Hallo !
Viel kann ich nicht helfen, ausser dass es mit dem relativ guten Forellenbestand stimmen dürfte. Kurioserweise ist mir von den Medien her auch nur die ungarische Seite bekannt, wo die Pinka (und auch andere kleine Flüsse Westungarns wie Gyöngyös) öfters in "Magyar Horgász" recht ausführlich beschrieben wurden. Allerdings sind die ungarischen Kollegen welche dort schreiben - genauso wie ich - ausschließlich der Fliegenfischerei (Mülegyezés) verbunden, wenn es um Forellenflüsse geht.
Wie auch immer: Forellen in kleinen Flüssen oder Bächen der tieferen Lage (ich befische zwei ähnliche Gewässer in Wien) sind sehr scheu und man muss schon richtig "Indianerfischen", um da zu Erfolg zu kommen.
Ein anderer Fisch, der in solchen Gewässern wie auch der Pinka überaus häufig vorkommt, ist der Döbel oder Aitel (Domolykó). Gerade jetzt, wo Forellen (hoffentlich) geschont sind, können auf Aitel Traumstrecken erzielt werden. Ich habe entdeckt, dass dieser Fisch in den Monaten Jänner und Februar besonders stark auf Dosenfleisch (Frühstücksfleisch) beißt. Nur muss man sich ebenfalls wieder wie ein Indianer verhalten, denn Aitel sind die scheuesten Fische überhaupt. Als Pose wenn ich eine verwende, würde ich nur ein Modell wählen, welches möglichst unauffällig ist (am besten unten durchsichtig), der Köder soll in der Strömung immer der Montage vorantreiben und nicht hinten nachschleifen.
Sind die Temperaturen mal ganz kalt, wäre fast besser statt der Posenangel eine ganz leichte Grundangel wie Winkelpicker.
Ich selber benützte diese Sachen auch in diesen Monaten an kleinen Flüssen wo ich mich vorab vergewissert habe ob es erlaubt ist. Aber mein richtiges Ding ist es nicht. Was an der Pinka interessant sein könnte, wäre die Maifliegenzeit, denn was ich auf Fotos von den Ufern gesehen habe, muss es dort einen ordentlichen Schlupf geben und dann ist bei den Forellen "Rock´n Roll" angesagt

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Gruss. Lupus