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Mühlwasser Lobau - Fänge 2010

hier findet ihr Reviere von Fischreivereinen wie z.B. Vöafv, Landesfischverbände, etc.

Mühlwasser Lobau - Fänge 2010

Beitragvon chandler » 06.09.2010, 13:31

Hallo allerseits,

ich fische seit etwa 2-3 Jahren im Mühlwasser Lobau - zumeist im Bereich Esslinger-Furt bis Höhe Autokino Gross Enzersdorf.

So ein schwaches Jahr wie heuer hatte ich allerdings noch nie - wie ist's Euch bisher ergangen?

Kennt wer Hintergründe (Besatzmengen)?

Ich glaub in Summe hats heuer gerade einmal für 1 Schlei, 1 Karpfen und ein durchschnittliches Hechter'l gereicht :-(

LG
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Re: Mühlwasser Lobau - Fänge 2010

Beitragvon Oldboy » 06.09.2010, 15:42

Eine Möglichkeit wäre, Vereinsobmann oder Gewässerwart zu befragen - abgesehen davon wird der Besatz an sich bei Vereinsabenden, spätestens jedoch bei der Jahrehauptversammlung publik gemacht - oder nicht ?

Beste Grüße, Oldboy
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Re: Mühlwasser Lobau - Fänge 2010

Beitragvon chandler » 07.09.2010, 07:53

Hi!

Ja klar - das werd ich ohnehin demnächst Mal tun. Ich wollt nur mal vorab in die Runde fragen, ob ich der einzige bin der am Mühlwasser (Lobau) heuer dermaßen von Mißerfolg geplagt ist :lol:

LG allerseits
chandler
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Re: Mühlwasser Lobau - Fänge 2010

Beitragvon Lupus » 21.09.2010, 17:46

Die Antwort ist eigentlich ganz einfach, wenn man unter Verordnungen für das Bundesland Wien sucht.

Weil ich nichts von Verweisungen auf links halte, versuche ich, es in eigenen Worten inklusive einigen Überlegungen wiederzugeben:

Auf die Besatzmenge hat der Verein Lobau nicht den geringsten Einfluss, da diese durch eine Verordnung (Fischereilicher Managementplan für 2009-2013) genau festgelegt ist, und zwar für das Mühlwasser Lobau in den Jahren 2010/11: 838 kg Karpfen pro Jahr.
Bei einer Lizenzanzahl von derzeit 147 würde ich die Sache so sehen:
Überschreitet die Jahresentnahme des einzelnen Fischers bei Karpfen 5,70 Kilo (was ich mit rund 2 Stück pro Jahr beziffere beim Durchschnittsgewicht eines Besatzfisches), so geht es dem Gewässer „ans Eingemachte“ und den Rest könnt Ihr Euch denken.
Wenn auf der Lizenz eine Jahresentnahme von mehr als 2 Fischen (ich nehme an der Standardvordruck sind 20 Karpfen pro Jahr) erlaubt ist, und der Lizenznehmer das „ausschöpft“, und das ganze mal 147 gerechnet, kann sich jeder denken, wo der Besatz geblieben ist, und vor allem wieviel von der noch bestehenden Substanz in´s Plastiksackl gewandert ist.
Derzeit wird wohl noch von der besseren Zeit freizügigerer Managementpläne „gezehrt“, sodass eigentlich mehr entnommen wird, als besetzt wurde.
Das ist eine ganz nüchterne Rechnung.

Bei den Raubfischen ist es etwas anders: Laut § 4 (3) der Verordnung ist Besatz nur mit Karpfen zulässig. (Genehmigungen für einen Raubfischbesatz werden nur in Ausnahmefällen selten gewährt, wenn die Behörde die Bewilligung dazu erteilt).
Nehmen wir den Hecht: Entnahme kann nur dann bedenkenlos sein, wenn dabei nicht die natürliche Reproduktion pro Jahr überschritten wird. Ein Gewässer wie das Mühlwasser Lobau „produziert“ vielleicht unter günstigen Vorraussetzungen 10 kg Hecht pro Hektar. Man kann sich also anhand der Anzahl der Lizenznehmer und der Größe des Gewässers bei Kenntnis einer solchen (sowieso schon optimistisch angenommenen) Reproduktion ausrechnen, wie viele Hechte man pro Jahr entnehmen kann, ohne dem Gewässer zu schaden.

Dem Themenverfasser möchte ich unter diesen Vorraussetzungen sowieso zu seinen bisherigen Fängen gratulieren. Sie sind den tatsächlichen Verhältnissen durchaus angemessen.
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Re: Mühlwasser Lobau - Fänge 2010

Beitragvon ubik » 22.09.2010, 06:53

Ich fische auch am Mühlwasser-Lobau.
Meistens aber unten beim Uferhaus, bzw. ein bisschen weiter oben.
Bin morgen übrigens wieder da. Beim Loch nach dem Schongebiet.

Wo fischst du genau..? Auf dem Platz beim Schranken..?

Also ich hab dieses Jahr eigentlich nur auf Raubfische gefischt
und hab 2 zu kleine Hechte und einen kleinen Wels gefangen.
hatte aber ein paar Bisse mehr, die ich nicht verwerten konnte.
Einen maßigen Hecht habe ich entnommen.
Bin also etwas unter dem Entnahmemaximum von 20 Friedfischen(Kapfen, Schlei, Hecht) + 10 Raubfische. :D
Also ich denke große Welse gibts hier auch noch ein paar.
Hecht und Wels pflanzen sich hier fort soviel ist sicher.
Hab schon ganz kleine Hechte gesehen. Kleine Welse(30-40cm) fängst auch.

Bei der letzten Kontrolle wurde mir auch gesagt, dass nur mehr Karpfen besetzt werden dürfen.
Schau mal auf dem Blog von Sludge-Fishing, der fischt auch am Mühlwasser Lobau
und konnte einige Karpfen überlisten. Der setzt sie auch wieder zurück.

Bei anderen Kollegen die auch dort fischen,
hab ich gesehen wie der an einem Tag zwei Schlei rausgezogen hat.(eine zu klein).
Ein anderer einen 10kg Karpfen.

Was mir am Mühlwasser gefällt ist die naturbelassenheit,
die Fangerfolg ist für mich nicht soo wichtig. Mal schauen ob ich morgen wieder was erwische.

Der Kontrolleur hat mir auch gesagt, dass die Leute hier nicht mehr fischen wollen,
eben weil es keinen Besatz mehr gibt usw. Das sieht man auch daran,
dass ich im Juli noch eine Lizenz(die letzte) kaufen konnte.

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Re: Mühlwasser Lobau - Fänge 2010

Beitragvon chandler » 22.09.2010, 09:32

@ lupus: danke für deine ausführungen....in anbetracht der umstände kann ich mich ja in der tat als käpt'n iglo betrachten....mir war schon klar, dass die besatzmengen gering sind - aber auf diesem niveau (in relation zur lizenzanzahl/entnahmemöglichkeit) hätt ich sie nicht erwartet......

@ ubik: ich bin meist zwischen esslinger furt und "elferl (bereich hinter dem autokino) - ich gib dir schon recht, dass der naturnahe verlauf ein traum ist - aber wenn'st bei 10 versuchen genau a halberte brachs'n fangst verliert man irgendwann auch die lust :-))

lg chandler
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Re: Mühlwasser Lobau - Fänge 2010

Beitragvon Lupus » 22.09.2010, 12:13

Hallo chandler!
Es freut mich, dass meine doch etwas ernüchternde Darstellung von Nutzen war.
Ebenso gefällt mir Deine Selbstdarstellung als Käptn Iglo angesichts Deiner Fänge unter den gegebenen Verhältnissen und werde ich mir erlauben, mich – wenn ich hoffentlich erfolgreich – wieder einmal in einem Nationalparkgewässer mein Glück versuche – ebenso zu bezeichnen.
Vielleicht interessiert den einen oder anderen ja auch ein bisschen der Rückblick aus eigener Sicht zu der ganzen Situation:
Ich begann, die Lobau anglerisch unsicher zu machen, nachdem mein Stammrevier, das Stürzlwasser (ein großer wunderbarer Ausstand im Überschwemmungsgebiet) Mitte der 70er Jahre dem Bau der Neuen Donau zum Opfer fiel.
Das Mühlwasser Lobau stellte sich damals folgendermaßen dar: Die einzige von der Verlandung übriggebliebene Wasserfläche war eine Schlinge ziemlich weit oberhalb der Esslinger Furt, die heute Nationalpark-Schutzgebiet ist. Nur dort gab es Wasser, weil von der Trinkwasseranlage Lobau ein Bründl hineinfloss. Dort wurde ein bescheidener Karpfenbesatz eingebracht.
Bald darauf wurde nach mühsamen Verhandlungen erreicht, das völlig trocken liegende (verlandete) Bett von Esslinger Furt bis zum Uferhaus Groß-Enzersdorf zu baggern.
Als erstes wurde ein ca. 250m langes Stückchen gleich beim Uferhaus, also an der unteren Reviergrenze gebaggert und auch mit Fischen besetzt. Dieses Wässerchen hörte auf den „idyllischen Namen“ Sedimentationsbecken, weil es geschaffen worden war, um Sedimente von später weiter aufwärts durchzuführenden Baggerungen aufzufangen. Ein Novum war, dass (nur in jenem „Sedimentationsbecken“) Anfütterungsverbot herrschte, was man damals noch überhaupt nicht kannte, aber kaum jemanden kratzte, weil die meisten Fischer eh nur ihre Polentateigkugeln badeten und vielleicht nach Ende des Fischens den restlichen Teigballen ins Wasser hauten.
Danach wurde angefangen, von der Esslinger Furt Richtung hinunter nach Großenzersdorf zu baggern. Sehr schön sah es nicht aus, denn die Uferhalden waren noch ganz kahl, das Wasser leicht grünlich und fast frei von Pflanzenbewuchs, und kaum gab es Wasser, wurde mit Karpfen besetzt und gefischt. Damals begannen viele der jüngeren Fischer, mit feinerem Zeug und „Küü“ (Schwimmer) zu fischen, ich ebenso. Kam stärker Seitenwind auf oder wurde es finster, hängte man den Küü aus dem Karabiner wieder raus und fischte weiter mit „Bummerl“.
Jedenfalls wurde das Gewässer bald, da schnell der Uferbewuchs zu sprießen begann, wieder zu einem renaturierten Altarm und der Verband verfügte über traumhafte Fischereimöglichkeiten.
Besatz wurde fast zu großzügig eingebracht, aber denjenigen, den dies gestört hätte, hätte ich gerne gesehen.
Zum Nationalpark mag man stehen wie man will, und sicher wäre es auch falsch, alles nur unter der Perspektive der erfolgsverwöhnten Fischer zu sehen.
Aber unbestritten bleibt, dass der Großteil der Gewässer der oberen Lobau nichts anderes sind als nachgebaggerte Wasserflächen auf der Linie zuvor verlandeteter Altarme. Ich weiß nicht, ob es irgendwo auf der Welt noch andere Nationalparks gibt, wo Natur aus zweiter Hand diesen Status bekommt. Da ging es wahrscheinlich um eine Prestigesache, dass eben die Stadt Wien sich eines solchen Nationalparkes rühmen kann und jede verfügbare Fläche dafür benötigt wurde, um auch den räumlichen Vorraussetzungen gerecht zu werden.
Es ist sowieso schon ein sehr schweres Stück Arbeit gewesen, zu erreichen, dass die derzeitige Lizenzanzahl (mit einem ausgehandelten Abgang von 10% in ein paar Jahren, also von 150 auf 135 oder so) gehalten werden konnte, da es genug Stimmen gibt, die dies auf ein Minimum reduzieren wollten.
Eine große Organisation wie der Verband ist aber auf gewisse Mitgliederzahlen angewiesen, um agieren zu können. Und das ist sicher das große Dilemma.
Der Idealfall in dieser so vertrackten Situation (über 140 Fischer, und Fischbesatz 5,70 kg pro Nase) wäre lediglich ein – zugegeben - völlig utopischer: Nämlich dass alle Lizenznehmer damit einverstanden wären, sozusagen nur noch „symbolisch“ vielleicht einen und gar zwei Fische pro Jahr zu entnehmen und unter großer Andacht bei einer guten Flasche Wein zu verspeisen, und sonst unter größter Schonung und wirklich reiner Liebhaberei zu fischen, wie ich es mir noch hin und wieder an fly only – Salmonidenstrecken leiste, die pro Tag locker die halbe Lobauer Jahreslizenz kosten und man vielleicht eine Forelle entnehmen darf (worauf ich aber meistens verzichte, denn was mache ich mit einem halb vertrockneten Stinkfischchen am Ende des Tages vor 2 Stunden Heimfahrt nach Wien ? ). Insoferne sind die vielleicht 160 Euro pro Jahr, wenn Du theoretisch 2 Karpfen aus der Besatzware und vielleicht ein Hechtl mit nach Hause nimmst, eigentlich eh total wohlfeil, oder?
Aber bringt das einmal einer empörten Schar von oft noch wirtschaftlich nicht auf der Sonnenseite stehenden Fischern bei. Dessen bin ich mir schon bewusst bei all diesen „Visionen“, die ich jetzt von mir gab……
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Re: Mühlwasser Lobau - Fänge 2010

Beitragvon morgenthau » 22.09.2010, 14:42

Danke, Lupus, für Deine ausführliche Aufklärung! Wieder was gelernt. Zum Nationalpark ernannte Baggerseen sind schon etwas sehr Kurioses.
<°))))))><
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Re: Mühlwasser Lobau - Fänge 2010

Beitragvon chandler » 23.09.2010, 14:44

mir war (trotz meiner zarten 33 jahre) bewusst, dass das mühlwasser lobau in seiner heutigen form - hm, sagen wir mal so: "revitalisierte gewässer" sind :-) - das sich die bauarbeiten aber praktisch über die gesamt länge von der esslinger furt hinauf bis zum uferhaus gezogen haben, ist auch mir neu. aber man lernt nie aus.

zu hinterfragen ist aber mE schon - aller liebhaberischer fischerei zum trotz - ob es zielführend ist, den lizenznehmern 80 eier pro fisch abzunehmen (weil viel mehr als 2,3 wird der grossteil langfristig nicht fangen...) oder es nicht doch sinnvoller wäre a) die besatzungsmengen entsprechend zu adaptierten (stichwort: nationalpark zweiter hand....) oder b) die lizenzen weiter drasstisch zu reduzieren...
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Re: Mühlwasser Lobau - Fänge 2010

Beitragvon Lupus » 23.09.2010, 18:33

chandler hat geschrieben:
zu hinterfragen ist aber mE schon - aller liebhaberischer fischerei zum trotz - ob es zielführend ist, den lizenznehmern 80 eier pro fisch abzunehmen (weil viel mehr als 2,3 wird der grossteil langfristig nicht fangen...) oder es nicht doch sinnvoller wäre a) die besatzungsmengen entsprechend zu adaptierten (stichwort: nationalpark zweiter hand....) oder b) die lizenzen weiter drasstisch zu reduzieren...

Hallo chandler!
Ich bin mir schon klar, dass 80 Eier pro Fisch sich hart anhört (ich sehe das vielleicht lockerer bei meinem zusätzlichen Hang zur Fliegenfischerei), sehe es auch illusorisch, so etwas durchzusetzen, aber auf lange Sicht würde es wahrscheinlich bedeuten, dass man eben mehr fangen würde als nur 2-3 Fische, wenn jeder Lizenznehmer eben nicht die Möglichkeit hat, zu schauen ob er seine "Karte voll bekommt". Besatzmengen entsprechen adaptieren (stichwort: Nationalpark zweiter Hand) würde gut sein, würde bedeuten zurück zu den guten alten Vor-Nationalparkzeiten, aber ich glaube, das spielt´s nicht mit den Honorigen vom Nationalpark-Management. Und zu Plan b): Ob sich der VÖAFV dann noch die Pachtgebühr leisten kann? Was würde dann eine Lizenz kosten? Und damit wären wir wieder bei Deiner ersten Frage, wobei es dann wohl mehr als 80 Eier pro Fisch wären...... :shock:
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Re: Mühlwasser Lobau - Fänge 2010

Beitragvon ubik » 24.09.2010, 10:02

Gestrige Ausbeute:

2 Lauben
2 Rotfederl

Nicht einen Biss auf die Raubfischrute
bzw. die Friedfischrute mit Mais am Grund.

:D

gesichtet:

kleinen Hecht(10 cm)
mittleren Hecht(40 cm)
Ringelnatter
Eisvogel
Biber
nockate Homo Sapiens

War trotzdem nett.

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Re: Mühlwasser Lobau - Fänge 2010

Beitragvon Polsi » 24.09.2010, 10:17

ubik hat geschrieben:nockate Homo Sapiens


Jung, schlank und weiblich?
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Re: Mühlwasser Lobau - Fänge 2010

Beitragvon ubik » 24.09.2010, 11:20

Polsi hat geschrieben:Jung, schlank und weiblich?


Wo denkst du hin, du Spechtla.. :D
Nockate sind leider meistens alt, schiach, oder blad.
Machmal auch alles zusammen.
Diese zwei Exemplare waren nur alt.

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Re: Mühlwasser Lobau - Fänge 2010

Beitragvon Polsi » 24.09.2010, 12:00

Ok, da hätt sich's net ausgezahlt, die Kamera zu zücken.
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Re: Mühlwasser Lobau - Fänge 2010

Beitragvon Lupus » 24.09.2010, 17:45

polsi!
Wenn ich gewusst hätte, dass Dich solche Anblicke am Wasser faszinieren, hätte ich Dich schon längst auf eine Fisch-Partie nach Wien eingeladen. Mit einer gewissen Häme allerdings, denn während Du mit dem Betrachten der entblößten Weiblichkeit beschäftigt gewesen wärest, hätte ich schnell mal fischig zugeschlagen. Diese Bresche hätte ich ja wohl ausnützen müssen, denn ich glaube offensichtlich, dass Du mir punkto Karpfen und Schleie sonst doch zu überlegen bist (Ehre wem Ehre gebührt).
Da war nämlich einmal an einem wärmeren Märztag vor 2 Jahren oder so diese Sache: Ich will an eine vielversprechende Stelle gehen in froher Erwartung von Frühlingskarpfen und steht doch (zum Glück nicht genau dort wo ich fischen wollte) so ein Möchtegern-Shooting Starlet in lila Wäsche und schwarzen Strapserln und wird von zwei Typen mit ziemlich professioneller Fotoausrüstung fotografiert.
Aber ich muss ehrlich sagen, für meinen Geschmack etwas zu barocke Formen, trotz des sicher zarten Alters Anfang 20 schon leichte Schwimmreifenbildung und die Oberschenkel sicher bald Kanditaten für Cellulitis. Also, wenn ich sowas anschauen will, das habe ich daheim sicher besser, und an barocken Formen interessierten mich mehr die von der Gattun Cyprinus. Sie dankten mir übrigens für das unbeirrte Interesse und zeigten sich willig. Also was wünscht man sich mehr. Zwei nette Schuppis gedrillt und gestreichelt...und daheim meine schöne schlanke Angetraute, die mich nur fragte, ob ich nicht wieder eine Karpfenschnute vor dem releasen geküsst hatte :D .
Gruss. Lupus
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