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Fischotter

Alles über fischen, das sonst nirgends hineinpasst!

Re: Fischotter

Beitragvon Polsi » 25.05.2010, 15:36

Topaktueller Beitrag zum Thema Problembiber:

http://orf.at/100525-51587/index.html
May you build a ladder to the stars and climb on every rung, may you stay forever young.

http://fishing-addict.blogspot.com
DER Blog für alle wahren Addicts!
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Re: Fischotter

Beitragvon Zanderheli » 26.05.2010, 07:48

Ich leite das mal ohne Kommentar weiter.Es betrifft auch den Otter und den Forellenbach Ysper, wo laut Frauennerfling jetzt so ein gesunder Bestand herscht....

http://www.oekf.at/Forum/viewtopic.php?t=104

alles liebe
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VERTIKALER DONAUFISCHER; YUPIDUU


http://www.plan-1.at
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Re: Fischotter

Beitragvon frauennerfling » 08.06.2010, 14:13

liebe leute!

der frauennerfling war nicht im land und so musste die otterdiskussion ohne mich weitergehen. im nachhinein bin ich eh froh darüber, da ich mich sonst eh nur über den RC (meinen "uralten" freund - er hat nämlich schon mit den ottern gerungen als ich noch nicht geboren war) geärgert hätte.....was die anderen so geschrieben haben, habe ich teilweise als sehr geistreich empfunden, aber der RC.......

Was mir nur wichtig ist loszuwerden: ein otter(paar) beansprucht ein sehr großes gebiet!! an einem bachlauf auf 2km 4 otter, oder was der RC da so schreibt, und alles tot.....voller käse! das sind die aussagen, die die fischerei echt nicht braucht, denn dann glauben die leute so einen schwachsinn auch noch und erzählen das weiter....und in letzter konsequenz behaupten dann einige zurecht, dass die fischer "alles deppen" sind.
will man vernünftige diskussionen führen, muss man sich nämlich schon an wahrheiten halten und nicht irgendwelche märchen erzählen!!!!!

und der zanderheli: offenbar ein gebildetet mensch mit scharfem verstand, aber was die ysper anbelangt...der bach hat einen ausgezeichneten wildfischbestand, nur wissen die forellen dort, dass sie sich verstecken müssen, wenn am ufer bewegung ist, forellen lernen nämlich richtiges verhalten sehr schnell, wenn gefahr vom otter droht - nun hat halt nur der zanderheli ins wasser geschaut und keine forellen gesehen...ja, die forellen werden halt nicht gewusst haben dass das nur der heli ist und nicht der böse otter! die dummen besatzfische aus der zucht, die der herr bewirtschafter g. besetzt hat, die hat der zanderheli freilich immer gesehen, die wussten auch nicht, dass man sich verstecken muss, wenn wer kommt - die haben geglaubt, dass jemand kommt und feines futter gibt....
punkt um, wenn der zanderheli mir eine privatnachricht schickt, diskutiere ich die ysper gerne im detail mit ihm...ich liebe das waldviertel und fische auch selbst in einem "otterschaden-fluss", der gar keinen schaden hat......

und lieber RC - als ich dich mit deinen büchlein hab stehen gesehn auf irgendeiner fischereimesse hab ich mir gedacht, dass wir der selbe jahrgang sein müssten, aber wahrscheinlich schaust du nur so jung aus :)

l.g.,
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Re: Fischotter

Beitragvon Royal Coachman » 08.06.2010, 21:49

Hallo Frauennerfling !

Außer persönlichen Beleidigungen und Verhöhnungen von Usern bringst Du nichts zustande und in der Sache bist Du von Blindheit geschlagen, eigentlich schade.

Wenn Du ein fairer Gespächspartner wärst, hättest Du mich auf der EWF angesprochen aber Deine abfälligen Bemerkungen entlarven Dich endgültig.


RC
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Re: Fischotter

Beitragvon Lupus » 09.06.2010, 05:52

Hallo Frauennerfling!
Ich habe zwar immer gerne Deine Beiträge gelesen und halte den Blick offen, wenn man auch einmal nicht derselben Meinung ist. Aber muss es wirklich sein, dass Du bei dem, was Du an RC schreibst , gleich so persönlich wirst?
Aber eines möchte ich zur Erklärung noch sagen: Ich müsste mich gar nicht einmischen, denn ich bin hier nicht mehr Moderator, habe meinen Rücktritt ja in einem Thema bekanntgeben. Scheinbar ist mein Status noch nicht gelöscht. Die geschätzten zuständigen Herren werden das aber sicher nachholen.
Entschuldigung, dass ich mich eingemischt habe.
Mit freundlichen Grüssen. Lupus
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Re: Fischotter

Beitragvon Tiroler » 09.06.2010, 08:51

Hallo :D

@Frauennerfling: Ich finde es schade dass du offensichtlich zu feig warst das pers. Gespräch zu suchen, aber hinter dem PC sich zu
verstecken ist ja wesentlich leichter :twisted: :twisted:


Grüße aus
Innsbruck
Herbert :D

Ps:Nur ein toter Kormoran ist ein guter Kormoran
Tiroler
 

Re: Fischotter

Beitragvon Pedro » 09.06.2010, 09:46

Tiroler hat geschrieben:Ich finde es schade dass du offensichtlich zu feig warst das pers. Gespräch zu suchen, aber hinter dem PC sich zu
verstecken ist ja wesentlich leichter

Ps:Nur ein toter Kormoran ist ein guter Kormoran


Während ja Dein "PS" einen ausgesprochen sachlichen Diskussionsbeitrag darstellt...

Ich finde das Thema ja ausgesprochen interessant. Und wie bei so vielen anderen Themen frage ich mich, wer nun eigentlich recht hat, und wie es sein kann, dass zwei Gruppen, bei denen ich eigentlich beiden ein breites Wissen zu den Themen voraussetze, so unterschiedliche Meinungen haben können. Ich meine damit vor allem Fischerei und Wissenschaft.
Neben Fischotter und Kormoran gibts da im NP-Donauauen nämlich noch ein anderes Thema, wo die Meinungen weit auseinandergehen: Die Öffnung der Altarme. Die Fischer sagen, dass durch die Öffnungen bei jedem Hochwasser enorme Mengen von Schotter hineingedrückt werden, und die Nebenarme somit noch schneller verlanden. Die Wissenschaft (und der Nationalpark) sagt, "stimmt nicht", es wird ganz im Gegenteil viel Feinsediment, das die Arme verlanden lässt, hinausgespült.
Was ich damit sagen will: Woher soll unsereiner wissen, was wirklich stimmt, wenn sogar Gruppen, die eigentlich am gleichen Strang ziehen, und auch gemeinsame Interessen haben, gegenteiliges behaupten. Im Grunde sind wir Fischer ja nur ein "kleiner Punkt" in der Landschaft, und können die großen Zusammenhänge nur schwer beurteilen.
Ich persönlich neige jedenfalls dazu, zu glauben, dass ein normaler Kormoran- und Fischotterbestand den Fischbeständen nicht nachhaltig schadet. Unseren Gewässern haben wir schon selbst die gröbsten Schäden zugefügt. Die kaputten Fischbestände halten wir nun mit Besatzfischen aufrecht, und es ist für mich irgendwie verständlich, dass uns das Herz blutet, wenn Kormoran und Fischotter uns den Besatz wegfressen. Da haben wir jahrelang, trotz kaputter Fließgewässer gut gefangen, und auf einmal kommt so ein Vogel daher, und wir können nur zuschauen, wie er sehr erfolgreich "mitfischt".
Eines ist aber sicher. Leerräumen können Fischfresser ein Gewässer nicht, denn je mehr sie den Fischbestand ausdünnen, desto schwieriger wird es, Beute zu machen. Ein Fischfresser, der nicht verhungern will, muss weiterziehen, sobald der Jagdaufwand in keinem Verhältnis zur Beutemenge steht.

PS: Woher die Abneigung gegen Biber kommt, kann ich, im Gegensatz zu Kormoran und Otter, eigentlich nicht verstehen...
Pedro
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Re: Fischotter

Beitragvon Lupus » 09.06.2010, 11:13

Hallo Pedro!
Ich finde ja auch ein PS mit "nur ein toter......" absolut unter dem Niveau dessen, was ich mir erwarte und bin froh, nicht mehr irgendwo eingreifen zu können oder zu müssen und gewisse Sachen frei von der Schnauze weg sagen zu können.
Überhaupt zu Tieren: Ich mag alle Tiere gerne und alle haben in ihren idealen Lebensräumen ihre Darseinsberechtigung. Natürlich - um auf Deinen Nachsatz mit den Bibern zu sprechen zu kommen: Klar mag ich Biber auch und habe mich eigentlich total gefreut, als das erste Päärchen in der unteren Lobau angesiedelt wurde und war auch ganz aus dem Häuschen, als ich dann echt einmal einen angeknabberten kleinen Baumstamm sah. So etwas gab es für mich bis dahin nur aus Film und Funk. Aber irgendetwas dürfte mit der Population doch aus den Fugen geraten sein. Denn ich glaube nicht, dass dort, wo eine natürliche Balance besteht, einfach fast jeder Baum gekappt sein muss, dass man ein Gewässerufer fast nicht mehr wiedererkennt. Ich kenne Lobaugewässer, wo natürlich gewisse Biberspuren eine herrliche Ergänzung sein können zum Landschaftsbild, wo die Sache aber vielleicht doch ein wenig aus den Fugen geraten sind, weil große Flächen - und auch recht weitab vom Ufer - einfach n u r mehr Baum-Friedhöfe sind. Ich bin nur ein einfacher Fischer, und vielleicht gehört das alles jetzt so, aber ein bissl tut es mir schon weh, wenn nur mehr umgestürzte Bäume herumliegen. In den 80er Jahren dachten wir alle, die Bäume werden irgendwann nur mehr Museumsstücke sein wegen des sauren Regens und so - und jetzt ist es eben auch wieder ganz anders......
Gruss . Lupus
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Re: Fischotter

Beitragvon frauennerfling » 09.06.2010, 12:03

hallo leute!!

tut mir leid - ich bin ein vernünftiger mensch, denk ich, aber nochmals: mich bringen falsche, falsche und nochmals falsche Behauptungen im Internet der art auf die palme, da im internet ja "meinung gemacht" wird! und nochmals: das ist das dümmste, das der fischerei passieren kann!! will man konstruktive problemlösungen schaffen (otter, kormoran, kraftwerke....) dann muss man bei der wahrheit bleiben!!!
ich bin keiner der vom wissenschaftselfenbeinturm heruntermotzt, ich bin in erster linie ein fischer, der versucht für die fischerei zu lobbyieren und die fischer in eine bessere (angesehenere) stellung zu bringen und da ist es kontraproduktiv wenn einzelne leute im internet oder in solchen foren "eine Schaß" (sorry) erzählen......

wie der lupus und die leute davor schreiben: wir leben in einer kulturlandschaft und nicht mehr in einer naturlandschaft - viele regelkreise sind außer fuge geraten und wir müssen nun alles managen, weil sonst alles noch weiter entgleitet. dazu gehören freilich auch kormoranbestände und otterdichten - aber diese tiere haben auch eine lobby, mit der man eine einigung erzielen muss!!! unwahrheiten zu behaupten und dann noch darauf zu beharren, ist dabei der denkbar schlechteste weg, dass könnt ihr mir glauben!! wenn es irgendwo zuviele otter geben sollte, dann muss man sich überlegen, wie man das problem lösen kann und man wird sich dann dazu durchringen, einige zu fangen oder auch abzuschießen, aber einfach zu sagen: "nur ein toter otter oder kormoran, sei ein guter" - vollsch...

an vielen, vor allem den größeren gewässern (drau, mur, salzach, inn) gibt es mittlerweile otter und niemand oder kaum jemand hat sie bisher bemerkt...die tiere haben sich aus mühl- und waldviertel kommend bereits über ganz österreich ausgebreitet, da ein otter eben ein großes revier beansprucht......von wegen ausgesetzt........

so jetzt lass ich´s wieder,
der frauennerfling
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Re: Fischotter

Beitragvon Köfi » 09.06.2010, 13:02

@frauennerfling; du magst ja fachlich viel drauf haben, allerdings wirst Du mit persönlichen Angriffen und extremen Ansichten garantiert nicht zu einer Interessensvereinigung beitragen. Da gehört schon ein bisserl mehr Diplomatie dazu, auch wenns manchmal weht tut :wink: .
LG Fritz
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Re: Fischotter

Beitragvon frauennerfling » 09.06.2010, 13:46

@köfi - was für "extreme ansichten" meinst du denn da?? bitte dich, diesbezüglich konkret zu werden!!

persönliche angriffe: habe mich entschuldigt und werde den RC zukünftig einfach links liegen lassen.

der frauennerfling
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Re: Fischotter

Beitragvon Royal Coachman » 09.06.2010, 14:26

Meldung aus Bayern !

Die Regierung von Oberbayern hat die Jagd auf den Kormoran erweitert!

Seit heute werden in 4 großen Natur- und Vogelschutzgebieten des Freistaates die Kormorane geschossen, darunter das Ammermündungsgebiet und das Mündungsgebiet der Tiroler Ache in den Chiemsee.


tight lines
RC

PS: nur zum Verständnis in diesen Gebieten ist jegliche Fischerei eingestellt, seit langem!
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Re: Fischotter

Beitragvon Köfi » 09.06.2010, 17:54

frauennerfling hat geschrieben:@köfi - was für "extreme ansichten" meinst du denn da?? bitte dich, diesbezüglich konkret zu werden!!
der frauennerfling


@frauennerfling; Ich meinte damit, dass die Mehrheit der Fischer wahrscheinlich auch auf Zuchtformen angewiesen ist, und es daher wohl etwas extrem ist, wenn nur die natürliche Population für unser Hobby ausschlaggebend / ausreichend sein soll.

frauennerfling hat geschrieben:hallo!
@zanderheli: Die Ysper - hatte einen viel zu hohen bestand an grauenhaften zuchtfischen, die der bewirtschafter dort eingesetzt hat - das lockte freilich den otter ("so viele dumme forellen, da schau ich doch gleich mal vorbei") - seitdem der otter die zuchtvieher rausgeputzt hat gibt es wieder einen herrlichen wildfischbestand! - so viel dazu
l.g.,
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Re: Fischotter

Beitragvon frauennerfling » 10.06.2010, 08:49

hallo Köfi!

das ist deiner meinung nach also extrem - ich hingegen glaube, dass fischbesatz in einem über weite strecken naturbelassenen fließgewässer verboten sein sollte. die vergewaltigung von naturraum durch fischereiliche bewirtschafter, das halte ich persönlich für extrem!
wenn jemand drauf steht, besatzfische zu fangen, dann soll er die möglichkeit dazu bekommen, aber an angelteichen, stauseen, verbauten gewässerstrecken etc., aber in die letzten verbliebenen naturnahen fließgewässern, die sensible ökosysteme sind, in denen noch natürliche fischpopulationen leben und neben diesen noch otter, flussperlmuschel, krebse, eisvogel und anderes gefährdetes getier, muss profitorientierte besatzpolitik untersagt werden - das ist meine meinung dazu - und wenn das als extrem betrachtet wird, dann bitte......

freundlichste grüße,
der frauennerfling
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Re: Fischotter

Beitragvon Redmire Pool » 10.06.2010, 13:44

Amen!
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