Hallo zusammen!
Obwohl ich es eigentlich langsam wissen müsste dass bei großer hitze die schneidergefahr, zumindest unter tags, stark erhöht ist (

), habe ich am vergangenen sonntag ein für mich neues revier erstbesucht.
Eigentlich wollte ich mir die obere erlauf (zwischen erlaufsee und erlaufstausee) ansehen: die aussage "de ist total ausg'ramt vom fischotter" bei der kartenausgabe im hotel hulatsch in mitterbach hat mich dann aber doch abgeschreckt

Also wurde es die untere erlauf (in den ötschergräben, incl. stausee stierwaschboden): 55€. "Einstieg" bei wienerbruck in die ötschergräben und dann eine ca. 25min wanderung (hat mich an die typischen volksschulwandertage erinnert) bis zum EVN kraftwerk. Es war natürlich ordentlich warm (30°) und genug "wanderer" sind auf dem weg und natürlich teilweise auch im wasser herumgetrampelt (hab ich zwar vorab schon befürchtet, mich dann aber trotzdem dazu entschlossen es auszuprobieren)
Also abgesehen vom stausee stierwaschboden selber und dem abschnitt unmittelbar unterhalb hab ich nirgends fische gesehen. Im stausee waren viele seeforellen (bin zumindest der meinung dass das welche waren) am werk und sind auch mehr oder weniger den ganzen tag über gestiegen (worauf genau auch immer

). Probiert habe ich etliche muster, aber abgesehen von 2 fehlbissen und ein paar mal anstupsen meiner muster mit der schnautze war es vergebene liebesmüh. Mit dem streamer wäre wahrscheinlich schon was gegangen aber ich hatte nur meine kurze 4er bachrute dabei und wollte mir das herumgeschlenze mit dem gerät nicht antun.
Was habe ich aus diesem tag gelernt: wenn's so heiss ist, geh ich tagsüber nicht mehr fischen!
LG,
Matt
P.S. aber es war zumindest ein netter wandertag in traumhafter kulisse
"To him, all good things, trout as well as eternal salvation, come by grace and grace comes by art and art does not come easy." -Norman Maclean, A River Runs Through It, 1976