
Die letzte Nacht verbrachte ich mit Phantomwaxxler Bruno an meinem Short Session Gewässer, das seit einiger Zeit auch unter dem Namen Gloryhole in Insiderkreisen kursiert. Wir entschieden uns für einen schmalen Bereich mit zahlreichen Seerosen, Schilf, überhängende Bäumen, versunkenen Ästen und anderen extrem geilen Features. In einem Anflug von Euphorie verteilte ich gleich einmal drei Kilo 25er Kugeln im ganzen Bereich. Bruno hingegen arbeitete wie immer mit seinen penetrant stinkenden Partikeln. Wir waren uns sicher, in dieser Nacht den einen oder anderen Karpfen auf die Matte zu legen.

Bis spät in die Nacht saßen wir vor unseren Camps und sprachen über das Leben mit dem Fokus auf Frauen und Musik, während wir auf die erlösenden Töne unserer Aalglöckchen warteten.
Es begann wieder stark zu regnen, und als um Mitternacht noch immer kein Fisch klingelte, machten wir uns erste Gedanken. Hatte ich zu viel gefüttert, und wenn ja, warum biss bei Bruno nichts? Erst um 9 Uhr morgens erwachte ich und blickte zu den Ruten. Alles war beim Alten, die Hänger hingen lustlos nach unten.
Was dann passierte, machte uns fast wahnsinnig. Überall zeigten sich Fische. Blasenspuren wanderten in alle Richtungen, Schlamm wurde aufgewühlt und färbte das Wasser dunkel. Doch: Wir bekamen keinen Biss! Ich warf die vermutete Fressspur eines Bubblers an, und mehr als einmal spannte sich die Schnur verräterisch, so dass ich schon fast reflexartig zur Rute griff, doch wir wurden verarscht: Schnurschwimmer!

Nach einer weiteren Stunde ließen wir es gut sein, doch wir hatten einen neuen Plan! Noch heute abend wird wieder angegriffen. Gleiche Stelle, neue Taktik. Alles oder nichts! To be continued...





supi wieder amoi gscheit was zum lesen und schaun 

