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Nahe an der Herzattacke mit dem Popper :-)

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Nahe an der Herzattacke mit dem Popper :-)

Beitragvon meimei » 02.06.2010, 22:38

Im seichten und ruhigen Teil am Ende am Ende eines netten Wiener Hafens hab ich heute , eigentlich gegen meine eigentliche Uberzeugung :-) einen Lucky Craft Sammy an der Wasseroberflaeche Gassi gefuehrt.

Nach (und das ist kein Spass :-) ca. 20 Attacken gegen den armen Popper hab ich dann beschlossen den vermeintlichen Hechten mit einem Savage Gear 4 Play ohne Tauchschaufel zu Leibe zu ruecken. Und tatsaechlich, nach dem ca. 10 Wurf ein harter Biss, Fischkontakt .. heftigste Gegenwehr und nach 5 Sekunden .. weg ist er.

Am Ende meiner Nerven und ein wenig durchnaesst hab ich dann einen kindersicheren Spinnerbait eingehaengt und siehe da .. es geht ja auch so .. allerdings kein Hecht .. na ja .. sagen wir es entschaedigt fuer den Schnupfen und das nasse Gewand...


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Re: Nahe an der Herzattacke mit dem Popper :-)

Beitragvon Brani » 03.06.2010, 08:03

Petri Heil Mei!

Das muss ein Tag gewesen sein. :D Hast du mit einem Popper von Lucky oder mit dem Sammy gefischt. LG Brani
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John Connor? Es ist soweit.
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Re: Nahe an der Herzattacke mit dem Popper :-)

Beitragvon meimei » 03.06.2010, 08:15

Brani hat geschrieben:Petri Heil Mei!

Das muss ein Tag gewesen sein. :D Hast du mit einem Popper von Lucky oder mit dem Sammy gefischt. LG Brani


das ist ein Lucky craft sammy .. ich glaub 85 oder 100.

http://www.google.com/images?hl=en&q=lucky-craft+sammy&um=1&ie=UTF-8&source=univ&ei=VVYHTIa8EtObOLi4vf0P&sa=X&oi=image_result_group&ct=title&resnum=6&ved=0CDkQsAQwBQ

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Re: Nahe an der Herzattacke mit dem Popper :-)

Beitragvon rob gone fishing » 03.06.2010, 11:12

petri zum rapfen!

es gibt nichts schöneres als popper attacken, das geht durch mark und bein. :mrgreen:
vielleicht war es ja gar nicht dein rapfen. :shock: :mrgreen:

lg rob
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Re: Nahe an der Herzattacke mit dem Popper :-)

Beitragvon Zanderheli » 03.06.2010, 14:35

Hehe.

Gar nicht so einfach in einer Hand den Fisch und in der andern das Fotohandy zu halten.
Was machst du wenn der größer ist? :mrgreen: :mrgreen:

alles liebe
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Re: Nahe an der Herzattacke mit dem Popper :-)

Beitragvon Köfi » 03.06.2010, 19:50

Gratuliere zum Fang ! Aber muß man bei einem geschonten, nicht besonders kapitalen Fisch unbedingt ein Foto machen, bei dem er an den Kiemen runterhängt ?
LG Fritz
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Re: Nahe an der Herzattacke mit dem Popper :-)

Beitragvon meimei » 03.06.2010, 22:26

Köfi hat geschrieben:Gratuliere zum Fang ! Aber muß man bei einem geschonten, nicht besonders kapitalen Fisch unbedingt ein Foto machen, bei dem er an den Kiemen runterhängt ?


Ich denke, dass das eine sehr schonende Methode ist. Was schlaegst Du vor ? Im Kescher, am Haken, am Beton, in der Wiese .... ?. Irgendwie ist das sehr eigenartig hier im Forum .. das ist jetzt das 2te mal innerhalb von 2 Wochen, dass ich wegen dem Rausheben aus dem Wasser am Kiefer bekritelt werde. Wieviele Fischer gibts hier, die tatsaechlich alle Fische im Wasser abhaken und releasen .. was .. btw. nicht unbedingt einfach ist .... ich ueberlege mir jetzt ernsthaft hier nicht mehr zu posten .. das geht mir ein wenig auf die Nerven ....



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Re: Nahe an der Herzattacke mit dem Popper :-)

Beitragvon meimei » 03.06.2010, 23:03

Zanderheli hat geschrieben:Hehe.

Gar nicht so einfach in einer Hand den Fisch und in der andern das Fotohandy zu halten.
Was machst du wenn der größer ist? :mrgreen: :mrgreen:

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Hello

das ist das Problemo wenn man alleine ist. Wenn der Fisch groesser ist als eine "Handvoll" dann verzichte ich, wenn ich alleine bin auf das Bild ... oder ich mach unter Umstaenden ein Bild im Wasser .. an der Leine ...."


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Re: Nahe an der Herzattacke mit dem Popper :-)

Beitragvon Lupus » 04.06.2010, 05:31

Ich bin kein Profi im Fotografieren von Fischen, glaube aber, dass egal ob Fotografieren oder sonst einen Fang behandeln, fast das oberste Gebot ist, nicht in die Kiemen zu greifen. Mir wurde das so eingebläut. Griff in die Kiemen kommt nur bei getötetem Fisch vor. Ich bin als Anfänger auch einmal ordentlich gescholten worden, weil ich einen Fisch, den ich "eh mitnehmen wollte" vorher noch an den Kiemen fasste (damit er mir nicht ausrutscht). Auch mein Argument damals (was heißt Argument, ein schwacher Versuch etwas zu meiner Verteidigung vorzubringen) war "der Fisch wird ja in der nächsten Sekunde getötet", worauf mir entgegengehalten wurde, dass auch ein Fisch der für die Küche bestimmt ist, zumindest mit der eines Waidmannes erforderlichen Würde zu behandeln ist.
Ob Du jetzt gleich "eingeschnappt" bist, wenn Dir jemand so etwas sagt, bleibt Dir überlassen. Wäre ich so, dann hätte ich wohl damals das Fischen sein lassen müssen anstatt etwas dafür lernen zu wollen.
Ich könnte hunderte Beispiele aus meiner eigenen Forumskarriere bringen. Früher dachte ich auch, ich muss jedes Fischl vor die Linse halten und praktisch "für´s Forum" fischen. Dann bekam ich einmal die zarte Meldung, dass eine Regenbogenforelle obwohl maßig, noch ein Jugendkleid hatte. Das war eben eine dumme Zuchtform, aber kein Renommee für mich. Oder die dicke Forelle, wo ich zwar das Glück hatte, einen Begleiter dabei zu haben, der sie mit mir fotografieren sollte, wo ich sie aber so patschert hielt, dass sie mir fast ausgerutscht wäre. Bis ich mir sagen ließ, ich solle erst einmal lernen, wie man einen Fisch hält. Ich glaube, die besten Bilder wenn ich überhaupt welche mach, gelingen mir mit dem abgedrillten Fisch im Wasser. Genau wenn er diese berühmte Seitenlage bekommt, die anzeigt, dass er landereif ist. Wenn ich zu diesem Zeitpunkt wirklich einmal nicht „3 Händ“ brauch und eine Kamera mithab, werden das manchmal recht schöne Bilder. Oder wenn es mir so wichtig wär, jedes Schwanzl am Trockenen zu Fotografieren, dann würde ich immer eine kleinere Abhakmatte mitnehmen, ich hab so eine daheim, die lässt sich wie ein kleiner Seesack umhängen, hat praktisch Null Gewicht und würde mich nicht einmal beim Spinnfischen behindern.
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Re: Nahe an der Herzattacke mit dem Popper :-)

Beitragvon meimei » 04.06.2010, 09:52

Neben dem Nacken- gilt der Kiemengriff, wobei der Name ein bisschen irrefuehrend ist, da man nicht in die Kiemen sonder unter den Kiemen in den Rachen greift, eigentlich weltweit als die schonenste Methode Raubfische zu landen und kurz aus dem Wasser zu heben.

Oder hab ich da in den letzten 20 Jahren irgend eine wichtige Entwicklung versaeumt ? ? ich bin ja lernwillig und lasse mich gerne eines Besseren belehren ...


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Re: Nahe an der Herzattacke mit dem Popper :-)

Beitragvon Zanderheli » 04.06.2010, 09:57

Köfi hat geschrieben:Gratuliere zum Fang ! Aber muß man bei einem geschonten, nicht besonders kapitalen Fisch unbedingt ein Foto machen, bei dem er an den Kiemen runterhängt ?


Der Fisch hängt am Kiemendeckel, nicht an den Kiemen. Kennt man den Unterschied?

Es stellt sich mir die Frage ob es die Aufgabe der Moderatoren ist fragwürdige, skurille Kritiken zu vergeben.



a bisserl grantig
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Re: Nahe an der Herzattacke mit dem Popper :-)

Beitragvon Köfi » 04.06.2010, 10:08

Servus Zanderheli ! Da ich erst als spätberufener Einsteiger mit dem Fischen begonnen habe, war ich immer über alle Tipps dankbar und habe die meisten auch in die Praxis umsetzen können. So habe ich mir z.B. die Abhakmatte beim Ansitzfischen und das Abhaken im Wasser gerne angeeignet. Und als Fischer gebe ich auch gerne meine (geringen) Erfahrungen weiter. Wenn jemand aber Anregeungen nur als negative Kritik auffasst, dann ist es nicht mein Problem. Ich persönlich möchte mich auf jeden Fall weiter entwickeln, und werde auch weiterhin für jede Anregung dankbar sein.
LG Fritz
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Re: Nahe an der Herzattacke mit dem Popper :-)

Beitragvon SUR-fishing » 04.06.2010, 10:10

Neben dem Nacken- gilt der Kiemengriff, wobei der Name ein bisschen irrefuehrend ist, da man nicht in die Kiemen sonder unter den Kiemen in den Rachen greift, eigentlich weltweit als die schonenste Methode Raubfische zu landen und kurz aus dem Wasser zu heben.


Ich halte es ebenfalls fast ausschließlich so, ist der Fisch größer und ich möchte ihn beim ersten Landeversuch gleich haben, nehm ich meistens einen Bogagrip. Bei höheren Böschungen bzw Anwesenheit eines Kontrollorgans wird natürlich fest gekeschert....
Die meisten verkletzten Fische, meist Hechte, hab ich beim Keschern, wenn sich ein depperter freihängender Drilling verhängt und der Köder im Maul ordentlich zum Umrühren beginnt...
Lg

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Re: Nahe an der Herzattacke mit dem Popper :-)

Beitragvon Zanderheli » 04.06.2010, 11:24

Köfi hat geschrieben:Servus Zanderheli ! Da ich erst als spätberufener Einsteiger mit dem Fischen begonnen habe, war ich immer über alle Tipps dankbar und habe die meisten auch in die Praxis umsetzen können. So habe ich mir z.B. die Abhakmatte beim Ansitzfischen und das Abhaken im Wasser gerne angeeignet. Und als Fischer gebe ich auch gerne meine (geringen) Erfahrungen weiter. Wenn jemand aber Anregeungen nur als negative Kritik auffasst, dann ist es nicht mein Problem. Ich persönlich möchte mich auf jeden Fall weiter entwickeln, und werde auch weiterhin für jede Anregung dankbar sein.


Hallo Köfi.

OK. Alles klar.

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Re: Nahe an der Herzattacke mit dem Popper :-)

Beitragvon meimei » 04.06.2010, 12:17

SUR-fishing hat geschrieben:
Neben dem Nacken- gilt der Kiemengriff, wobei der Name ein bisschen irrefuehrend ist, da man nicht in die Kiemen sonder unter den Kiemen in den Rachen greift, eigentlich weltweit als die schonenste Methode Raubfische zu landen und kurz aus dem Wasser zu heben.


Ich halte es ebenfalls fast ausschließlich so, ist der Fisch größer und ich möchte ihn beim ersten Landeversuch gleich haben, nehm ich meistens einen Bogagrip. Bei höheren Böschungen bzw Anwesenheit eines Kontrollorgans wird natürlich fest gekeschert....
Die meisten verkletzten Fische, meist Hechte, hab ich beim Keschern, wenn sich ein depperter freihängender Drilling verhängt und der Köder im Maul ordentlich zum Umrühren beginnt...
Lg

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So ist es ...

1 Wahl) Hand (Kontrolleur: "Sie wissn schon dass des net erlaubt ist bei uns .. oder ?")
2 Wahl) Boga (Kontrolleur: "Wos is den des .. tuns des weg ... sie koennen doch net dem Fisch den Mund brechen")
3 Wahl) Kescher, damit sich auch der Kontrolleur in seiner Aufgabe bestaetigt fuehlt :-) .. und alle gluecklich sind.


Uebrigens:

Es wuerde mich freuen, wenn weniger die Einhaltung von teilweise absurden und teilweise sinnlosen Vorschriften und viel mehr der schonende Umgang mit den Fischen und der Angelumgebung kontrolliert werden wuerde. Was ich bei meinen Spinnspaziergaengen teilweise fuer Tonnen von Mist (Dosen, Plastiksackerl, Kilometer von Angelschnueren, Tschikstummel und alles was sonst noch so biologisch nicht abbaubar ist) in den verschiedensten Revieren sehe ist mehr als man in einer normalen Muelltonne unterbringen kann.

Das ist, wie wir alle wissen allerdings nur ein frommer Wunsch ....


mei
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