Willkommen im größten österreichischen Forum rund ums Angeln und Fischen

Releasegesetz in Kärnten

Gesetze, Vorschriften und Gebote die das Angeln betreffen

Re: Releasegesetz in Kärnten

Beitragvon Polsi » 23.11.2009, 21:13

@fraunnerfling: Bevor du hier Gesetze zitierst, schau mal auf die Jahreszahlen. Die Schonmaße auf dieser Seite stammen aus dem Jahr 2001! Wieso ist es für dich so schwer zu akzeptieren, dass sich so etwas auch ändern kann?
Für dich und alle anderen: Der Zettel ist von der BH Wolfsberg, aber ich habe mich eben mit einem Kollegen aus Klagenfurt kurzgeschlossen, der hat ihn ebenfalls in dieser Form bekommen, und bei meinem Händler ist er ebenfalls so aufgelegen. Dürfte also kärntenweit verteilt werden und durchaus offiziell sein. Übrigens stand das im Vorjahr noch nicht drin!

@Lupus: Ein Karpfen mit 50 cm hat so zwischen 3 und 5 kg, grob geschätzt, das reicht locker für zwei bis drei Personen. Wenn einem das immer noch nicht genug ist, kann man sich ja gerne zwei oder mehrere fangen. Die meisten Gewässer in Kärnten sehen eine Entnahme von 2 bis 6 Fischen pro Tag vor. Ich sehe ehrlich gesagt überhaupt keinen Sinn darin, einen Karpfen mit 70, 80 oder gar größer zu entnehmen.
May you build a ladder to the stars and climb on every rung, may you stay forever young.

http://fishing-addict.blogspot.com
DER Blog für alle wahren Addicts!
Benutzeravatar
Polsi
Wels
 
Beiträge: 5131
Bilder: 1
Registriert: 17.12.2004, 11:43
Wohnort: Wolfsberg / Kärnten

Werbung

Re: Releasegesetz in Kärnten

Beitragvon Polsi » 23.11.2009, 21:27

PS: Um ein für allemal Klarheit zu schaffen, habe ich nun eine Anfrage an die Kärntner Landesfischerei gestellt. Auf deren Homepage ist immer noch der Stand 2008!
May you build a ladder to the stars and climb on every rung, may you stay forever young.

http://fishing-addict.blogspot.com
DER Blog für alle wahren Addicts!
Benutzeravatar
Polsi
Wels
 
Beiträge: 5131
Bilder: 1
Registriert: 17.12.2004, 11:43
Wohnort: Wolfsberg / Kärnten

Re: Releasegesetz in Kärnten

Beitragvon Lupus » 24.11.2009, 06:45

Polsi hat geschrieben:@Lupus: Ein Karpfen mit 50 cm hat so zwischen 3 und 5 kg, grob geschätzt, das reicht locker für zwei bis drei Personen. Wenn einem das immer noch nicht genug ist, kann man sich ja gerne zwei oder mehrere fangen. Die meisten Gewässer in Kärnten sehen eine Entnahme von 2 bis 6 Fischen pro Tag vor. Ich sehe ehrlich gesagt überhaupt keinen Sinn darin, einen Karpfen mit 70, 80 oder gar größer zu entnehmen.

@Polsi: Wow, 3-5 kg bei 50cm! . Entweder Ihr messt Eure Fische nicht von Kopf bis Schwanzflossenspitze, sondern wie in Osteuropa üblich- bis Ende der Schwanzwurzel, oder Ihr habt nur die extrem hochrückigen (in deutschen Fachbüchern oft als "Aischgründer") Spiegelkarpfen. Denn bei uns herrschen die eher langgestreckten Schuppenkarpfen vor. Selbst die etwas bunkerteren Kaliber haben bei 50cm bestenfalls 2,5 kg. Ein Karpfen mit 5kg hat bei uns vielleicht 65cm, unter Umständen noch mehr.
Ich kann ja jetzt Farbe bekennen, auf die Gefahr hin, dass mich die militanten Karpfenschützer derschlagen: Vorab gesagt interessieren mich inzwischen, da ich seit vielen Jahren anglerisch doch eher in der Bewegungssparte (Fliegen- und Spinnfischen) zu Hause bin, die anglerisch zeitaufwendigeren Großkarpfen persönlich als Zielfisch nicht mehr, aber so in den 70er, 80er Jahren war C&R noch nicht so verbreitet bei uns und niemand fand groß etwas dabei, wenn auch ein kapitaler Fisch verwertet wurde. Noch einmal vorab: Ich würde so etwas heute nicht mehr machen, brauche aber auch nicht so zu tun, als wäre diese Vergangenheit ausgelöscht: Also: In meiner Jugend nahm ich sehr wohl einige Karpfen mit, die zwar heute nur mehr als Mittelklasse gelten, damals aber als "kapital" eingestuft wurden und als kleiner Wichtigtuer damals war ich sogar sehr stolz, mit so einem Bildl in der Fischerzeitung zu sein. Das war ein 78cm langer, ziemlich rundlicher Spiegelkarpfen mit genau 9kg. Ein anderes Mal war es ein viel schlankerer Schuppenkarpfen von der gleichen Länge, und der hatte nur 7 kg. Ich könnte ja die Bildln, die irgendwo versteckt in einem alten Album sind, scannen und da reinstellen, aber ich werde mich hüten. Auch wenn so etwas damals als ganz normal angesehen wurde (außer in Großbritannien). Die Fische wurden voll verwertet. Für die Filets gab es zwei große Familienessen, und für den Rest ein großes Fischsuppenessen. Schändlich, schändlich, ich weiß. Aber worauf ich hinaus will: Ich stamme noch aus einer Zeit und einer Region, wo einen Zentimeterlängen von Fischen eigentlich nur als das Brittelmaß wirklich interessierten, sonst fragte jeder nur "wie schwer war er denn (egal was für eine Fischart) . Und somit habe ich wohl hunderte Karpfen abgewogen in jener Zeit und bei 50cm hatte nie einer 3 kg, geschweige denn 5. Einen Karpfen unter 45 cm fängt man bei uns nur ganz selten und wenn wir bei dem Hauptspeisefisch meiner näheren und auch etwas weiteren Umgebung ein Maximallängenlimit von 50cm einführen würden, hätten wir das Wasser übervoll und würden andere Friedfischarten wohl nicht mehr sehr gut aufkommen.
Wir hatten vor 2 Jahren an unserem Gewässer durchgesetzt, dass Karpfen ab 70cm zurückgesetzt werden müssen, was die überwiegenden Mehrheit begrüßt. Damit können derzeit alle leben. Der Fischer so wie ich (andere werden ihn liebevoll Fleisch- oder Kochtopffischer bezeichnen) kann sich "seinen" 2, 3 oder meinetwegen auch bissl schwereren Karpfen zum Verspeisen heimnehmen, und der ambitionierte Großkarpfenangler hat seine Entfaltungsmöglichkeiten.
Du schreibst noch von Maximaltagesentnahmen bei Euch. Vielleicht sollte ich dazu erklären, dass bei uns zwar maximal 2 Karpfen pro Tag entnommen werden dürfen, aber nicht mehr als 20 pro Jahr. Und nur ganz ganz wenige sind so "wild", dass sie das unbedingt ausschöpfen wollen. Ich kenne auch genug Gewässer , wo nur 1 Fisch pro Tag entnommen werden darf.
Ich will nicht gleich sagen, dass so ein "Gesetz" wie Du es da vorführst, von vorne herein sinnlos ist. An Gewässern, wo kein Besatz eingebracht wird, und sich die Karpfen von selber vermehren k ö n n e n und auch tatsächlich ein kleiner Bruchteil von dem Laich zu "Fischen" wird, würde ich es ganz toll finden, wenn man Entnahme strikt limitiert und sagt, ab 50cm geht der Fisch zurück, und von denen unter 50cm darfst Du vielleicht maximal pro Monat einen mitnehmen. Vielleicht würde ich sagen 50cm ist ein bissl gering und das noch um 5cm erhöhen, weil diese selbstreproduzierenden Fische wahrscheinlich sehr sehr schlanke "Wild"karpfen sind und einer mit 50 gerade 1,5 kg hat, aber Du siehst, selbst ein "Karpfenfresser" wie ich denkt sehr wohl vom Einzelfall betrachtet, differenziert über die Sache nach.
Gruss. Lupus
Benutzeravatar
Lupus
Wels
 
Beiträge: 7765
Registriert: 19.03.2005, 10:58
Wohnort: Wien

Re: Releasegesetz in Kärnten

Beitragvon Redmire Pool » 24.11.2009, 08:31

Guten Morgen Lupus/Polsi/Forum!

Also wenn sich der Lupus als "Karpfenfresser" outet ( :lol: ) dann oute ich mich als Karpfenbussla! :wink:
Ich verwerte keinen Karpfen sie werden alle sanft releast. Ab und an hab selbst ich einen ziemlichen Gusto auf einen Göbn der 3kg Kategorie, aber - lacht mich ruhig aus - ich kann keinen mehr töten. Tjo, so ein Spinner bin ich.... :oops: - ich weiß aber natürlich, dass ich auch kein Karpfenliebhaber bin, denn ich will sie ja fangen und sollte es ein schönes Exemblar sein, mach ich mit ihnen ein Foto. Wäre ich ein Karpfenliebhaber, ich würd sie nur füttern und wäre glücklich, wenn so ein kapitaler Göba ein Semmerl von der Oberfläche schlürft.

Ich habe in den vielen Jahren am Wasser auch schon viel gehört und gesehn und ich weiß aus verlässlicher Quelle, dass an einem Altarm in NÖ ein Karpfen mit knapp über 20kg abgeschlagen wurde und das der Fänger Tage später erzählte, er hat den Fisch in der Mülltonne entsorgt, weil er keinem gemundet hat. Aber wenn wer einen Karpfen der - bis 70cm Kategorie - entnimmt, es lässt mich völlig kalt und es ist mir komplett wurscht. Ausnahme vielleicht ein extrem schöner Fisch wie ein Zeilenkarpfen/Fully Scaled/Two Tone usw. - aber auch das kann ich nicht ändern...

Vor einigen Jahren dachte ich noch, dass Releaser und Verwerter auf ein und denselben Gewässer nicht glücklich werden können - stimmt aber nicht, eine kleine Beschrenkung (wie 70cm oder 10kg) und schon werden alle glücklich, wenn man es nur will.
Benutzeravatar
Redmire Pool
Huchen
 
Beiträge: 1119
Registriert: 28.07.2007, 09:04
Wohnort: Schwechat

Re: Releasegesetz in Kärnten

Beitragvon frauennerfling » 24.11.2009, 08:44

@ karpfinger

lieber karpfinger es gibt leider keinen kärntner landesfischereiverband - da sind die kärntner den salzburgern leider meilenweit hinterher!!! :(
auf welcher seite warst du da? wahrscheinlich bei der landesfischereivereinigung, die sind aber leider nur die verhinderer eines landesverbandes und nicht die wahren vertreter der anliegen der fischer.....

l.g.,
der frauennerfling
frauennerfling
Rotfeder
 
Beiträge: 112
Registriert: 13.07.2008, 09:56
Wohnort: Wien

Re: Releasegesetz in Kärnten

Beitragvon frauennerfling » 24.11.2009, 08:52

@ polsi!

also die gesetze haben immer die jahreszahl des jahres in dem sie veröffentlicht wurden!!!!! die zahl ändert sich nur wenn sich ein gesetz ändert - also die von mir zitierten verordnungen sind auch die aktuellen, worauf du dich verlassen kannst. ich weiss ja nicht bei wem du da angefragt hast, du nennst es "landesfischerei" - aber wenn du die landesfischereivereinigung meinst, dann kann ich dir sagen, dass das nur ein verein ist und keinerlei einfluss oder mitsprache bei gesetzlichen angelegenheiten hat.....

l.g.,
der frauennerfling
frauennerfling
Rotfeder
 
Beiträge: 112
Registriert: 13.07.2008, 09:56
Wohnort: Wien

Re: Releasegesetz in Kärnten

Beitragvon Polsi » 24.11.2009, 09:57

frauennerfling hat geschrieben:@ polsi!

also die gesetze haben immer die jahreszahl des jahres in dem sie veröffentlicht wurden!!!!! die zahl ändert sich nur wenn sich ein gesetz ändert -



Dann fehlt aber zumindest immer noch die Schonzeitenverordnung von 2006....
May you build a ladder to the stars and climb on every rung, may you stay forever young.

http://fishing-addict.blogspot.com
DER Blog für alle wahren Addicts!
Benutzeravatar
Polsi
Wels
 
Beiträge: 5131
Bilder: 1
Registriert: 17.12.2004, 11:43
Wohnort: Wolfsberg / Kärnten

Re: Releasegesetz in Kärnten

Beitragvon Gschitz » 24.11.2009, 10:21

also ich würde die BH schon als vertrauenswürdige quelle bezeichnen, nur sollten sie den zettel auch konsequent verteilen........
Benutzeravatar
Gschitz
Huchen
 
Beiträge: 1020
Bilder: 8
Registriert: 02.10.2006, 17:41
Wohnort: Nordslovenien ;-)

Re: Releasegesetz in Kärnten

Beitragvon fuschlsee0 » 24.11.2009, 10:21

Hallo Lupus!

Was ist daran verwerflich, einen großen Fisch zu töten und zu verwerten? Noch dazu von einer Spezies, die bei uns nicht gefährdet oder schützenswert ist? Ich bin strikt der Meinung, dass es nicht sinnvoll ist, gezielt auf einen Fisch zu angeln, den man sowieso wieder ausläßt! Aber da gehen die Meinungen ja leider auseinander.
Was ich aber schon sagen muss, das ist der Umstand, dass Dir heute ein 9 Kg Karpfen nicht mehr schmecken würde. Seit einigen Jahren wird bei usn intensiv mit Boilies gefischt. Früher waren Karpfen eher Beifang beim nächtlichen Aalfischen. Es gibt da eine Stelle, die wird intensiv mit Boilies angefüttert. Seitdem schmecken die Karpfen nicht mehr!!! Das Fleisch ist dunkelrot wie bei einem Thunfisch und der ganze Fisch schmeckt ein wenig wie verbranntes Plastik! Das ist mir nun bei einem 6 Kg-Exemplar und auch bei zwei 4 Kilo Fischen passiert. D.h., durch die sinnlosen C+R-Fischer ist es selbst in unserem Trinkwasser-Qualitäts-See nicht mehr möglich Karpfen zu essen!!! D.h. ich werde mir meine 1-2 Speise-Karpfen pro Jahr aus dem Waldviertel kaufen müßen.

Die Erklärung mit den Boilies ist naheliegend, zumal der Berufsfischer früher auch kapitale Karpfen geräuchert hat udn von deren Qualität geschwärmt hat und ich selber mehrmals Karpfen um die 65 cm zu hervorragenden Speisen verwandeln konnte. Seit ca. 5/6 Jahren gibt es die Boiliereinkipper und seit drei jahren kann man die Viecher nicht mehr esssen. Beweis gibt es allerdings keinen!
fuschlsee0
Zander
 
Beiträge: 269
Registriert: 20.09.2007, 15:28

Re: Releasegesetz in Kärnten

Beitragvon Polsi » 24.11.2009, 10:25

fuschlsee0 hat geschrieben:Hallo Lupus!

Was ist daran verwerflich, einen großen Fisch zu töten und zu verwerten? Noch dazu von einer Spezies, die bei uns nicht gefährdet oder schützenswert ist? Ich bin strikt der Meinung, dass es nicht sinnvoll ist, gezielt auf einen Fisch zu angeln, den man sowieso wieder ausläßt! Aber da gehen die Meinungen ja leider auseinander.
Was ich aber schon sagen muss, das ist der Umstand, dass Dir heute ein 9 Kg Karpfen nicht mehr schmecken würde. Seit einigen Jahren wird bei usn intensiv mit Boilies gefischt. Früher waren Karpfen eher Beifang beim nächtlichen Aalfischen. Es gibt da eine Stelle, die wird intensiv mit Boilies angefüttert. Seitdem schmecken die Karpfen nicht mehr!!! Das Fleisch ist dunkelrot wie bei einem Thunfisch und der ganze Fisch schmeckt ein wenig wie verbranntes Plastik! Das ist mir nun bei einem 6 Kg-Exemplar und auch bei zwei 4 Kilo Fischen passiert. D.h., durch die sinnlosen C+R-Fischer ist es selbst in unserem Trinkwasser-Qualitäts-See nicht mehr möglich Karpfen zu essen!!! D.h. ich werde mir meine 1-2 Speise-Karpfen pro Jahr aus dem Waldviertel kaufen müßen.

Die Erklärung mit den Boilies ist naheliegend, zumal der Berufsfischer früher auch kapitale Karpfen geräuchert hat udn von deren Qualität geschwärmt hat und ich selber mehrmals Karpfen um die 65 cm zu hervorragenden Speisen verwandeln konnte. Seit ca. 5/6 Jahren gibt es die Boiliereinkipper und seit drei jahren kann man die Viecher nicht mehr esssen. Beweis gibt es allerdings keinen!


Genau, durch Boilie schmecken Karpfen nicht mehr... Ohne Worte.
May you build a ladder to the stars and climb on every rung, may you stay forever young.

http://fishing-addict.blogspot.com
DER Blog für alle wahren Addicts!
Benutzeravatar
Polsi
Wels
 
Beiträge: 5131
Bilder: 1
Registriert: 17.12.2004, 11:43
Wohnort: Wolfsberg / Kärnten

Re: Releasegesetz in Kärnten

Beitragvon Redmire Pool » 24.11.2009, 10:33

Polsi hat geschrieben:
fuschlsee0 hat geschrieben:Hallo Lupus!

Was ist daran verwerflich, einen großen Fisch zu töten und zu verwerten? Noch dazu von einer Spezies, die bei uns nicht gefährdet oder schützenswert ist? Ich bin strikt der Meinung, dass es nicht sinnvoll ist, gezielt auf einen Fisch zu angeln, den man sowieso wieder ausläßt! Aber da gehen die Meinungen ja leider auseinander.
Was ich aber schon sagen muss, das ist der Umstand, dass Dir heute ein 9 Kg Karpfen nicht mehr schmecken würde. Seit einigen Jahren wird bei usn intensiv mit Boilies gefischt. Früher waren Karpfen eher Beifang beim nächtlichen Aalfischen. Es gibt da eine Stelle, die wird intensiv mit Boilies angefüttert. Seitdem schmecken die Karpfen nicht mehr!!! Das Fleisch ist dunkelrot wie bei einem Thunfisch und der ganze Fisch schmeckt ein wenig wie verbranntes Plastik! Das ist mir nun bei einem 6 Kg-Exemplar und auch bei zwei 4 Kilo Fischen passiert. D.h., durch die sinnlosen C+R-Fischer ist es selbst in unserem Trinkwasser-Qualitäts-See nicht mehr möglich Karpfen zu essen!!! D.h. ich werde mir meine 1-2 Speise-Karpfen pro Jahr aus dem Waldviertel kaufen müßen.

Die Erklärung mit den Boilies ist naheliegend, zumal der Berufsfischer früher auch kapitale Karpfen geräuchert hat udn von deren Qualität geschwärmt hat und ich selber mehrmals Karpfen um die 65 cm zu hervorragenden Speisen verwandeln konnte. Seit ca. 5/6 Jahren gibt es die Boiliereinkipper und seit drei jahren kann man die Viecher nicht mehr esssen. Beweis gibt es allerdings keinen!


Genau, durch Boilie schmecken Karpfen nicht mehr... Ohne Worte.

Da schließe ich mich dem Polsi an..... :lol: :lol:

@fuschlsee
Ich bewundere deine überaus fortschrittliche Sichtweise beim Thema Karpfen angeln - mir wurde sogar schon zugetragen, dass Karpfen, die mit Erdbeerboilies gefüttert wurden, mit der Frucht gar nicht mehr zu unterscheiden waren. GsD haben sie ein anderes Aussehen! :D
Benutzeravatar
Redmire Pool
Huchen
 
Beiträge: 1119
Registriert: 28.07.2007, 09:04
Wohnort: Schwechat

Re: Releasegesetz in Kärnten

Beitragvon frauennerfling » 24.11.2009, 10:43

Gschitz hat geschrieben:also ich würde die BH schon als vertrauenswürdige quelle bezeichnen, nur sollten sie den zettel auch konsequent verteilen........


lieber gschitz!

dieser zettel wird hoffentlich bald konsequent verschwinden; wer immer den in umlauf gebracht hat, wird ihn auch wieder einsammeln........

nebenbei ist der karpfen nach kärnten lediglich durch besatz gekommen und keine heimische art - ich bin der meinung, die ökologisch wertvollen und gefährdeten fische besser zu schützen, ist sicher notwendig und gut..... aber der karpfen gehört da sicher nicht dazu!!

l.g.,
der frauennerfling
frauennerfling
Rotfeder
 
Beiträge: 112
Registriert: 13.07.2008, 09:56
Wohnort: Wien

Re: Releasegesetz in Kärnten

Beitragvon Gschitz » 24.11.2009, 10:50

frauennerfling hat geschrieben:nebenbei ist der karpfen nach kärnten lediglich durch besatz gekommen und keine heimische art - ich bin der meinung, die ökologisch wertvollen und gefährdeten fische besser zu schützen, ist sicher notwendig und gut..... aber der karpfen gehört da sicher nicht dazu!!


Karpfen, zander, große maräne, regenbogenforelle, forellenbarsch, saibling.... da gibts sicher noch einige weitere arten, die in kärnten nicht heimisch waren, die bei uns eingebürgert wurden. wenn sie nunmal schon da sind und sich integriert haben, sollte man sie nicht gleich abschieben.... aber das ist zur zeit wohl mode :wink:
Benutzeravatar
Gschitz
Huchen
 
Beiträge: 1020
Bilder: 8
Registriert: 02.10.2006, 17:41
Wohnort: Nordslovenien ;-)

Re: Releasegesetz in Kärnten

Beitragvon frauennerfling » 24.11.2009, 10:59

Gschitz hat geschrieben:
frauennerfling hat geschrieben:
Karpfen, zander, große maräne, regenbogenforelle, forellenbarsch, saibling.... da gibts sicher noch einige weitere arten, die in kärnten nicht heimisch waren, die bei uns eingebürgert wurden. wenn sie nunmal schon da sind und sich integriert haben, sollte man sie nicht gleich abschieben.... aber das ist zur zeit wohl mode :wink:


keine rede davon - ich fang diese arten auch gerne - aber unter besonderen schutz brauchen wir diese arten wirklich nicht zu stellen!! da muss man wirklich die kirche im dorf lassen, ein höchstmaß für den karpfen ist aber wirklich absurd!!

l.g.,
der frauennerfling
frauennerfling
Rotfeder
 
Beiträge: 112
Registriert: 13.07.2008, 09:56
Wohnort: Wien

Re: Releasegesetz in Kärnten

Beitragvon Redmire Pool » 24.11.2009, 11:02

frauennerfling hat geschrieben:
Gschitz hat geschrieben:
frauennerfling hat geschrieben:
ein höchstmaß für den karpfen ist aber wirklich absurd!!

l.g.,
der frauennerfling

Warum?????

Ich würd meinen: Leben und leben lassen!

Wir sollten doch ALLE unsere Freude am Wasser haben!

Aber grundsätzlich ist es mir wurscht, weil ein Großkarpfen doch recht selten von "Verwertern" gefangen wird. :wink:
Benutzeravatar
Redmire Pool
Huchen
 
Beiträge: 1119
Registriert: 28.07.2007, 09:04
Wohnort: Schwechat

VorherigeNächste

Zurück zu Angelvorschriften

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste