzter Zeit stark ankreidet. Viele Angler möchten nämlich sein wie "R. Walker" oder andere Angel-Gurus. Das geht in einem ersten Schritt relativ leicht. Man nimmt eine Stange Geld in die Hand und kauft einmal das erforderliche Gerät inkl. Kleidung, macht sich mit den (erforderlich leichten) Methoden vertraut. Auf den ersten Blick sieht man damit schon halbwegs professionell aus. Und dann stockt der Prozess: die erforderliche Zeit können die meisten nämlich (ganz schlicht und ergreifend) nicht aufbringen. Und werden dann von manch anderen Fischer durchaus zu Recht belächelt... äußerlich die vollen Profis, sind ihre Fähigkeiten als Fischer noch etwas "unterentwickelt".
Diese Entwicklung sieht man aber - so scheint mir - in unserer "Freizeit-Gesellschaft" inzwischen sehr häufig. Es wird im Beruf bzw. Ausbildung viel verlangt. Daneben wird aber auch in der Freizeit alles professeionell gemacht: gelaufen mit Blutdruck-Messgerät, Gemountainbiked mit Rädern um tausende von Euros, berggewandert mit erfahrenen Führern,... Als "richtiger" Läufer oder Mountainbiker wird man diese Auswüchse vielleicht etwas belächeln. So tickt aber unsere Gesellschaft offensichtlich und die "Außenseiter" sind eher die richtigen Läufer, Angler und Mountainbiker.
In unserer Welt muss man sich - und das kann man nicht statisch, unabhängig von der vorherrschenden Wertevorstellung sehen - die Frage stellen, wer ist der "bessere" Fischer: ein Freak wie R. Walker oder ein "Freizeit-Hunter" von einem der vielen Karpfenanlagen???
Hellvis
Huchen
 
Beiträge: 1318
Bilder: 2
Registriert: 11.07.2006, 14:33
Wohnort: Gmunden, Raum Linz

Re: Richard Walker

Beitragvon Polsi » 31.08.2011, 10:08

Hellvis hat geschrieben:In unserer Welt muss man sich - und das kann man nicht statisch, unabhängig von der vorherrschenden Wertevorstellung sehen - die Frage stellen, wer ist der "bessere" Fischer: ein Freak wie R. Walker oder ein "Freizeit-Hunter" von einem der vielen Karpfenanlagen???


Das kommt wohl darauf an, wie man "besser" definiert. Ist der bessere Fischer der, der trotzdem fängt, wo alle anderen schneidern? Oder der, der seine Zeit am Wasser am meisten genießt? Oder doch der, der am Ende des Jahres auf hunderte Großfischfänge zurückblicken kann?

Von einer "Entwicklung" kann man heute bei den meisten Anglern nämlich gar nicht mehr sprechen. Heute fängt man nicht mit dem Angeln an, sondern man beginnt mit dem Carphunting o.ä. Das bestätigen sämtliche Fachhändler. Junge Angler kommen in den Laden und geben erst mal ein paar tausend Euro für in Highend-Ausrüstung aus, ohne auch nur irgendwas über Fischarten, ökologische Zusammenhänge, Gewohnheiten der Fische, etc. zu wissen. Dann fährt man halt an das richtige Gewässer, von dem man weiß, dass regelmäßig fette Fische gefangen werden und schwuppdiwupp, der Hunter ist geboren. Ich weiß nicht, wie das bei anderen Angelarten aussieht, aber bei den Karpfenanglern ist es definitiv so. Der Unterschied zeigt sich dann halt meist am Verhalten am Wasser. Mit null Bezug zur Materie zeigen diese Leute oft auch null Respekt vor der Natur, nehmen keine Rücksicht auf andere Angler, etc.

Es ist ein Unterschied zwischen Richard Walker (Namen ersetzbar mit anderen "idolen") und "so sein wollen wie Richard Walker". Es gibt keinen zweiten Richard Walker, es gibt auch keinen zweiten Chris Yates, usw. Warum? Weil sich diese Angler ihre eigenen Gedanken gemacht haben, bahnbrechende Erfindungen geboren haben, etc. Was der Großteil von uns macht (nehme mich nicht aus), ist, diese Ideen einfach zu kopieren. Zwar sind wir dann erfolgreich, aber Leute wie Walker werden IMMER einen Schritt voraus sein.

Und man muss das nicht einmal an solchen Größen wie Walker etc. festmachen. Man braucht nur mal an ein beliebiges Gewässer mit vielen Anglern gehen und nur einmal kurz hinschauen: Was gerade in den einschlägigen Hefterln steht, wird 1:1 kopiert, ohne dass die Leute verstehen, dass die Autoren zu ihren Methoden gekommen sind, um spezifische Probleme an ihren Gewässern zu lösen. Mein Lieblingsbeispiel ist der Highpod-Aufbau am Vereinstümpel, vielleicht noch mit Backlead.

Oder ein Blick in ein beliebiges Forum: Die Frage ist nicht "Wie kann ich Fische besser aufspüren?" oder "Ich habe lange Flauten zwischen den Bissen. Wie kann ich trotzdem den einen oder anderen fangen?", sondern: "Was hält ihr von diesem Rodpod?" oder "Welche Fertigboilies sind die besten?"
May you build a ladder to the stars and climb on every rung, may you stay forever young.

http://fishing-addict.blogspot.com
DER Blog für alle wahren Addicts!
Benutzeravatar
Polsi
Wels
 
Beiträge: 5420
Bilder: 3
Registriert: 17.12.2004, 11:43
Wohnort: Wolfsberg / Kärnten

Re: Richard Walker

Beitragvon chrisi1989 » 31.08.2011, 10:18

Da geb ich dir recht Polsi !
Ist doch Feedertechnisch gesehen nichts anderes !
Ich könnte mir jetzt auch einen 1Kg Sack um 6€ kaufen und vielleicht damit fangen weil dir Pro´s wie Zammataro usw auch sehr gut damit fangen !
Oder eben auch einen Basismix kaufen um 1,50 das kg und diesen dann mit Zutaten strecken verfeinern usw wie man es selbst haben möchte !
Egal obs dann teurer wird oder nicht aber ich hab das futter selbst dazu gemacht was es dann ist !
Ist doch das Selbe wie beim kochen nach dem Kochbuch oder dem Freestylecooking wie ich es praktiziere !
LG & Tight Lines Chris
Ich mach ne Fliege und geh fischen

561
http://chris-flyfishing.blogspot.com/
Benutzeravatar
chrisi1989
Huchen
 
Beiträge: 1019
Bilder: 9
Registriert: 20.07.2010, 16:55
Wohnort: Oberösterreich/Katsdorf

Re: Richard Walker

Beitragvon doublefish » 31.08.2011, 10:21

Das kommt wohl darauf an, wie man "besser" definiert


Ich denke dass in einer leistungsgeselslchaft wie der unsrigen "besser" gerne anhand von quantitativen/messbaren ergebnissen definiert wird. Ergo: der mit dem größeren... fisch ( :wink: konnte hier fast nicht widerstehen), mit der größeren anzahl von gefangenen fischen pro tag, etc... Ich persönlich kann mich noch am ehesten damit anfreunden einen anderen fischer als "besser" zu bezeichnen, wenn er das betreffende gewässer besser lesen kann, ein gutes gespür dafür hat wo die fische stehen, etc..... wenn er sich also durch soft facts auszeichnet. Gerade aber was das fliegenfischen betrifft (und ich kann ja nur darüber sprechen), so ist jemand, der besser wirft als ich (und davon gibt's sicher viele), keineswegs damit auch gleich der bessere fliegenfischer. Er ist maximal der bessere werfer.

Aber irgendwie erinenrt mich das hier an den thread von vor einigen tagen betreffend fangmeldungen und warum man sie hier reinstellt oder eben nicht.....(stichwort "pissing contest").

Matt
"To him, all good things, trout as well as eternal salvation, come by grace and grace comes by art and art does not come easy." -Norman Maclean, A River Runs Through It, 1976
Benutzeravatar
doublefish
Karpfen
 
Beiträge: 431
Registriert: 18.07.2011, 15:09
Wohnort: St. Pölten

Re: Richard Walker

Beitragvon Gschitz » 31.08.2011, 11:54

Interessantester Thread seit langen.

Hellvis hat geschrieben:Diese Entwicklung sieht man aber - so scheint mir - in unserer "Freizeit-Gesellschaft" inzwischen sehr häufig. Es wird im Beruf bzw. Ausbildung viel verlangt. Daneben wird aber auch in der Freizeit alles professeionell gemacht: gelaufen mit Blutdruck-Messgerät, Gemountainbiked mit Rädern um tausende von Euros, berggewandert mit erfahrenen Führern,... Als "richtiger" Läufer oder Mountainbiker wird man diese Auswüchse vielleicht etwas belächeln. So tickt aber unsere Gesellschaft offensichtlich und die "Außenseiter" sind eher die richtigen Läufer, Angler und Mountainbiker.

:up2:

Das sind halt die Auswüchse unserer Leistungsgesellschaft- wir können uns das beste leisten, zum verwenden kommen wir dann nicht mehr, weil wir ja Geld verdienen müssen, um unsere Bedürnisse zu befriedigen und um uns das beste leisten zu können..........
Benutzeravatar
Gschitz
Huchen
 
Beiträge: 1054
Bilder: 10
Registriert: 02.10.2006, 17:41
Wohnort: Nordslovenien ;-)

Re: Richard Walker

Beitragvon korsikaphil » 31.08.2011, 16:43

Mir gehen die "Profis" und "Experten" der Angelmedien auch langsam auf den Wecker. Gut, sie fangen schöne Fische, aber bei näherer Betrachtung kochen die auch nur mit Wasser (Boot, Echolot,...), und übers Wasser gehen können sie auch nicht. Und dass Hr. Walker drauf gekommen ist, dass sich große Fische gezielt fangen lassen, halte ich auch nicht für den Mega-Durchbruch. Gedacht hat sichs sicher schon vorher jemand, sonst gäbs ja kaum eine Hakengröße 10/0!
DIe einzigen, die mir Respekt einflößen, sind die ungezählten guten Fliegenwerfer, bei denen jeder Wurf klappt, und noch dazu gut aussieht. Sooooo wichtig ist allerdings auch das nicht, vieeeeel lieber würd ich richtig tanzen können.

Das mit dem "etwas RICHTIG machen" stimmt 100 pro. Ich war mal ein recht fitter Bergradler, verwehrte mich aber immer gegen die tyische Radler-Marken-Bekleidung, und strampelte im stinknormalen H&M T-Shirt zur Radlhose durch die Gegend. Und oft, wenn ich einen Pulk perfekt ausstaffierter Kollegen überholte, gabs verwunderte Blicke, so nach der Art: "Echt, kann man auch ohne knallgelbes Trikot flink unterwegs sein? Im Laden habens doch gsagt..."
A float tip is pleasant in its appearance, and even more pleasant in its disappearance!
korsikaphil
Hecht
 
Beiträge: 696
Registriert: 07.07.2010, 13:33

Re: Richard Walker

Beitragvon pescador » 31.08.2011, 17:21

Ich habe in den vergangenen Jahren den einen oder anderen "prominenten" Angelprofi kennengelernt und teilweise auch
mit ihnen zusammen gefischt. Die kochen alle nur mit mit Wasser ABER sie haben meist eben einfach mehr
Zeit sich einem Gewässer zu widmen und ihre Erfahrungen daraus zu ziehen. Zwangsläufig steigt dadurch die Erfahrung und die kann man
eben nicht kaufen sondern nur am Wasser sammeln. Ich habe aber auch sogenannte "Promiangler" gnadenlos blanken gesehen an einem für meine
Begriffe einfachen Wasser.
Stauseefischer
Benutzeravatar
pescador
Rotfeder
 
Beiträge: 70
Registriert: 09.04.2009, 01:21
Wohnort: Völkermarkt

Nächste

Zurück zu Angelliteratur

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste