Elmike hat geschrieben:@Vlt. meldet sich ja Gschitz zu Wort, verbringt viel Zeit beim Schleppen. Andererseits wenn ich bedenke was der so alles im Drill verliert bin ich mir wieder nicht so sicher ob ich auf ihn hören würde

was heisst hier "im Drill verliert" , das ist ein astreiner long-line-release

. Ich behandle meine Fische halt äußerst schonend und hab es nicht notwendig, diese armen Tiere nur für mein Ego zu keschern, vermessen, fotografieren ..... Nein, bei mir werden die Hechte (speziell wenn sie so um die 1,20 sind) 3 m vorm Boot wie durch Geisterhand mit der speziellen Gschitz' schen Drilltechnik abgehakt, lassen sich noch 5 Sekunden betrachten um dann ganz gemächlich wieder in der Tiefe zu verschwinden. Somit erspar ich mir auch alle C&R Debatten, denn gegen h,d&e (Haken, Drillen und Entkommen) kann man kein Gesetz erlassen.
Zum Thema Schnur wurde von Fuschlsee eh schon Alles gesagt, was sich auch mit meinen Erfahrungen deckt. Nur das mit den Vorsichtigen Bissen hab ich erst ganz selten erlebt. Normalerweise HÖRT man einen Biss beim Schleppen sehr gut- da schepperts so richtig. Daher ist ein guter Rutenhalter sehr empfehlensert. Ich würde Dir eine Geflochtene mit einer Tragkraft von ca. 20kg empfehlen, was in dem Bereich der vom Vorposter erwähnten Durchmesser liegt.
Apropo Durchmesser: je dicker die Schnur, desto flacher läuft ein Köder