Hallo Freunde!
Zumindest einmal im Jahr befische ich ein herrliches Salmonidenrevier in Zentralösterreich, wobei ich neben den Fließwasserstrecken, denen mein Hauptinteresse gilt, auch einen kleineren Bergsee befischen darf. Allerdings habe ich nur die Möglichkeit, vom Ufer zu fischen und die Bestimmungen sind die gleichen wie im Fließwasser, nämlich keine sinkenden Schnüre, Maximalhakengröße 8 (Schonhaken – für mich sowieso Grundprinzip).
Eigentlich schenke ich dem See nicht so viel Beachtung, weil ich sowieso für mein Leben lieber im Fluss fische, aber mit langem Vorfach und Trockenfliege brachte ich bei einem kurzen Zwischenstopp gegen Abend dort doch einige schöne Forellen zum Steigen. Es war natürlich viel schwieriger als im Fluss, weil im See die Trockenfliege viel genauer geprüft wird, aber es ging ja recht gut.
Aber der Lizenzvergeber meinte , ich solle es ruhig einmal an den tieferen felsigeren Stellen versuchen mit einem kleinen Streamer, Werfen vom Ufer sei natürlich nicht leicht, aber ein Versuch könnte sich lohnen, es gibt neben Bachforellen nämlich auch ein paar Seeforellen dort.
Nun ist mir aber in den Sinn gekommen, es mit größeren Nassfliegen so nach den englischen Mustern (Alexandra, Professor, Bloody Butcher etc.) zu versuchen. Die müssten sich für mich doch auch einfacher werfen lassen als der Streamer.
Jetzt würde mich diesbezüglich Eure Meinung interessieren. Diese klassischen Nassfliegen sind ja für die typischen Lake-Trouts gedacht. Führt man sie eher so zupfend? Es ist nämlich so: Meistens ist am Fluss dort zeitig in der Früh noch nicht so viel los und ich koste ihn lieber aus, wenn die Insektenschlupfphasen kommen, und da dachte ich mir, ich fange zeitig in der Früh sozusagen als „Aperitiv“ am See mit der beschriebenen Nassfliegentechnik an.
Vielleicht hat jemand aus der geschätzten Runde eine Idee oder gibt mir „Rückendeckung“?
Liebe Grüße. Lupus






