Hallo Freunde!
Aufgrund einer Antwort von Freund @Royal Coachman zu einem Thema beim Fliegenbinden (Nymphe) will ich dieses Thema eröffnen.
Ich hatte ja schon einmal mit der Fliegenfischerei vor 35 Jahren eher halbherzig begonnen, bis ich dann erst 2005 wieder echtes Interesse an der Materie fand und bis heute schwerstens infiziert bin.
Damals, und auch in alten klassischen Fachbüchern dokumentiert, waren Nymphen noch nicht so verbreitet wie heute, und überhaupt kannte man die heute so stark verbreiteten Goldkopf, Tinhead , Tungsten etc. Köpfe noch nicht. Sollte eine Nymphe schwer sein, also für tiefes Fischen, so waren es die berühmten Ritz C etc, oder die von Klejch entwickelte berühmte Gacka-Nymphe für tiefe Kreideflüsse.
Als ich 2005 wieder anfing, war in den Läden alles voll mit den Goldkopfnymphen, und auch am Stammtisch meiner zukünftigen Hauswässerchen sagten mir, dem neugebackenen Neuling die Alteingesessenen "nimmst ein Goldkopf-Nymphers, wirst schon sehen...".
Tatsächlich klappte das auch gut und ich muß auch zugeben, dass der Großteil meiner Nymphen in den Fliegenschachteln so gestaltet ist.
Allerdings reizt mich beim Nymphenfischen am ehesten, einen Fisch nicht "blind", womöglich mit Controller zu haken, sondern zu sehen, was sich tut, und das Ganze vielleicht - so mir möglich ist und die Sichtverhältnisse es zulassen, eher aktiv zu beeinflussen. Immer klappt es ja nicht und geht gar nichts, oder sieht man gar nichts, bleibt immer noch die Plumpserei mit den Kugerln.
Aber interessieren würden mich schon verschiedene Standpunkte, und dann noch eines: Ich glaube gelesen zu haben, dass für feinere Nymphenfischerei, also jetzt nicht die Plumps-Fischerei, auch die Gestaltung des Vorfaches sehr wesentlich ist. Einfach von Trockenvorfach (meistens gezogen geliefert) dann die Nymphe draufknüpfen soll nicht so ideal sein. Ich las da etwas von einfach nur 2 Sektionen zusammenknüpfen, damit das Vorfach besser im Wasser "schneidet". Wäre sehr interessant für mich, da mehr zu erfahren.
Ich freue mich schon auf Antworten.
Liebe Grüße und Petri Heil. Lupus






