Wieder verzichtete ich auf ein Zelt oder ein Shelter und stellte nur den kleinen Angelschirm über meiner Liege auf, um vor Insekten und anderen Dingen von oben geschützt zu sein. In Verbindung mit Liege, einem Schlafsack und einem Sleeping Cover ist das nach kurzer Gewöhnungsphase eine sehr reizvolle Art zu nächtigen. Man fühlt sich der Natur gleich viel näher als zwischen stickigen Zeltwänden gefangen.
Gegen drei Uhr morgens kam dann der ersehnte Dauerton, wie erwartet von der Uferrute. Ein heftiger Drill entbrannte, und ich war einigermaßen erstaunt, als ein Schuppi von höchstens fünf Kilo im Netz lag. Aufgrund seiner tollen Kampfkraft und der wunderbaren Form ein super Fang!

Ich legte die Rute neu aus, schleuderte ein paar Dumbbells nach und kontrollierte bei dieser Gelegenheit gleich die Freiwasserrute. Zu meiner Überraschung befand sich kein Köder mehr am Rig. Seltsam, seltsam... Langsam brach der Morgen herein, es wurde frisch und Nebel zog auf. Da ich an diesem Tag noch viel vor hatte, packte ich schnell meine Sachen und verließ das Wasser schon früh am Morgen.







