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Passender Köder vs. passender Standort

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Passender Köder vs. passender Standort

Beitragvon Nixon » 29.09.2010, 22:22

Hallo!

Hät mal ne Meinung von euch bzw ne Erfahrung gewusst! Grundsätzlich hab ich irgendwo gelesen, dass man nicht umbedingt die Köderbox durchprobieren sollte sonder eher das Gewässer nach aktiven Fischen (aktive Hechte, Zander,...) absuchen sollte und eher bei 3 (?) verschiedenen Ködern sich halten sollte!

Was meint ihr bzw was macht ihr? wenn ihr im Boot unterwegs seits, sind Hotspots abgrasen ja nicht so schwer, versucht ihr dann öfter durchzuwechseln oder fast alle spots (natürlich von der größe des gewässers abhängig) zu bewerfen?
Wieviel Zeit gebt ihr einen Ködern bzw. einen Spot?

Mich würd einfach so eure Meinungen, Bauchgefühle, Erfahrungen interessieren, keine Halbzitate von irgendwem aus Büchern...

Grüße
Nixon
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Re: Passender Köder vs. passender Standort

Beitragvon Eastpark » 29.09.2010, 23:02

Grundsätzlich gehts dabei darum, das du bei den 3 Ködern mit der Zeit ganz genau weißt, wie sie sich,bei welcher Rutenbewegung, strömung usw verhalten. Kurz gesagt, fischt du diese 3 sicherlich "besser" als wenn du 20 verschiedene Köder mit 20 verschiedenen Laufarten anbietest. Mit der zeit, bekommst du heraus auf Welche Köder die Fische bei dir am Besten beissen, und somit reicht sowieso eine Handvoll köder aus. danach gehts nur noch darum, den, wie du sagst, "aktiven Fisch" zu finden ;)
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Re: Passender Köder vs. passender Standort

Beitragvon D.D. » 30.09.2010, 07:39

MMn muss man die Räuber finden dann kann man gezielt auf sie fischen.
Wo kein Räuber ist wird der beste Kunstköder keinen Fisch bringen
Die Köderfrage ist endlos.
Glaube aber, dass man sich ein paar Köder raussuchen sollte um diese mal richtig zu führen.
Der beste Jerk ist wertlos wenn man ihn nicht führen kann.
Da ist testen vorab nie falsch.

Ich glaube allerdings auch nicht, dass man ein Leben lang an allen Kunstköder vorbei gehen kann um nicht immer wieder einen neuen zu testen/kaufen.

Ich hab eine Hand voll Köder die ich im Standartprogramm habe und eine Kiste voll Köder aus der ich immer wieder mal einen anteste
http://chris-mybusiness.blogspot.com/

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Re: Passender Köder vs. passender Standort

Beitragvon RandyAndy » 30.09.2010, 11:02

Für mich ist Angeln immer noch eine Art der Erholung und der Geduld.
Ebenso halte ich es mit dem Köderwechsel.

Sicherlich gibt es Tage wo partout nicht auf meinen gewählten Köder gebissen wird, ich verfalle dann aber dennoch nicht in Hektik und schmeiß alles was der Koffer hergibt Richtung Fisch - oft hat es eben einfach mit ein bisschen Geduld zu tun.

Fische suchen und finden ist ganz klar Nummer 1.
Wie Chris schon angemerkt hat - einfach mal nen Kunstköder in ein Wasserl platschen, ohne zu wissen was da denn drin is, macht wenig Sinn.

Persönlich hab ich so meine Handvoll Lieblingsköder, die wenn neu, immer mal in meinem Hauswasser auf Laufeigenschaften getestet werden und mit der Zeit wechseln die sich aber auch mal aus, wenn mir mal wieder was Neues im Shop gefällt.
Ganz wichtig ist auch ein Gefühl zu entwickeln worauf die Fische eher beißen, sprich Farben, Form, Kunst- oder Naturköder...
Wie ich eigangs schon erwähnt habe, Geduld.....
Be the change!

Wer Rechtschreibfehler fängt, darf sie (ungeachtet ihrer Größe) behalten.
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Re: Passender Köder vs. passender Standort

Beitragvon Lupus » 30.09.2010, 11:36

Das Wesentliche ist eigentlich schon gesagt.
Da mir auch die Fliegenfischerei sehr am Herzen liegt, sehe ich die Qual der Wahl eines Kunstköders versus Standplatz der Fische natürlich genauso.
Die goldene Mitte macht es aus.
Erst einmal herausfinden, wo sich die Fische befinden, in welcher Tiefe, welches Jagdverhalten, und dann ködermäßig agieren.
Ich habe nämlich schon Ende November, Anfang Dezember Tage erlebt, wo man eigentlich „klassischerweise“ versucht, den Raubfisch in der Tiefe mit eher langsam arbeitenden Ködern zu suchen. Und dann …häufig um die Mittagszeit/früher Nachmittag gibt es auf einmal richtige Jagden an der Oberfläche, dass die Lauberln nur so ausseinanderspritzen. Da heißt es dann schnell einen leichten , auf leichten Zug schön „arbeitenden“ Kunstköder einzusetzen.
Wobei es der Spinnfischer eh einfach hat. Im Grunde genommen muss nur ein anderer Spinnköder eingehängt werden und schon geht es weiter.
Wenn ich da an heikle Tage beim Fliegenfischen denke, wo die Äsche steigt und steigt, aber nicht das nimmt, was Du gerade angebunden hast. Du probierst die ganze Schachtel durch. Das Vorfach wird kürzer und kürzer, dann muss man da verlängern, wenn die Finger eh schon zittern, weil das Steigen langsam aufhört….und so ist das…..
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Re: Passender Köder vs. passender Standort

Beitragvon Nixon » 30.09.2010, 11:51

Lupus hat geschrieben:Das Wesentliche ist eigentlich schon gesagt.
Da mir auch die Fliegenfischerei sehr am Herzen liegt, sehe ich die Qual der Wahl eines Kunstköders versus Standplatz der Fische natürlich genauso.
Die goldene Mitte macht es aus.
Erst einmal herausfinden, wo sich die Fische befinden, in welcher Tiefe, welches Jagdverhalten, und dann ködermäßig agieren.
Ich habe nämlich schon Ende November, Anfang Dezember Tage erlebt, wo man eigentlich „klassischerweise“ versucht, den Raubfisch in der Tiefe mit eher langsam arbeitenden Ködern zu suchen. Und dann …häufig um die Mittagszeit/früher Nachmittag gibt es auf einmal richtige Jagden an der Oberfläche, dass die Lauberln nur so ausseinanderspritzen. Da heißt es dann schnell einen leichten , auf leichten Zug schön „arbeitenden“ Kunstköder einzusetzen.
Wobei es der Spinnfischer eh einfach hat. Im Grunde genommen muss nur ein anderer Spinnköder eingehängt werden und schon geht es weiter.
Wenn ich da an heikle Tage beim Fliegenfischen denke, wo die Äsche steigt und steigt, aber nicht das nimmt, was Du gerade angebunden hast. Du probierst die ganze Schachtel durch. Das Vorfach wird kürzer und kürzer, dann muss man da verlängern, wenn die Finger eh schon zittern, weil das Steigen langsam aufhört….und so ist das…..


Aber es hört sich trotzdem so an, also würdest du das lieben! So bleibt das Fischen nicht statisch!
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Re: Passender Köder vs. passender Standort

Beitragvon Lupus » 30.09.2010, 12:45

Nixon hat geschrieben:
Aber es hört sich trotzdem so an, also würdest du das lieben! So bleibt das Fischen nicht statisch!

Na klar, hat ja auch etwas irgendwie Erotisches an sich.
Die Äsche ist die heikle Künstlerin, etwa eine Ballerina, die schon ganz besondere Verführungskünste und Haare zerrauffen erfordert, um „anzubeissen“.
Der Hecht ist der Vamp, der mit Karacho auf Börsenkapitale „fliegt“. Hast Du genügend Tand und glitzernden Klunker, „rumpelt´s“ bald. Und ja, die meisten Hechte in Größen, die man gerne zum Kescher führt, sind ja eh Weiberln.
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Re: Passender Köder vs. passender Standort

Beitragvon Nixon » 30.09.2010, 14:41

Was willst damit sagen? Stehst mehr auf männliche Fische? :lol:
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