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Nase-voll

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Nase-voll

Beitragvon Petrihenry » 28.04.2011, 18:56

Hallo Leute!

Ich hoffe ihr könnt mir einige gute Tips geben ( ich meine echte gute Tips) :D
Ich angle des öfteren an einen Fluß der einen recht ordentlichen Nasenbestand hat.
Ich habe einmal eine Nase an der treibenden Pose mit einer Made als Köder gefangen.
Das war aber die Ausnahme sonst nehmen die eigentlich nichts von mir, ausser meine Nerven.

Und nun die Frage: Womit kann man die am besten angeln oder ist da alles sinnlos. :cry:
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Beitragvon chrisi1989 » 28.04.2011, 19:05

bei mir laufen die Rußnasen im Moment bestens

Ich habe dazu meine beiden Heavy Feeder Ruten in der Donau im gebrauch !

mit Futterkorb anti tangle röhrchen und einem 12er bzw 14er Haken mit 3 oder 4 Maden darauf!

ins futter geb ich meist einen 1/4tel liter maden auf 1,5 Kg Futtermischung!

Kann somit meist in 4 Stunden an die 6 stattlichen Nasen erwischen
LG & Tight Lines Chris
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Re: Nase-voll

Beitragvon Petrihenry » 28.04.2011, 19:19

Danke das hilft mir bestimmt weiter!! :D
Kann man Nasen auch an einen Platz locken durch anfüttern?
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Re: Nase-voll

Beitragvon chrisi1989 » 28.04.2011, 19:29

ist doch auch ein weißfisch wie Brasse,Rotauge und Co ! also warum nicht ?

Meine Nasen hatten zumindest den Bauch voller Futter !

Konnte ich gut erkennen da ich eine mischung aus gelbem Karpfen fertigfutter und Futter für Fließgewässer zusammen mischte !
kannst aber auch ruhig einen halben Liter Maden ins Futter mischen ! schaden tut´s sicher nicht !
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Re: Nase-voll

Beitragvon Petrihenry » 28.04.2011, 19:42

Danke werde ich auf jeden Fall versuchen :danke:
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Re: Nase-voll

Beitragvon Lupus » 29.04.2011, 06:08

Hallo Ihr!
Wir müssen allerdings auseinanderhalten, dass Rußnase (Abramis vimba) und Nase (Chondrostoma nasus) nicht gar so viele Gemeinsamkeiten haben. Die Rusnase ist mit ihrem nach unten vorstülpbaren Maul (auch wenn sie eben drüber diese dunkle Stupsnase hat) mit dem Brassen verwandt und hat daher auch ein anderes Verhalten, vor allem eines, was für die meisten Feederangler von Brassen &Co her schon leichter nachvollziehbar ist. Daher auch mit den Futtertaktiken und so weiter.
Bei der eigentlichen Nase wird das schon viel viel schwieriger, weil sie ganz anders frisst als die Rußnase und auch selten beide Arten in der gleichen Flußstrecke nebeneinander herleben.
Die Nase mit ihren hornartiken Kanten von diesem komisch quergestellten Maul hat hauptsächlich eine Freßtechnik: Das Abschaben von Steinen am Grund. Deshalb auch dieses komische Maul, mit dem sie gern Algen abkratzen und sonstiges kleines Getier und so Zeug zu sich nehmen.
Leider habe ich schon lange keinen Fluß mehr, wo Nasen vorkommen, als ich noch an sowas fischte, waren die Fänge am Anfang auch traurig, bis ich mir ein bissl was abschaute. Mein erster taktischer Fehler war überhaupt die Führung der Pose mit der Treibangel. Wenn man da nicht die richtige Technik des leicht zurückhaltens, so dass der Köder schön vortreibt beherrscht, geht´s nicht , die Nase nimmts nicht. Und dann natürlich soll der Köder ganz knapp über dem Grund dahintrudeln. Das beste ist also, dass das Vorfach so eingestellt ist, dass es wenn es senkrecht runterhängen tät, schon am Grund liegen würde, aber sich durch die Strömung und das Zurückhalten eben „streckt“ und der Köder dann eben schön, sozusagen vor dem Blei, mundgerecht und natürlich herumtrudelt.
Dann muss ich sagen, dass es oft gar nicht die Maden waren, die den Erfolg brachten: Die meisten Nasen fing ich dann glaube ich auf Weißbrotflocke. Einfach den unteren Teil am Hakenschenkel etwas zsammdrücken und nach oben soll es offen sein, also Flocke. Das einzige was nervte war, dass man fast nach jeder Schwemme neu ködern musste, aber dafür gab es mehr Bisse als auf Made.
Und Anfüttern mit Graupen (Gerstengraupe, Perlgraupe) ist total gut. Und dann vielleicht auch mit Graupen fischen.
Wenn man aber nicht wirklich damit „aufgewachsen“ ist mit der Nasenfischerei, wird man meistens aus dem Staunen nicht herauskommen, was die wirklichen Nasenfischer fangen. Schon das richtige Deuten der Zupfer ist eine Wissenschaft.
Also wenn ich ehrlich bin: Ich war schon mächtig stolz, wenn es mir an guten Vormittagen gelang, wenigstens 4-5 große Nasen zu überlisten. Ich meine so mit 40-45cm, also etwa in der Größe wie eine schon sehr schöne Äsche.
Was mir auch total gefallen hat, war der Drill von den Nasen. Die haben ziemlich etwas drauf.
Gruß. Lupus
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Re: Nase-voll

Beitragvon Nixon » 29.04.2011, 08:47

Interessanter thread, bei uns sind auch einige Nasen drin! Die laichen doch grad oda?
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Re: Nase-voll

Beitragvon Petrihenry » 29.04.2011, 09:07

Bei mir sind es auf jeden Fall echte Nasen, die sind wirklich nicht leicht zu fangen, man kann ihre Fressspuren ganz deutlich an den Steinen erkennen und sieht sie in der Strömung blitzen. Sie kommen bei mir eigentlich sehr häufig vor. Habe auch schon gehört dass sie mit Algenbündel gefangen werden können, was logisch klingt da sie die von den Steinen weiden, aber habs noch nie versucht.
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Re: Nase-voll

Beitragvon Lupus » 29.04.2011, 10:06

Hallo Petrihenry!
Weil ich lese , dass Du aus Leibnitz bist: Das ist insoferne interessant, als ich bereits in den 70er Jahren, als wir mit den Oberstufenklassen auf Schullandwoche in Seggau oder wie das heisst, dem Schloss da oben ‚halt bei Leibnitz auf Schullandwoche waren etwa auch um diese Jahreszeit. Und ich sah jedesmal wenn ich vom Berg runterging und dann ueber die Bruecke von der Sulm, ein Stueckl oberhalb davon massenhaft Nasen, die ganz leicht an dem seitlichen Blitzen erkennbar waren.
Nachdem man so viel von schaedlichen Einfluessen wie Kormoran und aehnliches liest, war ich sicher, dass das auch alles nur mehr Erinnerungen aus der guten alten Zeit war. Freut mich, wenn es die Nasen bei Euch immer noch so zahlreich gibt.
Vielleicht kannst Du einiges von den Tipps von mir doch verwerten, denn unfangbare Fische gibt es nicht.
Gruss. Lupus
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Re: Nase-voll

Beitragvon Petrihenry » 29.04.2011, 10:13

Hallo Lupus!

Na ich würde sagen du hast da wohl auf mein Hausgewässer gesehen, die sind noch immer da.
Ich habe sie schon öfter beim ablaichen beobachtet, bin einmal sogar neben ihnen im Wasser gestanden, bin aber deshalb kein Spanner, oder :D
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Re: Nase-voll

Beitragvon mutenRoshi » 03.05.2011, 07:47

Hallo Zusammen,

hab in letzter Zeit viel auf der Sulm 3 gefischt, vor allem im Bereich der Altenmarkter-Brücke. Dort geht eigentlich immer was, vor kurzem konnt ich am Abend eine Nase fangen mit ca. 60cm. Gebissen hats auf 2 Maden am 12er Haken, Montage war Schwimmer mit Knicklicht. Ich weiß net ob das jetzt wem hilft, mich hats ziemlich gefreut :wink:

Hoffe diesen Fang bei Zeiten mal wiederholen zu können, so lang wünsch ich euch ein dickes Petri!

lG
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Re: Nase-voll

Beitragvon DonDidi » 23.03.2012, 09:22

schon ein etwas älterer Thread, aber ich schreibs trotzdem. Vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht...

wir (mein Sohn und ich) befischen die Donau in Höflein/Kritzendorf. Mein Lieblingsfisch vom Drill her ist natürlich die Barbe. Somit ergibt sich - für uns logischerweise - Käse als Köder... ich bestücke meist eine Rute mit Käse, die andere mit Maden oder fetten Tauwürmern (wenn ich auf Barsch gehe). Aber nun zum eigentlichen: Auf Käse (egal ob Gouda, Geheimratskäse, Emmentaler, Tillsiter) beissen auch die Russnasen sehr, sehr gut.. Wir haben da schon etliche gefangen..und auch den Wurm oder Made verschmähen sie nicht wirklich..
"Echte" Nasen habe ich leider seit meiner Jugend nicht mehr gesehen / gefangen.. war aber damals auch nicht allzu selten....
Und morgen gehts das erste mal ans Wasser in diesem Jahr.. Vielleicht gibts ja das eine oder andere Foto von unseren Fängen, die wir hoffentlich landen können..

lg, Dondidi
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