Letzte Woche haben wir den Pillersee heimgesucht. Für den Planseefischer sind das etwa 200 km Anfahrtsweg. Aber dank eines guten Chauffeurs - Papa Franz vom Planseefischer hat die erste Hälfte der Strecke bis Innsbruck bestritten - gibt es keine malheurs ...
Normalerweise fängt man am Pillersee herrliche Forellen und gewöhnlich erreicht man das Fanglimit von 4 Fischen pro Tag (siehe Bild), wenngleich man auch hier um die Fische kämpfen muß. Die Schnur muß naß sein! Ins Gras beißt lediglich der, der hier mit Wallergeschirr anrückt, sich völlig deppert stellt und statt die Schnur zu baden, im Kiosk versumpft. Alles schon gesehen.
Es gibt aber Tage, da wird es mühsam. Einen solchen haben wir wohl in der letzten Juliwoche erwischt. Nach einer längeren, kühlen Phase war es ein wärmerer Tag, der am Abend von einem Bombengewitter beschlossen wurde. "Wie kann ein kleiner See, wie der Pillersee solch große Wellen bekommen?" fragten wir uns, als das Gewitter den Himmel schwarz färbte und über uns hinwegfegte und wir uns im Bootshaus versteckten. Wie dem auch sei - drei maßig Forellchen verirrten sich an unsere Angeln und trotz allem war es ein schöner und kommunikativer Tag. Es muß ja nicht immer der Megafisch sein ...








