Hallo Freunde!
Eines zu dem Thema ist mir noch eingefallen.
Ich hatte nämlich als ich das schrieb, nur an Salmonidengewässer gedacht und was mir vorgeschwebt hatte, waren so uralte eh schon fast von der Natur zurückeroberte Zeugen einstigen menschlichen Tuns, wo mir leid täte, wenn sie weggerissen werden sollten.
Aber ich bin ja nicht nur ein Fliegenfischer, sondern liebe das Karpfen-und Hechtnfischen oder auch einfach einmal auf "Weisse" genauso.
In diesem Zusammenhang fiel mir ein kleiner Fluss ein, den ich vor längerer Zeit im nördlichen Waldviertel befischte. Karpfen und Hechtn und so weiter gab es und lieferten mir eine herrliche Fischerei. Allerdings war der Fluss durch uralte meist seit Generationen in Familienbesitz befindliche Mühlen und die entsprechenden Rückstaue geprägt. Jetzt kam ich ins Sinnieren: Würde man die Staubereiche wegreissen, würde sich zwar die Fischerei schlagartig ändern, aber sicher wäre der absolute Traum ein solches Mischgewässer, welches von Ufer und Grundbeschaffung so ideal wäre, dass sich natürliche tiefe Kolke für weniger strömungsliebende Fische und Rieselstrecken für Nasen und Barben abwechselten.
Ich muss auf jeden Fall schon betonen, dass die Arbeiten, die an manchen kleineren Flüssen der niedrigen Lage in den letzten 2 Jahrzehnten geleistet wurden, doch sehr beeindruckend sind.
An großen schiffbaren Flüssen wird es schwieriger sein. Oft sind vielversprechende Plätze alles andere als idyllisch. Die ziemlich hässlich aussehenden Spundwände aber sind zum Beispiel die Plätze, wo sich sagenhaft große Rotaugen liebend gerne aufhalten. Aber das ist natürlich eine "Not der Tugend", viel Auswahl nach natürlichen Verstecken haben die Fische dort ja nicht...
Gruss. Lupus






