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Nahe an der Herzattacke mit dem Popper :-)

hier könnt ihr eure neuersten Fänge vermelden.

Re: Nahe an der Herzattacke mit dem Popper :-)

Beitragvon Kaindlau » 04.06.2010, 20:15

meimei hat geschrieben:
Köfi hat geschrieben:Gratuliere zum Fang ! Aber muß man bei einem geschonten, nicht besonders kapitalen Fisch unbedingt ein Foto machen, bei dem er an den Kiemen runterhängt ?


Ich denke, dass das eine sehr schonende Methode ist. Was schlaegst Du vor ? Im Kescher, am Haken, am Beton, in der Wiese .... ?. Irgendwie ist das sehr eigenartig hier im Forum .. das ist jetzt das 2te mal innerhalb von 2 Wochen, dass ich wegen dem Rausheben aus dem Wasser am Kiefer bekritelt werde. Wieviele Fischer gibts hier, die tatsaechlich alle Fische im Wasser abhaken und releasen .. was .. btw. nicht unbedingt einfach ist .... ich ueberlege mir jetzt ernsthaft hier nicht mehr zu posten .. das geht mir ein wenig auf die Nerven ....
meimeoi


Servus

Da kann ich dich aber nur zu gut verstehen :(
denn eines ist schon interessant, und ist mir schon des öfteren aufgefallen, ein "Jungfischer" tut gut daran, seinen Fang so zu präsentieren das auch nicht der kleinste Fehler zu erkennen ist, denn sonst wird er Gnadenlos "zur Sau gemacht" :lol:
bei einem wie bei "meimei" wird auch zuerst darauf geschaut, ob der Fisch richtig fotografiert worden ist. :lol: Und wenn er seinen Fang nicht durch ein Foto beweisen kann, dann wird der Fänger auch nicht glücklicher, weil dann wird das Ganze zumindest angezweifelt.(das hatten wir ja auch schon) :lol:

Aber wenn ein "Forengott" ein absoluter "über allen Dingen" stehender, von allen geachteter und geliebter (Lahni ich hoffe du verstehst Spaß) :D :lol: einen oder mehrere Fische ebenfalls so präsentiert, dann ist das nicht nur OK, sondern wird auch zur Nachahmung empfohlen. :)
post140616.html#p140616

"meimei" überlege nicht lange und poste weiter :lol:

Petri aus Enns
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(Ferris im Film"Ferris macht blau")
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Re: Nahe an der Herzattacke mit dem Popper :-)

Beitragvon Anonymer Thomas » 05.06.2010, 01:12

SUR-fishing hat geschrieben:
Neben dem Nacken- gilt der Kiemengriff, wobei der Name ein bisschen irrefuehrend ist, da man nicht in die Kiemen sonder unter den Kiemen in den Rachen greift, eigentlich weltweit als die schonenste Methode Raubfische zu landen und kurz aus dem Wasser zu heben.


Ich halte es ebenfalls fast ausschließlich so, ist der Fisch größer und ich möchte ihn beim ersten Landeversuch gleich haben, nehm ich meistens einen Bogagrip. Bei höheren Böschungen bzw Anwesenheit eines Kontrollorgans wird natürlich fest gekeschert....
Die meisten verkletzten Fische, meist Hechte, hab ich beim Keschern, wenn sich ein depperter freihängender Drilling verhängt und der Köder im Maul ordentlich zum Umrühren beginnt...
Lg

SUR


Amen!

wer beim spinnfischen schon mal einen hecht mit dem kescher gelandet hat weiss: wenn der auch nur die geringste anstalt da drinnen macht kanns zu orgen verhedderungen kommen dass das ganze stahlvorfach so auf zug ist und der fisch so unerreichbar im netz drinnen hängt dass es viele minuten dauert ihn da rauszubekommen. habe schon 1 mal einen fisch deswegen mitnehmen müssen weil es NICHT! waidgerecht gewesen wäre den noch zurück zu setzen. das hat geschlagene 5 minuten gedauert den zu befreien. weil das abzusehen war, landete er im kochtopf obwohls nicht geplant war.

bzgl kiemengriff, wenn man ihn (den fisch) zusätzlich mit der 2ten hand auf höhe der afterflosse nimmt bin ich mir sicher dass das der sehr schonend ist. man merkt dann kaum zug.
und wer einem hecht in die KIEMEN!!! reingreift -> grüß gott!!! das machst nur 1 mal! garantiert!!! das gibt blutige finger² der schmäh ist es innen am kiemenbogen entlang zu fahren bis man auf widerstand hat.

was der kaindlau geschrieben hat kann ich leider nur bestätigen.sowohl im forum als auch in echt. als ich letztens mit frolic in meinem neuen revier auf karpfen unterwegs war kam einer vom alten schlag und hat mir mit nachdruck gesagt beim frolic fischen auf karpfen braucht man mindestens!!! 1/0 Hakengröße. ich hab mich gar nicht auf diese hirnlose diskussion eingelassen (hab auch gar nix gesagt), die oiden trottln meinen halt sie wissen alles besser. is mir eigtl ziemlich wurscht, wenn einer meint er muss mich kritisieren kann er sich vn mir aus einen von da palme wedeln - meine aufmerksamkeit kriegt er jedenfalls nicht. Ich mein - sowas affiges. Da ist ja 0 Logik dahinter. Vielleicht meint er dass man das Frolic dann in die Hakenöffnung hineinklemmt? Oder vielleicht das man dadurch Großkarpfen selektieren kann weil diesen Drum-Haken ein kleiner nicht ins Maul kriegt? Man weiss es nicht!

Achja und natürlich Petri zu dem schönen Fisch! Rapfen/Schied steht bei mir auch noch auf der "To Do" Liste :) zm. über 15 cm, die sind mir voriges Jahr beim Köfi Fischen oft auf die Maden gegangen hehe
Er hat sich gestreubt und gewehrt, aber schliesslich hatte ich ihn doch am Haken. Das war vielleicht ein Teufelswurm! Ich hätte schwören können dass ich damit was fange --- Hal aus Malcolm mittendrin ---
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Re: Nahe an der Herzattacke mit dem Popper :-)

Beitragvon Lupus » 05.06.2010, 06:43

Ok, dann stehen eben Köfi und meine Wenigkeit alleine da mit unserer vorsichtigen Meinung.
Bei mir ist es ´halt so, dass ich einen Fisch den ich nicht entnehmen will oder darf, nur sehr sehr ungern selbigen aus dem Wasser nehme. Vor allem wenn eh so schöne Stiegel bis in´s Wasser vorhanden sind, wo ich nur mit einer ganz kleinen Bewegung den Fisch im Wasser abhaken kann.
Hier ist jetzt dauernd die Rede von Hechten im Kescher, wenn sie zurückgesetzt werden sollen. Auch hier bin ich Eurer Meinung, das es besser ist, ihn nicht sich erst in Drillinge oder Stahlvorfächer einwickeln zu lassen.
Dass man beim Griff in die Kiemen eines Hechtes auch wahrscheinlich selber schneller Blessuren davontragen wird als der Hecht selber, ist mir auch klar. Aber ich würde trotzdem keinen Schied oder einem Zander oder Aitel, die ich zurücksetzen will oder muss, in die Kiemen greifen.
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Re: Nahe an der Herzattacke mit dem Popper :-)

Beitragvon Köfi » 05.06.2010, 08:25

meimei hat geschrieben:1 Wahl) Hand (Kontrolleur: "Sie wissn schon dass des net erlaubt ist bei uns .. oder ?")
2 Wahl) Boga (Kontrolleur: "Wos is den des .. tuns des weg ... sie koennen doch net dem Fisch den Mund brechen")
3 Wahl) Kescher, damit sich auch der Kontrolleur in seiner Aufgabe bestaetigt fuehlt :-) .. und alle gluecklich sind.
mei


Da bin ich aber froh, dass ich ein Donaurevier gefunden habe, bei dem das Abhaken im Wasser als bevorzugte Methode empfohlen wird. Weiters kann man -MEINER BESCHEIDENEN MEINUNG NACH - Das Kiefer - V eines Hechtes absolut nicht mit dem Schädelaufbau eines Schieds vergleichen. Und wenn es noch so oft als "beste Methode" für Raubfische empfohlen wird, werde ich auch zukünftig meinen Lieblingsfisch (Wels) NICHT mit dem Kiemengriff landen. Jeder wie er will, aber auch ein mod darf eine eigene Meinung haben.
LG Fritz
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Re: Nahe an der Herzattacke mit dem Popper :-)

Beitragvon meimei » 05.06.2010, 10:44

Köfi hat geschrieben:
meimei hat geschrieben:1 Wahl) Hand (Kontrolleur: "Sie wissn schon dass des net erlaubt ist bei uns .. oder ?")
2 Wahl) Boga (Kontrolleur: "Wos is den des .. tuns des weg ... sie koennen doch net dem Fisch den Mund brechen")
3 Wahl) Kescher, damit sich auch der Kontrolleur in seiner Aufgabe bestaetigt fuehlt :-) .. und alle gluecklich sind.
mei


Da bin ich aber froh, dass ich ein Donaurevier gefunden habe, bei dem das Abhaken im Wasser als bevorzugte Methode empfohlen wird. Weiters kann man -MEINER BESCHEIDENEN MEINUNG NACH - Das Kiefer - V eines Hechtes absolut nicht mit dem Schädelaufbau eines Schieds vergleichen. Und wenn es noch so oft als "beste Methode" für Raubfische empfohlen wird, werde ich auch zukünftig meinen Lieblingsfisch (Wels) NICHT mit dem Kiemengriff landen. Jeder wie er will, aber auch ein mod darf eine eigene Meinung haben.



Welse lande ich mit einem Landehandschuh, den ich immer bei mir haben .. und natuerlich !!! mit einem Wallergriff in den Mund/Kiefer...


mei
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Re: Nahe an der Herzattacke mit dem Popper :-)

Beitragvon Anonymer Thomas » 05.06.2010, 13:59

Nur um kurz was klar zu stellen. Mit "oiden Trotteln" mein ich niemanden hier aus dem Forum sondern die 80+ Generation die meinen ihre veralteten Fangmethoden wären der Weisheit letzter Schluss. lg
Er hat sich gestreubt und gewehrt, aber schliesslich hatte ich ihn doch am Haken. Das war vielleicht ein Teufelswurm! Ich hätte schwören können dass ich damit was fange --- Hal aus Malcolm mittendrin ---
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Re: Nahe an der Herzattacke mit dem Popper :-)

Beitragvon Lupus » 06.06.2010, 06:56

hm, aber die Thematik wie man einen Wels landet (ich würde es auch in der beschriebenen Weise machen), oder die Klärung der These wer die alten Trotteln sind, gibt uns noch keine Antwort auf Rapfen und Kiemengriff. Ich halte bestimmte Fischarten einfach für empfindlicher als andere. Der Rapfen ist zwar ein ziemlicher Torpedo, aber ich glaube dass er ziemlich schnell "angerührt" ist bei etwas rüderer Behandlung. Vielleicht bin ich auch vorbelastet, weil ich gerne auf Äschen fische. Das ist sicher einer der empfindlichsten Fische und meist mit strikten Entnahmeregeln/verboten belegt. Vielleicht übertrage ich mein "Äschengefühl" einfach auf alle Fische, die ich gleich zurücksetze?
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Re: Nahe an der Herzattacke mit dem Popper :-)

Beitragvon Köfi » 06.06.2010, 10:22

In meinen früheren Revieren (Ziegelteiche) war der Hecht der verbreiteste Fisch und daher am öftesten am Haken. So konnte ich die verschiedensten Landetechniken testen und mich für meine eigene entscheiden. Mit Rapfen habe ich keine Erfahrung, aber optisch erinnert mich der Körperbau eher an einen Amur und den präsentiere ich ebenfalls nicht mit dem Kiemengriff. Ist halt ein persönliches Gefühl, dass mir vermittelt, dass das nicht optimal ist. Leben kann ich ganz gut damit, wenn dies andere Fischer anders empfinden.
LG Fritz
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Re: Nahe an der Herzattacke mit dem Popper :-)

Beitragvon Anonymer Thomas » 06.06.2010, 11:09

Lupus hat geschrieben:hm, aber die Thematik wie man einen Wels landet (ich würde es auch in der beschriebenen Weise machen), oder die Klärung der These wer die alten Trotteln sind, gibt uns noch keine Antwort auf Rapfen und Kiemengriff. Ich halte bestimmte Fischarten einfach für empfindlicher als andere. Der Rapfen ist zwar ein ziemlicher Torpedo, aber ich glaube dass er ziemlich schnell "angerührt" ist bei etwas rüderer Behandlung. Vielleicht bin ich auch vorbelastet, weil ich gerne auf Äschen fische. Das ist sicher einer der empfindlichsten Fische und meist mit strikten Entnahmeregeln/verboten belegt. Vielleicht übertrage ich mein "Äschengefühl" einfach auf alle Fische, die ich gleich zurücksetze?

na gut da sei dazu gesagt das man den kiemengriff ja nur anwendet (in der regel) wenn der nackengriff nicht mehr geht.
also liegts zb in der natur der äsche dass es soweit nie kommen wird, denn so groß werden diese fische nicht.
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Re: Nahe an der Herzattacke mit dem Popper :-)

Beitragvon Redmire Pool » 06.06.2010, 12:52

Köfi hat geschrieben: Mit Rapfen habe ich keine Erfahrung, aber optisch erinnert mich der Körperbau eher an einen Amur und den präsentiere ich ebenfalls nicht mit dem Kiemengriff. Ist halt ein persönliches Gefühl, dass mir vermittelt, dass das nicht optimal ist. Leben kann ich ganz gut damit, wenn dies andere Fischer anders empfinden.

Seh ich auch so ....

Verwundert bin ich jedesmal über so eine Diskussion - da glaubt jeder bei der kleinsten Kritik, dass ihm mörderisch ans Bein gepinkelt wird...

Wer von uns kann nicht dazulernen und wenn man einen Fisch schonender behandeln kann (vorausgesetzt er wird nicht verwertet) - tjo, warum zum Kuckuck denn nicht?
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